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Marthomnitram
Öfters hier

Angemeldet: 08.07.2008
Beiträge: 13
Wohnort: Ludwigsfelde
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Verfasst am:
15.07.2008, 06:11 |
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ich bin neu im Forum und plane eine Anlage für mein Dach, Angebote liegen mir vor, die genauen Bankkonditionen müssen für die Vollfinanzierung noch geklärt werden. Mir stellt sich die Frage, die ich beim Stöbern im Forum nicht klären konnte: Wie hoch ist die Gefahr des Ausfalls der Anlage und der wochenlangen oder gar monatelangen Verzögerungen der Lieferung der Ersatzteile, was ja Einnahmeverluste bedeutet und damit die mögliche Rentabilität der Anlage schmälert. Gibt es einen realistischen Satz der jährlichen Betriebskosten für eine Anlage?
Hoffe auf Antworten
Martin |
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Verfasst am:
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FürDieZukunft
Forumsinventar


Info: Betreiber
Angemeldet: 05.04.2007
Beiträge: 1521
Wohnort: Südpfalz
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Verfasst am:
15.07.2008, 08:08 |
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Wechselrichter werden innerhalb der Garantie (5-10 Jahre, sogar 20 Jahre ist möglich) in 2-3 Tagen ausgetauscht, nach der Garantie wird es wohl ähnlich sein.
Module ?, ist mit nicht bekannt, sollte diese überhaupt defekt gehen.
Durch die Elektronikversicherung wird eine Ausfallentschädigung von 1-2,5 EUR je kWp / Tag gezahlt ( gestaffelt nach Jahreszeit) , max für 90 Tage, 180 Tage ,
ist jedoch bei vielen Versicherungen sehr unterschiedlich,
Die Ausfallentschädigung kann man auch aus der Versicherung herausnehmen, idR ist sie dann 10% preiswerter. |
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Marthomnitram
Öfters hier

Angemeldet: 08.07.2008
Beiträge: 13
Wohnort: Ludwigsfelde
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Verfasst am:
15.07.2008, 13:04 |
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vielen Dank für die schnelle Antwort. Grundsätzlich "plage" ich mich noch mit dem Gedanken "lohnt sich so eine 4,2 KW Anlage oder lohnt sich nicht nicht bei voller Fremdfinanzierung". Bin bald 58 Jahre alt. Zuzahlen würde ich auf keinen Fall, weil meine Frau und ich vorhanden, das Haus in ca. 10 Jahren zu verkaufen. Und ist es so, dass bei Bau in 2008 20 Jahre lang die 0,467 Cent garantiert sind?
Nun ja
Martin |
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FürDieZukunft
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Info: Betreiber
Angemeldet: 05.04.2007
Beiträge: 1521
Wohnort: Südpfalz
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Verfasst am:
15.07.2008, 13:32 |
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Die Einspeisevergütung ist konstant für 20,x Jahre.
Wenn ihr allerdings in ca. 10 Jahre das Haus verkaufen wollt, ist ein Rat echt schwierig, die PV-Anlage wird wahrscheinlich keinen Mehrpreis erzielen ???.
Da habe ich keine Ratschlag für dich.
Wenn du jetzt 58 bist und in 10 Jahren in Rente gehst , oder früher, könntest du mit Sonderabschreibung (20% max verteilt auf die ersten 5 Jahre) einen Steuervorteil haben.
Die PV-Anlage kann man beim Umzug mit nehmen aber Demontage /Montage, gibt wohl nicht viel Sinn (nur bei Eigenmontage) |
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hfx0
Stammmitglied

Info: Betreiber
Angemeldet: 20.06.2007
Beiträge: 40
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Verfasst am:
15.07.2008, 15:35 |
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Das Umsetzen der Anlage bringt nichts, weil dann die Einspeisevergütung des Baujahres erlischt und der Strom der Anlage mit weniger €/kw bezahlt wird. Die Anlage muss auf dem Grundstück verbleiben.
Eine Möglichkeit wäre: das dir das Haus jetzt gehört eine Grunddienstbarkeit für dich einzutragen. Du kannst das Haus dann ohne PV (oder mit) verkaufen. |
_________________ 72 kwp Sunways, 48 kwp Firstsolar, 23 kwp Solon, alles auf Sunways WR |
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FürDieZukunft
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Info: Betreiber
Angemeldet: 05.04.2007
Beiträge: 1521
Wohnort: Südpfalz
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Verfasst am:
15.07.2008, 16:07 |
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| hfx0 hat Folgendes geschrieben: |
Das Umsetzen der Anlage bringt nichts, weil dann die Einspeisevergütung des Baujahres erlischt und der Strom der Anlage mit weniger €/kw bezahlt wird. Die Anlage muss auf dem Grundstück verbleiben.
... |
siehe mal hier , Umzug soll möglich sein.
http://www.photovoltaikforum.com/viewtopic.php?p=139193#139193
oder auch mal nach "umziehen" suchen, gibt viele Ergebnisse
umziehen jedoch sollte jedoch nur im Notfall erfolgen. |
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Photodingsbums
Forumsinventar


Angemeldet: 26.06.2008
Beiträge: 1644
Wohnort: bei mir zu Hause
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Verfasst am:
15.07.2008, 17:52 |
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Eigentlich fallen da nur die Versicherungsbeiträge mit 60-80€ als Betriebskosten an. Weitere Kosten gibt es nicht. Eine Wartung, etwa wie bei einem PKW oder deiner Heizung, ist nicht notwendig.
Weitere Risiken sind über o.g. Allgefahrenversicherung abgedeckt.
Kannst dich ja hier mal informieren für welche Fälle diese greift:
http://www.rosa-photovoltaik.de/
Aber für 10 Jahre ist das wohl kein "Geschäft" für dich. Dann baue lieber erst eine in 10 Jahren auf das neue Domizil. |
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Marthomnitram
Öfters hier

Angemeldet: 08.07.2008
Beiträge: 13
Wohnort: Ludwigsfelde
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Verfasst am:
16.07.2008, 12:47 |
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lieber FürDieZukunft,
verstehe ich Dich richtig, dass wenn ich mein Haus mit oder ohne Solaranlage verkaufe in ca. 10 Jahren, der Hausverkaufspreis annähernd der gleiche sein wird? |
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FürDieZukunft
Forumsinventar


Info: Betreiber
Angemeldet: 05.04.2007
Beiträge: 1521
Wohnort: Südpfalz
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Verfasst am:
16.07.2008, 13:03 |
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Angenommen es ist eine 5 kWp-Anlage zu 20.000 EUR, dein Haus mit Grundstück ist 250.000 EUR ohne Anlage Wert (heutiger Preis),
Deine PV-Anlage wäre bei Hausverkauf 10 Jahre alt, niemand wird dir dann mehr als die Hälfte = 10.000 EUR dafür bezahlen.
Der Käufer könnte sagen: 10 Jahre alt, sind die Wechselrichter OK, muss ich die Anlage wieder entsorgen ..., wenn dich jemand drücken will, dann findet er auch Argumente.
Diese 10.00 EUR werden der Verhandlungsspielraum für den Hausverkauf sein.
Will es jetzt nicht allzu negativ darstellen, aber mach dir nicht allzu viele Hoffnungen dass die PV-Anlage der Wert des Hauses erhöhen.
Vorteil: dein Haus könnte sich leichter verkaufen lassen,
wenn jemand das "Zeug auf dem Dach" nicht mag, dann wäre es umgekehrt. |
Zuletzt bearbeitet von FürDieZukunft am 16.07.2008, 13:05, insgesamt einmal bearbeitet |
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himmelsenergie
Stammmitglied

Angemeldet: 18.05.2008
Beiträge: 65
Wohnort: Köln
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Verfasst am:
16.07.2008, 13:04 |
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der immobilienmarkt wird sich in bestimmten gebieten in 10 Jahren um bis zu 50% des wertes reduzieren.
das bedeutet das ihr haus wenn es nicht in ffm, d, hh liegt einen enormen preisverfall hat. natürlich ist eine pv anlage ein bonbon aber sie wird mit sicherheit kein kaufgrund sein. eine pv ist und bleibt ein langfristiges rendite geschäft.
In den nächsten jahren geht es rund auf dem immobilienmarkt, 2040 liegt die bevölkerung bei ca. 68 mio.
lg
andy kirchner |
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pumlux
Vielschreiber

Info: Betreiber
Angemeldet: 05.05.2008
Beiträge: 223
Wohnort: Recklinghausen
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Verfasst am:
16.07.2008, 16:01 |
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Ich würde die Lösung mit der Dienstbarkeit bevorzugen.
Ich würde dem neuen Hausbesitzer die PV gar nicht verkaufen wollen, wenn er es nicht selbst anspricht. Dafür lieber die Dienstbarkeit eintragen. Das ganze wäre wie eine Dachpacht für lau.
Und du bekommst die Einspeisevergütung von diesem Jahr (46,75 cent).
Zusätzlich über die Sonderabschreibung 20% in den ersten 5 Jahren in Anspruch nehmen und deinen persönlichen Steuersatz senken.
Bei den meisten ist es in der Tat so, das Sie als Renter einen geringeren Steuersatz haben, als in der Arbeitsphase.
Na und nach 20 Jahren kannst du immer noch mit dem neuen Hausbesitzer über eine kleine Summe für die PV verhandeln, wenn diese noch gute Erträge bringt. Denn ich bin der Meinung, das in 20 Jahren der Strompreis bestimmt bei < 30 cent/kWh liegt.
Gruß
Pumlux |
_________________ www.Solarlog-home.de/libelle
http://www.sonnenertrag.eu/detail.php?pk=3033 |
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Photodingsbums
Forumsinventar


Angemeldet: 26.06.2008
Beiträge: 1644
Wohnort: bei mir zu Hause
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Verfasst am:
16.07.2008, 16:06 |
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Wohl eher > 30cent/KWh Meine Meinung. |
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pumlux
Vielschreiber

Info: Betreiber
Angemeldet: 05.05.2008
Beiträge: 223
Wohnort: Recklinghausen
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Verfasst am:
16.07.2008, 16:18 |
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Marthomnitram
Öfters hier

Angemeldet: 08.07.2008
Beiträge: 13
Wohnort: Ludwigsfelde
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Verfasst am:
18.07.2008, 07:02 |
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was ist eigentlich aus der neuen Solarzellenenergie, die um ein Vielfaches ergiebiger als die bisherige sein soll und leider wenig haltbar ist, geworden? Gibt es hierzu Links auf seriöse Seiten?
Freue mich auf Antworten und mal wieder Sonne fürs Gemüt und und alle Solaranlagenbesitzer. |
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