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Sundancer
Stammmitglied

Info: Interessent
Angemeldet: 16.06.2008
Beiträge: 44
Wohnort: 26127 Oldenburg
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Verfasst am:
22.09.2008, 08:50 |
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Guten Morgen liebe Forum-Gemeinde,
kurze Frage, auf die ihr mir eine ebenso kurze Antwort geben könnt: Wie groß muss der Abstand zwischen einer bestehenden Blitzschutzanlage und den installierten PV-Modulen sein? Da gibt es doch sicherlich ne Richtlinie für...
Gruß, Sundancer  |
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Verfasst am:
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Sonnendieter
Stammmitglied

Info: Solarteur
Angemeldet: 31.03.2008
Beiträge: 69
Wohnort: Westerwald
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Verfasst am:
22.09.2008, 11:41 |
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Hallo Sundancer,
kurz und knapp: 0,5-1m
Gruß |
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Sundancer
Stammmitglied

Info: Interessent
Angemeldet: 16.06.2008
Beiträge: 44
Wohnort: 26127 Oldenburg
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Verfasst am:
22.09.2008, 11:57 |
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Hi Sonnendieter,
danke für Deine Antwort. Im Netz war zu diesem Thema nicht wirklich viel zu finden, deshalb danke für Deine Antwort...
Gruß, Sundancer |
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lehmann28
Forumsinventar


Info: Solarteur
Angemeldet: 22.06.2006
Beiträge: 5006
Wohnort: Westfalen
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Verfasst am:
22.09.2008, 12:04 |
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Wenn Du ersteinmal 0,60m annimmst, dann bist Du schon recht gut auf der sicheren Seite. Es gibt dazu auch eine Formel, die würde aber jetzt etwas zu weit führen. Nur kurz: Mit Angaben der Anzahl der Ableitungen, der Gebäudehöhe und der Schutzklasse könnte man den Abstand genau definieren.
Der Tom  |
_________________ Es gibt 10 verschiedene Arten von Menschen, diejenigen die binär zählen können und diejenigen, die es nicht können |
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Sundancer
Stammmitglied

Info: Interessent
Angemeldet: 16.06.2008
Beiträge: 44
Wohnort: 26127 Oldenburg
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Verfasst am:
22.09.2008, 12:51 |
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Also mich würde die Formel aber interessieren...  |
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lehmann28
Forumsinventar


Info: Solarteur
Angemeldet: 22.06.2006
Beiträge: 5006
Wohnort: Westfalen
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Verfasst am:
22.09.2008, 13:11 |
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Der Tom  |
_________________ Es gibt 10 verschiedene Arten von Menschen, diejenigen die binär zählen können und diejenigen, die es nicht können |
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Alexander Haelbich
Fleißiges Mitglied

Angemeldet: 18.07.2006
Beiträge: 468
Wohnort: München
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Verfasst am:
22.09.2008, 14:57 |
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Ergänzend zu Tom noch die Quelle:
DIN EN 62305-3...da steht dann auch drinnen wie sich die einzelnen Koeffizienten in der Formel ergeben. |
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Sundancer
Stammmitglied

Info: Interessent
Angemeldet: 16.06.2008
Beiträge: 44
Wohnort: 26127 Oldenburg
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Verfasst am:
22.09.2008, 15:03 |
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Ähm... ahhhhhhhhhhhhhhh ja...  |
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spek1
Stammmitglied

Info: Interessent
Angemeldet: 24.02.2008
Beiträge: 84
Wohnort: 73xxx 40km südl. v. Stuttgart
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Verfasst am:
22.09.2008, 19:40 |
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Viele Neubauten haben gar keinen Blitzschutz.
Wann ist ein Blitzschutz notwendig, wann nicht???
Oder wird dieser bei Neubauten einfach so mal unter den Tisch fallen lassen,
sofern es der Besitzer nicht merkt?? |
_________________ spek1
! Mit noch nix auf dem Dach ! |
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Sundancer
Stammmitglied

Info: Interessent
Angemeldet: 16.06.2008
Beiträge: 44
Wohnort: 26127 Oldenburg
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Verfasst am:
23.09.2008, 09:10 |
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Hmm, also eigentlich sagt man, dass je größer die Anlage, desto mehr lohnt sich der Blitzschutz. Ich würde so sagen ab 100 kW aufwärts.
Aber rein theoretisch brauchst Du keine Blitzschutzanlage, wenn Du eine Allgefahrenversicherung für die PV-Anlage hast.
Gruß, Sundancer |
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Alexander Haelbich
Fleißiges Mitglied

Angemeldet: 18.07.2006
Beiträge: 468
Wohnort: München
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Verfasst am:
24.09.2008, 08:44 |
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| Zitat: |
Viele Neubauten haben gar keinen Blitzschutz.
Wann ist ein Blitzschutz notwendig, wann nicht???
Oder wird dieser bei Neubauten einfach so mal unter den Tisch fallen lassen,
sofern es der Besitzer nicht merkt?? |
Hallo Spek1,
In den Landesbauordnungen wird für öffentliche Gebäude Blitzschutz gefordert.
Für den Privatbau ist nichts vorgeschrieben. Ebenso sind für PV-Anlagen keine Blitzschutzmaßnahmen vorgeschrieben.
Ob Blitzschutz "notwendig" ist bleibt somit der Einschätzung des Bauherren überlassen. Hilfestellung zur Risikoabschätzung finden sich im VdS Merkblbatt 2010 und der DIN EN 62305. Wieviel der Bauherr investieren will um seine Investition zu schützen liegt dennoch in seinem Ermessen. Für PV Anlagen ist der innere Blitzschutz im übrigen wichtiger als der äußere.
Wenn du dich über Blitzschutz informieren willst bring Zeit mit und sieh dir die DIN EN 62305 an, das VdS Merkblatt 2010 oder melde dich bei Dehn für eine Schulung an.
Sonnige Grüße
Alex |
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himrei55
Stammmitglied

Info: Betreiber
Angemeldet: 24.04.2008
Beiträge: 89
Wohnort: Niedersachsen
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Verfasst am:
25.09.2008, 21:12 |
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Das Risiko direkter Blitzeinschläge in ein Dach mit PV-Anlage ist übrigens nicht erhöht. Vielmehr sind Schäden durch Überspannungen möglich, bis zu 500 m vom eigentlichen Blitzeinschlag entfernt.
Daher sind Blitzstromabbleiter zwischen Generator und Wechselrichter (DC-Seite) und/oder zwischen Wechselrichter und Zähler (AC-Seite) anzustreben.
Eine günstige aber durchaus wichtige Maßnahme ist der Anschluss des Dachgestells an eine Blitzstromableitschiene oder Ringanker außerhalb des Hauses. Auch wenn manche Solarteure das nicht für notwendig halten.
Gruß |
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Elektro und Umwelt
Forumsinventar


Info: Solarteur
Angemeldet: 04.06.2006
Beiträge: 948
Wohnort: Oberbayern
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Verfasst am:
25.09.2008, 23:06 |
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| himrei55 hat Folgendes geschrieben: |
Das Risiko direkter Blitzeinschläge in ein Dach mit PV-Anlage ist übrigens nicht erhöht. Vielmehr sind Schäden durch Überspannungen möglich, bis zu 500 m vom eigentlichen Blitzeinschlag entfernt.
Daher sind Blitzstromabbleiter zwischen Generator und Wechselrichter (DC-Seite) und/oder zwischen Wechselrichter und Zähler (AC-Seite) anzustreben.
Eine günstige aber durchaus wichtige Maßnahme ist der Anschluss des Dachgestells an eine Blitzstromableitschiene oder Ringanker außerhalb des Hauses. Auch wenn manche Solarteure das nicht für notwendig halten.
Gruß |
Die Einbindung des Untergestells in den Potentialausgleich hat allerdings nichts mit Blitzschutz zu tun und wird Dich bei einem Blitzeinschlag kaum vor Überspannungsschäden schützen.
Werden trafolose Wechselrichter verwendet ist die Einbindung außerdem vorgeschrieben!
Gruß E&U |
_________________ 8,32kWp Shell PowerMax Eclipse 80-C (CIS)
Ostdach: 76Stk. PME 80-C, 2Stk. Solarmax 3000C
Westdach: 28Stk. PME 80-C, 1Stk. Solarmax 2000C
Datenlogger: www.solarlog-home2.de/elektroundumwelt |
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SolAce
Fleißiges Mitglied


Info: Betreiber
Angemeldet: 09.10.2007
Beiträge: 394
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Verfasst am:
27.09.2008, 12:03 |
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Solar-ist-jetzt
Stammmitglied

Angemeldet: 30.03.2008
Beiträge: 67
Wohnort: Stuttgart
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Verfasst am:
27.09.2008, 22:53 |
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@himrei55:
Das höchste Risiko bei durch Blitz induzierten (hohen) Überspannungen tragen die Wechselrichter - laut einem mir bekannten Gutachter ist das wohl in ca. 80% der Blitzschäden-Fälle so. Die Überspannungen kommen am häufigsten übers Netz rein (nicht vom Dach) und der WR ist dafür deutlich empfindlicher als die Module).
Deshalb - falls bei kleineren Anlagen aus Kostengründen nur eine Seite (DC-AC) geschützt werden soll:
am besten auf der AC-Seite (Wechselstromseite, beim WR AC-Ausgang)
Gruß, Solar ist jetzt
P.S.:
Wenn kein Blitzschutz auf dem Dach ist würde ich die Modulrahmen / den Unterbau nicht in den Potentialausgleich einbeziehen! Nicht, daß ich das nicht für notwendig halte - ich halte es sogar für kontraproduktiv. Du lädst den direkten Blitzeinschlag durch die 'Autobahn' zur Erde ein und hast kein reguläre Blitzschutzanlage auf dem Dach! Denk daran, daß deine Module im allgemeinen Schutzklasse II sind! (Wenn nicht, würd ich mir das allerdings nochmals ganz anders überlegen - das ist inzwischen aber Standard) |
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