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 Höhere Rentabilität durch PHOTOSYNTHESE Nächstes Thema anzeigen
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Autor
Doris
Fleißiges Mitglied
Fleißiges Mitglied



Angemeldet: 17.05.2005
Beiträge: 454
Wohnort: im Südosten von Brandenburg

BeitragVerfasst am: 13.04.2006, 22:31 Nach oben

Hallo,
seit dem vergangen Jahr steigen die Preise für Photovoltaik in Bereiche, wo eine Rentabilität der Investition immer fragwürdiger wird. An andere Stelle postete ich schon mal: "... Die Kunden müssen erst ihr Dach, dann den Kontostand prüfen und anschließend hart verhandeln...“

Was sollen z. B. die Menschen tun, die privat gerne in Photovoltaik investieren wollen, dies aber mangels geeigneter Dachfläche nicht können oder nicht bereit sind, die aktuellen Preise zu bezahlen? Aber was gibt es für Alternativen?
Beteiligungen? Naja - vielleicht!


Wie wäre es denn mal damit: PHOTOSYNTHESE statt Photovoltaik.

Also die Sonne erledigt auch hierbei bekanntlich die wichtigste Arbeit. Sieht man ja am Rasen, an den Blumen, an den Bäumen... Very Happy

Bäume??? Na klar. Holz. NUTZHOLZ!!! Am Besten EDELHOLZ!!!
Da war doch noch was: Abgeholzter Urwald im Amazonasgebiet, Kahlschlag in Panama, Puerto Rico, Brandrodung in Afrika! Jahrzehnte alte Bäume!!!
Und da privat investieren???? Nee, niemals! Twisted Evil

Moment! Wir sprachen von Photosynthese - also vom Wachsen der Bäume.
Dazu gehört am Anfang eine Pflanze - ein Setzling. Am Ende fällen den Baum, den wir vorher gepflanzt haben und pflanzen wieder einen neuen oder zwei.
Kostenpunkt incl. aller Nebenkosten vielleicht 30 Euro, damit er an Ort und Stelle eingepflanzt und gepflegt wird. Confused
Wegen den Photosynthese wächst er nun von selber und wird in 20 Jahren zu einem erntereifen Baum! Guckt man sich das Wachstum eines Baumes an, erbringt er doch nichts anderes als einen natürlichen Zinseszins.
Wenn man da jeden Monat 30 Euro.... oder 300... Rolling Eyes

Oder

Wenn es gelingt, die waldbaulichen Risiken auszuschalten, weil ich mich nicht am Unternehmen oder Projekten beteilige, sondern den Sachwert Holz kaufe...
Ich kaufe heute mit Lieferoption in 20 oder 25 Jahren und verkaufe dann zu dem aktuellen Wert - Genau wie eine Goldmünze oder einen Silberbarren. Ich kann dieses Holz auch früher oder später verkaufen, wenn ich den Sachwert wieder in klingende Münze verwandeln will. Idea

Die folgende Frage kenne ich schon:
Richtig. Holz brennt auch. Und auch ein Waldbauunternehmen kann Pleite gehen.
Also brauchen wir für eine so lange Zeit Sicherheiten!
Nun, es sind die Gleichen, wie bei PV. Diesmal nur anders herum. Du bist also in der vergleichbarenen Situation, wie deine Bank bei einer 100% Finanzierung der PV-Anlage auf deinem Dach.
Erstrangige Grundschuld auf die Parzellen, wo die Bäume wachsen und/oder Sicherungsübereignung eine bestimmten Menge vorhandenes Edelholz. Damit ist dann erstmal die Werthaltigkeit garantiert und dein Interesse als Gläubiger gewahrt. Smile

Was noch: Ja, es gibt eine echte, messbare CO2-Einsparung, die dann in Form von Holz vorliegt. Exclamation

Fast vergessen - Rendite: bis 15% Shocked
(Wie hoch war gleich die Rendite bei PV zur Zeit?)

Was muss man tun
Question
Erst mal informieren - und zwar umfassend. Am Besten im Internet. Und dann findet man u. a. diese Seiten hier:

www.primeforestry.com
www.baumsparvertrag.de
www.lignumag.de

Vielleicht ist ja zur Zeit die Photosynthese tatsächlich eine Alternative zu Photovoltaik....
Könnte man ja mal darüber nachdenken. Oder? Wink

Tschüss
Doris

_________________
Ein positiv denkender Mensch weigert sich nicht, das Negative zur Kenntnis zu nehmen. Er weigert sich lediglich, sich ihm zu unterwerfen. (Norman-Vincent Peale 1898-1993)
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Verfasst am: Nach oben

Walter
Forumsinventar
Forumsinventar


Info: Berater
Angemeldet: 20.01.2005
Beiträge: 2175
Wohnort: Regen

BeitragVerfasst am: 14.04.2006, 02:25 Nach oben

Überall wo der Mensch seine Griffel drin hat ist es sch......
Der bay. Wald vor 100 Jahren. Das größte Nutzholzareal Deutschlands. Hier wurden Wälder abgeschlagen, und durch schnellwachsende Bäume wieder nachgepflanzt. Für damalige Verhältnisse perfekt. Es gab sogar 4 Waldbahnlinien die das Holz aus dem Wald transportierte. man baute Trifftschwellen, die man heute noch im Wald findet. Holz und Glas waren die einzige Verdienstmöglichkeit im bay. Wald. Und nu ?. man kann genau sagen wo Erntemaßnahmen durchgeführt wurden. Denn da ist der Borkenkäfer drin. Da kann man mittlerweile ein Schild aufstellen " hier war der Wald"
Das Problem ganz Simpel. Alte Bäume wurden als Nutzholz verkauft, und schnellwachsende Bäume nachgepflanzt. Nur hat sich die zeit geändert und kein Mensch macht sich die Mühe diese Bäume professsionell zu nutzen. ( Ich meine in dem Stil wie damals ) Es waren ja Quadratkilometer große Flächen. Jetzt 40 - 50 Jahre später treten wir das Erbe an. Es war definitiv der falsche Wald der jetzt kaputt ist. Mischwald statt Fichtenwald. Aber eine Buche lässt sich nicht so gut vermarkten wie ne Fichte. Und so schnell wachsen tut sie auch nicht.
Und wer hat schuld ? Die Natur oder der Mensch ?

_________________
Gruss Walter ( Lothar Beer )
Versuche nie andere, sondern dich selbst zu übertreffen.
Der Solarlog Shop auf www.solarlog.sonnenertrag.de
www.sonnenertrag.de --- das Info und Ertragsportal
www.sonnenertrag.eu --- unsere internationale Datenbank

Zuletzt bearbeitet von Walter am 14.04.2006, 11:34, insgesamt einmal bearbeitet
cephalotus
Moderator



Angemeldet: 06.04.2006
Beiträge: 1162
Wohnort: Niederbayern (PV-Anlage)

BeitragVerfasst am: 14.04.2006, 10:44 Nach oben

...wer bei seinen Solaranlagen auf eine weit überdurchschnittlich gute Rendite nach 20 Jahren oder gar 18, 16, 14 Jahren drängt, weil es sich sonst ja nicht mehr "rentiert" und wer nicht bereit ist, bei Photovotaik über die 20 Jahre nach dem EEG hinaus zu denken, der sollte garnicht erst daran denken, einen Baum zu pflanzen....

Außerdem braucht ein Wald deutlich mehr Pflege und deutlich mehr KnowHow als eine Photovotaikanlage. Derzeit kann ich mir keine wartungsfreiere und einfachere Methode für den "Hobby-Energieerzeuger" vorstellen als Solarstrom.
Installieren, anstecken, Zähler ablesen...

DARIN liegt mit einer der größten Vorteile von Photovoltaik.

mfg

_________________
24x Sanyo 205 HIP = 4,92kWp
Doris
Fleißiges Mitglied
Fleißiges Mitglied



Angemeldet: 17.05.2005
Beiträge: 454
Wohnort: im Südosten von Brandenburg

BeitragVerfasst am: 14.04.2006, 13:24 Nach oben

Hallo Walter, hallo Ceph...

Zitat:
Jetzt 40 - 50 Jahre später treten wir das Erbe an. Es war definitiv der falsche Wald der jetzt kaputt ist. Mischwald statt Fichtenwald...

@Walter
Kein Widerspruch von mir, aber eine andere Sichtweise. Was-wäre-wenn-Alternativen durchzuspielen, geht nur im Rahmen vorgegebener Grenzen. Beim Wald als wichtigsten Lieferanten für den regenerativen Rohstoff Holz sind diese Grenzen sehr eng. Das bleibt so, solange weltweit mehr Holz verbraucht wird, als auf natürliche Weise nachwächst. Eine Schuldfrage ist also überflüssig. Die Sachzwänge überwiegen.

Weizen oder Mais oder Reis - selbst diese Monokulturen sind untereinander eher nicht vergleichbar. Man stelle sich hier mal eine Mischkultur vor!
Dasselbe gilt natürlich auch für Waldmonokulturen im Verhältnis zu natürlichem Mischwald. Der Unterschied besteht alleine im längeren Wachstumszyklus. Naturgewachsener Mischwald ist als Wirtschaftswald und Rohstofflieferant unbrauchbar.
Wald muss, bevor er Erträge ERwirtschaftet BEwitschaftet, das heißt gehegt und gepflegt werden. Erfolgt das nicht ernsthaft (Bäume wachsen ja normalerweise von alleine), ist das Auftreten von Schädlingen nahezu sicher und in der katastrophalen Wirkung, z. B. des Borkenkäfers bei der Fichte, vorhersehbar. Diese Erkenntnis ist im Verhältnis zur Wachstumsdauer eines Baumes noch relativ jung. Bisher war man dem Trugschluss aufgesessen, dass das Aufforsten der Waldflächen oder aufgegebener Ackerflächen genügt und die Natur sich selber behilft.

Der Bauer, dessen Kühe reichlich gute Milch bringen, käme nie auf die Idee, diese sich selber zu überlassen. Er wird vielmehr dafür sorgen, dass es ihnen gut geht, sie gesund bleiben und sie prächtig wachsen und gedeihen. Er wird sie rechtzeitig ersetzen und mit der neuen sicherlich genauso verfahren. Nur dann ergibt sich für seine Arbeit ein wirtschaftlicher Sinn und ist nicht Selbstzweck. Das gilt für Kühe, wie für Hühner, also auch für den Wald und alle andere Dinge, die wir von der Natur in Anspruch nehmen und nicht um ihrer selbst willen..

Verfahren wir anders, ist die Rache der Natur garantiert - siehe die Auswirkungen von Borkenkäfer, Hochwasser, Klimaveränderung.... alles Dinge, die es schon immer gegeben hat, aber deren Schwankungsbreite und Wirkungen sich durch den menschlichen Einfluss zunehmend verstärken.

Der Mensch besitzt als wahrscheinlich einziges Lebewesen der Erde die Fähigkeit zur Erkenntnis. Er ist damit in der Lage, aus Fehlern zu lernen und durch Schlussfolgerungen seine Handlungsweise zu verändern. Richtig ist, dass zwischen der Verinnerlichung der Erkenntnis und dem Willen zum Handeln mehr oder weniger große Zeiträume liegen können. Diese Zeiträume werden um so kürzer, je drängender die Lösung essentieller Probleme wird.
Beim Trinkwasser und beim Wald scheint es inzwischen soweit zu sein. Ich bin optimistisch, dass es auch auf den anderen, für die Menschen wichtigen Baustellen gelingen wird.

@cephalotus
Zitat:
... Derzeit kann ich mir keine wartungsfreiere und einfachere Methode für den "Hobby-Energieerzeuger" vorstellen als Solarstrom.
Installieren, anstecken, Zähler ablesen...

Ebenfalls kein Widerspruch, denn PV passt für Dich in jeder Richtung ganz toll.

Mein Hinweis galt auch eher denen ... die privat gerne in Photovoltaik investieren wollen, dies aber mangels geeigneter Dachfläche nicht können oder nicht bereit sind, die aktuellen Preise zu bezahlen...
Ich ergänze. ... oder um ihr ökologisches Engagement auf sinnvolle Weise zu ergänzen.

Nun ja, ...einfach... und ...sinnvoll... sind reine subjektive Wahrnehmungen.
Vorteile und Nachteile sind Ergebnis von Wertungen vergleichender Betrachtungen, abhängig von Blickwinkel oder Standpunkt.
Tatsache ist jedoch, dass heute, am 14. April 2006, ein Vergleich nach Renditegesichtspunkten über eine Zeitraum von 20 Jahren zu Gunsten einer Investition in PHOTOSYNTHESE also Holz ausfallen dürfte. Nach einer Energiebilanz sowieso und nach einer CO2-Bilanz erst recht Exclamation

Aber vielleicht darf man das garnicht vergleichen...
Wink

Tschüss
Doris

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Betatester
Moderator


Info: Betreiber
Angemeldet: 09.01.2006
Beiträge: 2283
Wohnort: Oberbayern

BeitragVerfasst am: 14.04.2006, 14:28 Nach oben

Liebe Doris,

ich finde deine Theorie doch (zumindest im Ansatz) reichlich abwegig !

1. Müste ein Privatmann erst mal Grund kaufen um darauf meinetwegen
Fichten zu bepflanzen. (Kostet ?)
2. Diese bepflanzen und mit einem Zaun gegen Rehverbiss schützen.
3. Der Unterhalt selber, sobald die Pflanzen aus dem Gröbsten draußen
sind, ist eher zu vernachlässigen.
4. Nach 20 Jahren haste dan evtl. deine halbstarken Fichtenbestände die
du für Papierholz hernehmen kannst oder für die Hackschnitzel-
/Pelletsheizung verwenden kannst. Für Bauholz reicht die Baumstärke
fast nicht !!!
5. Für das Abholzen musste natürlich auch was zahlen außer du machst
es selber.
6. Und nun kommt die große unbekannte......

WAS BEKOMMST DU NACH 20 JAHREN FÜR DEIN HOLZ ????

Der Holzpreis wird zwar weiter steigen, aber er ist an viele Schwankungen gebunden.
Es brauch nur 1-2 mal hintereinander ein Orkan übers Land ziehen und der Preis liegt >>WIEDER<< am Boden !!!!!!! (Und das nicht nur fürn paar Monate)
Ganz zu schweigen das evtl. dein eigener Bestand schaden genommen hat.

Und das Problem mit dem Borkenkäfer darfst du liebe Doris nicht so ganz unter den Teppich kehren Exclamation Monokulturen sind und waren immer noch das Hauptproblem bei der Borkenkäfer frage. Und es gibt hierfür kaum möglichkeiten den Borkenkäfer natürlich zu bekämpfen oder willst du die Giftkeule nehmen Wink .....


...ach doch es gibt ne möglichkeit....ein Mischwald....achne geht ja nicht, da wächst der Wald in 20 Jahren nicht so schnell...shit

Betatester
cephalotus
Moderator



Angemeldet: 06.04.2006
Beiträge: 1162
Wohnort: Niederbayern (PV-Anlage)

BeitragVerfasst am: 14.04.2006, 16:53 Nach oben

Man sollte "CO2 Einsparen" nicht automatisch mit "umweltfreundlich" gleichsetzen, das ist nämlich sehr blauäugig gedacht. Nicht alles was emissionsfrei Strom erzeugt ist aus ökologischer Sicht sinnvoll.

Kleinwasserkraftwerke richten z.B. meist weitaus mehr Schaden als Nutzen an, indem sie Hybridgewässer erzeugen, wo eigentlich schnell fließende Bäche sein sollten.
Mit dem Anstieg des CO2 in der Atmosphäre und einer ungewissen klimatischen Zukunft des Planeten lassen sich derzeit natürlich schon manche Leute aufrütteln (ist ja auch nicht schlecht), während man mit dem Schutz einer Köcherfliegenlarvenpopulation eher auf Unverständnis stößt. Dabei gibt es gerade in diesen Bereichen (Artenvielfalt) bei uns derzeit ganz akute Probleme... Das wird uns irgendwann einmal noch bitterlich leid tun. Nur weil wir die Wichtigkeit von manchen Dingen jetzt nicht erkennen (wollen) sollte uns das noch lange nicht das Recht geben, das einfach mal so nebenbei zu zerstören.

Ein Energiewald aus einer Fichtenmonokultur ist ebenfalls keineswegs pauschal erstrebenswert, dass da teilweise alles hegen und pflegen nichts nutzt sieht man doch. Diese Wälder werden und wurden sehr wohl gepflegt, nur der nächste Sturm haut sie dann halt doch wieder um...
Und auch der enorme Borkenkäferbefall hat nicht als ursprünglichen Grund mangelnde Pflege und fehlendes Entfernen von Totholz, sondern die eigentliche Ursache ist eben genau diese Wald-Monokultur selbst.

Ähnliche Tendenzen werden uns wahrscheinlich beim Biogas erwarten. Man geht wohl davon aus, dass dies den Maisanbau (zur späteren Vergärung) stark fördern wird.
Leider ist Mais aber eine sehr intensive Kultur mit extrem hohen Erosionswerten und hohem Aufwand an Dünge- und Spritzmitteln.

Man sollte schon genau abwägen, was man da eigentlich gegeneinander eintauscht.

Weltweiit ein Zehntel Promille weniger Kohlendioxidausstoss oder die Gefahr, unseren Wäldern, Grundwasser, Fliessgewässern und Ackerflächen langfristig erheblich zu schaden.

Als egoistisch denkender Mensch (das sind wir nun mal) müsste man ganz klar den eigenen lokalen Nutzen dem Weltnutzen voran stellen.

Man muss die Energiewende schaffen, besser gestern als morgen, man darf dies aber nicht um jeden Preis erzwingen. Und gerade beim CO2 MUSS man weltweite Konzepte umsetzen, nicht nur lokale oder nationale.
Man kann mit gutem Beispiel voran gehen und auch als Technologieführer sich einen Wissensvorsprung verschaffen, funktionieren wird es aber ausschließlich dann, wenn alle mit machen.

Da darf man gespannt sein...

mfg

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Doris
Fleißiges Mitglied
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Angemeldet: 17.05.2005
Beiträge: 454
Wohnort: im Südosten von Brandenburg

BeitragVerfasst am: 14.04.2006, 16:58 Nach oben

@Betatester
Hallo,
ich würde es ausgesprochen nett finden, wenn Du ab und zu das eine oder andere Posting bis zu Ende liest.
Wenn Du dann auch noch den Hinweisen oder Links folgen würdest und zukünftig ERST DANACH EINEN KOMMENTAR ablässt, wäre das vielleicht gar nicht so schlecht und Du könntest viel gewinnen.

Man muss nicht immer gleich auf den "Absenden" Button drücken. Das spart das Platz auf dem Server.

Hier noch als Hilfestellung extra für Dich eine Wiederholung aus meinem Eingangsposting:
Zitat:
Was muss man tun ?
Erst mal informieren - und zwar umfassend. Am Besten im Internet. Und dann findet man u. a. diese Seiten hier:

www.primeforestry.com
www.baumsparvertrag.de
www.lignumag.de

Mir ist völlig schleierhaft, was Du mit Deinem Beitrag ausdrücken wolltest.
Das der designierte PV-Gärtner nun Waldbauer und Baumpflanzer werden soll, war ja aus meinen Beiträgen wohl nicht zu entnehmen.

Oder habe ich etwas übersehen?

Tschüss
Doris

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Betatester
Moderator


Info: Betreiber
Angemeldet: 09.01.2006
Beiträge: 2283
Wohnort: Oberbayern

BeitragVerfasst am: 14.04.2006, 17:10 Nach oben

Liebe Doris....SORRY Crying or Very sad

Ich hab mir deine Links nicht angeschaut. (Damit erklärt sich alles)

Dein Text (ohne Links) klang doch etwas sehr fragwürdig Wink

Nochmal ausdrücklich SORRY !

Betatester
Doris
Fleißiges Mitglied
Fleißiges Mitglied



Angemeldet: 17.05.2005
Beiträge: 454
Wohnort: im Südosten von Brandenburg

BeitragVerfasst am: 14.04.2006, 18:43 Nach oben

Hallo cephalotus,

ich unterschreibe fast jeden Satz von Dir. Aber es ist genauso blauäugig von heute auf morgen einen break machen zu können, für Dinge die seit Jahrhunderten gewachsen sind. Wir, unsere Kinder und Enkel werden die Suppe auslöffeln, die uns unsere Eltern, Großeltern und Urgroßeltern eingebrockt haben, wenn wir uns zurücklehnen und nur den Beobachter spielen.
Eines ist sicher, in einem geschlossenen System, wie es unsere Erde nunmal ist, führt grenzenloses natürliches Wachstum in die Katastrophe. Für den Zeitpunkt genügt mir die mathematische Annahme - auf den finalen Beweis verzichte ich gerne. Daran ist nichts Erschreckendes, weil wir mit und durch unser persönliches Verhalten diese Entwicklung mehr oder weniger beschleunigen oder abbremsen. Das sollte inzwischen jedem klar sein - nur umkehren können wir sie nicht. Maßstab dafür ist die Zeit.

Maßstab für unsere heutige Situation sind aber Zeit UND Geld.
Und wenn jemand meint, allein aus ökologischen Gründen, aus Liebe zur Natur und zur Umwelt, aus Interesse an der Entwicklung erneuerbarer Energien und was weiß ich noch alles, in regenerative Energien zu investieren, so ist das scheinheilig.
Vorläufig benötigt er zum Überleben nämlich eines: Geld - sowohl als Tauschmittel, als auch als Wertaufbewahrungsmittel.

Nur die Amerikaner, ich meine jetzt die richtigen, die Indianer, und die Naturvölker haben kein Geld gebraucht. Denen war klar, das Wasser, die Erde, die Luft und was darin enthalten ist unverkäuflich waren und gemeinschaftliches Eigentum waren und nicht gesellschaftliches und schon garnicht privates. Entsprechend war der Umgang mit den Ressourcen. Ja sogar den Begriff "Kaufen" kannten sie nicht! Handel im Sinne von Tauschgeschäften dagegen schon! Aber das ist lange her und die Menschheit hat sich seit damals vervielfacht.
Deshalb passen traditionelle Lösungen nicht - von wegen zurück zur Natur.

Die Menschen damals wussten, dass Geld und schon garnicht die Papierform desselben mit der aufgedruckten Zahl nichts taugen. Dieses Papier mit den Zahlen ist beliebig vermehrbar und die heutigen digitalen noch viel einfacher, die müssen nicht mal mehr gedruckt werden, da genügt ein Tastendruck.

Diese Tatsache wird zunehmend von jedermann eher emotional als rational aber dennoch als potentiell gefährlich wahrgenommen. Sie führt i.d.R. zu einen nicht näher beschreibbaren Gefühl des Schutzbedarfes für sich selbst und für Personen im näheren Umfeld, also der Familie und für das als Gegenleistung für persönliche Arbeit erworbene Vermögen. Dieses Gefühl veranlasst uns zu Handlungen, die wir als Vorsorge bezeichnen.
Nüchtern betrachtet, ist unsere Investition in Photovoltaik nichts anderes. Wenn man Strom in Mehl verwandeln könnte und umgekehrt, würden wir damit zunächst mal den Keller vollbunkern und erst dann an Verkaufen denken. Diese Prägung erfolgt u. a. durch Lernen und persönliche Erfahrung. In der Jugend ist sie nicht vorhanden. Sie wird erst mit zunehmenden Alter entwickelt und später differenzierter (z. B. Rat der Alten oder Weisen bei den Naturvölkern und Indianern).

Die zulässige Frage ist: Wie hat die Natur dieses und jenes Problem gelöst.
Evolution? Zum Beispiel. Ist Evolution etwas anderes als Genveränderung?
Wir verwenden den Begriff Manipulation, weil privat bis patentgeschützt zur Maximierung von Profit. Deshalb ist das kaum ein Beitrag zur Lösung des Problems. Aber es ist eine Möglichkeit.
Borkenkäferresistente Fichten? Wäre doch nicht schlecht, oder? Natürlich greifen wir dann schon wieder in die natürliche Entwicklung ein.
Alternative: Wir machen nichts und lassen den Borkenkäfer fressen und fressen und fressen, bis er auf den Geschmack kommt und dann die Lärchen und Tannen frisst und dann... und dann...
Vielleicht erinnert sich noch jemand an das Gedicht vom Zauberlehrling. An einer Stelle heißt es da: ... und die Geister die ich rief, die werd ich nun nicht los... Der Meister, der das (unser) Problem lösen könnte, ist irgendwo verschollen.
Es bleibt uns nur zu strampeln, wie der Frosch im Butterfass, der wegen genügender Ausdauer dann doch noch Boden unter die Füße bekam. Dem war klar, wenn ich aufhöre damit, gehe ich unter.

Also suchen wir weiter. Machen wir weiter, aber nicht so wie bisher.
Die sich für PV entschieden und investiert habeben sind schon auf dem Weg.
Andere blicken in die richtige Richtung. Nur für die passt PV eben nicht - aus allen möglichen Gründen.
Dürfen die nun deshalb nicht mitmachen?

Tschüss
Doris

P.S.
Das war vorläufig mein letztes Posting hier. Ich habe nach Ostern für ein paar Tage etwas besseres vor.
Viele bunte Eier und viel Sonne wünsche ich Euch, alles Gute und bleibt schön gesund.
D.

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Ein positiv denkender Mensch weigert sich nicht, das Negative zur Kenntnis zu nehmen. Er weigert sich lediglich, sich ihm zu unterwerfen. (Norman-Vincent Peale 1898-1993)
Merrill
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Angemeldet: 16.05.2005
Beiträge: 10

BeitragVerfasst am: 05.11.2006, 18:50 Nach oben

Tropenwald-Investment können sehr rentabel sein.
"Sehr rentabel" bedeutet eine zweistellige Rendite, also deutlich mehr, als Wind- oder Solarparkbeteiligungen - oder die eigene PV-Anlage.
Grund: Diese Investments haben gleich ein halbes Dutzend Ertragsquellen: Das Baumwachstum, der stark steigende Tropenholzpreis, der steigende Bodenpreis, CO2-Zertifikate, Samen und Stromerzeugung aus Restholz.

Vorraussetzung hierfür ist jedoch eine gute Auswahl.
Genannt wurden hier drei Firmen, die Precious Woods, Lignum AG und mit dem Begriff "Baumsparvertrag" die Forest Finance.

Die Unterschiede zwischen den Unternehmen könnten kaum grösser sein:

1) Precious Woods stank angesichts teurer Printanzeigenwerbung und Drücker-CallCenter kilometerweit nach Betrug. Prompt ging der Laden auch Anfang des Jahres in Insolvenz.

2) Die Lignum AG: Na ja - der Vorstand und Mehrheitseigentümer hat - nett formuliert - einen sehr, sehr bunten Lebenslauf. "Stromwirtschaft", "Management eines landwirtschaftlichen (!) Grossbetriebs", "Bauprojektentwicklung" (die insolvente Torc Bau GmbH) etcetc. Warum er wohl jeweils seinen Job wechseln musste .......

Umweltschutz, Nachhaltigkeit oder Tropenholz tauchen hingegen in seinem Lebenslauf vor der Lignum AG nicht auf.

3) Die Forest Financen mit ihren Produkten WoodStockInvest, Waldsparbuch und Baumsparvertrag arbeitet mit Futuro Forestal zusammen.
Futuro Forestal wurde von der Ratingagentur SICIREC zum besten Forstinvestment in Lateinamerika gewählt (www.sicirec.com), daneben haben die auch in 2006 einen weiteren Preis gewonnen.
Der Forest Finance Vorstand war vorher beim BUND und Geschäftsführer vom "Öko-ADAC" VCD. Das erscheint mir zwei Potenzen seriöser, als der Lebenslauf des Lignum-Vorstands .....

Infos unter www.forestfinance.de
Merrill
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Angemeldet: 16.05.2005
Beiträge: 10

BeitragVerfasst am: 05.11.2006, 18:54 Nach oben

Ups - ein Verschreiber in meinem Beitrag:

Ich meinte die Prime Forestry, als ich Precious WOods schrieb.
Die Precious Woods ist eine äusserst seriös arbeitende Tropenholz-Aktiengesellschaft.
Die Prime Forestry Group ging hingegen in Insolvenz.
Beide haben bzw. hatten ihren Sitz in der Schweiz- wie auch die Life Forestry Switzerland, die (wie die insolvente Prime Forestry) sehr aufwendig wirbt.
Wer denen einmal die Telefonnummer schickt, wird deren CallCenter-Leute nicht mehr los ..............
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