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Autor
logjac
Öfters hier
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Angemeldet: 19.02.2006
Beiträge: 11

BeitragVerfasst am: 21.02.2006, 14:14 Nach oben

Hallo noch einmal,

ich habe noch eine Frage.
Auf einer Internetseite habe ich eine Auflistung verschiedenster Module gefunden - mit "sortierfunktion"

Durch diverse "spielerein" an verschiedenen Rentabilitätsrechnern habe ich festgestellt, dass einige "billige" Module eine wesentlich höhere Kapitalrendite erziehlen als teurere.

Jetzt lasse ich den ökologischen Aspekt ganz außen vor und richte einmal mein Augenmerk auf den Kapitalertrag.

Warum werden so viele "teure" Module verkauft, wenn man mit den günstigen eine Rendite von über 30 % bekommen kann ?
(Ausgehend davon, dass die Rechner gut und richtig rechnen)

Liegt es an den Solateuren, die nur bestimmte Module vertreiben?
Oder sind diese Module tatsächlich schlechter?

Ich habe bei den "billigen" folgende Module zur Berechnung einbezogen
Mitzbubishi MA 100 (3,15€/W) hat eine Rendite von <50 %
Pheasun USP145 (3,89€/W) ca. 30,57 %

Dagegen
Sanyo HiP205 (5,54€/W) gerade mal 5,2 %

Bitte jetzt nich verkehrt verstehen - ich bin kein "Geldgeier" der nur wegen der Kohle am rechnen ist - aber bevor ich mir eine PV Anlage instalieren lasse möchte ich gerne alle für und wieder ausgeräumt haben.

Aber auch für mich ist der Aspekt CO2 ein wichtiger Entscheidungsgrund

Wäre für eure Meinung sehr dankbar.
Gruß
Joachim
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Verfasst am: Nach oben

Carlson
Fleißiges Mitglied
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Angemeldet: 17.01.2006
Beiträge: 372
Wohnort: Regensburg

BeitragVerfasst am: 21.02.2006, 17:47 Nach oben

hallo logjac,
darf ich dich fragen was fürn auto du fährst, was für ne waschmaschine
du hast und ob du einen aldi-fernseher besitzt ?
solltest du keinen sanjeng fahren (oder wie immer die koreanischen
automarken heissen) oder solltest du keine privileg waschmaschine besitzten frage ich dich warum nicht ?

nix für ungut, aber sonst fällt mir halt auch nix gescheiteres zu deiner
frage ein.

grüsse

_________________
Umsatz ist Ehrgeiz, Gewinn ist Intelligenz
Luke Skywalker
Neu hier
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Angemeldet: 20.02.2006
Beiträge: 2
Wohnort: Coburg

BeitragVerfasst am: 21.02.2006, 19:07 Nach oben

Hallo logjac,

den "Rentabilitätsrechner" hätte ich auch gerne bei dem du eine Rendite von 30% ermittelst. Ist meines Erachtens mit keinem Modul seriös machbar.

Momentan wird die Rendite über einen Zeitraum von 20 Jahren ermittelt. Erst nach Ablauf dieser Zeit weist du genau wieviel Geld du investiert hast und wieviel zurückgeflossen ist. Bei einer billigen Anlage kann der Anschaffungspreis günstiger sein, was jedoch mußt du während der Zeit noch investieren?(Arbeit, Zeit, Ärger, Geld ).
Sad

Andererseits ist der Wirkungsgrad bei einer guten (teurer) Modulen wesentlich besser. Das bedeutet, dass die Erlöse besser und sicherer zurückfließen.

Natürlich versucht jeder Solateur seine Ware loszuwerten und preist die Ware als besonders gut an, an der er am meisten hat. Der lebt ja auch von der Gewinnmarge.

Meines Erachtens ist ein weiterer Grund, dass der Hausbesitzer gerne mit seinem Statussymbol "Solaranlage" prahlen will. ich habe das mal in einer Siedlung in unserer Stadt beobachtet. Kaum hatte der erste eine Solaranlage auf dem Dach, musste die Nachbarschaft nachrüsten. Natürlich größer, schöner und teurer. Das ist wie mit den Autos, die immer vor der Gerage stehen. Auch ein Grund warum die teuren Anlagen verkauft werden.

Ich sehe leider im Moment in keiner Anlage eine finanzielle Wirtschaftlichkeit. Außer für die Solateure, die Bank und wer sonst noch daran verdient. Wer kann einen Break-Even in 14 bis 16 jahren genau berechnen ohne alle Faktoren zu kennen die einen Einfluß haben (Politik, Umwelt, Private Verhältnisse, etc.) Historische Gegebenheiten sind keine Garantie für die Zukunft.

Meine Enpfehlung:
- Kaufe keine billigen Module sondern gute Module (Qualität, guter Solateur)
- Lasse dich nicht durch Sonderangebote unter Druck setzen (Zeit ist Geld, etc.)
- Die Chance das du in 20 Jahren einen mimimalen Gewinn hast ist sehr gut, auch nächstes Jahr noch. Rendite ist jedoch was anderes.
- Habe den Umweltaspekt im Vordergrund und du kannst ruhig schlafen.
Laughing

Grüße an die Forummanschaft weiter so!
Walter
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BeitragVerfasst am: 21.02.2006, 19:22 Nach oben

Ich will dir das mal plastisch erklären.

Erst mal vergiss den Rendite Rechner und vor allem vergiss die 30%

Jedes Modul egal ob billig oder teuer hat eine Degradationsgaratie von ca. 80% Leistung in 20 oder 25 Jahre. Ob es den Markenhersteller bis dahin noch gibt, weiß man ja nicht, aber es ist doch wahrscheinlicher als bei einem NoName Hersteller.

Vor allem bei den kleinen und unbekannten Marken weis man meist nicht ob sich nur eine Vertriebsorganisation oder ein Hersteller verbirgt. Auf einen Hersteller kommen zig Vertriebseinheiten. Aber wer bürgt für deine 80%
Geiz ist nicht unbedingt Geil. Wenn du einen Fernseher beim Aldi kaufst hast du eine 2 jährige Garantie. Fertig. wenn er dann kaputtgehen sollte ist nicht viel kaputt.
Deine PV Anlage verschlingt ca. 5000 € pro kwp. Aber wer gibt dir was wenn der Fall der Fälle eintritt. Außerdem kannst davon ausgehen das Markenmodule meist einen Tick effektiver sind. Es muss nicht das teuerste sein, aber schau dir den Hersteller genau an.
Und rechne mal mit dem Kopf, das ist genauer. Vergiss nicht die 20% Degradation abzuziehen ( 1% linear pro Jahr ) Und rechne ne Reparatur mit ein. Und rechne mit max. 850 kWh/kWp.

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Gruss Walter ( Lothar Beer )
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Betatester
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BeitragVerfasst am: 21.02.2006, 19:38 Nach oben

Weil oben "mitsubishi-module" als "billig" deklariert worden sind und "billig" = SCHLECHT bzw. minderwertig abgestempelt worden ist, wollt ich fragen ob mitsubishi wirklich so negativ gesehen werden darf/kann ?!

grund ist ein angebot von mitsubishi-mf130 modulen die evtl. bei mir in die engere wahl kommen.

danke

betatester
Walter
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BeitragVerfasst am: 21.02.2006, 20:04 Nach oben

Mitsubishi zählt zu den Markenmodulen und ist im Mittelfeld angesiedelt. Das positive an Mitsubishi ist das es ein Markenhersteller mit gleich bleibender Qualität ist. Gut, es gibt besseres, aber auch teureres. Ich denke das Preis / Leistungsverhältnis ist besser als bei vielen anderen Modulen.

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ariba
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BeitragVerfasst am: 21.02.2006, 20:19 Nach oben

Mitsubishi Ma 100 ist ein Dünnschichtmodul. Dies ist natürlich günstiger wie Kristalline Module.
Aber es macht wenig Sinn überall Dünnschichtmodule zu montieren nur weil sie günstiger sind, das gleiche gilt auch für kristalline Module.
Jedes der zwei Modularten hat seine Vorteile.
Hierfür ist dann die kompetente Beratung des PV Betriebs gefragt. Der dann auch anhand von Referenzobjekten genau dem Kunden erläutern kann welches Modul für ihn sinnvoll ist.
Dann kann der Kunde anhand der Argumente abschätzen welches Modul das richtige ist.

sonnige Grüße
Jürgen
Betatester
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BeitragVerfasst am: 21.02.2006, 20:45 Nach oben

Walter hat Folgendes geschrieben:
Mitsubishi zählt zu den Markenmodulen und ist im Mittelfeld angesiedelt. Das positive an Mitsubishi ist das es ein Markenhersteller mit gleich bleibender Qualität ist. Gut, es gibt besseres, aber auch teureres. Ich denke das Preis / Leistungsverhältnis ist besser als bei vielen anderen Modulen.


Danke !

Mich persönlich würde noch intressieren, aus welchen Erfahrungswerten du auf diese Einschätzung kommst.

Liegts "nur" am Wirkungsgrad ?!

Danke Rolling Eyes
Kollektor
Moderator


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BeitragVerfasst am: 21.02.2006, 23:38 Nach oben

30 % Rendite ist natürlich Quatsch !

Allerdings kann man mit Dünnschichtmodulen noch PV-Anlagen bauen für 4000 €/KWp Und die haben mitunter auch noch einen höheren Ertrag als kristalline. Der Wirkungsgrad ist aber sehr niedrig, man braucht zwei bis 2,5 mal so viel Fläche wie mit kristallinen Spitzenmodulen..

Mit Dünnschichtmodulen lassen sich Renditen von ca 10 % erzielen, bei teuren kristallinen sind keine 5 % mehr drin.

Halber Wirkungsgrad aber doppelte Wirtschaftlichkeit.

_________________
Sonnige Grüße
Kollektor

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logjac
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Angemeldet: 19.02.2006
Beiträge: 11

BeitragVerfasst am: 22.02.2006, 07:08 Nach oben

Hallo @all,
vielen Dank für eure ehrlichen und guten Ratschläge.
Ich sehe - ich werde mir noch eine Menge an Infos besorgen (müssen )
bevor ich zur Tat schreite.

Eure Argumentation sind durchweg plausibel - bleibt für mich
als Laie die Frage ... was ist ein Markenmodul und was nicht Confused

Auf jeden Fall habt ihr mir bei meinen Grundüberlegungen schon
ein ganzes Stück weiter gebracht.

Gruß
logjac
Walter
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Beiträge: 2182
Wohnort: Regen

BeitragVerfasst am: 22.02.2006, 09:51 Nach oben

Unter Markenmodul verstehe ich schlicht ein Modul von einem Hersteller ( nicht Vertrieb ) der schon länger dabei ist und gute Qualität herstellt.

Solon, Sanyo, Sharp, RWE - Schott, Solarworld, Aleo, Evergreen, Mitsubishi, Kycera und noch viele mehr.

Ich sehe auch bei anderen Firmen keine Probleme, da die Modul und Wechselrichter Technik sehr ausgereift ist. Man sollte dann schon auch den Preis abwägen.

Ein Mitsibishi für 4500 € ( Komplett ) ist bestimmt interessanter als ein Sanyo für 5500 €. Wenn ich das Sanyo allerdings um 5000 € komplett bekomme, würde ich wahrscheinlich schon 2x überlegen.
Obwohl ich zugeben muß das gerade Sanyo bei uns im bayerwald seine Überlegenheit nicht ausspielen kann.
Bei mir in der Nachbarschaft sind 2 Häuser. Einer Solon einer Sanyo. Ich muß sagen das Sanyo keine gute Figur macht.
Aber das ist auch wieder eine Frage der Lage. Bei uns ist doch viel Direkteinstrahlung. In tieferliegenden Gegenden kann das schon wieder ganz anders sein.

Ich sag es immer wieder. das Modul alleine bringt den Ertrag nicht. Das Gesamtpaket ist ausschlaggebend.

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Gruss Walter ( Lothar Beer )
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Jörgi
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Angemeldet: 01.11.2005
Beiträge: 20

BeitragVerfasst am: 22.02.2006, 12:32 Nach oben

Hallo,



Zum Thema Mitshubishi:

Die kristallinen Module wie das angesprochene mf130 sind von Mitshubishi hergestellt.

Das (amorphe) Dünnschichtmodul MA 100 wird von MHI Mitshubishi Heavy Industries hergestellt.

Die beiden Firmen haben ausser dem Namen nichts miteinander zu tun.


MfG Jörgi
Kollektor
Moderator


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Angemeldet: 31.08.2005
Beiträge: 2037
Wohnort: Südliche Weinstraße

BeitragVerfasst am: 22.02.2006, 21:05 Nach oben

Keine Angst vor Dünnschicht-Markenmodulen wie Kaneka und Mitsubishi !

Das sind keine minderwertigen Module, die geben eine Leistungsgarantie wie alle anderen Hersteller auch.

Ich habe im Raum München 899 KWh/KWp im letzten Jahr erreicht. Wäre der Blitzschaden nicht gewesen ( hat einige Wechselrichter gekostet ) und gäbe es die Verschattungsprobleme durch vorbeifahrende Züge und durch überwuchernde Bäume von der Rückseite der Lärmschutzwand nicht wären auch 1000 KWh/KWp dringewesen. Ein unbeschatteter Streckenabschnitt brachte die 1000 KWh/KWp auch. Die Dünnschichtmodule wurde auch gerade wegen der Unempfindlichkeit gegen Teilverschattung verwendet und natürlich auch wegen dem Preis.

Bei begrenztem Platz wie auf dem eigenen Haus würde ich allerdings keine Dünnschichtmodule verwenden, es täte weh wenn man nur 3 statt 8 KWp draufbringt.

_________________
Sonnige Grüße
Kollektor

Solarlog + Sonnenertrag
Eberhard
Moderator


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Angemeldet: 19.02.2006
Beiträge: 1823
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BeitragVerfasst am: 22.02.2006, 21:19 Nach oben

Da kann ich Kollektor nur zustimmen. Die Wahl sollte stets nach Standortbedingungen getroffen werden generell haben alle Module Vor- und Nachteile. Richtig ist auch dass bei begrenztem Platz besser Module mit einer hohen Ausbeute vorzuziehen sind. Hier kann die Angabe m²/kWp helfen. Auch die Einstrahlungsbedingungen viel difuses Licht oder direkte Sonneneinstrahlung erfordern schon verschiedene Module. Nur wer den Standort genau kennt kann sagen welche möglicherweise die geeignesten sind. Auch wichtig ist wie schnell sie geliefert werden können, mir nützt kein Modul was das zwar besser ist etwa 10% mehr bringt, dafür auch ca 10% teurer ist aber womöglich erst in zwei Jahren lieferbar ist.

sonnige Grüße Eberhard
cephalotus
Moderator



Angemeldet: 06.04.2006
Beiträge: 1165
Wohnort: Niederbayern (PV-Anlage)

BeitragVerfasst am: 11.04.2006, 18:20 Nach oben

Man soll Module nicht nach Preis pro Wp kaufen, sondern nach Preis pro kWh pro Jahr.
Solche Daten können natürlich nicht in Datenblatt stehen, dazu muss man eben auf die Erfahrungen anderer leute zurückgreifen.

Für die Finazierung ist außerdem nicht nur wichtig, was die Module im ersten Jahr leisten, sondern auch, was sie im 20. Jahr leisten.

Hier beginnt dann die Raterei bzw das Hoffen.

Als ich mich vor Jahren mit Photovoltaik zu beschäftigen begann, standen noch solche Sätze in den Büchern: "In Europa speisen jetzt über ein Dutzend solarer Stromversorgungsanlagen ihre Energie ins Netz ein" (Praxis mit Solarzellen, Muntwyler)

Langzeiterfahrungen existieren also kaum. Seinerzeit galten z.B. amorphe Module als extrem alterungsanfällig.
Da hat sich aber in der Zwischenzeit wohl einiges getan.

Ich persönlich würde Module mit 5kWp für 5000€, die mir im Jahr 5000kWh bringen Module mit 5kWp für 4800€ vorziehen, die mir im Jahr nur 4600 kWh liefern.

Außerdem wäre ich bereit, für hochwertige Markenmodule beaknnter Firmen etwas mehr Geld auszugeben als für nonames. Die können für weniger Geld durchaus genauso gut sein, vielleicht sogar besser. Sie könnten es aber auch nicht sein.

Nur möchte ich nicht derjenige sein, der diesen Langzeitversuch mit seinem Geld durchführt.

Auch hier würde ich also auf alle Fälle auf Erfahrungen anderer leute zurückgreifen wollen, die solche Module wenigstens für 1 Jahr verwendet haben. Langzeiterfahrungen existieren eh nicht.

Nur wenn der Platz begrenzt ist spilet der Modulwirkungsgrad eine wichtige Rolle. Ansonsten ist er nahezu egal. Man braucht eben entsprechend mehr Fläche und etwas mehr Montagematerial und -zeit. Ansonsten würde ich natürlich jederzeit die Anlage mit 10500 kWh pro Jahr und 8% Wirkungsgrad der Anlage mit 10000 kWh pro Jahr und 15% Wirkungsgrad vor ziehen, vorausgesetzt beide kosten dasselbe und die Fläche reicht aus.

Entscheidend ist aus meiner Sicht für den Ökonomen einzig und alleine das Verhältnis aus Ertrag in kWh pro Jahr und Preis. Für den Ökologen spielt dann noch der Erntefaktor eine wichtige Rolle, er wird also Anlagen bevorzugen, die möglichst wenig Energie bei der Herstellung verbraucht haben. Außerdem würde ich keine Zellen verwenden, deren Entsorgung problematisch ist. (Cadmium, Arsen, ...)

mfg

_________________
24x Sanyo 205 HIP = 4,92kWp
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