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Waldmeister
Neu hier

Angemeldet: 19.06.2006
Beiträge: 7
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Verfasst am:
07.11.2006, 17:53 |
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Hallo Sonnenanbeter,
ich habe eine 13kWp-Anlage auf einem Scheunendach installiert. In der Scheune wird Stroh und Heu gelagert. Versicherung der Anlage (PV-Versicherung) ist vorhanden. Mal der schlimmste Fall angenommen: Was ist, wenn das Gebäude an einem schönen, klaren Sommertag, gegen Mittag brennt? Kann die Feuerwehr einfach mal draufhalten? Oder muss sie das Gebäude aufgrund der arbeitenden Generatoren kontrolliert abbrennen lassen?
Hat jemand eine Antwort?
MfG Waldmeister |
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Verfasst am:
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pesoelko
Forumsinventar


Info: Betreiber
Angemeldet: 05.07.2006
Beiträge: 1885
Wohnort: Nördlich von München
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Verfasst am:
07.11.2006, 18:02 |
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Friday
Stammmitglied

Angemeldet: 11.01.2007
Beiträge: 125
Wohnort: Dinslaken
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Verfasst am:
11.01.2007, 10:38 |
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| Waldmeister hat Folgendes geschrieben: |
...Kann die Feuerwehr einfach mal draufhalten? Oder muss sie das Gebäude aufgrund der arbeitenden Generatoren kontrolliert abbrennen lassen?
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Die VDE 0132 schreibt dazu sinngemäß:
Bei Löschmittel Wasser ist bei Verwendung des Strahlrohres gemäß DIN 14365 - CM Sprühstrahl ein Mindestabstand einzuhalten der von der Spannung abhängig ist.
Wir haben hier eine DC-Versorgung von unter 1500V und damit gilt als Abstand 1m.
Leider sind die normalen Feuerwehren hier nicht immer ganz richtig informiert, wie ich auch bei einem Brandeinsatz in einem Umspannwerk erleben mußte.
Es gibt übrigens auch neuere / andere Strahlrohre, die besonders für deutlich höhere Spannungen geeignet sind, aber die kennt erst recht keiner und die VDE hat diese noch nicht aufgenommen. |
_________________ Friday der Bastler |
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PV-Harry
Vielschreiber


Angemeldet: 24.04.2006
Beiträge: 289
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Verfasst am:
11.01.2007, 11:01 |
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Die Kabel sind isoliert und Spannungsfest!? Sind die Kabel schwer entflammbar oder nicht brennbar?
Mit einer richtigen Portion Schaum könnten die doch die Module verdunkeln oder? |
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Friday
Stammmitglied

Angemeldet: 11.01.2007
Beiträge: 125
Wohnort: Dinslaken
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Verfasst am:
11.01.2007, 11:10 |
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| PV-Harry hat Folgendes geschrieben: |
| Mit einer richtigen Portion Schaum könnten die doch die Module verdunkeln oder? |
Mit Schaum müßte der Abstand größer sein (nach VDE 3m).
Die anderen Beiträge hier im Forum zeigen, daß die "Verdunklung" nicht wirkt. |
_________________ Friday der Bastler |
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mppPeak
Gast
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Verfasst am:
11.01.2007, 14:12 |
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| Friday hat Folgendes geschrieben: |
Die VDE 0132 schreibt dazu sinngemäß:
Bei Löschmittel Wasser ist bei Verwendung des Strahlrohres gemäß DIN 14365 - CM Sprühstrahl ein Mindestabstand einzuhalten der von der Spannung abhängig ist... |
So ist es Richtig: Bei Niederspannung (kleiner 1000V) Sprühstrahl min. 1m, Vollstrahl min. 5m.
Bei Hochspannung (größer 1000V) Sprühstrahl min. 5m, Vollstrahl min. 10m
| Friday hat Folgendes geschrieben: |
| ...Wir haben hier eine DC-Versorgung von unter 1500V und damit gilt als Abstand 1m.... |
ABER: Hier liegt Gleichstrom an
| Friday hat Folgendes geschrieben: |
| ...Leider sind die normalen Feuerwehren hier nicht immer ganz richtig informiert, wie ich auch bei einem Brandeinsatz in einem Umspannwerk erleben mußte... |
Ein Umspannwerk ist etwas was völlig anderes. 1tens können hier Spannungen von mehreren kV anliegen, und zweitens brennt hier auch ganz anderes Material.
Drittens gibt es keine "normalen" Feuerwehren. In jeder Feuerwehr gibt es entsprechende Führungspersonen (Truppführer, Gruppenführer, Zugführer etc.) die mit den entsprechenden Gefahren an der Einsatzstelle (für Feuerwehrleute: "AAAAECCCC") vertraut sind.
| Friday hat Folgendes geschrieben: |
| ...Es gibt übrigens auch neuere / andere Strahlrohre, die besonders für deutlich höhere Spannungen geeignet sind, aber die kennt erst recht keiner und die VDE hat diese noch nicht aufgenommen. |
Die kenne ich auch nicht... Aber warscheinlich meinst Du Hohlstrahlrohre... Auch für diese gilt der o.a. Mindestabstand.
Deine Aussage "..für deutlich höhere Spannungen zulässig.." ist absolut Falsch.
Bei Info´s kann man hier schauen, dort gibts schon einiges an Info´s: www.feuerwehr-forum.de
gruß
mppPeak war´s  |
Zuletzt bearbeitet von mppPeak am 11.01.2007, 16:14, insgesamt 2-mal bearbeitet |
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mppPeak
Gast
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Verfasst am:
11.01.2007, 14:18 |
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| Friday hat Folgendes geschrieben: |
| ...Mit Schaum müßte der Abstand größer sein (nach VDE 3m)... |
Lass bitte die Aussagen mit "müßte"...
An einer Einsatzstelle kann eine Info "könnte/müßte Stoff...... sein" tötlich enden.
mppPeak war´s |
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Friday
Stammmitglied

Angemeldet: 11.01.2007
Beiträge: 125
Wohnort: Dinslaken
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Verfasst am:
12.01.2007, 08:53 |
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Sorry wenn ich hier nicht den richtigen Ton gefunden habe:
"Mit Schaum muß der Abstand in dem hier beschriebenen Fall gemäß VDE 3m sein!"
DC ist Gleichstrom und damit gilt der entsprechende Teil der Vorschrift. Bis 1500VDC: 1m.
Ich habe die Untersuchungen über die besser geeigneten Strahlrohre vor geraumer Zeit durchgearbeitet und kann jetzt nicht mehr sagen, ob es sich um "Hohlstrahlrohre" handelt. Auf die Schnelle finde ich die Untersuchung jetzt leider nicht. Übrigens habe ich geschrieben und gemeint "geeignet" und nicht "zugelassen", denn das wäre in der Tat falsch.
Hier sollten die VDE und die Feuerwehr zusammenarbeiten um die Entwicklung voranzutreiben. |
_________________ Friday der Bastler |
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furchenschwein
Stammmitglied


Angemeldet: 07.12.2005
Beiträge: 138
Wohnort: Salzkotten
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Verfasst am:
12.01.2007, 16:39 |
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Hallo,
da ich kein Fachmann bin, stelle ich mal die dumme Frage, ob ein Solargenerator überhaupt ein Spannungspotential gegenüber Erde hat und ob ein Feuerwehrmann der am Boden steht und mit Wasser spritzt, überhaupt gefährdet ist.
Bei Netz- Wechselstrom ist der Fall ja klar- da ist der Neutralleiter geerdet..... aber bei PV- Gleichstrom.... mmmmhhhhmmm |
_________________ Man sollte die Sonne so nehmen, wie sie ist.
48 Kyocera KC120 an 2 SMA SB 2500 seit 07/1999
20 Isofoton I159MC an Solarmax 3000E seit 09/04
60 Biosol UniPro an 3 SMA SB 2500 seit 04/06 |
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strawberry
Vielschreiber

Angemeldet: 21.08.2005
Beiträge: 161
Wohnort: Luxemburg
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Verfasst am:
12.01.2007, 21:52 |
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Hallo,
| Zitat: |
stelle ich mal die dumme Frage, ob ein Solargenerator überhaupt ein Spannungspotential gegenüber Erde hat und ob ein Feuerwehrmann der am Boden steht und mit Wasser spritzt, überhaupt gefährdet ist.
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Bei trafolosen WR besteht eine galvanische Verbindung zwischen den Modulen und dem Netz. Eben über den WR.
Trafo-WR stellen eine Isolation zwischen Generator und Netz her.
Im Brandfall ist aber alles anders. Da weiss niemand mehr wo, wann, was unter Strom steht. Wenn dann noch Wasser dazu kommt, naja...
mfG
Strawberry |
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