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 was passiert nach 20 Jahren? Nächstes Thema anzeigen
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Autor
sethach
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Angemeldet: 03.01.2007
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 30.01.2007, 13:45 Nach oben

was passiert eigentlich, wenn die gesetzliche Abnahmeverpflichtung des EVUs nach 20 Jahren nicht mehr gegeben ist?

Hofft man, dass es dann Technolgien gibt (Wasserstofferzeugung / Brennstoffzelle) die einen effektiven Nutzen der Anlage zulässt?

Oder geht man davon aus, dass nach 20 Jahren - bei vergleichbarere Gesetzeslage - eine neue Anlage auf das Dach kommt?

Was ist in so einem Fall mit der Abrüstung/Entsorgung der Altanlage. Müssten die Kosten nicht auch in die Gesamt-Wirtschaftlichkeitsbetrachtung mit einfliessen?

Oder sollte man die nach 20 Jahren die Energie in eine Klimaanlage stecken?
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Verfasst am: Nach oben

relu127
Stammmitglied
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Angemeldet: 23.04.2006
Beiträge: 134
Wohnort: 83342 Tacherting/Oberbayern

BeitragVerfasst am: 30.01.2007, 16:17 Nach oben

Hallo,

das kann dir Heute noch keiner sagen,aber ich denke mal die Anlage wird immer noch Strom erzeugen!
Diesen kann man dann selbst verbrauchen, oder die Evu´s kaufen ihn dir ab!
Wie jetzt z.b auch bei kleinen Wasserkraftwerken der Fall ( natürlich ein paar cent weniger als der Verkaufspreis).
Aber was macht´s Smile
Und noch eine Anmerkung wer weis was der Strom in 10Jahren kostet (wenn man die Preisentwicklung der letzten Jahre betrachtet)
Gruß
relu127
Clownies
Vielschreiber
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Info: Betreiber
Angemeldet: 13.02.2006
Beiträge: 177
Wohnort: Gerst.-Heuchlingen

BeitragVerfasst am: 30.01.2007, 20:08 Nach oben

Hallo!

Kann mich relu127 nur anschließen.
Der Strom wird mit Sicherheit nicht billiger. Und sollten wir von den EVU's kein Geld mehr bekommen, kann der erzeugte Strom immer noch zum Eigenverbrauch eingesetzt werden.

Dass man nach 20 Jahren die Anlage ersetzen muss, davon gehe ich eigentlich nicht aus. Vermutlich (oder ziemlich wahrscheinlich) ist die Leistung nicht mehr so gut, aber das sollte man verkraften können. Bei solider Finanzierung sollte ja schon ein Gewinn übrig sein.

Ich sehe dem Datum ziemlich gelassen entgegen (außer dass ich dann auch 20 Jahre älter bin).

Sonniger Gruß von der Alb

_________________
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www.Solarstrom-von-dr-Alb.de
Hitzebeständig
Vielschreiber
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Angemeldet: 08.01.2007
Beiträge: 226
Wohnort: Siegen

BeitragVerfasst am: 31.01.2007, 08:41 Nach oben

Ich gehe mal von bestehenden Untersuchungen bzgl. der Haltbarkeit von Solarmodulen aus, die kein (!) konkretes Enddatum für den Gebrauch der Module aufzeigen - denkbar wäre, daß die PV Module einfach irgendwann aufgrund von Verfall, Verschleiß und Defekten den Dienst einstellen.
Grob setze ich mal einen Zeitraum von ca. 30-40 Jahren an.

Nach 20 Jahren wirst du, wie die Vorredner schon sagten, den Strom für dich verwenden können ( als Insellösung ) oder weiterhin zu geringeren Vergütungssätzen einspeisen können...

Was den Strompreis in 10 oder mehr Jahren angeht - hui, das kann man noch nicht sagen, aber unter 30 - 40 C/ kWh wird´s nicht liegen, denke ich...
wie gesagt, völlig unvorhersagbar Wink

Obwohl, wir könnten die PHOTON fragen, die kennen nämlich die Margen ALLER Unternehmen in Deutschland und können auch Preise vorhersagen ( Spaß ! )...

Lieben Gruß
Björn
Hitzebeständig
Vielschreiber
Vielschreiber



Angemeldet: 08.01.2007
Beiträge: 226
Wohnort: Siegen

BeitragVerfasst am: 31.01.2007, 08:53 Nach oben

Nachtrag :

Die Entsorgungskosten dürften heute irrelevant sein und in 20 Jahren erst recht.

Szenario :

Wenn Rohstoffe wie Metalle etc. in 20 Jahren noch nicht vollständig synthetisierbar sein sollten, so werden das Aluminium und die restlichen Teile des Moduls als Recyclingmaterial begehrt sein.
Sollte es allerdings Substitute oder Alternativen zu Silizium und Rahmenmetallen geben, würde ich auf meinen letzten Post verweisen, in dem die Module ja als längerfristig haltbar dargestellt werden - und nach 30 Jahren spielt das eh keine Rolle mehr.

Wie du vielleicht weisst, hat sich deine PV Anlage schon nach wenigen Jahren ökologisch ( energetisch ) amortisiert, d.h. ihre Herstellungskosten "eingespielt" ( gesamtwirtschaftlich gesehen )

Mal so drüber philosophiert Very Happy
Wendelin
Vielschreiber
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Angemeldet: 08.08.2005
Beiträge: 197

BeitragVerfasst am: 31.01.2007, 10:36 Nach oben

Hallo,
" dumme " Frage:Vorausetzung für Eigenverbrauch ist doch dass das EVU bereit ist zu "tauschen",den wie soll sonst der Eigenverbrauch technisch funktionieren ? Wenn ich nachts oder bei Schnee bedeckten Modulen Strom brauche ,habe ich keinen !
Oder kann man Strom speichern ?
MFG Wendelin
kato
Moderator


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Angemeldet: 30.07.2005
Beiträge: 2148
Wohnort: Südbrandenburg

BeitragVerfasst am: 31.01.2007, 10:59 Nach oben

Nachts musst du den Strom deines EVU nehmen. Man könnte auch den Zähler rückwärts drehen lassen, wenn er keine Rücklaufsperre hat. Das wird das Evu bestimmt nicht mitmachen.

Man müsste eben alle energieintesniven Sachen bei Sonnenschein machen. Wäsche waschen, Gartenbewässerung, Kuchen backen, Mittagessen ist ja eh mittags Laughing ) Man könnte auch eine Speicherheizung laden oder eine Wärmepumpe betreiben.

Aber vielleicht kannst du auch in20 Jahren in einer Autobatterie den Energiebedarf einer Woche speichern Smile



Gruß Kato

_________________
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Angemeldet: 08.01.2007
Beiträge: 226
Wohnort: Siegen

BeitragVerfasst am: 31.01.2007, 11:28 Nach oben

Wendelin hat Folgendes geschrieben:
Hallo,
" dumme " Frage:Vorausetzung für Eigenverbrauch ist doch dass das EVU bereit ist zu "tauschen",den wie soll sonst der Eigenverbrauch technisch funktionieren ? Wenn ich nachts oder bei Schnee bedeckten Modulen Strom brauche ,habe ich keinen !
Oder kann man Strom speichern ?
MFG Wendelin


Nun ja, es gibt ja jetzt schon "autarke" Lösungen für den sogenannten Inselbetrieb, da läuft die Speicherung der erzeugten Energie über Solarakkus, die den Strom dann auch nachts abgeben können.

Allerdings muss schon ein bisschen was dahinter stehen an Leistung - aber in 20 Jahren gibt es bestimmt auch Akkus, die Spitzenabnahmen im Hausverbrauch abdecken können - da bin ich sicher...
kato
Moderator


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Angemeldet: 30.07.2005
Beiträge: 2148
Wohnort: Südbrandenburg

BeitragVerfasst am: 31.01.2007, 11:55 Nach oben

Ich denke die meisten wollen die Anlage so betreiben wie sie ist und nicht noch mehr investieren. Das Einfachste wäre die Anlage hinter dem Zähler anzuklemmen. Mit dem SunnyBoyControl kann man Verbraucher schalten, wenn ein gewisse Einspeiseleistung überschritten wird.

Kato

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Angemeldet: 08.01.2007
Beiträge: 226
Wohnort: Siegen

BeitragVerfasst am: 31.01.2007, 13:32 Nach oben

kato hat Folgendes geschrieben:
Ich denke die meisten wollen die Anlage so betreiben wie sie ist und nicht noch mehr investieren. Das Einfachste wäre die Anlage hinter dem Zähler anzuklemmen. Mit dem SunnyBoyControl kann man Verbraucher schalten, wenn ein gewisse Einspeiseleistung überschritten wird.

Kato


ja und nein, denn es wäre doch mehr als lohnend, sich einen großen Teil des Stroms autark zu erzeugen, da dürften die paar Euro für Akkus und Umbau nicht ins Gewicht fallen bei >10 Jahren "Versorgungszuschuss" - allerdings weiß ja keiner, was passiert in 20 Jahren Very Happy wie auch immer
kato
Moderator


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Angemeldet: 30.07.2005
Beiträge: 2148
Wohnort: Südbrandenburg

BeitragVerfasst am: 31.01.2007, 13:44 Nach oben

naja, ob der Umbau lohnend ist, kommt auf den Strompreis an. Mit ein paar Euros ist es wohl nicht getan. Es müsste ein komplett neuer Wechselrichter rein, da der jetzige dafür nicht geeignet ist.

Die andere Variante kostet gar nichts...

Kato

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