China Module - Bekannte und Unbekannte

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Re: China Module - Bekannte und Unbekannte

Beitragvon SGL » 04.04.2010, 10:45

sunnyclean hat geschrieben:hallo ihr,

ich habe aktuell für privat ein angebot mit ldk modulen.
mir sagt zwar der name was und unbekannt ist ldk auch nicht, aber hat irgendjemand erfahrungen mit denen?
bin für hinweise dankbar!
gruß
alex


LDK ist ein großer Wafer-Hersteller und bald Polysilizium-Hersteller aus China. Seit diesem Jahr beginnen sie auch Module zu bauen, wo sie die Zellen hierfür kaufen weiß ich nicht.

Praxis-Erfahrungen kenne ich keine. Ich würde mir bewährte chinesische Module wie Suntech, Trina und Yingli kaufen.
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Re: China Module - Bekannte und Unbekannte

Beitragvon sunnyclean » 04.04.2010, 12:31

@ sgl
danke. habe ich mir auch so gedacht.
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Re: China Module - Bekannte und Unbekannte

Beitragvon Dricus » 05.04.2010, 15:33

Solarfun produziert auch OEM-Panels für Shuco: http://www.pv-tech.org/news/_a/solarfun ... agreement/

Und dann andere Hersteller wie Topsola, verkaufen ihre Zellen Solarfun ..
Mehr Infos über mehrere Hersteller auf meinem Blog: http://www.solarpanels-china.com

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Re: China Module - Bekannte und Unbekannte

Beitragvon cotechsolar » 11.04.2010, 18:15

[edit admin] Werbung gelöscht!
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Re: China Module - Bekannte und Unbekannte

Beitragvon phoenixx2007 » 11.04.2010, 18:23

Guten Abend.
..............cotechsolar!?
........und wieder ein neuer Name :)

Schöne Grüße nach China/Shanghai für Herrn "Ban Ki-moon Tony" von Phoenixx :D
http://www.sonnenertrag.eu/de/unterreit ... /1210.htmw
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Re: China Module - Bekannte und Unbekannte

Beitragvon phoenixx2007 » 07.01.2011, 14:11

Schönen Tag zusammen!

Ich hab mir gerade die letzten Seiten dieses Threads durchgelesen. Wenn ich den Aktuellen Thread in Sache Chinamodule und dehren "Reihung" angucke gibts keinen unterschied :D
Nur die Zahl der Modulnamen aus China sind noch sehr viel mehr geworden.
"Fakten" für Qualität laßen sich natürlich immer noch nicht zu aller zufriedenheit vorlegen, da die ältersten PVA's aus China grad mal 5-6Jahre werden dürften! Diese Zeit sollte ne PVA ja doch ohne Probleme schaffen.
Was es von den ersten Chinamodulen aber doch schon immer wieder in dieser Zeit zu hören gab war, das z.B. Module von Sunlink - Trina - Solarfun oder auch SunEarth nicht der angegebenen Modultoleranz entsprachen. Module hatten also schon mal weniger Watt unter Glas als man Eingekauft hatte!
Auch von Verfärbungen konnte man schon mal hören.
Dies scheind jedoch auch bei diesen Marken Schnee von gestern zu sein, so konnte man zumindest von Trina schon mal von guten Erträgen hören!

Anders bei den sog. "Alten Herstellern"!
Viele dieser PVA's laufen zw. dem 7 und 15 Betriebsjahr, und hier gab es schon einige Problemfälle/anlagen die in der Langzeiterfahrung/garantie liegen!
Kinderkranken in Photovoltaik machten die Rund bei diesen heutigen Markenhersteller!
Man kann getrost sagen das fast alles an Problemen und Defekten vorkam oder sogar noch vorkommt, was man sich nicht Vorstellen kann und konnte.

Solarmodule Herzustellen die an die 20-30Jahre halten sollten dachte man auch damals, sei keine "Hexerei"!
Viele Markenhersteller mußten aber hier Lehrgeld zahlen und sind noch immer dabei!

So kann ich mich noch gut an u.a. Sharp Anlagen erinnern bei dehnen das Glas aus den Rahmen viel, die Rahmen aufplatzten weil Wasser (Tauwasser) in den Rahmen nicht abfließen konnte und Gefrohr weil kein Ingineur an Löcher im Rahmen dachte!?
Was bei all diesen Defekten für uns von Interesse ist und war ist, wie die einzellnen Hersteller damit umgingen und gehen.
Hier gab es mit Kyosera ein Vorbildliches Beispiel eines Herstellers. BP und Photowatt haben sich dagegen schon ziemlich geziehrt bis Sie in die Gänge kamen! Die Deutsche Antec-Solar, mit Ihren Versuch die Cadmiumtelur Technik auch in Serie zu bringen Misslang total und Endete in unentlichen Rechtsstreitigkeiten für die Betroffenen Betreiber und Firmen. Das diese Technik in Serie Herzustellen nicht ganz ohne ist mußte nun auch Firstsolar merken wo gerade die Betreiber auch um Ihr Recht Kämpfen müßen und sich mit dem Kleingedruckten dabei sehr schwer tun. Firstsolar auf Zeit zu Spielen scheind!?

In einen anderen Threath hatte ich mal Anfang 2010 begonnen auftretende Moduldefekte zusammen zu tragen. Das Interesse hielt sich damals aber mehr als wie in Grenzen, jeder hatte anscheinend nur im Kopf möglichst schnell eine PVA zu den sehr guten Bedingungen aufs Dach zu bringen :roll: :?: Bei möglichen Renditen um die 15% kein Wunder :roll:
Der Beitrag:
in-betrieb-f36/qualitaet-defekte-links-t42525-s10.html

Was nun bei den sog. "Kinderkrankheiten" in der Modulherstellung von Chinas Herstellern noch kommen mag ist noch nicht ganz absehbar. Vieles scheinen Sie an Fehlern, wie z. B. aufgeplatzte Modulrahmen wo die Scheiben am Dach herausfallen, nicht abgekupfert zu haben :D :!:
Man kann hier nur hoffen das Chinas Solarwirtschaft ohne zu viele eigene Fehler von dehnen der alten Hersteller gelernt hat.
Und ich Denke auch man kann hier durchaus zuversichtlich sein ohne natürlich schon auf Fakten und Beweise verweisen zu können :!:

Schöne Grüße von Phoenixx :D
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Re: China Module - Bekannte und Unbekannte

Beitragvon open source energy » 15.01.2011, 14:47

Ich denke so oder so, dass man mit den Kunden offen über die Restrisiken der PVA sprechen sollte. Denn Unabhängig von der Herkunft des Moduls kann man auch bei Modulen aus deutscher Fertigung ruck zuck vor verschlossenen Türen stehen.

Solon baut sicherlich sehr gute Module, was aber, wenn Solon den Strukturwandel nicht packt? Wenn Sunways pleite geht oder sich Schott und Bosch aus dem Solargeschäft wieder zurückziehen (siehe Shell )

Am Ende des Tages bleiben Restrisiken für den Endkunden bestehen UNABHÄNGIG vom Hersteller. Daher bin ich auch der Meinung, dass die Amortisation so schnell wie möglich sein sollte, denn dann ist ein Totalausfall kein finanzieller Verlust mehr!
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Re: China Module - Bekannte und Unbekannte

Beitragvon EOS_Technologies » 15.01.2011, 17:47

Zu LDK kann ich nur sagen, dass sie gerade 6 Milliarden Dollar Kredit von der CNB erhalten hat und um die 15.000 Mitarbeiter beschäftigt. Hier auch etwas mehr: http://www.finanzen.net/aktien/LDK_Solar-Aktie

Gruß
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Re: China Module - Bekannte und Unbekannte

Beitragvon Elektro und Umwelt » 15.01.2011, 19:06

EOS_Technologies hat geschrieben:Zu LDK kann ich nur sagen, dass sie gerade 6 Milliarden Dollar Kredit von der CNB erhalten hat und um die 15.000 Mitarbeiter beschäftigt. Hier auch etwas mehr: http://www.finanzen.net/aktien/LDK_Solar-Aktie

Gruß
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Wie so ziemlich alle größeren chin. Hersteller der PV-Branche!
Die werden geradezu mit Geld "gefüttert". :evil:
Der Zinssatz liegt im Regelfall deutlich unter dem Marktniveau. Es ist ja kein großes Geheimnis mehr, dass die Chinesen diesen Markt mit als Schlüsselposition der zukünftigen Energieversorgung sehen und da wollen sie mit aller Gewalt die Nr. 1 werden! :wink:

Bei uns dagegen gibt die Regierung 100 Mio. für weitere Forschung aus, lächerlich!

Gruß E&U
8,32kWp Shell PowerMax Eclipse 80-C (CIS)
Ostdach: 76Stk. PME 80-C, 2Stk. Solarmax 3000C
Westdach: 28Stk. PME 80-C, 1Stk. Solarmax 2000C
Datenlogger: www.solarlog-home2.de/elektroundumwelt
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Re: China Module - Bekannte und Unbekannte

Beitragvon phoenixx2007 » 15.01.2011, 19:56

Guten Abend zusammen.
open source energy hat geschrieben:Ich denke so oder so, dass man mit den Kunden offen über die Restrisiken der PVA sprechen sollte. Denn Unabhängig von der Herkunft des Moduls kann man auch bei Modulen aus deutscher Fertigung ruck zuck vor verschlossenen Türen stehen.

Solon baut sicherlich sehr gute Module, was aber, wenn Solon den Strukturwandel nicht packt? Wenn Sunways pleite geht oder sich Schott und Bosch aus dem Solargeschäft wieder zurückziehen (siehe Shell )

Am Ende des Tages bleiben Restrisiken für den Endkunden bestehen UNABHÄNGIG vom Hersteller. Daher bin ich auch der Meinung, dass die Amortisation so schnell wie möglich sein sollte, denn dann ist ein Totalausfall kein finanzieller Verlust mehr!

Es gibt Menschen die Wissen immer mehr als man Wissen kann, weil Sie mit Ihrer Glaskugel gut umzugehen wissen!

In der neusten Photon ein Artikel.
(Ich Denke mal das ich den Anfangstext hier mal Schreiben kann, wenn nicht, Bitte löschen :wink:)


"Nicht schlecht geschlagen"
Deutsche Solarfirmen konnten im Jahr 2010 ihren Weltmarktanteil in etwa halten!
Für die deutsche Solarindustrie lief es 2010 wie am Schnürchen. Ob Silizium, Wafer,Zellen, Module oder WR, von allem wurde mehr produziert und mehr abgesetzt. Auch die Aussichten werden bei vielen Unternehmen offenbar nicht allzu schlecht eingeschätzt: Im Jahr 2011 wollen viele Firmen ihre Produktionskapazitäten erweitern. Denn wer nicht schnell wächst, die Kosten drückt und lukrative Auslandsmärkte erschließt, könnte bald das Nachsehen haben.

Im nachfolgendem Text wird die Thematik genauer geschildert, u.a. sei die Produzierte Leistung an Krstallinen Solarzellen von 2009 auf 2010 um 60% gestigen! Die von Dünnschichten nur um 33% unterdurchschnittlich! Deutsche WR Hersteller sind weiterhin Weltspitze mit SMA und Kako an der Spitze!

..............das ganze liest sich nicht nach Deutscher "Hersteller Depressionen" :roll: Man sieht den Deutschenmarkt zwar etwas kleiner werden, gleicht dies, und will es in Zukunft noch mehr mit Globalen Märkten ausgleichen!
Man ist sehr zuversichtlich!

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