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 Planung einer kleinen PV-Anlage für Spezialanwendung Nächstes Thema anzeigen
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wlan-skynet.de
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Angemeldet: 17.05.2007
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 17.05.2007, 15:07 Nach oben

Hallo erstmal! Ich bin neu bei euch und mangels Erfahrung zu euren Forumsregeln poste ich das erst mal ins OT Board. Ein Admin kanns ja bei Bedarf noch verschieben Smile

Es geht um eine WLAN-Installation in offenem Gelände ohne Stromversorgung in der Nähe. Gebraucht werden 15 Watt bei 12 Volt DC, die rund um die Uhr, 365 Tage im Jahr zur Verfügung stehen.

Soweit ich die Sache verstehe denke ich, im Groben wird gebraucht:

1. Solarpanel(s)
2. Steuerelektronik (Laderegler, 12V-Output-Regler usw.)
3. Pufferakku für die Nacht

Der Akku soll wartungsfrei sein und nicht schon nach einem Jahr an einem Memoryeffekt kränkeln. Die Steuerelektronik und der Akku müssen einen Temperaturbereich für Außeneinsatz haben. Ich kann zwar ein wetterfestes Gehäuse drumrum bauen aber Sonnenwärme und Frost muss ich einkalkulieren.

Ich denke man muß für den Worst Case rechnen, also den kürzesten Tag des Jahres bei minimaler Lichtausbeute am Tage. Soweit krieg ich das noch überblickt. Aber die Feinheiten, Berechnungen, Auswahl der Komponenten usw. da fehlt mir die Erfahrung. Ich hoffe ich bin da bei euch richtig.
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Verfasst am: Nach oben

ray
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Angemeldet: 07.04.2007
Beiträge: 18
Wohnort: Allgäu

BeitragVerfasst am: 22.05.2007, 20:53 Nach oben

Ja ja die Computerbastler, die haben immer was zu basteln Smile

Also als erstes musst Du Dir mal für den Standort die genauen Einstrahlungswerte besorgen, sprich Sonnenstunden pro Tag im Durchschnitt. Mit diesem Wert kannst du eine Solarzelle abschätzen die benötigt wird. Dann einen Laderegler an einen gescheiten Akku (ich selbst hatte vor vielen Jahren mal eine Inselanlage mit 12 V Auto-Akkus, die sind reihenweise verreckt) und fertig ist die Geschichte.

Wegen dem Akku: Es gibt z.B. im Modellbau- oder KFZ Zubehör sehr gut geeignete Akkuwächter die einen Akku z.b. periodisch Ent- und wieder Aufladen. Im Idealfall machst Du eine Schaltung aus 2 getrennt geregelten Akkus, so dass per automatiksteuerung ein Akku vom System getrennt werden kann um diesen z.B. gescheit zu entladen um eventuellen Memoryeffekt wegzupusten. Das sollte eine Elektronik übernehmen - keine Ahnung ob's so was schon gibt, lässt sich aber sicher nicht allzu schwierig herstellen.

15 Watt sind nicht gerade viel, mit einer 60 Ah Autobatterie könntest Du wenn diese voll geladen ist 48 Stunden Betrieb erreichen !

Damit müsstest Du eigentlich die Größe der benötigten PV-Module bestimmen können, je nachdem wieviele Tage "Sonnenausfall" Du überbrücken musst müssen die Akkus entsprechend gewählt werden.

Wegen Temperatur: Ein Bleiakku hält -20 Grad schon aus, jedoch wenn Du alles schön in ein Gehäuse verpackst dann hast Du mit dem Laderegler automatisch eine Heizung eingebaut - perfekt. Für den Hochsommer wenn die Sonne draufknallt kannst Du ja meinetwegen noch einen 12V/0,1a Lüfter einbauen damit im Umkehrfall die Elektronik nicht bei 60° rumwackelt.

Viel Spaß beim Basteln!

_________________
101 x Solar Projekt 175 W
3x SMA SB 5000 TLHC Multistring -
WR Eigenbaukühlung - 17.675 kWp
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Angemeldet: 17.05.2007
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 22.05.2007, 21:37 Nach oben

Die 15 Watt sind schon großzügig aufgerundet, in der Praxis erwarte ich so um die 10 Watt Konstantleistung.

Wechselrichter usw. brauch ich ja auch nicht, kann ja alles per 12 Volt speisen (eigentlich ein Weitbereichseingang von 6 bis 52 Volt DC mit Lücke zwischen 21 und 35 Volt)

Der Standort ist in Thüringen, also ziemlich genau in der Mitte Deutschlands.

Mir wäre es wichtig daß die Akkus a) lang leben und b) den Kram rund um die Uhr in Betrieb halten können.

Ich schau mich mal nach gescheiten Elektroniken um, vielleicht gibts ja hier auch noch ein paar Leute die sowas schonmal verbaut haben.
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