48V (Batterieseitig) sinnvoll?

die nicht mit dem öffentliche Stromnetz verbunden sind, in Haushalten, Berghütte oder Wohnmobil...

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Re: 48V (Batterieseitig) sinnvoll?

Beitragvon chatfuchs » 06.12.2011, 21:52

Ja,

das Thema mit den Batterien rückt auch langsam immer mehr in den Mittelpunkt. Wobei ich bislang immer noch davon ausgehe, das ich noch einige alte LKW-Batterien auftreiben kann, die mit dem Megapulse wieder ordentliche Werte bringen.

Aber zum Theme mit dem Wandler habe ich noch etwas gefunden:

http://www.mppsolar.com/Photovoltaics/MPPT%20SCC-3.pdf

Das Teil kostet etwa 360 Euro inkl. Versand und Zollkosten etc.

Hat 3400 Watt - 50 ... und hat einen riesen Vorteil. Man kann bis zu 16 Module aneinander koppeln. Das System ist schon dafür ausgelegt. So kann ich doch nach und nach beide Dachseiten voll ausbauen mit insgesamt 36 Modulen.

Erst mal fange ich aber mit 8 an! Um zu sehen wie sich das so macht. Die Strukturen müssen ja auch erst einmal geschaffen werden.

Der besagte Wandler hat nicht ganz so wenig Verluste wie der Morningstar. Gibt es aber sonst noch Nachteile?

Gruß
Frank

P.S. was für Batterien würdet Ihr vorschlagen - die auch bezahlbar bleiben.
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Re: 48V (Batterieseitig) sinnvoll?

Beitragvon wieso » 06.12.2011, 23:21

Der besagte Wandler hat nicht ganz so wenig Verluste wie der Morningstar. Gibt es aber sonst noch Nachteile?


Ja , das ich keinen kenne ,der den hat :mrgreen: und recht neu auf der Bildfläche ist ,
Jedoch muss dies nichts heissen.... ehrlich

Also kann ich eher nichts dazu sagen , ausser das Garantieabwicklungen bei Morningstar und Outback wahrscheinlich einfacher lösen werden da gut ausgebautes Netz (Outback hat 5 Jahre Garantie)

Mehrwertsteuer müsste eigentlich auch noch dazu kommen , da würd ich mich vorher schlau machen


Gruss Lars
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Re: 48V (Batterieseitig) sinnvoll?

Beitragvon chatfuchs » 11.12.2011, 23:33

... in kleinen Schritten geht es weiter...

... die ersten 8 Module werden am Dienstag angeliefert. Dachhaken kommen auch die Tage. Den Rest für die Dachmontage muss ich noch ordern. Da kann man ja schnell gutes Geld versenken - aber muss ja alles sicher sein!

... der Wandler aus Taiwan ist unterwegs. Bin mal gespannt, wie lange so eine Expresslieferung dauert. Ausschlag war die Ausbaubarkeit.

... nun habe ich am Wochenende meine Atmel-Programmierung am laufen, das die USV von alleine gestartet wird und diverse kleine Zusatzfunktionen.

... jetzt taucht hier immer das Thema mit den Batterien auf. Bislang habe ich hier 4 x 100AH zum testen. Wollte eigentlich noch einige gebrauchte LKW-Batterien besorgen und auffrischen. Aber was ist den auf dem Gebiet wirklich gut und bezahlbar?

Habe hier immer wieder was von der Stapplerbatterie gelesen. Das ist natürlich ein Hammer. Kann man die zerlegen, damit man das Gewicht ins Haus bekommt?

Oder doch bei Zeiten in GEL-Batterien investieren? Eine 180AH habe ich noch im Auto, von der Anlage. Daher kenne ich die Kosten.

Gruß
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Re: 48V (Batterieseitig) sinnvoll?

Beitragvon wieso » 12.12.2011, 00:20

Hallo

Ja staplerbatterien kann ich empfehlen (PzS Zellen) die bekommt man als einzelzellen , mit Verbider

Meine hab ich gebraucht gekauft , wiegt 1200 kg und steht drausen in einem Schrank ( bei uns wirds nicht so kalt im Winter)

Jedoch kann man die aussernandernehmen , und sind so verbunden Bild

Jedoch gasen diese und der Raum muss gut durchlüftet werden

Gel heisst erstmal nichts bessere , eher im Gegenteil , und die , welche gute Daten haben sind sehr sehr teuer


Gruss Lars
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Re: 48V (Batterieseitig) sinnvoll?

Beitragvon chatfuchs » 14.12.2011, 00:13

... die 8 Module sind heute eingetroffen ...

... zu der einen fertigen USV konnte ich via Ebay noch 3 baugleiche ergattern. Dann habe ich noch eine andere - damit sind dann 5 zusammen.
Das sollte zumindest für die Verbraucheraufteilung im Haus reichen.

... die Stapplerbatterie ist natürlich der Hammer. Aber ich muss erst einmal schauen, wieviel ich mit den 8 Zellen schaffe. Den Wert dann auf 18 hoch rechnen. Evtl. wird mir das Speichern nicht viel bringen, wenn am Tag schon die Energie "aufgesaugt" wird. Vielmehr soll dann auch tagsüber die Waschmaschine laufen ... etc...

Danke für alle Tips...

Sind weitere Berichte von Zwischenschritten und Lösungen hier interessant?

Gruß
Frank
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Erdung einer Inselanlage

Beitragvon chatfuchs » 22.12.2011, 00:10

... der Wechselrichter aus Taiwan ist auch gestern angekommen, sowie Kabel und und und ...

... jetzt fehlt noch mal ein schöner Tag ... aber das kommt schon...

Nun aber noch eine fast abschließende Frage. Ich baue eine Inselanlage auf. Die Module kommen dann an den Wechselrichter. An diesem hängt dann ein 48V Batterieblock.

Der 48V Batterieblock versorgt dann 4-5 umgebaute USVs. Diese erzeugen dann meinen 230V Sinus. Dahinter hängt dann ein eigener Sicherungskasten, welcher die Erde aus dem Haus bekommt. Dort findet man dann jeweils für jede Leitung einen FI und die Sicherungen zu den eigenen Steckdosen im Haus.

Darf die Erdung des neuen Sicherungskastens an der Hauserdung hängen? Müsste ja wohl. Aber da hängt ja u.a. auch die Gasleitung dran???

Muss / sollte ich die PV-Module nun erden. Hier im Forum liest man so verschiedene Aussagen. Wenn ja, dürfen die mit einem starren 16er Kabel an die direkte Hauserde? Somit wieder das Problem, das der Blitz ggf. ins Haus kommt?

Eine Empfehlung bzw., Vorschrift wäre das Beste!

Gruß
Frank
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Re: 48V (Batterieseitig) sinnvoll?

Beitragvon Solarm » 22.12.2011, 08:31

Die USV müsst du erden damit der Fi funkt.
Ob dein Strom durch den Sicherungskasten darf bezweifel ich
Vieleicht kannst du da was extern dazubauen
3 x 80 Watt Modulleistung an meiner Autobatteriensammlung bei 12 Volt
7 x 145 Watt Modulleistung am Staplerakku 250Ah bei 24 Volt
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Re: 48V (Batterieseitig) sinnvoll?

Beitragvon chatfuchs » 17.01.2012, 21:15

... erst einmal DANKE an @wieso!

Habe mir nun heute den ersten Staplerbatterieblock besorgt. 48V 320A - ca. 380KG! Das ist zwar noch nicht soviel wie bei @wieso, aber sicherlich besser wie die Autobatterien.

Was muss ich noch bei dem befüllen beachten? Die sind ja alle mit einem dünnen Schlauch verbunden. Hängt man da einfach so einen 30Liter Kanister mit destilierten Wasser, was dann langsam durchläuft?

Gruß
Frank ... so langsam wird es!
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Re: 48V (Batterieseitig) sinnvoll?

Beitragvon wieso » 17.01.2012, 21:36

:D

Die dünnen Schläuches sind für so eine zentralles Wassernachfüll Idee , sind bei mir auch drann , hatte ich auch benutzt zum Wassernachfüllen , bis mir aufgefallen ist , dass die einzelnen Zellen unterschiedlich mit Wasser geladen wurden , bzw 2 Zellen total überfüllt worden sind .....

Seit dem mach ich ca 2 mal im Jahr oben an den Zellen den Stöpsel auf und gies Wasser manuell in jede Zelle , da mal reinzuschauen hin und wieder schadet ja auch nicht
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Re: 48V (Batterieseitig) sinnvoll?

Beitragvon chatfuchs » 20.01.2012, 09:22

... immer wieder einen Schritt in Richtung Insel...

... @wieso - kann es sein, das bei Dir evtl. 2 Stopfen von den überfüllten Batterien nicht richtig dichten? Wenn ich das richtig gelesen habe, dann ist doch im Batteriestopfen eine Art Schwimmer und Ventil, damit Wasser nachfließen kann. Hast Du (wie oft zu sehen) so einen 25-30 Liter Kanister über den Batterien angebracht gehabt? Würde schon gerne automatisch nachfüllen können, zumal ich auf den Zellen ja auch Garantie habe. Ab und an mal selber zu schauen ist auch kein Problem.

Ich möchte bei mir die Geschichte in einen eigenen kleinen Kellerraum verbauen. Zudem ein kleines Belüftungssystem welches Frischluft zuführt und eben auch wieder weg. Ich gehe mal davon aus, das es reicht, alles in einen Kasten zu setzen, der mit Luft von draussen versorgt wird.

Bei Autobatterien würde mir ja ein dünner Schlauch nach draussen reichen. Gibt es das hier auch?

Gruß
Frank
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