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Rolf Schmitz
Neu hier

Angemeldet: 26.07.2007
Beiträge: 2
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Verfasst am:
26.07.2007, 20:48 |
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Hallo!
Möchte mir eine PV-Anlage zulegen und stehe hier erst am Anfang.
Ich habe bis dato zwei Angebote eingeholt. Beim 2. Angebot werden Plastikwannen, sogennannte Consolen angeboten, die dann mit Betonplatten befüllt werden.
Mir stießen hier allerding die Preise auf. Für eine Plastikwanne (sicherlich speziell für die Montage von PV-Modulen hergestellt) 65,00 € und für eine Betonplatte 37,00 €. Eine Betonplatte für 37,00 €! Da muss Bewährung aus Gold drin sein.
Aber nun meine Fragen:
Hat jemand Erfahrungen mit diesem Befestigungssystem gemacht und gibt es das Ganze auch günstiger (zu kaufen)?
Und nun los!
Ich bin gespannt! |
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Google-Werbung
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Verfasst am:
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pictoros
Fleißiges Mitglied


Info: Betreiber
Angemeldet: 01.06.2006
Beiträge: 476
Wohnort: Schwaben
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Verfasst am:
26.07.2007, 21:29 |
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solarfuxx
Öfters hier

Info: Betreiber
Angemeldet: 10.02.2007
Beiträge: 18
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Verfasst am:
05.08.2007, 10:16 |
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Hallo,
für einen Freund, der sein Flachdach (Ausrichtung Süd, unverschattet, PLZ-Gebiet 97421) nicht durch Schraub-Befestigungen beschädigen lassen will und sich jedoch grundsätzlich für eine PV-Anlage interessiert, frage ich hier ebenfalls nach Erfahrungen mit diesen Wannen.
Welche Module wären hier zu empfehlen?
Welchen Abstand müssten die Wannen hintereinander haben (wg. evt. Verschattung)?
Müssten die auf dem Flachdach verlegten Kabel evtl. wg. der Sonneneinstrahlung besonders geschützt werden (auf einem Steildach sind sie normalerweise hinter den Modulen verlegt)?
Danke bereits jetzt an die Experten für Ihre Mühe?
Freundliche Grüsse und immer viel Sonne auf unsere Dächer
solarfux |
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solarfuxx
Öfters hier

Info: Betreiber
Angemeldet: 10.02.2007
Beiträge: 18
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Verfasst am:
08.08.2007, 16:55 |
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Max
Vielschreiber

Angemeldet: 13.01.2006
Beiträge: 229
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Verfasst am:
25.08.2007, 19:24 |
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Hallo,
die Console ist eine gute Alternative, wenn das Dach ein Weichdach ist und andere Unterkonstruktionen durch punktuelle Belastungen oder durch
Bohrungen Undichtigkeiten verursachen würden.
Hier sind aber einige Sachen zu beachten:
Statik des Daches bei zusätzlicher Last kg/m², allerdings abhängig von der Höhe des Gebäudes. (Statiker hinzuziehen evtl.erforderlich)
Diese UK ist im Verhältnis zu anderen Konstruktionen teurer, allerdings nicht so teuer wie oben beschrieben.
Die Montage ist dafür relativ problemlos, allerdings hoher Aufwand durch Erdung jeder Wanne.
Um eine solche Anlage optimal im Preis und installierter Leistung umsetzen zu können, scheiden Module mit einer Wp Leistung unter 160 Wp meistens schon aus, es sei denn sie sind extrem attraktiv im Preis und gleichen dadurch den Mehrpreis für die UK aus.
Positive Erfahrungen mit dieser Unterkonstruktion liegen vor.
Abstandsberechnungen für aufgestellte Reihen ist nach Einfallswinkel der Sonne (niedrigster 21.12.p.a.) mit einfacher Dreiecksberechnung möglich.
Zu beachten: Der Aufständerungswinkel bei der Console ist 25° fest.
Bei mehr Infobedarf pn an Max,
Viele Grüße |
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Wolfgang Neumann
Fleißiges Mitglied


Info: Betreiber
Angemeldet: 22.08.2007
Beiträge: 546
Wohnort: Vellmar
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Verfasst am:
25.08.2007, 23:38 |
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Hallo Rolf,
ich habe gerade gerade eine Anlage fertiggestellt von der ein String auf dem Flachdach mit den Wannen montiert wurde.
Weitere Bilder und eine Beschreibung findest Du auch hier im Forum unter "Meine Anlage": http://www.photovoltaikforum.com/ftopic7902.html
Planung:
Wichtig ist erst mal zu prüfen, ob das Flachdach für diese Belastung überhaupt zugelassen ist. Dies gilt generell egal ob Ständer oder Wanne, wenn man die Halter nicht anschrauben kann und mit Gewichten arbeiten muß.
Unser Dach war ursprünglich für eine normale Teerpappenisolierung mit Kiesbeschichtung vorgesehen (schwer). Da das Teil aber nach 10 Jahren schon so löchrig war wie ein Schweizer Käse, haben wir beim letzten Umbau auf Empfehlung unseres Dachdeckers ein spezielles schwimmendes Foliensystem von Braas installiert das jetzt, nach weiteren 10 Jahren immer noch in einem super Zustand ist.
Ursprüglich sollten die Module auf normale Ständersysteme die mit Steinen beschwert werden. Bei der Planung wegen der Statik und Rücksprache mit dem Dachdecker stellte sich aber heraus, dass durch die Punktbelastung des Ständersystems eine Aufstellung auf dem Dach wegen der schwimmenden Dachfolie nicht möglich war. Eine Alternative waren die Wannensysteme, die mit Steinen oder Kies auf einer größeren Fläche die Last verteilen. Voraussetzung: Zwischen Wanne und Folie muß eine spezielle Moosgummimatte (Dachdeckereinkauf) gelegt werden. Die Wannen haben wir mit 3 normalen Betonplatten 45x45 cm (Baustoffgroßhandel Stück 4,95) beschwert. Die 3 Platten passen genau nebeneinander in die Wanne und haben ein Gewicht von ca. 85 kg. Ich habe mich aus folgenden Grund gegen Kies entschieden. Falls ich die Module mal wegen Dachreparaturen verschieben muss, habe ich mit dem Kies einen viel größeren Aufwand. Die Platten sind schnell entfernt und die Wanne kann versetzt werden.
Montage:
Im unmontierten Zustand machen die Wannen erstmal einen sehr schwammigen Eindruck und man kann sich eigentlicht nicht vorstellen, dass die Wanne das Gewichts des Moduls hält. Vorweg nach der Montage ist aber alles stabil. Die Module haben einen Abstand zur Wanne und werden somit belüftet. Am Boden sind Bohrungen falls doch mal Wasser reinkommt. Montagematerial (2 Schienen, Schrauben und Scheiben) liegt bei. Zuerst wird die Moosgummimatte auf das Dach gelegt. Die Matte wird in Rollen geliefert. Wir wollten sie erst durchgängig legen, ist aber Geldverschwendung, da die Wannen unten konisch zulaufen. Wenn man eine 1,2 m breite Matte nimmt kann man immer kleine Stücke abschneiden so dass sie genau unter die Wanne passen. Das ganze mit den Wannen nach Plan aufstellen. Der Abstand liegt je nach Größe der Wannen zwischen 1,2 und 1,5 Meter. Nun werden die Schienen erst an die Module geschraubt und das ganze dann an auf die Wanne gelegt. Da jeder Modultyp die Befestigungsbohrungen an anderen Stellen hat, werden erst nach der Auflage die passenden Löcher in die Wanne gebohrt und festgeschraubt. Wir haben die Module erst nur unten festgeschraubt. Die Module kann man dann oben noch anheben und verkabeln. Nachdem die Leitung verlegt und der String auch elektrisch geprüft war, haben wir die Module oben festgeschraubt. Das ganze noch schön ausgerichtet und fertig ist die Flachdachmontage.
Kosten:
Den genauen Preis für die Wannen kann ich dir leider nicht nennen, da ich ein Paketpreis für das gesamte Befestigungssystem der Anlage habe. Es besteht aus Schrägdach 12 Module, Flachdach 14 Module mit Wannen, Steinen, Moosgummimatten, Rohren und Befestigungen für die Verkabelung sowie Gerüst und Dachaufzug. Das Paket liegt bei 1.800,- €.
Trotz der höheren Kosten soll die Anlage rentabel laufen. Liege jetzt bei 4.600,- € / KWp (schlüsselfertig). Dafür habe ich aber auch mehr Fläche bekommen, da mein Schrägdach gerade mal für 1,98 kWp Platz hat. Mit Flachdach sind es nun 4,29 kWp. Dumm ist nur, dass auf dem Dach noch ein Schornstein steht. Wegen der Verschattung im Winter konnte ich einige Flächen ausfüllen.
Persönlich gefallen mir die Wannen auch optisch besser da man gegenüber dem schraubenlosen Ständersystem die Steine nicht sieht und die Wannen auch flacher sind. Ich habe ebenfalls den Eindruck, dass sie bei Sturm nicht so leicht weggedrückt werden können.
@Max
Was meinst Du genau mit Erdung der Wanne?
In der Montageanleitung ist davon nichts erwähnt und ich Frage was das bei Kunststoffwannen für einen Sinn machen würde.
Viele Grüße
Wolfgang |
_________________ Anlage Vellmar: 4,29 kWp, 26x Solar Fabrik SF 150/10A-165, SMA SB 4200TL, WebBox
Anlage Kassel: 4,2 KWp, 24x Solar Fabrik SF165-175 SMA SB 4200TL, WebBox+Test:SolarLog 800e
Links: Meine PV-Anlagen |
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