| Autor |
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bbdc
Neu hier

Angemeldet: 17.05.2007
Beiträge: 2
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Verfasst am:
17.05.2007, 19:02 |
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Hallo,
Ich habe vor kurzem ein Grundstück in Portugal erstanden und überlege nun, ob es sich nicht dazu eignet eine Fotovoltaikanlage zu errichten. Meine Frage ist nun, kennt sich jemand mit der Einspeisevergütung von Strom in Portugal aus, gibt es dort überhaupt so etwas? Und wie ertragreich könnte so eine Anlage sein, wenn ich einen höheren 5-stelligen Betrag in sie investieren würde?
Vielen Dank im Voraus |
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Verfasst am:
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trzebi
Forumsinventar


Info: Berater
Angemeldet: 11.05.2007
Beiträge: 1238
Wohnort: Rheinland Pfalz
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Verfasst am:
17.05.2007, 20:05 |
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| bbdc hat Folgendes geschrieben: |
Hallo,
Ich habe vor kurzem ein Grundstück in Portugal erstanden und überlege nun, ob es sich nicht dazu eignet eine Fotovoltaikanlage zu errichten. Meine Frage ist nun, kennt sich jemand mit der Einspeisevergütung von Strom in Portugal aus, gibt es dort überhaupt so etwas? Und wie ertragreich könnte so eine Anlage sein, wenn ich einen höheren 5-stelligen Betrag in sie investieren würde?
Vielen Dank im Voraus |
Hallo,
hier mal was Interessantes:
Förderung von Solaranlagen in Portugal
Energiepolitischer Hintergrund
Die heutige Energiewirtschaft ist von einer hohen Importabhängigkeit geprägt. In regenarmen Jahren kann der Anteil der Energieimporte auf Grund fehlender Wasserkraftnutzung auf bis zu 90% der Primärenergie steigen. Erdöl, Erdgas, Kohle und Uran sind nur begrenzt verfügbar, weshalb sie immer teurer werden. Die immer größeren Geldmengen für immer teurere Energieimporte verlassen Portugal unwiderruflich und fehlen an anderen Stellen. Einen Ausweg bietet die „solare Kreislaufwirtschaft“ über den Umbau der heutigen fossil/atomar geprägten Energiewirtschaft hin zu einer Erneuerbaren Energiewirtschaft in den kommenden Jahrzehnten. Statt jedes Jahr Milliarden Euro z. B. für Erdöl auszugeben, verbleibt dieses Geld dann größtenteils im eigenen Land. Denn Wind und Sonnenenergie gibt es in Portugal im Überfluss. Kosten entstehen nur für Anlagen, Installation und Wartung. Diese Leistungen können von portugiesischen Unternehmen erbracht werden. So entstehen neue Arbeitsplätze und bei gleichzeitig steigender Versorgungssicherheit verbleiben die Energieausgaben überwiegend in Portugal.
Portugal ist als EU-Mitglied im Rahmen des Lastenausgleichs verpflichtet, die Emissionen der nach dem Kyoto-Protokoll relevanten Treibhausgase bis 2010 um nicht mehr als 27% gegenüber dem Basisjahr 1990 ansteigen zu lassen. Dieses Ziel ist nur noch schwer erreichbar. Denn Ende 2001 hatte Portugal bereits 36,4% mehr CO2 ausgestoßen als 1990. Mit umweltfreundlichem Solarstrom kann jeder seine persönliche Ökobilanz aufbessern und den CO2-Ausstoß reduzieren. Einen besonderen Anreiz für die Errichtung einer netzgekoppelten Photovoltaik-Anlage auf dem eigenen Dach bietet Portugal durch ein neues Einspeisegesetz, das die Abnahme und Vergütungspflicht für „grünen Strom“ verbindlich garantiert. Damit ist ein wirtschaftlicher Betrieb über die gesamte Lebensdauer der Anlagen sichergestellt. Als Vorbild diente das deutsche Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), weshalb sich auch das Kraftwerk Sonne in Deutschland immer größerer Beliebtheit erfreut.
Das neue Einspeisegesetz in Portugal
Die Gesetzesänderung vom Februar 2005 öffnet PV-Anwendungen Türen, denn es garantiert die Einspeisevergütungen für 15 Jahre ab Inbetriebnahme bzw. bis zu einer Gesamtproduktion von 21 GWh/MWp für ganz Portugal. Ein erster Schritt zur Öffnung des Marktes wurde bereits 2003 unternommen, als die zunächst bewilligten 50 MWp Gesamtleistung von PV-Anlagen auf 150 MWp erhöht wurden. Experten loben die im europäischen Vergleich besonders attraktive Vergütung von etwa 55 Cent/kWh bei einer Anlagenleistung von unter 5 kWp und etwa 32 Cent/ kWh für Kraftwerke mit Leistungen ab 5 kWp. Damit ist der Betrieb der PV-Anlagen wirtschaftlich – unabhängig von der Entwicklung des portugiesischen Strommarktes und zukünftigen Auswirkungen der Liberalisierung.
Steuererleichterung und Zusatzförderung
In Portugal sind Steuererleichterungen für Privatpersonen, die in erneuerbare Energieanlagen investieren in Form von Gutschriften möglich. Abzugsfähig sind bis zu 30% der Investitionssumme. die jährliche Steuerersparnis darf dabei 700 Euro nicht überschreiten. Darüber hinaus gibt es eine Zusatzförderung für Netzeinspeise- und Inselanlagen von bis zu 1200 Euro/kWp für Projekte außerhalb der Großräume Lissabon und Porto. Interessant sind in diesem Kontext vor allem netzgekoppelte Anlagen. Bisher waren über 80% der in Portugal bis 2003 installierten Anlagen so genannte Inselanlagen, wovon wiederum 20% auf isolierte Kleinst-Anwendungen entfielen (Notrufsäulen, Telekommunikationsanlagen, Straßenleuchten etc). Die größten Anlagen auf dem portugiesischen Festland bis Ende 2003 waren Inselsysteme in Ourique (Hybridanlage Wind + PV, darunter 42 KWp PV-Nennleistung, Castro d'Aire (19,3 kWp) und Berlengas (13 kWp)
Aktueller Stand im Moment nicht bekannt.
siehe auch http://www.solardach-lissabon.de/index.php?id=107
Gruß
Michael |
_________________ der mit der Sonne tanzt............................. |
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bbdc
Neu hier

Angemeldet: 17.05.2007
Beiträge: 2
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Verfasst am:
17.05.2007, 21:38 |
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Vielen Dank für die schnelle Recherche!
Ich selbst habe dazu nirgends etwas konkretes gefunden. Aber 55ct Einspeisevergütung pro kWh lassen das ganze doch schon wirtschaftlicher klingen, als ich anfangs dachte. |
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trzebi
Forumsinventar


Info: Berater
Angemeldet: 11.05.2007
Beiträge: 1238
Wohnort: Rheinland Pfalz
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Verfasst am:
17.05.2007, 21:41 |
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Nichts zu danken- deswegen sind wir ja hier.
ja, 55 Cent bis 5 kw.
bei über 5 kw muss man halt mal alles durchrechnen.
Da habe ich aber jetzt keine Lust zu- smile
schönen Abend
bis später
Micha |
_________________ der mit der Sonne tanzt............................. |
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