30-40KW Anlage, hoffe auf viele Kommentare

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Beitragvon Milhouse » 26.06.2006, 15:14

Hallo mal wieder.

Danke schon mal für die verschiedenen Kommentare :) So kann man sich am besten eine Meinung bilden..

Hatte vergessen zu schreiben, das im ersten Angebot (29,92 kwp für 139.128€) noch 5.984€ Dachmontage mit Aufständern und 1.496€ Elektromontage hinzukommen, somit beläuft sich alles auf 146.608€ für 29,92 kwp (4.900€/kwp). Dazu kommen die recht merkwürdigen Sunearth Module :?:
Das 2te Angebot sollte 135.000€ inkl jeder Montage kosten (4.577€/kwp).
Unser Berater der das 2te Angebote gemacht hat, hat es uns auch so beschrieben, das das es mit unterschiedlichen Stockschraubenlängen hin zu kriegen wäre den Winkel um ca 5° zu steigern. Aber woher weiß ich dann im Vorfeld, ob sich das nicht wirklich negativ auf die hinterlüftung auswirkt? Bzw. der schnee nicht mehr so gut abrutscht? :?

Hatte mir gedacht, bei der Montage sowieso nicht das ganze Dach zu zubauen, sondern alle 10m oder so, nen bisl platz zu lassen, falls man mal irgendwie an die oder unter die Module muß. Ist das sinnvoll, oder spielt das keine Rolle?

Bei den Wechselrichtern ist Kaco doch aber auch einen Namenhafter guter Hersteller, der verspricht bei ausfall der wechselrichters für max 400€ den Wechselrichter auszutauschen, geben sie jedenfalls auf ihrer Seite an: (http://www.kaco-geraetetechnik.de/Modul ... temId=4547)
Oder was ist eure Meinung?

Gruß, Milhouse :)
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Beitragvon bweihbrecht » 26.06.2006, 16:10

Milhouse hat geschrieben:Hatte mir gedacht, bei der Montage sowieso nicht das ganze Dach zu zubauen, sondern alle 10m oder so, nen bisl platz zu lassen, falls man mal irgendwie an die oder unter die Module muß. Ist das sinnvoll, oder spielt das keine Rolle?


Das würde ich auf jedenfall machen - erleichtert die Wartung ungemeint.

Bei den Wechselrichtern ist Kaco doch aber auch einen Namenhafter guter Hersteller, der verspricht bei ausfall der wechselrichters für max 400€ den Wechselrichter auszutauschen, geben sie jedenfalls auf ihrer Seite an



Sind technisch aus meiner Sicht ok - mit Zentralwechselrichtern brauchst Du halt je nach Anlage weniger und Dein Preis pro kWp sinkt mit eventuell dem Zusatzeffekt einen höheren Wirkungsgrad zu haben.
Eigenanlagen:
* 5,94 kWp mit WR KACO PVI 4500i und 54 Stk. Phaseum USP 110, aufgeständert
* 2x Masten mit 4635 kWp mit WR SMA 4200TL und 15x Solterra 150+ und 21x Phaseum USP 110
Im Projektstatus:
Biomasse Holzgasanlage >150 kWe
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Re: 30-40KW Anlage, hoffe auf viele Kommentare

Beitragvon Atommafia » 26.06.2006, 19:52

Tach
Milhouse hat geschrieben:Hallo,

habe einen Landwirtschaftlichen Betrieb mit einer relativ großen Dachfläche, Ausrichtung is fast genau süden, Neigung (leider nur) 20°.
Haben uns überlegt eine 30 oder 2x20KW Anlage zu bauen. Weil an unseren Hausanschluß wohl auch keine größere Anlage passen würde.
Gruß, Milhouse :)


schon das EVU gefragt, ist immerhin deren Netz inkl HA
und bei Anlagen größer 30 KW ist der HA nicht mehr unbedingt der Netzverküpfungspunkt, verglichen mit Anlagen kleiner 30 KW.

MfG
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Beitragvon Luke » 26.06.2006, 19:57

'nabend

...ist doch unter 30 kW...
...zumindest was bisher angeboten wurde...

br
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Beitragvon Milhouse » 27.06.2006, 09:51

tach,

bislang noch unter 30kw. Außerdem hat man mir gesagt, das wenn man größere anlagen baut, man sie aufteilen könnte, d.h. 20kw laufen über meinen Dad und 20 kw über mich. Man brauch nur einen 2ten Zählerkasten und es sollte ein bisschen geteilt sein auf dem Dach, was bei uns aber kein Problem darstellen sollte. Zudem ist es auch eine Sache der Finanzierung, für eine 40 Kw Anlage sind das ja mal eben 180tsd € und mehr...

Unser Berater hat uns gesagt das an unseren Netzanschluss max eine 40kw Anlage passt (Soll wohl was mit dem querschnitt des Hauptstromkabels zu tun haben, welches im Stall ankommt?!) Bin da auch kein Profi, ganz im gegenteil... deswegen bin ich ja hier :wink:

Gruß Milhouse
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Beitragvon Atommafia » 27.06.2006, 17:35

Tach
Milhouse hat geschrieben:tach,


Unser Berater hat uns gesagt das an unseren Netzanschluss max eine 40kw Anlage passt (Soll wohl was mit dem querschnitt des Hauptstromkabels zu tun haben, welches im Stall ankommt?!)

Gruß Milhouse



und der Berater verkauft auch die Module?
Ha er eine Zusage vom EVU über 40 KW ?
Gerade letze Woche ein Fall erlebt, ein Betreiber hat endlich seine Anlage fertig bekommen, es sind einige Module mehr geworden als geplant, über 30 KW WR-Leistung, da war Essig mit der Einspeisung im Haus in den vorhandenen HA.Er durfte dann noch eine Zähleranschlußsäule an der Grundstücksgrenze errichten und dort ist jetzt der Netzverknüpfungspunkt und der Zähler.Der Berater hat sicherlich noch seinen Spaß mit den Kunden.

MfG
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Beitragvon Milhouse » 27.06.2006, 19:07

Hallo,

alles klar, gut das ihr das so ausdrücklich sagt, komme morgen nochmal mit dem Berater zusammen und werde ihn dann drauf ansprechen und mich bei den stadtwerken oder wie auch immer danach erkundigen. Als nächsten schritt muß ich mich eh erstmal mit unserem Steuerberater zusammensetzen, das der mir sagt, wie und was steuerlich am günstigsten ist, gerade in Sachen Finanzierung.

Noch eine Frage, alle sprechen immer über die Anfälligkeit eines WR's. Was genau bedeutet das, heißt das, das er nach 10 Jahren oder wie auch immer voll im Arsch ist, oder das auch mit kleinen reparaturen getan sein kann?! Muß man damit rechnen den in 20 Jahren 2x komplett auszutauschen oder wie ist das? :?:

Vielen dank, gruß
Milhouse :wink:
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Beitragvon Xam Ralos » 27.06.2006, 21:56

man muss damit rechnen das der WR einmal pro 12 Jahre in Rep muss.... ist ne schwirige entscheidung Zentralwechselrichter oder einzelne. insbesondere in deiner Anlagengrösse... mit Zentral musst du dich einfach um nix kümmern ... ausserdem ist die ganze Komunikationsplatform enthalten mit WebPortal, Monatliche Auswertungen und so... die Garantieleistungen werden ja pro jahr verlängert! Vom Ertrag her sind bei mir beide Teilanlage in etwa gleich....vieleicht 0.5% schlechter...nach flashlisten...

man hat mir zugesichert das der Wechselrichter auch nach 20 Jahren noch repariert werden kann... ich gehe deshalb davon aus das dieser mit den Modulen den Geist aufgeben wird...

scheine ja wohl der einzige mit zentral zu sein...
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Beitragvon zecke » 28.06.2006, 13:44

Hallo Milhouse,

die Aufteilung einer Dachfläche auf zwei verschiedene
Anlagenbetreiber ist alles andere als einfach, bzw.
meist unmöglich.

Ich persönlich würde Dir von einem Zentralwechselrichter
abraten. Anlagen in dieser Größenordnung würde ich
immer mit Stringwechselrichtern auslegen.

Im moment empfiehlt sich die SMC-Reihe von SMA
die sind im Preis-Leistungsverhältnis nicht zu schlagen.

Gruß
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Beitragvon Milhouse » 30.06.2006, 07:33

Moin alle zusammen :)

Hab erstmal mit dem EVU gesprochen.. Gut das ich das gemacht hab.. Auf unseren Anschluss gehen schonmal nicht mehr als 30kwp. Man müßte also ein 2tes Kabel legen. Der Verknüpfungspunkt ist aber nicht weit weg, so dass es ca 1500€ kosten würde ein 2tes zu verlegen, wo wird dann auf bis zu 60kwp gehen könnten.
Hab ihnen aber gesagt, das sie sich das hier vor Ort an gucken sollen, und uns das auch schriftliche geben sollen, auch die Geschichte mit "2" Anlagen auf einem Dach.. Sollte eig kein Problem sein, weil das Gebäude mit einer Brandschutzwand geteilt ist. Aber das sollen sie mir schriftlich geben, das da nichts nach kommen kann. Kann mir auch nicht vorstellen das die ganze Verlegung des Kabels nur 1500€ für ca 65m kostet. Erdarbeiten müssen wir dann wahrscheinlich machen, oder wie das auch immer abläuft, aber das werden sie uns denn schon erzählen..

Gruß, Milhouse :wink:
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