Alles über Photovoltaik Module...
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von redhut » 31.08.2010, 22:10
lehmann28 hat geschrieben:Und was soll das uns jetzt sagen? Eine Spitzenplatz bei Sonnenertrag ist der Beweis für ein qualitativ hochwertiges Modul mit zeitstabiler Leistungsabgabe und höchsterträgen über 20 Jahre? Und das am besten auch noch nach nicht mal 12 Monaten Laufzeit. Sorry, aber ...
Ich verstehe beide Seiten, also Pro und Kontra "China-Module". Aber irgendwie will mir das vielfach genannte Argument Langzeitleistung nicht in den Kopf... Ich bspw. habe nach langer Abwägung auch China-Module aus der sog. 3. Reihe (der Name taucht hier im Forum insgesamt ca. 3-4x auf) gewählt. Die Anlage läuft 1a, d.h. mit sehr guten Werten und noch deutlich besser als bspw. von der Lage/Ausrichtung vergleichbare Sharp- oder Sanyo-Anlagen in der Gegend. Die gesamte Anlage (mit sehr gutem bekannten WR-Typ) habe ich zu so einem "Spottpreis" erhalten, dass die Anlage nach lediglich 5 Jahren Laufzeit abbezahlt ist. Was nun, wenn nach 12 oder 15 Jahren die Module kaputt gehen oder leistungsmäßig ziemlich einbrechen? Das ist dann doch "kein" Problem, ich habe reichlich Rücklagen, um mir neue Module (zum dortigen Stand der Technik und voraussichtlich tieferem Preis) aufs Dach zu legen... Klar, gehen die Module nicht kaputt, dann würde ich noch mehr Gewinn machen. Aber dieses Risiko bin ich eben bereit einzugehen. Mit "guten" Modulen wäre das Risiko sicher deutlich minimierbar, aber die kosten eben auch so viel, dass ich erst viel später in die Gewinnzone komme. Und da auch die "guten" Module ja nicht wirklich langzeiterprobt sind, habe ich eben lieber den Spatz in der Hand.
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von lehmann28 » 01.09.2010, 00:20
redhut hat geschrieben:Ich verstehe beide Seiten, also Pro und Kontra "China-Module". Aber irgendwie will mir das vielfach genannte Argument Langzeitleistung nicht in den Kopf...
Ich bspw. habe nach langer Abwägung auch China-Module aus der sog. 3. Reihe (der Name taucht hier im Forum insgesamt ca. 3-4x auf) gewählt. Die Anlage läuft 1a, d.h. mit sehr guten Werten und noch deutlich besser als bspw. von der Lage/Ausrichtung vergleichbare Sharp- oder Sanyo-Anlagen in der Gegend. Die gesamte Anlage (mit sehr gutem bekannten WR-Typ) habe ich zu so einem "Spottpreis" erhalten, dass die Anlage nach lediglich 5 Jahren Laufzeit abbezahlt ist.
Was nun, wenn nach 12 oder 15 Jahren die Module kaputt gehen oder leistungsmäßig ziemlich einbrechen? Das ist dann doch "kein" Problem, ich habe reichlich Rücklagen, um mir neue Module (zum dortigen Stand der Technik und voraussichtlich tieferem Preis) aufs Dach zu legen... Klar, gehen die Module nicht kaputt, dann würde ich noch mehr Gewinn machen. Aber dieses Risiko bin ich eben bereit einzugehen. Mit "guten" Modulen wäre das Risiko sicher deutlich minimierbar, aber die kosten eben auch so viel, dass ich erst viel später in die Gewinnzone komme. Und da auch die "guten" Module ja nicht wirklich langzeiterprobt sind, habe ich eben lieber den Spatz in der Hand.
Wilkommen in der Wegwerf-Gesellschaft. Wozu soll ein Teil 20-30 Jahre halten und Ressourcen schonen, wenn ich nach 12 Jahren für wenig Geld einfach was neues kaufen kann. Früher haben die Leute noch nachgedacht und längere Sicht gelebt. Heute ist Konsum und Geld sparen (koste es was es wolle) anscheinend wichtiger. Der Tom 
Es gibt 10 verschiedene Arten von Menschen, diejenigen die binär zählen können und diejenigen, die es nicht können.
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von henrymaske » 01.09.2010, 06:12
redhut hat geschrieben:Ich bspw. habe nach langer Abwägung auch China-Module aus der sog. 3. Reihe (der Name taucht hier im Forum insgesamt ca. 3-4x auf) gewählt. Die Anlage läuft 1a, d.h. mit sehr guten Werten und noch deutlich besser als bspw. von der Lage/Ausrichtung vergleichbare Sharp- oder Sanyo-Anlagen in der Gegend.
Grimms Märchen redhut hat geschrieben:deutlich besser als bspw. von der Lage/Ausrichtung vergleichbare Sharp- oder Sanyo-Anlagen
das muß man sich doch mal vorstellen, da kaufen manchen hochwertige Anlagen, und dann überholt uns so eine "Krücke" aus der letzten Reihe redhut hat geschrieben:Die gesamte Anlage (mit sehr gutem bekannten WR-Typ) habe ich zu so einem "Spottpreis" erhalten, dass die Anlage nach lediglich 5 Jahren Laufzeit abbezahlt ist.
Jetzt fällt mir nichts mehr dazu ein, ich bin fettich  Man was war ich dumm Und jetzt noch bitte ein paar Daten von der "Wunderanlage". Gruß Rolf
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von za-ass » 01.09.2010, 07:33
redhut hat geschrieben:Ich bspw. habe nach langer Abwägung auch China-Module aus der sog. 3. Reihe (der Name taucht hier im Forum insgesamt ca. 3-4x auf) gewählt. Die Anlage läuft 1a, d.h. mit sehr guten Werten und noch deutlich besser als bspw. von der Lage/Ausrichtung vergleichbare Sharp- oder Sanyo-Anlagen in der Gegend. Die gesamte Anlage (mit sehr gutem bekannten WR-Typ) habe ich zu so einem "Spottpreis" erhalten, dass die Anlage nach lediglich 5 Jahren Laufzeit abbezahlt ist.
Am Schluss wird zusammengezählt und nicht drei Tage nach Anlagenerrichtung. Und überhaupt, was ist denn das für eine Modulbezeichnung 'Name taucht hier im Forum insgesamt ca. 3-4x auf', was ist denn das für ein Wechselrichterbezeichnung 'sehr guter bekannter WR-Typ' und um welchen Spottpreis handelt es sich denn konkret oder spottet der kWp-Preis derart einer konkreteren Benennung, dass hier andernfalls allgemeines Gelächter entbrandet?! Möchte gar nicht wissen, wie die dir die Module auf's Dach geklöppelt haben, denn da - nur billig ist sexy - galt bestimmt auch 'muss nicht für die Ewigkeit halten, kann nach roundabout 10 Jahren abfallen, da bereits nach 5 Jahren bezahlt'. Ohne weitere und v.a. nähere Angaben ist das für mich alles Wischi-Waschi, welches eine nähere Betrachtung gar nicht verdient. Die Rechnung, dass eine PV-Anlage nach 5 Jahren abbezahlt sein soll, will ich erst mal sehen: ....oder nein, lieber nicht! 
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von sholloman » 01.09.2010, 07:40
Bei 60% Eigenkapital doch kein Thema 
1. PV Feb 09: 22 Aleos S18 235W+SB5000TL20 - 47° DN 33°West 2. PV Mai 09: 56 Aleos S18 215W+SB5000TL20+SMC6000TL 21°DN 45°West http://www.solarlog-home4.de/kiga.wz -nur die PV-Herrmann ! 3. PV Nov 10 -Carport: 24 Aleos S24 190W+SB4000TL20 11° DN 60°West
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von hadl » 01.09.2010, 08:06
higgi hat geschrieben:Hallo ! Ich bin selber erst seit dem 29.07.10 mit meiner Anlage in Betrieb. Ich habe mich nach langem hin und her für eine Anlage mit China Modulen (SunEarth) entschieden. 2450,- € / kwp für die Chinesen standen 3100,-€ für Bauer Solar gegenüber. 650,- € /kwp bei einer gesamten Anlagengröße von 9,36 kw haben den Ausschlag gegeben. Allerdings habe ich gerade heute Nachmittag mit jemanden telefoniert, der angeglich ein Angebot für eine Anlage mit Bauer Solar (Deutsch ??? ) bekommen hat, das bei 2650,- €uro lag. Bei dem geringen Preisunterschied hätte ich vermutlich auch zu den deutschen Modulen gegriffen. Allerdings weis ich nicht wie die weiteren Komponenten, sprich WR etc. des Angebots lauteten. Das ist schließlich nicht unerheblich. Solltest Du dich für Chinesische Module entscheiden, ist es wichtig das der Garantiegeber aus D kommt.
Wo werden denn die Bauer Module in Deutschland gebaut ???? Hadl
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von PV-Berlin » 01.09.2010, 08:09
Ich arbeite nicht mit China Modulen. Aber das hat weniger damit zu tun, dass ich diesen Produkten nun überhaupt keine Qualität zutraue.
Wenn ich lese, das jemand nach 5 Jahren den kompletten Anlagenpreis eingespielt haben will, dann rechnen wir doch mal nach. Noch Fragen? Leistung wie Spitzenjapaner? Nun gut, technologisch nicht möglich, aber muss ja alles glauben dürfen.
Zum Thema:
Zur Zeit produzieren die rein Deutschen Produzenten überhaupt nicht genug, um überhaupt den gesamten Deutschen Markt bedienen zu können. Dazu kommt, dass sie sich natürlich neue Märkte suchen, um nicht zu stark von ihrem Heimatmarkt abhängig zu sein. Auch war es nicht ganz von Nachteil, dass die Produzenten über die Menge und den Preis druck bekommen haben. Ich kann mich gut noch an die Aussage eines Deutschen Modulproduzenten erinnern:
"Sie wollen in Deutschland PV Anlagen verkaufen? Lohnt doch nicht. wenn, dann wollen wir 1 Mill. DM Deposit."
Inzwischen ist dieser Hersteller mit Bürgschaften vom Land und Bund ausgestattet. Hat aber immer noch die Nase ganz weit oben.
Die Leute von Q- wussten noch nicht mal, was ein Kunde sein könnte, bevor sie schmerzhaft auf den Boden der Tatsachen aufschlugen.
Argumente für Deutsche Module? Rechtlich greifbar umfangreiche Referenzen in der Nähe meist zertifizierte Fachbetriebe Großhändler, die vertrauenswürdig sind. Zertifikate und Technik auf dem neusten Stand (Sicherheit) Erfahrung bei den Solarteuren (Montage und Montagetechnik)
Argumente China Module (Nur 1 Reihe) Menge die lieferbar ist Preisführerschaft bis 30 kWp Anlagen Produktqualität bisher gut Drücken den Gesamtmarkt (Lernkurve Endkundenpreis)
Endkunden einen Vorwurf zu machen, dass sie Chinascheiben auf ihr Dach nageln, ist unseriös. Wenn dies durch qualifizierte Solarteure gemacht wird. Sicherlich gibt es ein etwas höheres Risiko, dass man einfach beziffern muss. Für 50 bis 100 € Preisabstand zu wirklich Deutschen Modulen, ist es kaum ein Argument zu diesen Modulen zu greifen.
Wir werden einen Zubau in 2012 von >30 GWp sehen. Tendenz bis 2015 Richtung > 50 GWp. Ab 2020 Werden wir einen Zubau an PV von deutlich über 100 GWp sehen. Bis 2015 wird PV die 5 Cent Hürde knacken. *5% Zins bei nur 12 Jahren Amortisation.
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von redhut » 01.09.2010, 20:16
lehmann28 hat geschrieben:Früher haben die Leute noch nachgedacht und längere Sicht gelebt. Heute ist Konsum und Geld sparen (koste es was es wolle) anscheinend wichtiger.
Genau. Ich verstehe auch beim besten Willen nicht, wieso sich nicht jeder einen Ferrari in die Garage stellt. Auf längere Sicht lohnt sich das und Geld sparen ist doch nur etwas für Asoziale. Es gibt keine Menschen, die Geld sparen müssen, um etwas zu realisieren. Habe ich deine Gedanken korrekt wiedergegeben? henrymaske hat geschrieben:Grimms Märchen
Ich sehe schon, was nicht sein darf, das kann auch nicht sein.  za-ass hat geschrieben:Und überhaupt, was ist denn das für eine Modulbezeichnung 'Name taucht hier im Forum insgesamt ca. 3-4x auf', was ist denn das für ein Wechselrichterbezeichnung 'sehr guter bekannter WR-Typ' und um welchen Spottpreis handelt es sich denn konkret oder spottet der kWp-Preis derart einer konkreteren Benennung, dass hier andernfalls allgemeines Gelächter entbrandet?!
WR aus der Riege SMA/REFU/Diehl. Die Module sind nicht einmal Made in China, sondern sogar noch schlechter da aus einem Nachbarland, gehe also auch ohne Namensnennung einfach davon aus, dass es aus eurer Sicht miese Module sind. Spottpreis 2000€ im Vgl. zu 2900€ mit Top-China/DE-Modulen. Ohne weitere und v.a. nähere Angaben ist das für mich alles Wischi-Waschi, welches eine nähere Betrachtung gar nicht verdient.
Ich wollte gar keine nähere Betrachtung haben, daher habe ich bewusst keine Namen genannt. Ich wollte nur einen Denkanstoß liefern, der allerdings offenbar völlig ins Leere gegriffen hat. Die Rechnung, dass eine PV-Anlage nach 5 Jahren abbezahlt sein soll, will ich erst mal sehen: ....oder nein, lieber nicht! 
Die Rechnung ist Grundschulniveau: Bei einem Erlös von 39,14 ct/kWh muss die Anlage im Jahresmittel 1022 kWh/kWp einspeisen, damit das Ding nach 5 Jahren bezahlt ist. Und nach derzeitigem Stand wird dies locker erreicht. Aber wie schon gesagt, die Diskussion können wir uns sparen. Der Schwanzvergleich "Billig- vs. Top-Module" wurde ausreichend oft durchgeführt, wir drehen uns hier im Kreis.
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von solerling » 01.09.2010, 20:43
Halloo redhut Nach Deiner Rechnung dürfte das kwp nichtmal 2000.-Euro gekostet haben...... Wie lange ist denn die Anlage schon in Betrieb,stell doch mal genauere Daten hier ein ? Sonst glaubt es Dir kein Mensch wie toll Deine Anlage läuft ? Ich galube eher Du hast am Display des WR Watt abgelesen und dachtest es wären "Kilowatt"..... Aber viel Glück mit Deiner Anlage,und dass sie lange gut läuft! Gruß Josef
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von redhut » 01.09.2010, 20:54
solerling hat geschrieben:Nach Deiner Rechnung dürfte das kwp nichtmal 2000.-Euro gekostet haben...... 
Ja genau, s.o. Wie lange ist denn die Anlage schon in Betrieb,stell doch mal genauere Daten hier ein ? Sonst glaubt es Dir kein Mensch wie toll Deine Anlage läuft ?
Wenn wir einmal ehrlich sind, dann wird mir hier in dieser Gesinnung ohnehin kaum einer ohne eine notariell beglaubigte Aussage glauben und es wird bis dahin immer wieder irgendwelche Trolle zu "Grimms Märchen"-Ausrufen verleiten. Und derartige Nachweise werde ich unter Garantie nicht führen, wozu auch? Will ich irgendeinen "Meine(r) ist größer"-Vergleich gewinnen? Nein. Ich galube eher Du hast am Display des WR Watt abgelesen und dachtest es wären "Kilowatt"..... 
Des Ablesens und Deuten von Daten an WR, Datenlogger und vor allem Zähler bin ich durchaus mächtig. Aber viel Glück mit Deiner Anlage,und dass sie lange gut läuft!
Das ist doch mal eine sinnvolle Aussage. 
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