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Rynn
Stammmitglied


Info: Interessent
Angemeldet: 24.09.2007
Beiträge: 55
Wohnort: Bielefeld
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Verfasst am:
03.01.2008, 10:27 |
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Erstmal ein frohes Neues Jahr euch allen ....trotz sinkender Einspeisevergütung....
Sagt mal, Freiflächenanlagen lohnen sich doch überhaupt nicht mehr oder?
Die geringe Vergütung von 35,49 Cent/kWh kann man doch echt vergessen....vor allem im nördlichen Deutschland...
Wie soll dass den bloß 2009, 2010 und weiter werden!?
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_________________ Wende Dich stets der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter Dich. |
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Google-Werbung
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Verfasst am:
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Mickel
Stammmitglied

Angemeldet: 15.05.2007
Beiträge: 149
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Verfasst am:
03.01.2008, 12:11 |
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Man sollte sich aber auch fragen, ob Freiflächenanlagen in Deutschland wirklich sinnvoll sind (Flächenverbrauch, der notwendige Anschluss=höhere Kosten als bei Hausanlagen, Leitungsverlust). |
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Solaire
Stammmitglied

Info: Solarteur
Angemeldet: 21.11.2006
Beiträge: 95
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Verfasst am:
03.01.2008, 13:32 |
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| Mickel hat Folgendes geschrieben: |
| Man sollte sich aber auch fragen, ob Freiflächenanlagen in Deutschland wirklich sinnvoll sind (Flächenverbrauch, der notwendige Anschluss=höhere Kosten als bei Hausanlagen, Leitungsverlust). |
geb ich dir 100% recht. Gibt genug Dachflächen.
Solaire |
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ariba
Forumsinventar

Angemeldet: 31.10.2005
Beiträge: 754
Wohnort: Mallorca
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Verfasst am:
03.01.2008, 13:55 |
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Hallo,
ist auch meine Meinung, aber weshalb suchen dann Firmen in Deutschland Flaechen zur Pacht.
Hatte gestern einen Vertrag in den Fingern, hier wurde einem Landwirt ein Angebot unterbreitet 12ha zu pachten.
gruss
juergen |
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FürDieZukunft
Forumsinventar


Info: Betreiber
Angemeldet: 05.04.2007
Beiträge: 1521
Wohnort: Südpfalz
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Verfasst am:
03.01.2008, 14:02 |
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Es gibt auch viele Altfllächen, die sinnvollerweise verwendet werden können.
zb: Bundeswehr, Militär-Flächen in der ehemaligen DDR (40 MW-Anlage bei Leipzig)
Alte Kohlezeche (zB. Göttelborn Saarland)
Leider sind die neuen Industriebauten vielfach nicht geeignet, weil man Statikkosten sparen will.
Bei uns wurden zwei große Dächer (>1000 qm) mit zu geringer Statik für PV-Anlagen neu erstellt, Schade.
Was wir brauchen ist eine Bundes/Landesbauverordnung, die vorschreibt, dass die Gebäude einen Mindesanteil für erneuerbare erlauben.
Öffentliche Gebäude (Schulen, Turnhallen etc. ) MÜSSEN einfach mit PV-Anlagen bestückt werden.
Dächer gibt es in unserer Region zu wenige, zumindest zum anmieten.
Für den Dachbesitzer ist der Anreiz nicht gross genug.
Der Vorteil der Freiflächen:
-viel PV senkt die Produktionskosten
-sie können nach 20-30 Jahren ohne Rückstände im Gelände abgebaut werden |
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Atommafia
Forumsinventar

Angemeldet: 28.08.2005
Beiträge: 636
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Verfasst am:
03.01.2008, 21:56 |
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Tach
| Rynn hat Folgendes geschrieben: |
Erstmal ein frohes Neues Jahr euch allen ....trotz sinkender Einspeisevergütung....
Sagt mal, Freiflächenanlagen lohnen sich doch überhaupt nicht mehr oder?
Die geringe Vergütung von 35,49 Cent/kWh kann man doch echt vergessen....vor allem im nördlichen Deutschland...
Wie soll dass den bloß 2009, 2010 und weiter werden!?
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die Einspeisevergütungen müssen kräftig abgesenkt werden, so das den Produzenten von Solarzellen nur die Möglichkeit bleibt, die Module wie
Sauerbier über die Masse zu verkaufen.
Nicht wie jetzt ein Verkäufermarkt mit Vorkasse vor Lieferung der obskuren Module mit zweifelhafter Herkunft und Fantasiebezeichnung, sondern ein Käufermarkt
MfG
MfG |
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Rynn
Stammmitglied


Info: Interessent
Angemeldet: 24.09.2007
Beiträge: 55
Wohnort: Bielefeld
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Verfasst am:
10.01.2008, 15:46 |
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Ich habe gehört, da der Modulabsatz ja auch vermehrt ins Ausland geht, wird dorthin erstma schön verkauft, bis dann hier in Deutschland die Preise sinken für Solateure...
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_________________ Wende Dich stets der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter Dich. |
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Solaire
Stammmitglied

Info: Solarteur
Angemeldet: 21.11.2006
Beiträge: 95
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Verfasst am:
10.01.2008, 16:50 |
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| Rynn hat Folgendes geschrieben: |
Ich habe gehört, da der Modulabsatz ja auch vermehrt ins Ausland geht, wird dorthin erstma schön verkauft, bis dann hier in Deutschland die Preise sinken für Solateure...
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Ganz genau,
So läufts im Moment und wird auch voraussichtlich noch so bleiben.
Solaire |
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cephalotus
Moderator

Angemeldet: 06.04.2006
Beiträge: 1165
Wohnort: Niederbayern (PV-Anlage)
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Verfasst am:
11.01.2008, 10:11 |
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| Solaire hat Folgendes geschrieben: |
| Mickel hat Folgendes geschrieben: |
| Man sollte sich aber auch fragen, ob Freiflächenanlagen in Deutschland wirklich sinnvoll sind (Flächenverbrauch, der notwendige Anschluss=höhere Kosten als bei Hausanlagen, Leitungsverlust). |
geb ich dir 100% recht. Gibt genug Dachflächen.
Solaire |
Es geht hier zum einen um Technologieentwicklung und -erprobung sowie Kostensenkung durch Skaleneffekte, zum zweiten um Erfahrung und Demonstrationsobjekte für den späteren Export.
Die 40MWp Anlage in Brandis (bei Leipzig) kostet übrigens ca. 3250€/kWp |
_________________ 24x Sanyo 205 HIP = 4,92kWp |
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Rynn
Stammmitglied


Info: Interessent
Angemeldet: 24.09.2007
Beiträge: 55
Wohnort: Bielefeld
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Verfasst am:
11.01.2008, 10:48 |
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@Solaire:
Na super, das heisst der Umsatz der Solateure in Deutschland wird erstma drastisch sinken, weils den Interessenten zu teuer wird...
Und da soll man dann den Mut haben, zu investieren als "kleiner" Solateur um sich zu vergrößern und die PV weiter in Deutschland zu verbreiten....
Da hat man doch bisl Angst, dass das allesnicht hinhaut.... |
_________________ Wende Dich stets der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter Dich. |
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mwanton
Fleißiges Mitglied

Info: Betreiber
Angemeldet: 29.04.2007
Beiträge: 548
Wohnort: Hamburg
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Verfasst am:
11.01.2008, 10:51 |
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| cephalotus hat Folgendes geschrieben: |
Es geht hier zum einen um Technologieentwicklung und -erprobung sowie Kostensenkung durch Skaleneffekte, zum zweiten um Erfahrung und Demonstrationsobjekte für den späteren Export.
Die 40MWp Anlage in Brandis (bei Leipzig) kostet übrigens ca. 3250€/kWp |
Habe mit PV Kalk basierend auf 3250 €/kWp (schlüsselfertig ink. Netzanschluß) und 1100 kWh/kWp mal die potentielle Rendite einer Freiflächenanlage unter folgenden weiteren Randbedingungen berechnet:
1) 40 €/kWp p.a. für Versicherung, Rücklagen, Verwaltung, etc mit 2% Inflation p.a.
2) 5% Nominalzins für 20 Jahre, 100% Auszahlung
3) Gebühr für Kredit 0,5% der Kreditsumme (einmalig)
4) Flächenpacht von 1% der Einspeiseerlöse p.a.
5) Degradation 0,4% p.a.
6) Einspeisebeginn 5/2008
Das ergibt (laut PV Kalk) vor Steuern eine Gesamtkapitalrendite von 8,4% und bei 15% Eigenkapital eine Eigenkapitalrendite nach IRR von 25,5%
Ob meine Annahmen so in der Form realistisch sind weiß ich natürlich nicht. Aber wenn sie nicht komplett daneben liegen, kann auch eine Freifläche zumindest ökonomisch Sinn machen falls die Rahmenbedingungen passen.
In Norddeutschland (außer vielleicht auf den Inseln oder direkt an der Küste) wird es aber sehr schwierig ...
Gruß
mwanton |
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Heiko
Forumsinventar


Angemeldet: 07.07.2006
Beiträge: 804
Wohnort: Oberfranken
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Verfasst am:
29.01.2008, 16:38 |
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