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Solwer
Neu hier

Angemeldet: 15.05.2007
Beiträge: 7
Wohnort: Rheinhessen
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Verfasst am:
15.05.2007, 10:02 |
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Plane eine neue Anlage. Um die Dachfläche optimal auszunutzen, sollen die Module bis an den Rand gebaut werden (Dauchausrichtung Süd, Windrichtung in der Regel West oder SW).
Fragen:
1.)Kann es dabei zu Windgeräuschen kommen, die sich dann über das Dach auf das Haus übertragen?
2.) Können Windkräfte auftreten, die nur mit einem verstärktem Montagesystem an den Rändern beherrscht werden können?
3.) Kann es weitere Probleme geben.
4.) Wie weit sollten die Module vom Dachende entfernt sein
5.) Gibt es Besonderheiten bei Quereinbau zu beachten?
6.) Ein Salateur meinte sogar, dass ein kleiner Überstand der Module ohne Probleme möglich wären. Stimmt das?
Schon mal besten Dank für eure fachkundigen Antworten |
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Google-Werbung
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Verfasst am:
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lehmann28
Forumsinventar


Info: Solarteur
Angemeldet: 22.06.2006
Beiträge: 5042
Wohnort: Westfalen
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Verfasst am:
15.05.2007, 11:14 |
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| Solwer hat Folgendes geschrieben: |
| 1.)Kann es dabei zu Windgeräuschen kommen, die sich dann über das Dach auf das Haus übertragen? |
Man wird bestimmt gewisse Geräusche haben. Ich könnte jetzt aber nicht sagen das man sie direkt hören würde. Auch wirst Du dadurch keinen Nachbarn am Sonntagmorgen um 8:00 Urh aus dem Bett holen.
| Solwer hat Folgendes geschrieben: |
| 2.) Können Windkräfte auftreten, die nur mit einem verstärktem Montagesystem an den Rändern beherrscht werden können? |
Windkräfte treten immer an den Randbereichen auf. Aus diesem Grund sollte man ca. 30cm vom Randbereich wegbleiben. Es ist aber kein Nachteil an den Randbereich die Anzahl der Dachhaken zu erhöhen.
| Solwer hat Folgendes geschrieben: |
| 3.) Kann es weitere Probleme geben. |
Schneelast ist ein Thema das ebenfalls beim Montagegestell beachtet werden sollte. Die Statik spielt auch eine gewisse Rolle.
| Solwer hat Folgendes geschrieben: |
| 4.) Wie weit sollten die Module vom Dachende entfernt sein |
Siehe Antwort zu Frage 2.
| Solwer hat Folgendes geschrieben: |
| 5.) Gibt es Besonderheiten bei Quereinbau zu beachten? |
Hier kommt es darauf an um welches Dach es sich handelt und wie die Sparrenabstände sind. In bestimmten Fällen ist dann nur eine Kreuzmontage möglich um eine Quermontage zu ermöglichen. Dazu brauchte man aber genauere Angaben vom Dach.
| Solwer hat Folgendes geschrieben: |
| 6.) Ein Salateur meinte sogar, dass ein kleiner Überstand der Module ohne Probleme möglich wären. Stimmt das? |
Das wäre schon ein Punkt, warum ich diesen Solarteur nicht nehmen würde. Sowas macht niemand der etwas von seinem Handwerk versteht und nicht nur ans Verkaufen denkt. Man darf nicht über die Dachhaut herausbauen, da sonst die Windkräfte zu stark auf den PV-Generator wirken.
Ist ein Salateur nicht Einer, der im Restaurant die Beilagen anrichtet?
Der Tom  |
_________________ Es gibt 10 verschiedene Arten von Menschen, diejenigen die binär zählen können und diejenigen, die es nicht können |
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Raini
Stammmitglied

Angemeldet: 07.02.2007
Beiträge: 36
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Verfasst am:
15.05.2007, 11:28 |
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Hallo,
vom Dachrand würde ich auch mindestens 30cm Abstand lassen.
Grund: Windkräfte und optisches Aussehen
Die Gestellhersteller schreiben sogar 50cm bis 100cm vor.
Von dem Installateur welcher über das Dach hinausbaut, würde ich die Finger weg lassen, wie es bereits lehmann28 gesagt hat.
Denn solche machen auch bei anderen Dingen "Unfug".
Grüße Raini |
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paybacktoday
Fleißiges Mitglied

Info: Solarteur
Angemeldet: 26.04.2007
Beiträge: 457
Wohnort: Lauda-Königshofen
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Verfasst am:
15.05.2007, 11:30 |
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Hallo Solwer,
ich muß Lehmann28 zustimmen, ansonsten gibt es nur eines zu sagen und zwar. Besorg dir ´nen anderen Solateur. Derjenige der sagt ein Überstand am Dach macht nichts aus, der will nur verkaufen und sonst nichts.
Gruß Payback |
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heinros
Vielschreiber


Info: Betreiber
Angemeldet: 04.01.2007
Beiträge: 265
Wohnort: Ostalbkreis/BaWü
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Verfasst am:
15.05.2007, 20:17 |
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Zum Randabstand hast Du ja nun Antworten von den Profis. Wenn Du bis zum Rand oder "Schwachsinn darüber hinaus" baust (normales Schrägdach), damit die Forderungen der DIN 1055 nicht eingehalten wurden und die Module durch Wind beschädigt werden, wird sich der Gutachter der Versicherung sicher daran aufhängen und Du wirst auch Antwort von Deiner Versicherung bekommen: "Wir können nicht in Ersatz treten".
Ein Solateur der solche wirre Ideen vertritt wäre bei mir sofort in die Angebots-Aussonderung gekommen.
Aber vielleicht wohnst Du ja im windstillen Tal - und das bleibt auch noch die nächsten 20 Jahre so.
heinros |
_________________ 56 BP 3165QS in 4 Strings à 14 Module; 3 Strings 36 Grad; 1 String 18 Grad
an 2 SMA SB 4200TL HC MS ESS, extern gekühlt
Solarlog 400e
Ausrichtung Süd-West, Azimut: 30 Grad
450m über NN
http://solarlog-home.de/heinros |
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astrafahrer
Fleißiges Mitglied


Info: Betreiber
Angemeldet: 28.06.2005
Beiträge: 518
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Verfasst am:
15.05.2007, 20:33 |
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| Raini hat Folgendes geschrieben: |
Die Gestellhersteller schreiben sogar 50cm bis 100cm vor.
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Hallo,
ich habe konkret bei Schletter nichts zu einen Randabstand finden können. Gibt es dazu Quellen?
Auch ich muss aus Platzgründen bis zum Rand bauen (vielleicht bleiben 5 cm stehen). Darüber hinaus werde ich nicht bauen, aber den Platz bis zum Rand wollte ich schon ausnutzen, geht baulich wegen Dachgaube bzw. Verschattung nicht anders. Wenn man sich die Bilder hier im Forum etc. so anschaut ist selten ein Abstand von 50 cm oder gar 100 cm eingehalten wenn das Dach voll belegt wurde. |
_________________ Grüße
Dieter
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- 4 Anlagen mit 19,22 kWp; Wechselrichter von SMA; Module von Siemens und Solarworld;
- http://www.solarlog-home.de/pvpilsach/
- http://www.solarlog-home.de/pvdeining/ |
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heinros
Vielschreiber


Info: Betreiber
Angemeldet: 04.01.2007
Beiträge: 265
Wohnort: Ostalbkreis/BaWü
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Verfasst am:
15.05.2007, 22:09 |
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Bin kein Profi. Du wirst aber sicher nichts in einer Vorschrift finden, die Dir genaue Maße vorschreibt. Das hängt von Deiner Gegend und den dortigen Gegebenheiten ab. Wenn Dir Deine PV gefaltet wird, wirst Du dann aber klüger sein. Die Versicherung wird Dir jeden Fehler danken.
Lass Dir von Deinem Solateur die Einhaltung der DIN 1055 im Vertrag garantieren. Wenn der nicht pleite geht, hast Du zumindest einen an den Du Dich halten kannst.
Es reicht, wenn Du einmal in 20 Jahren einmal Sturm-Stress hast und auf dem Schaden sitzen bleibst.
heinros |
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