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helli
Öfters hier

Angemeldet: 29.07.2006
Beiträge: 13
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Verfasst am:
01.06.2007, 19:41 |
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Hallo,
eine Frage:
Wenn ich die Module im Sommer mit Wasser kühlen möchte,habe ich Bedenken,dass die Temperaturdifferenz zu groß ist.
(Module ca. 60-90Grad,Wasser ca.15 Grad)
Halten die Module den Unterschied aus,oder geht das Glas zu Bruch?
Gruß
helli |
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Verfasst am:
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LumpiStefan
Forumsinventar


Info: Betreiber
Angemeldet: 16.03.2007
Beiträge: 1391
Wohnort: Sindelfingen
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Verfasst am:
01.06.2007, 21:54 |
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Also ich würde sagen, das es nichts ausmacht. Bei einem Sommergewitter ist ja auch kein großer Unterschied....
Stefan |
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olliausbs
Fleißiges Mitglied

Info: Betreiber
Angemeldet: 25.05.2007
Beiträge: 510
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Verfasst am:
01.06.2007, 21:59 |
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Denk´ ich auch. In den Scheiben ist sowieso ohne Ende Vorspannung drin. Da sollte das Bißchen Abschrecken keine Rolle spielen. Vorausgesetzt, du Kühlst die ganze Scheibe einigermaßen gleichmäßig. Nur eine Hälfte etwa würde ich nicht kühlen. |
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solerling
Forumsinventar

Angemeldet: 01.03.2006
Beiträge: 634
Wohnort: 85
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Verfasst am:
01.06.2007, 22:05 |
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| helli hat Folgendes geschrieben: |
Hallo,
eine Frage:
Wenn ich die Module im Sommer mit Wasser kühlen möchte,habe ich Bedenken,dass die Temperaturdifferenz zu groß ist.
(Module ca. 60-90Grad,Wasser ca.15 Grad)
Halten die Module den Unterschied aus,oder geht das Glas zu Bruch?
Gruß
helli |
Halloo helli
Es ist schon viel darüber geschrieben worden hier im Forum.
Aus eigener Erfahrung würde ich Dir raten,lass es bleiben.
Gruß Josef |
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266christian
Öfters hier


Info: Betreiber
Angemeldet: 01.06.2007
Beiträge: 22
Wohnort: Rauschwitz in Thüringen
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Verfasst am:
02.06.2007, 00:45 |
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Hallo Helli
Lass es lieber bleiben mit Wasser zu kühlen!!!!
1. Wasser musst du kaufen=teuer. Selbst wenn du es mit der Dachrinne auffängst und wieder hoch pumpen würdest, würden sich das Wasser aufheißen= kein Kühleffekt.
2. Falls du einen eigenen Brunnen hast (so wie wir) und das Wasser nichts kostet...dann könnte das Wasser immer noch Kalkhaltig sein. Bei Verdunstung des Wassers auf der Scheibe schlägt sich der Kalk ab. Ertrag geht folglich durch Verkalkung der Scheibe zurück.
Wir hatten mal unser Gewässhaus mit Wasser besprüht. Nach einem Sommer waren die Scheiben voll mit Kalk.
Also die Idee die Module mit Wasser auf diese Weise zu kühlen ist Sau doof und du solltest das ganz schnell vergessen!!!
Trotzdem sonnige Grüße und immer schön viel Ertrag.
Christian ;o) |
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helli
Öfters hier

Angemeldet: 29.07.2006
Beiträge: 13
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Verfasst am:
02.06.2007, 12:26 |
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Was für eine Möglichkeit gibt es sonst noch die Module zu kühlen
gruß
helli |
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lehmann28
Forumsinventar


Info: Solarteur
Angemeldet: 22.06.2006
Beiträge: 4476
Wohnort: Westfalen
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Verfasst am:
02.06.2007, 12:39 |
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Laß Öl drüber laufen. 10Stck. 10l Kanister natürliches Speiseöl aus Ökohaltung und dann noch eine entsprechende Pumpe um das aufgefangene Öl von unten wieder hochzupumpen. Zur Stromversorgung noch ein 100W Modul und gut ist.
Der Tom  |
_________________ Es gibt 10 verschiedene Arten von Menschen, diejenigen die binär zählen können und diejenigen, die es nicht können |
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Rio
Forumsinventar

Info: Betreiber
Angemeldet: 23.12.2006
Beiträge: 1002
Wohnort: Kleve (NRW)
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Verfasst am:
02.06.2007, 12:50 |
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lehmann
Raps---Sonnenblumen---oder besser Olivenöl?
Gruß Rio |
_________________ 6,16 kWp 28 Module Suntechnics STM 220
Wechselrichter Suntechnics 4600 E
Dachneigung 45° Ausrichtung 220°
Gestellsystem Suntechnics STG 80
Standort Kreis Kleve (NRW) |
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Rio
Forumsinventar

Info: Betreiber
Angemeldet: 23.12.2006
Beiträge: 1002
Wohnort: Kleve (NRW)
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Verfasst am:
02.06.2007, 12:54 |
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Betatester
Moderator

Info: Betreiber
Angemeldet: 09.01.2006
Beiträge: 2040
Wohnort: Oberbayern
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Verfasst am:
02.06.2007, 13:14 |
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| helli hat Folgendes geschrieben: |
Was für eine Möglichkeit gibt es sonst noch die Module zu kühlen
gruß
helli |
Ich versteh eigentlich immer noch nicht wie sowas funktionieren soll. Das Wasser ÜBER die Module laufen zu lassen ? Nach dem ersten oder zweiten Modul ist das Wasser doch weg. Es läuft ja schließlich zwischen zwei Modulen weg.
Ich hab ja mal den Vorschlag gebracht das Wasser auf den Dachplatten runterlaufen zu lassen. Sprich zwischen den Modulen und Dach. Bringt mit Sicherheit nicht so viel wie auf den Modulen, aber eine Wirkung müsste das doch haben ?? Auch das Problem mit dem Kalk wäre damit gelöst.
Beta |
_________________ >>>>>> Zentraleuropa als Satbild alle 15 Min. aktualisiert // nachts im IR-Modus!
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ServerDreams
Stammmitglied

Angemeldet: 12.10.2006
Beiträge: 114
Wohnort: Leverkusen
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Verfasst am:
06.06.2007, 07:53 |
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Ich bin immer noch der Meinung man muesste Rohre - aehnlich der Solarthermie-Module - hinter den Modulen installieren. Dadurch laeuft dann Wasser, welches idealerweise an eine Waermepumpe angeschlossen ist. Somit koennte man effizienter Heizen (weiniger Stromverbrauch zum Betreiben des Verdichters) und gleichzeit kuehlt man die Module (mehr Ertrag). Ist also eine Win/Win Situation. Ich selber traue mir das aber leider nicht zu bei uns zu testen - toll waeare diese Loesung aber bestimmt  |
_________________ 4,55kWp
26xKyocera KC175GHT2 / 1xFronius iG40 |
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superhaase
Forumsinventar

Info: Betreiber
Angemeldet: 14.11.2006
Beiträge: 993
Wohnort: München
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Verfasst am:
06.06.2007, 08:56 |
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Immer wieder lustig, was für Ideen es zum Kühlen der Module gibt.
Leitungswasser:
Ökologisch und auch finanziell sehr fraglich. Über die Module laufen lassen geht nicht wegen Kalk. Über die Dachpfannen laufen lassen hat 0 Wirkung (die Dachpfannen liegen eh im Schatten, ein Wärmeübergang vom Modul zum Wasser sollte wie stattfinden?).
Einzige Möglichkeit: Module von unten besprühen. Aber wie gesagt braucht man sehr viel frisches Wasser. Einen Kreislauf zu machen hat auch keinen Sinn, denn dann muss man das Wasser wieder irgendwie kühlen, was sehr aufwändig ist bei den großen abzuführenden Wärmemengen (bei einer 10kW-Anlage wären etwa 50kW abzuführen!) - mit Wärmetauscher und Gebläse wirds unsinnig (Energieaufwand), und ohne Gebläse muss man eine riesigen Wärmetauscher vorsehen.
Brunnenwaser:
Meines Erachtens die einzig wirklich sinnvolle Möglichkeit, wobei man die Module von unten besprüht. Das Waaser lässt man dann wieder auf dem Grundstück versickern. Bleiben der Installationsaufwand, der Pumpenstrom, die Steuerung und der Restkalk, der sich trotzdem auf irgendwelchen Umwegen auf der Oberseite niederschlägt. Ob's Lohnt? Wer weiß.
Zisternenwasser:
kann man über die Module laufen lassen, weil kalkfrei. Aber man braucht auch hier sehr viel Wasser. Kreislauf denkbar, aber wie oben gesagt, muss man die Wärme dem Wasser auch wieder entziehen. Bei einem offenen Kreislauf hat man auch Probleme mit Schmutzeintrag.
Nutzung der den Modulen entzogenen Wärme:
Die ideale Kombination wäre eigentlich, die Solarmodule rückseitig mit einer geschlossenen Wasserkühlungsschlange oder so zu versehen, wie ServerDreams meint. Das müsste dann aber schon der Hersteller machen - oder man verzichtet freiwillig auf jegliche Gewährleistungsansprüche.
Was macht man mit der Wärme?
Heizen: ist Quatsch - im Sommer braucht man keine Heizung, und im Winter gibts keine Wärme.... im Frühjahr und Herbst hat man meist auch keine hohen Modultemperaturen die man senken müsste.....
Warmwasserbereitung: denkbar, aber entweder man nutzt ein hohes Wärmeniveau (50°C), womit man keine richtige Modulkühlung erreicht, oder man kühlt die Module weiter runter, womit sich wieder Probleme ergeben: zu niedriges Temperaturniveau fürs Warmwasser, und eine riesige Wärmemenge auf diesem niedrigen Niveau, die man nicht los wird.
Ein Mittelweg bringt dann ein bisschen Modulkühlung und ein kleines bisschen Energieeinsparung für die Warmwasserbereitung - wird den Aufwand garantiert nicht lohnen.
Und der Aufwand wäre immens: Umwälzpumpe, Frostschutzmittel, Steuerung..... Module "nachrüsten"......
Effektiver wäre einfach ein echter Wärmekollektor neben den PV-Modulen.
Einzig ein Swimmingpool wäre ein geeigneter Abnehmer mit niedrigem Temperaturniveau und großer Wärmekapazität.
Oder ein sehr großer Wassertank (noch besser ein Latentwärmespeicher), den man damit im Sommer auf vielleicht 30-40°C erwärmt, und den man dann im Winter für eine Niedertemperaturheizung nutzt (Fußboden). In dieser Richtung könnte ich mir vorstellen, dass es zukünftig was geben wird. Aber das müsste dann Beim Hausbau schon eingeplant werden und mit speziell dafür hergestellten PV-Modulen gemacht werden, wenns funktionieren soll.
Viele von Euch unterschätzen die gewaltigen Wärmemengen, die da abzuführen sind, wenn man eine spürbare Ertragsteigerung erreichen will.
Von der Strahlungsenergie werden ja nur 12-17% in Strom umgesetzt, der Rest ist Wärme. Man muss also etwa das 5-fache der elektrischen Leistung als Wärmeleistung abführen, um die Modultemperatur deutlich zu senken.
Fazit:
Eine nachträgliche Modulkühlung zur Ertragssteigerung zu basteln ist Spielerei und ökologisch bzw. ökonomisch unsinnig. (Außerdem muss der WR groß genug ausgelegt sein, um die Mehrleistung nutzen zu können - man müsste das also schon bei der Planung berücksichtigen, oder den WR tauschen).
Wem das Basteln und Experimentieren Spaß macht, dem sei es unbenommen, ich will hier niemandem den Spaß verderben
Nur: aus wirtschaftlicher Sicht braucht man solche Überlegungen nicht anstellen. Es wird sich garantiert nicht lohnen.
ciao,
sh |
_________________ 10.08 kWp mit 48 Sanyo HIP210, 1 Sunways NT6000 und 1 Sunways NT5000. Flachdachgestell mit 20°. Inbetriebnahme 13.7.2006.
http://www.sonnenertrag.eu/detail.php?pk=717 |
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FürDieZukunft
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Info: Betreiber
Angemeldet: 05.04.2007
Beiträge: 1386
Wohnort: Südpfalz
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Verfasst am:
06.06.2007, 09:31 |
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superhaase
Forumsinventar

Info: Betreiber
Angemeldet: 14.11.2006
Beiträge: 993
Wohnort: München
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Verfasst am:
06.06.2007, 09:49 |
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Ja schön!
Also solche Module gibts jetzt schon.
Nur die Versprechungen sind mir etwas zu vollmundig: 35% Mehrertrag ist Quatsch, höchstens 35% mehr Leistung an warmen Sommertagen, wenn man die Module auf 10°C runterkühlt - aber wohin dann mit der Wärme auf einem Niveau von 10°C ? Wo finde ich ein solches Niveau? Soll ich das Grundwasser heizen? Mit solchen Übertreibungen erweckt man nicht gerade Vertrauen.....
Außerdem gibt es keine "Kältestrahlung". Ferner: was will man Nachts mit der Kälte von Dach? Einfacher und stromsparender ist es, die Fenster aufzumachen und zu lüften.
Wie schon gesagt, wären die einzig sinnvollen Anwendungen
1. einen Swimmingpool heizen (heute sind allerdings Schwimmteiche "in", und die heizt man nicht)
2. einen großen Jahreswärmespeicher heizen, um damit im Winter das Haus zu heizen
Dafür würde ich mir durchaus solche Module kaufen - wenn sie bezahlbar sind und wirklich halten, was sie versprechen hinsichtlich Kühleffekt und Leistungsausbeute.
Sehr interessant das!
Ich sage solchen Systemen durchaus einen nennenswerten Markt voraus.
Der Hauptnutzen liegt hier eindeutig in der Gewinnung von Niedertemperaturwärme. Die Ertragssteigerung beim Strom ist ein angenehmer Nebeneffekt. Ich würde aber übern Daumen gepeilt nur etwa 10% Mehrertrag im Jahr gegenüber ungekühlten Modulen zugestehen.
Zur Warmwasserbereitung bräuchte man dann allerdings noch einen "Nachbrenner" in irgendeiner Form.
ciao,
sh |
_________________ 10.08 kWp mit 48 Sanyo HIP210, 1 Sunways NT6000 und 1 Sunways NT5000. Flachdachgestell mit 20°. Inbetriebnahme 13.7.2006.
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266christian
Öfters hier


Info: Betreiber
Angemeldet: 01.06.2007
Beiträge: 22
Wohnort: Rauschwitz in Thüringen
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Verfasst am:
08.06.2007, 11:24 |
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Hallo
Super Idee die Module zu kühlen. Gibt es schon etwas längeren (kam vor ca. 1-1,5 Jahren raus).
Fraglich ist jedoch wie man sowas nutzen soll.
Bei Aufheizung eines Warmwasserspeichers ist dieser auch irgenwann voll und pumpt das warme Wasser wieder hoch, somit geht der Kühleffekt wieder zurück gegen null. Bzw. will man ein Warm-Wasser Speicher aufladen so könnte man diese gekühlten Solarmodule als Vorheizer nehmen und dann nochmal in Reihe in ein richtiges Solarthermie-Modul setzen um die Temperatur des Wasser zu erhöhen. Da man nicht ein Warm-Wasserspeicher mit ca.25 Grad aufläd oder es dauert sehr lange!
Nimmt man Wasser aus dem Brunnen und lässt es durchlaufen und dann versickern bzw. zurück in den kalten Brunnen könnte dies gut funktionieren. Allerdings hätte man dann wieder die Verkalkungsgefahr. Wie in dem Artikel geschrieben sind die kl. Rohrleitungen hinter den Solarmodul nicht so groß (Durchmesser).
Bei einer Warm-Wasserspeicher Kombination müsste man dann Frostschutz oder Destiliertes Wasser einsetzen um der Verkalkungsgefahr entgegen zuwirken. bringt ja nix wenn 5-10% mehr ertrag da ist und nach ca. 10 Jahren die Leitungen zugekalt sind und dann nicht mehr gekühlt wird. Und dann dafür vielleicht noch ein bißchen mehr bezahlen pro Modul.
Bin zwar kein Experte aber glaube das diese Technik noch nicht ganz ausgereift ist. Trotzdem ist es eine gute Idee und sollte weiter verbesset werden. Die sollten mal das ganze Konzept darstellen, wie das alles zusammenwirkt.
Kühlwasser woher? Warm-Wasserspeicher Aufladung? Medium zum kühlen? Verkalkunggefahr bzw. Ablagerungen in Leitung? Rechnet sich höherer Modulpreis zur Einsparung?
Wir werden es ja sehen. Zumin. bin ich mal gespannt wie es in dieser Richtung weiter geht. Wenns wirklich so gut ist, dann bin ich der nächste der sich so was kauft (hab noch ne Dachfläche von ca.100m2 für Solar frei ).
Sonnige Grüße
Christian |
_________________ Leistung: 17,64 kWp (selbst geplant und installiert)
Solarfläche: 107m2; Inbetriebnahme: 07.05.2007
Modul: 84x 210Watt SPR SunPower
Wirkungsgrad: Modul 17,7%, WR 96,1%
Wechselrichter: 2x SMA 5000 und 1x SMA 6000 +Webbox |
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