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 Wie kalkuliert Ihr einen Anlagenpreis? Nächstes Thema anzeigen
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Autor
Solarpabst
Vielschreiber
Vielschreiber


Info: Solarteur
Angemeldet: 10.08.2007
Beiträge: 252

BeitragVerfasst am: 10.06.2008, 20:59 Nach oben

Da es im Moment hier im Forum wieder einige schlaue Kommentare zu den teilweise verlangten Anlagenpreisen pro kwp gibt, würde mich einfach mal interessieren was gerade diejenigen Leute die immer so günstige Preise fordern für die einzelnen Komponenten einkalkulieren würden, ganz wichtig bitte auch den Gewinn des Solarteurs eintragen.

Beispiel:

Modulname und Typ:
Modulpreis Euro pro kwp:
Untergestell Euro pro kwp:
Wechselrichter Euro pro kwp:
Montage Euro pro kwp:
Aufschlag Solarteur pro kwp:

Bin mal gespannt was Ihr euch so vorstellt....
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Verfasst am: Nach oben

olliausbs
Forumsinventar
Forumsinventar


Info: Betreiber
Angemeldet: 25.05.2007
Beiträge: 647

BeitragVerfasst am: 11.06.2008, 07:12 Nach oben

Schweigen im Walde...

Das liegt wohl daran, daß die "viel zu teuer" - Sprüche stets von den Käufern und nicht von den Verkäufern kommen.

Dabei hat kaum ein Käufer Kenntnis von den Einkaufspreisen. Er hat selten Verständnis für die Kosten einer Arbeitsstunde, und schon gar nicht dafür, daß der Anbieter Geld benötigt muß für die Ausstattung seiner Firma, für die eingegangenen Risiken und für einen klitzekleinen Gewinn.

Ich kann mir jedenfalls nicht vorstellen, daß ein Unternehmer große Freude daran hat, eine ordentliche 10 kW - Anlage für unter 42.000 Euro zu verkaufen.

Gruß, Olli
lehmann28
Forumsinventar
Forumsinventar


Info: Solarteur
Angemeldet: 22.06.2006
Beiträge: 5042
Wohnort: Westfalen

BeitragVerfasst am: 11.06.2008, 07:28 Nach oben

olliausbs hat Folgendes geschrieben:
Schweigen im Walde...

Naja. Von gesternabend 22:00 Uhr bis heutemorgen 08:00 Uhr darf man keine 10 Beiträge erwarten. Wink

olliausbs hat Folgendes geschrieben:
Das liegt wohl daran, daß die "viel zu teuer" - Sprüche stets von den Käufern und nicht von den Verkäufern kommen.

Zu teuer ist doch im Grunde alles. Lebensmittel sind zu teuer, Benzin/Diesel ist zu teuer, Autos sind zu teuer, die Bahn ist zu teuer,...usw.

olliausbs hat Folgendes geschrieben:
Dabei hat kaum ein Käufer Kenntnis von den Einkaufspreisen. Er hat selten Verständnis für die Kosten einer Arbeitsstunde, und schon gar nicht dafür, daß der Anbieter Geld benötigt muß für die Ausstattung seiner Firma, für die eingegangenen Risiken und für einen klitzekleinen Gewinn.

Na dann geh mal als gutes Beispiel voran. Du hast ja auch nicht ohne Gund einen Teil der Anlage importiert. Wink

olliausbs hat Folgendes geschrieben:
Ich kann mir jedenfalls nicht vorstellen, daß ein Unternehmer große Freude daran hat, eine ordentliche 10 kW - Anlage für unter 42.000 Euro zu verkaufen.

Es kommt immer auf die örtlichen Gegebenheiten an. Grundsätzlich würde ich einen Preis von 4200,-€/kWp auch nicht verteufeln.

Der Tom Cool

_________________
Es gibt 10 verschiedene Arten von Menschen, diejenigen die binär zählen können und diejenigen, die es nicht können
Rheingauner
Stammmitglied
Stammmitglied



Angemeldet: 07.04.2008
Beiträge: 61

BeitragVerfasst am: 11.06.2008, 07:40 Nach oben

Tja Olli,

da siehst Du wie die Reaktion ist. Ich kann diese "vieeeel zu teuer" kommentare auch nicht verstehen.
Habe, bevor ich meine Anlage jetzt bestellt und auch schon bekommen habe, 14 Angebote von unterschiedlichen Firmen eingeholt. Ich dachte immer: Mensch, einer muß doch jetzt endlich mal an 4.200 Euro oder sogar darunter kommen. Habe aber kein so günstiges Angebot erhalten.
Selbst von Firmen die etwa 150KM entfernt vom Raum Wiesbaden sind und angeblich ein Preisgünstiges (weil z.B. im Odenwald die Löhne niedriger seien...) Angebot abgeben könnten haben mehr als 4.300 Euro veranschlagt.
Schlußendlich wurde meine Anlage von einem Dachdecker und einem Elektriker aus dem Nachbarort aufgebaut. Die Zusammenarbeit der beiden Firmen hat Reibungslos geklappt, Termine wurden eingehalten!
OK, die haben in der Zusammenarbeit erst 10 oder 12 Anlagen aufgebaut, aber wenn die keine Chance bekommen weil sie ja "keine Erfahrung" haben, wie sollen sie denn zu selbiger kommen?? Der Dachdecker hat einen Systempartner (Westfa) von dem er die Komponenten bezieht.
Durch das Wissen über PV-Anlagen welches ich mir überwiegend hier im Forum angelesen habe befand ich das Angebot und die Komponenten dann auch für in Ordnung.
Zum Thema Anzahlung/Bezahlung:
Alle Anbieter wollten sehr hohe Anzahlungen haben, kaum einer wollte eine Forderungsausfallbürgschaft anbieten, wenn dann nur zu meinen Lasten.
Ich habe bislang für meine Anlage noch keinen Cent bezahlt! Ich warte auf die Rechnung. Der Federführende Unternehmer, der Dachdecker meinte: Keine Sorge, die Rechnung schreibe ich in den nächsten Tagen...

Die kleine 5,04 Kwp läuft heute erst den dritten Tag. Aber wenn jetzt Komponenten ausfallen dann kann weder der Elektriker noch der Dachdecker etwas dafür, dann würde es wohl eher an Fronius oder der Solar Fabrik liegen...

Und sollte doch noch eine Reklamation kommen, dann habe ich ja einen kurzen Weg in den Nachbarort zu "meinem Solateur". Denn was würde mich eine Firma nutzen welche dann 150 oder wesentlich mehr KM anfahrt hat? Würde da dann jemand kurzfristig vorbei kommen? Beide beteiligten Firmen sind auch noch Kunden meines Arbeitgebers, der Dachdecker hat eine Immobilie etwa 200m von meinem Haus entfernt gekauft. An die Leute kann ich rankommen wenn "etwas" ist oder sein sollte...

Das ist meine Meinung zu dem billig billig billig Thema...

Grüße

Thomas
Martin Schertz
Stammmitglied
Stammmitglied


Info: Solarteur
Angemeldet: 14.01.2008
Beiträge: 32
Wohnort: Saarbrücken

BeitragVerfasst am: 11.06.2008, 07:56 Nach oben

Hallo Forum,

ich schliesse mich der Meinung von "olliausbs" ohne Einschränkungen an. Ich habe manchmal das Gefühl, dass sich hier neben den manchmal wirklich guten Kommentaren von Fachleuten sehr viele Leute verwirklichen, die uneingeschränkt Zeit haben alles zu kritisieren und schlecht zu machen. Das erinnert mich manchmal an die Menschen, die den ganzen Tag am Fenster stehen um in Erfahrung zu bringen, wer denn da schon wieder falsch geparkt hat, um diesen dann anzuzeigen.

Ich oute mich mal und versuche die Fragen von "Solarpabst" zu beantworten:

Größe der Anlage: 10 kWp
Modulname und Typ: z.B Yingli
Modulpreis Euro pro kwp: 2900,00 € (incl. Frachtkosten etc.)
Untergestell Euro pro kwp: 220,00 €
Wechselrichter Euro pro kwp: 350,00 € (z.B. SMA)
Montage Euro pro kwp: 300,00 € (Fachbetrieb incl. Gerüst)
Elektroarbeiten: 150,00 € (Fachbetrieb)
Aufschlag Solarteur pro kwp: 350,00 €

Gesamt: 4270,00 €kWp

Einsparungspotential läge höchstens im EK der Module, wenn ich ungelernte Arbeiter aufs Dach schicken würde für 5 €/h oder billigste UK und Wechselrichter verbaue.
Auch immer vorrausgesetzt, ich muss wegen Lieferverzögerung dem Kuinden aus Kulanz keinen Ertragsausfall bezahlen, der bei uns im Angebot festgelegt ist.

mit sonnigen Grüßen

Martin Schertz
MHL2BUE
Vielschreiber
Vielschreiber


Info: Betreiber
Angemeldet: 19.02.2008
Beiträge: 193
Wohnort: Baden

BeitragVerfasst am: 11.06.2008, 08:00 Nach oben

Es geht hier doch nicht um Billig, billig, billig...

Es geht doch um "Leben und Leben lassen". Der Solateur soll sein ehrlich verdientes Geld bekommen und ich will eine gewisse Wirtschaftlichkeit erlangen. Es hilft mir ja nichts, wenn ich draufzahle um meinen Solateur und meine Bank zu ernähren. Daher muss ich halt auf den Preis schauen.

Was wirtschaftlich bedeutet ist weit dehnbar. Für mich muss die PV-Anlage mit einer 5% Anlage bei der Bank konkurrieren können. Wenn das nicht funktioniert lege ich mein Geld lieber auf's Sparbuch.

Smile Matze

_________________
10.5kWp/60xKC175GHT-2/2xPIKO5.5
www.solarlog-home.de/baden-solar
himmelsenergie
Stammmitglied
Stammmitglied



Angemeldet: 18.05.2008
Beiträge: 65
Wohnort: Köln

BeitragVerfasst am: 11.06.2008, 08:37 Nach oben

also unter 4400 für normale einfamilienhäuser geht mit guten modulen nichts..... auch muss mann immer die gewährleistung in ein angebot miteinkalkulieren, der kunde will in drei jahren ein modul auch umsonst getauscht bekommen und nicht eine tauschpauschale zahlen. das kalkulieren die preisritter aber nicht mit ein. auch kostet ein modul im mom. ca. 5-10 % mehr als noch anfang des jahres....und die china_sch.... kommt mir nicht aufs dach. wir haben module im lager da kann man die folie so mit der hand ablösen. was amcht der kunde wenn es den solateur nicht mehr gibt?
rudert er dann nach china mit den modulen? bei einem invest in der größe sollte man(n) wissen was man verbaut.

das wort zur messe-münchen gelesen
von himmelsenergie
Martin Schertz
Stammmitglied
Stammmitglied


Info: Solarteur
Angemeldet: 14.01.2008
Beiträge: 32
Wohnort: Saarbrücken

BeitragVerfasst am: 11.06.2008, 08:58 Nach oben

Hallo himmelsenergie,

Chinaware ist nicht gleich Chinaware, z.B Yingli ist der 9 größte Solarhersteller der Welt mit einer Produktion von 145,5 Megawatt im Jahre 2007. ( Handelsblatt vom 5-06-2008 Nr.107) Unter den Käufern sind auch ein paar Deutsche Hersteller gewesen, die umgelabelt haben.
Wenn die schlecht wären, würden die kein Geschäft machen.
Ansonsten hast du mit Chinaware zum grösten Teil Recht, ausser Yingli oder noch 2-3 andere würden wir nur des Preises wegen keine montieren.

mfg

Martin Schertz
Helios
Moderator


Info: Betreiber
Angemeldet: 29.07.2006
Beiträge: 3361
Wohnort: Bretten

BeitragVerfasst am: 11.06.2008, 09:20 Nach oben

....es wird doch wohl niemand abstreiten, dass Anlagenpreise >4300-4400€/kWp Mitte 2008 zu teuer sind? Wenn Betreiber zukünftige Betreiber auf eine zu teure Anlage hinweisen ist das nur legitim und hat nichts damit zu tun, dass gute Arbeit nicht seinen Preis haben soll. Hier geht es schlicht und einfach um das Verhältnis von Einspeisevergütung zum Preis der Anlage. Und das stimmt nun mal des öfteren überhaupt nicht.
Die altbekannte Kollektorsche Regel hat noch immer nicht an Gültigkeit verloren.
Leben und leben lassen gilt für Betreiber und Installateure,.... nur dem deutschen Handwerk zuliebe darf dem Hilfesuchendem nicht zu einer überteuerten Anlage geraten werden, dann lieber verzichten.

Gruß Helios

_________________
http://www.solarlog-home.de/helios/
13,8kWp mit BP-Trina-Sanyo
Bereits schon über 5.000 PV-Module in unserer Moduldatenbank.
Solarpabst
Vielschreiber
Vielschreiber


Info: Solarteur
Angemeldet: 10.08.2007
Beiträge: 252

BeitragVerfasst am: 11.06.2008, 09:24 Nach oben

Martin Schertz hat Folgendes geschrieben:
Hallo himmelsenergie,

Chinaware ist nicht gleich Chinaware, z.B Yingli ist der 9 größte Solarhersteller der Welt mit einer Produktion von 145,5 Megawatt im Jahre 2007. ( Handelsblatt vom 5-06-2008 Nr.107) Unter den Käufern sind auch ein paar Deutsche Hersteller gewesen, die umgelabelt haben.
Wenn die schlecht wären, würden die kein Geschäft machen.
Ansonsten hast du mit Chinaware zum grösten Teil Recht, ausser Yingli oder noch 2-3 andere würden wir nur des Preises wegen keine montieren.

mfg

Martin Schertz


Nicht zu vergessen Firmen wie Suntech Power Corp. oder Solarfun, welche alle langfristige Rahmenverträge mit Firmen wie Conergy, Schüco, Solarworld, usw usw haben.
Die Firma Shunda hat eine der größten Siliziumfabriken weltweit.
Wenn man sich beispielsweise die Conergy Modulpalette anschaut dann kommt nur eins von 8 Modulen aus deutscher Fertigung, die anderen sind alle weltweit, größtenteils in China, zugekauft.
olliausbs
Forumsinventar
Forumsinventar


Info: Betreiber
Angemeldet: 25.05.2007
Beiträge: 647

BeitragVerfasst am: 11.06.2008, 09:57 Nach oben

Helios hat Folgendes geschrieben:
....es wird doch wohl niemand abstreiten, dass Anlagenpreise >4300-4400€/kWp Mitte 2008 zu teuer sind?


Damit hast Du allerdings Recht: über 4200 Euro sind zuviel, wenn es um eine Form der Geldanlage geht.

Mit meinem Schreiben weiter oben wollte ich ausnahmsweise mal für die ordentlich arbeitenden Installateure sprechen. Sie sind zusammen mit den Anlagenbetreibern jene, die sich am wenigsten eine goldene Nase verdienen. Die Absahner finden wir in der Industrie.

Solange jedoch Installateure unter Preis ( oder eben nur schlecht ) arbeiten und solange Anlagenbetreiber keine hohen Anforderungen an die Rentabilität der Anlagen stellen, wird sich an den Verhältnissen nichts ändern.

Es wird sich noch sehr lange nichts ändern...

Gruß,
Olli
Beyenburgerin
Vielschreiber
Vielschreiber


Info: Betreiber
Angemeldet: 05.03.2008
Beiträge: 297
Wohnort: Wuppertal

BeitragVerfasst am: 12.06.2008, 16:44 Nach oben

Wie wäre es denn damit:

Beispiel, von Seiten des Endverbrauchers nach der Endabrechnung


Modulname und Typ: Solarwatt M 220-60 GET AK 235 Watt
Modulpreis Euro pro kwp: 3365,96
Untergestell Euro pro kwp: 194,78 (Kreuzmontage)
Wechselrichter Euro pro kwp: 26578
Montage Euro pro kwp: 194,88
Aufschlag Solarteur pro kwp: ???
Kabel Euro pro kwp: 30,93
Kleinteile Euro pro kwp( inkl. Zählerschrank): 61,84
Datenlogger Euro pro kwp: 35,37

Ja, und ich habe Glück gehabt, dass ich einen so fixen Solarteur hatte. Ich habe noch recht günstige Zinsen bekommen, und die Modulpreise waren auch noch ok. Im Moment wäre es wahrscheinlich schwierig, diese Anlage zu diesem Preis zu bekommen...

_________________
Gruß Brigitte

48 x Solarwatt M220-60 GET AK 235 Watt, 2 x Solarmax 6000S
http://www.solarlog-home.de/beyenburger_sonne/
Montagebericht: http://www.solarlog-home.de/beyenburger_sonne/Montage.html
germanfarmer
Forumsinventar
Forumsinventar


Info: Betreiber
Angemeldet: 12.03.2006
Beiträge: 1143
Wohnort: Südniedersachsen

BeitragVerfasst am: 12.06.2008, 20:11 Nach oben

...die Einzelpreise der Komponennten sind mir persönlich ziemlich egal...
...mich interessiert ja auch beim Auto nicht was der Motor, die Automatik, die Klimaanlage usw. kosten...
...entscheidend ist einzig und allein der Endpreis für ein gut aufeinander abgestimmtes System qualitativ guter Komponenten...
...das der Handwerker dabei ein gutes Geschäft machen soll steht außer Frage...
...bei vielen, hier im Forum genannten Preisen von Angeboten macht schlussendlich aber der Betreiber/Investor kein gutes Geschäft mehr...
...ich komme zumindest an meinem Standort bei einem Anlagenpreis von 4200€/kWp auf keinen grünen Zweig...
...in Süddeutschland sieht die Welt sicherlich anders aus...

Gruß
germanfarmer

_________________
Module: "Schüco S130-SP" und "Schüco S175-SP-3".
Wechselrichter von SMA der Typen: "SB 5000TL HC MS", "SMC 7000TL" und "SB 3300".
Datenlogger: "Sunny Boy Control".
stefanily
Vielschreiber
Vielschreiber



Angemeldet: 21.05.2007
Beiträge: 231

BeitragVerfasst am: 15.06.2008, 14:46 Nach oben

Mich würde mal allgemein folgendes interessieren:

Warenhandelskalkulation der Hersteller in Bezug auf Garantie!

Auf der Intersolar war ja auch Hilti. Toller Service. Erst Garantie, und dann pauschale Reparatur für 30% des Preises eines vergleichbaren Produktes.

Oder SMA mit seiner Reparaturpauschale.

Und bei PV-Modulen, übernimmt Sharp da nicht sogar innerhalb der Garantiezeit die Kosten für den Handwerker? Der Handwerker rechnet dann direkt mit dem Hersteller bzw. Großhändler ab?

Und der deutsche Großhändler bezahlt günstig per Wechsel und im Garantiefall rechnet er sowieso mit dem Hersteller ab.

Also wegen der EEG-Subvention finde ich die Endverbrauerpreise ok.
Lange darf das so aber nicht weiter gehen. Das EEG macht die zu hoch kalkulierten Kosten, und deshalb können sich z.B. für Inseln oder Gebäudeintegration keine neuen Märkte entwickeln. Obwohl die Nachfrage vor allen bei Privatkunden und im Small Business Market da ist.


Hilfreich fände ich derzeit eine Liste mit Garantieleistungen der Hersteller bzw. Großhändler. Ein Link zu den Vertragshändlern bzw. dem Servicenetz.
Aufgrund der hohen Preise sollten alle Hersteller so wie Hilti den Endkunden mal ordentlich erklären, warum ihre Produkte gekauft werden sollen.

Weil die Subvention in der Warenhandelskalkulation mit drinnen ist, haben die Hersteller einen sehr großen Spielraum. Dieses Budget sollte m.E. in Marketingaktionen ähnlich wie letztes Jahr die neue Soju-Marke in Korea oder tolle Serviceangebote gesteckt werden.
Solarpabst
Vielschreiber
Vielschreiber


Info: Solarteur
Angemeldet: 10.08.2007
Beiträge: 252

BeitragVerfasst am: 15.06.2008, 15:07 Nach oben

Also die Garantieleistungen der Hersteller im PV - Bereich bekommst Du auch meist direkt bei den Herstellern oder Importeuren. Denke aber nicht das die Kaufentscheidend sind weil in den meisten sinngemäß drin steht das der Hersteller selbst entscheidet wie er im Schadensfall einen Ausgleich schafft.
Auch die Leistungsgarantien kann man sich genau genommen schenken, wirklich gute Garantieleistungen gibt es meist nur während der Produktgarantie, danach kann der Hersteller fast machen was er will.

Eine Liste mit einem Servicenetz ist glaub ich auch nicht so interessant da im Falle einer Reklamation immer der Weg vom Kunden über den Solarteur, den Großhändler und/oder Importeur an den Hersteller geht.

Ausgangspunkt dieses Threads war aber eigentlich eher die Frage wie IHR eurer Meinung nach eine Anlage kalkulieren würdet, aus Sicht des Solarteurs.
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