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 Sind durchschnittlich 0,65 °C viel? Erklärungsnotstand... Nächstes Thema anzeigen
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Autor
Don Carlos
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Angemeldet: 27.02.2006
Beiträge: 450

BeitragVerfasst am: 03.03.2008, 03:43 Nach oben

Das gibt es nicht!

Mindestens ein Jahrzehnt wurde gebetsmühlenartig über alle Medien und Kanäle und rund um die Uhr auch dem letzten Menschen vertickt, dass der Klimawandel eben doch nur durch ihn und allein durch ihn und durch nichts anderes verursacht wurde. Sogar Filme gab es und Oskars und Nobelpreise. Und die Lehrer deutscher Schulen wurden per Ministerempfehlung eingewiesen, wie sie denn ihre Schüler in Bezug auf den Klimawandel zu formatieren hätten.
Und man begann zu glauben und sich in das Unvermeidbare zu fügen…

Aber nun steht neuer Ärger ins Haus.

Es treibt doch schon wieder jemand quer, nach dem man gerade in Ermangelung wissenschaftlicher Beweise eben mal Umfrageergebnisse und Meinungen zum Postulat erhoben hatte.
Und dieses Mal geht es ganz mächtig zur Sache und sicher ohne Bestechung, Steuerhinterziehung, Lobbyismus u. a.

Denn ES WURDE GEMESSEN und nicht simuliert!

Fakt ist, dass sich die Durchschnittstemperatur der Erde in den letzten 12 Monaten zwischen 0,65 °C und 0,75 °C geändert hat.

Zur Erinnerung: Lt. IPCC sollte dieser Wert doch einen Meilenstein zur Menschen gemachten Klimakatastrophe darstellen.

Nun ist dies aber nicht wärmer sondern dummerweise um genau diese Werte kälter geworden!


In Zeiten des Klimawandels ist so etwas unmöglich, das kann nicht sein! Und wenn die Temperatur gesunken sein soll, muss dass ganz einfach wieder ein Propagandatrick von „Klimagegnern“ sein (Schwachsinn hoch 3 – wie kann man für oder gegen Klima sein…) oder eine fiese Fälschung schlechthin.
Es würde nämlich bedeuten, dass es tatsächlich jemand fertig gebracht hat,
innerhalb eines Jahres die gesamte mühsam ermittelte Klimaerwärmung des letzten Jahrhunderts in Kälte aufzulösen.

Aber wer macht schon so was…

Es ist das Klima selber!


Image
Quelle: http://wattsupwiththat.wordpress.com/2008/02/19/january-2008-4-sources-say-globally-cooler-in-the-past-12-months/

Nun kommt eben dieses Messergebnis von vier Stellen zu gleich und die Institute, die dies ermittelt haben, sind nicht irgendwelche.
Es sind wohl die Wichtigsten und Größten der westlichen Welt überhaupt:

1. Hadley Center for Climate Prediction (UK`s HadCRUT)
2. Goddard Institute for Space Studies (GISS) der NASA
3. Atmospheric Science Department at the University of Alabama in Huntsville (UAH)
4. Remote Sensing Systems in Santa Rosa, California (RSS)


Interessant ist, dass sich diese Leute einig sind. Nur über die Differenzen streiten sie noch.
Dabei sind die Unterschiede der Messergebnisse (etwas nach untenscollen) marginal, wie sich leicht feststellen lässt.

Weitere Aussagen zur aktuellen Klimaentwicklung muss man sich im Internet inzwischen selber zusammensuchen.
Die Medien sind diesbezüglich sehr schweigsam geworden.
Auch das ist sehr vielsagend …

Zum Beispiel:
China: Kältester Winter seit einhundert Jahren
Irak: In Bagdad gibt es den ersten Schnee seit tausend Jahren
USA/Kananda: Schneefälle vergleichbarer Stärke zuletzt 1959/1960
Und die Schneemenge in der Antarktis wird immer mehr und nicht immer weniger.
Kälterekorde in Australien, Iran, Griechenland, Südafrika Argentinien, Chile, Texas, Florida, Mexiko, Grönland, …

Ja Grönland auch.
Ich erinnere mich sehr gut an die besorgten Minen unserer Bundeskanzlerin und ihres Umweltministers, als sie dort für die Vorteile des Klimawandels in Bezug auf das wirtschaftliche Wachstum Deutschlands und seiner Staatskasse die Werbetrommel rühren mussten.
Immerhin brachten bis jetzt brachte Klima und Umwelt über 70 Milliarden Euro an zusätzlichen Steuern in die Staatskasse.
Selbstredend lassen sich mit diesem so eingenommen Geld auch weitere U-Boote verschenken, die Opiumernte am Hindukusch verteidigen und Konkurse von Banken verschleppen…

Man darf gespannt sein, welche Richtung sich dieses aktuelle Ergebnis drehen lässt. Es ist mir eine Genugtuung, auch für Doris in memoriam], zur Kenntnis zunehmen, dass das Klima eben gerade selbst für Beweise sorgt.
Zitat:
… Doris hatte offenbar erkannt, dass es keine Konformität gibt zwischen den Inhalten der CO2-Propaganda in den Medien, dem Verhalten der Politiker, den Erkenntnissen der Wissenschaft, den Handlungen der Wirtschaft und der äußerst kritischen Situation, in der die Menschheit sich befindet, nachdem sie den Konsens mit der Natur aufgekündigt hat...


D.C.
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Verfasst am: Nach oben

superhaase
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BeitragVerfasst am: 03.03.2008, 17:16 Nach oben

Das ist ja geradezu lächerlich.... Rolling Eyes

Es geht um eine langfristige durchschnittliche Erwärmung und nicht um so kurzfristige Schwankungen. Auch widersprechen extreme Kälteeinbrüche oder gebietsweise zunehmende Schneemengen nicht der globalen Klimaerwärmung, ganz im Gegenteil.

Aber schon klar:
Die ganze Welt ist in einer Klimahysterie einer Weltverschwörung auf dem Leim gegangen.
Welche Weltverschwörung?
Na die zionistische natüüüüürlich! Rolling Eyes Rolling Eyes Rolling Eyes

_________________
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aland11
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BeitragVerfasst am: 03.03.2008, 17:29 Nach oben

Hallo,
ich würde mich mal Fragen, "warum schneit es dort, wo normal kein Schnee wäre", oder "warum das Winterchaos in China".
Das sind alles Anzeichen der Klimaerwärmung. Wer dies nicht glaubt, sollte sich den Film "Eine unbequeme Wahrheit" von Al Gore ansehen.
Gruss
aland11
phenning
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Wohnort: Weingarten/Baden

BeitragVerfasst am: 03.03.2008, 18:07 Nach oben

Lesetipp: Apocalypse No ! von Björn Lomborg

Lomborg ist Statistiker, kein Klimaforscher. Er beweist, wie viel Müll in den gesamten Untergangsprognosen steckt - vom Rohstoffmangel bis zur Klimakatastrophe.

Um dem gleich einen Riegel vorzuschieben: Keinesfalls behauptet er, diese fände nicht statt. Sondern nur, dass man das aus den Daten so ohne Weiteres nicht folgern kann.

@aland11: Der Film von Al Gore ist möglicherweise ganz gut geeignet, um einem amerikanischen Bürger des Mittleren Westens mit dem dort üblichen Bildungsstandard klar zu machen, dass er nicht mehr beliebig lange mit seinem Pickup zum Briefkasten fahren kann. Er ist aber vollkommen ungeeignet für eine rationale Diskussion auf Basis von Fakten und wissenschaftlich untermauerten Modellen, weil er auf Basis unzureichender Daten viele (!) unzulässige Verallgemeinerungen vornimmt.

Die von Dir als "Beweis" herangezogenen Einzelbeispiele fallen in die gleiche Kategorie. Fakt ist, dass die Daten (z.B. aus China) darauf hindeuten, dass Austauschprozesse in der Atmosphäre stärker werden. Mit anderen Worten. Das Wetter wird a.) turbulenter und b.) regional stärker unterschiedlich.

Dies ist unmittelbar Folge des höheren Wasserdampfanteils in der Atmosphäre - hat aber primär nichts mit "Erwärmung" zu tun.
Häuslesbesitzer
Fleißiges Mitglied
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Beiträge: 437
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BeitragVerfasst am: 03.03.2008, 18:50 Nach oben

Don Carlos, erstmal vielen Dank für die sehr präzise Aufarbeitung dieses Themas.

Erstmal, du stehst nicht allein mit deinen Beobachtungen und erfahrene Metereologen haben auf diesen kurzfristigen Gegentrend und dessen Ursachen beim Klima hingewiesen.

Für Europa gibt es mindestens drei übereinander verlaufende Trends.

a) der Ausläufer einer Kälteperiode (übrigens mal wieder Schee in Athen im Februar), die seit dem 13. Jh begonnen hat

b) die letzten 15 Jahre mit einer Wärmephase -das ist ja in aller Munde-

c) die letzten Monate mit wieder kälterem Klima.

Was ich mir zusammenreime ist, alle drei Trends + plus unsere menschlichen Aktivitäten zusammen eine Temp- und Wetterprognose über die nächsten zwei Tage in der Regel unmöglich machen. Rolling Eyes
Zehsar
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Angemeldet: 22.08.2007
Beiträge: 103

BeitragVerfasst am: 03.03.2008, 20:19 Nach oben

Danke Don Carlos für Deinen Beitrag.
Schön Dich hier wieder mal zu sehen.
Der angegebene Link und der zugehörige Blog sind ungemein interessant.

superhaase hat Folgendes geschrieben:
Das ist ja geradezu lächerlich....

Es geht um eine langfristige durchschnittliche Erwärmung und nicht um so kurzfristige Schwankungen. Auch widersprechen extreme Kälteeinbrüche oder gebietsweise zunehmende Schneemengen nicht der globalen Klimaerwärmung, ganz im Gegenteil.

Das letztere stellt niemand in Abrede.

Aber guck Dich bei solchen Sprechblasen zuvor am besten mal auf den von Don Carlos regelmäßig angegebenen Sites und Links um.
Dort findet man i. d. R. auch mindestens ein zielführendes Statement.
(Das alles erstmal auszugraben muss ja wahnsinnig Arbeit machen - Vielen Dank!).

Und dann kommst Du auch hierhin:
http://www.dailytech.com/Temperature+Monitors+Report+Worldwide+Global+Cooling/article10866.htm

In dem DailyTech Artikel gibt es einen Absatz, wo zu lesen steht:
… The total amount of cooling ranges from 0.65C up to 0.75C -- a value large enough to wipe out most of the warming recorded over the past 100 years. All in one year's time...
(sinngemäße Übersetzung):
"… Die Gesamtsumme der Abkühlung von 0,65 °C bis zu 0,75 °C ist groß genug, um beinahe die ganze aufgezeichnete globale Erwärmung über die letzten 100 Jahre zu löschen. Alles in einem Jahr...“

Dass es hier um die von Dir eben angemeckerte langfristige durchschnittliche Erwärmung und nicht um kurzfristige Schwankungen geht, dürfte aus dem Kontext sehr eindeutig hervorgehen.
Herauszufinden, ob und wo das passt, hinzugehört oder zugeordnet werden kann, dürfte de Leuten um Anthony Watts vom Goddard Institute for Space Studies (GISS) der NASA und den anderen durchaus zuzumuten sein.
Ob es uns frommt, dies von Beginn an oder pauschal oder infrage zustellen, wage ich zu bezweifeln.

Der in dem Beitrag von Don Carlos verwendete Graph wurde von Anthony Watts geliefert. Jedoch hat ihm die Wortwahl bei DailyTech nicht gepasst (siehe Zitat) und er erklärte:
Zitat:
… There has been no “erasure”. This is an anomaly with a large magnitude, and it coincides with other anecdotal weather evidence. It is curious, it is unusual, it is large, it is unexpected, but it does not “erase” anything. I suggested a correction to DailyTech and they have graciously complied...

(sinngemäße Übersetzung):
… Es hat keine "Löschung" gegeben. Dies ist eine Besonderheit mit einer erheblichen Größenordnung, und sie fällt mit anderen bemerkenswerten Wetterbeweisen zusammen. Es ist kurios, es ist ungewöhnlich, es ist groß, es ist unerwartet aber es „löscht“ nicht irgendetwas.... usw..

Dies nur zur Kenntnis genommen, wirft zumindest bei mir ein ganze Reihe weiterer Fragen auf.

superhaase hat Folgendes geschrieben:
Aber schon klar:
Die ganze Welt ist in einer Klimahysterie einer Weltverschwörung auf dem Leim gegangen.
Welche Weltverschwörung?
Na die zionistische natüüüüürlich!

Ich bewundere die Sicherheit und die Klarheit Deines Prüfergebnisses.
Wie hast Du das gemacht? Soviel Sonne gibt es doch zurzeit garnicht…

Keine Ahnung, ob sich die Wissenschaftler von HadCRUT, NASA's GISS, UAH, RSS
oder auch Menschen mit außergewöhnlich wachem Verstand,
wie Don Carlos und andere dort einsortieren lassen.

Z.
aland11
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BeitragVerfasst am: 03.03.2008, 20:32 Nach oben

@phenning
und wie ist es mit den gebildeten Deutschen, die "Bild" lesen?
Warum bekam der Film den Oscar und warum Gore den Friedensnobelpreis? Waren das alles "Dappel"?
Muss zugeben, das der Film auf "Amis" zugeschnitten ist, aber welche Fakten aus dem Film bestreitest du? Sie sind alle belegt, oder wurde auch die UNO getäuscht?
Gruss
aland11
superhaase
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BeitragVerfasst am: 03.03.2008, 21:06 Nach oben

Ich sag nur: selektive Wahrnehmung. Oder auch: selektive Darstellung.

Nimmt man nämlich statt der obigen Graphik einfach einen größeren Zeitraum, sieht das so aus:
(Quelle: http://images.dailytech.com/nimage/7390_large_hadcrut.jpg)
Image

Da hat eine Periode in 1998 "die 100 Jahre Klimaerwärmung in wenigen Monaten verdoppelt". Eine gleichermaßen sinnvolle Aussage.

Insgesamt sieht man hier die langfristige Tendenz, die in der von DC verlinkten Graphik geschickt ausgeblendet wurde.

Soviel zu der Tragfähigkeit solcher geschickt ausgewählten Graphiken (ich nenne sowas Manipulation von Daten, bzw. Statistiken) und den daraus resultierenden Schlussfolgerungen:

Zitat:
Original von Don Carlos:
Mindestens ein Jahrzehnt wurde gebetsmühlenartig über alle Medien und Kanäle und rund um die Uhr auch dem letzten Menschen vertickt, dass der Klimawandel eben doch nur durch ihn und allein durch ihn und durch nichts anderes verursacht wurde.
...
Aber nun steht neuer Ärger ins Haus.
...
Es ist das Klima selber!


Auch der Herr Lomborg ist durchaus umstritten in seiner wissenschaftlichen Arbeitsweise.
Er hat sicher in manchen Dingen Recht, aber halt auch nicht in allen.
Meiner Meinung nach hat er teilweise schon ein recht einfaches Weltbild:
Zitat:
Wir sollten in die Forschung investieren, um eine effiziente Technik zu entwickeln, die, sagen wir, im Jahr 2050 billiger ist als fossile Energien.

So stellt sich das ein Statistiker und Politologe vor..... Razz

Aber: Was muss erforscht werden, um den Heizölverbrauch zu senken? Wie man Häuser isoliert ist bekannt. Entsprechende Förderprogramme kann und sollte man jetzt machen.
Wie wurde doch am GroWiAn mit Steuergeldern rumgeforscht, um zu beweisen, dass Windkraft nicht im großen Maßstab nutzbar ist. Die privatwirtschftliche Forschung und Entwicklung durch geschickte Förderung (z.B. EEG oder andere Programme in anderen Ländern zuvor) hat innerhalb weniger Jahre die GroWiAns überflügelt und bewiesen, dass es doch geht.
Dies sind nur zwei Beispiele aus dem realen Leben, die die These von Lomborg widerlegen, dass man mit dem heute in den Klimaschutz inverstierten Geld kaum etwas bewirken kann und daher das Geld lieber für etwas anderes ausgeben sollte - z.B. zur Hungerbekämpfung.
Als ob Geldmangel das Problem der Welternährung wäre. Rolling Eyes Genau das Gegenteil ist richtig: Die exorbitanten Agrarsubventionen in USA und Europa und die Überschwemmung der Welt mit billigen Nahrungsmitteln haben in vielen Ländern die Märkte und damit die dortige Nahrungsmittelproduktion kaputt gemacht.

Nix für ungut.

ciao,
sh

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Zuletzt bearbeitet von superhaase am 03.03.2008, 21:46, insgesamt 4-mal bearbeitet
Wiese
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Angemeldet: 28.01.2007
Beiträge: 1641
Wohnort: 76297

BeitragVerfasst am: 03.03.2008, 21:14 Nach oben

Ja Leute, das Ganze ist nunmal ein schwieriges Thema.

Ich habe gerade das Buch "Wege aus der Klimafalle" gelesen, und nach dieser Lektüre frage ich mich, ob es überhaupt Sinn macht was zu tun. 2,3 Milliarden Chinesen und Inder streben nach Luxus, und gleichzeitig soll der CO2 Ausstoß bis 2050 um 80% gesenkt werden. Wie soll das jemals funktionieren. Ich kann mir das beim besten Willen nicht vorstellen.

Trotzdem, auch wenn die Klimaforscher vollkommen falsch liegen, und es keinen Klimawandel gibt. Oder wenn wir gar nichts gegen den Klimawandel tun können:
Schadet es irgend jemandem, wenn man den CO2 Ausstoß reduziert? Schadet es jemandem, wenn man statt Kohle zu verbrennen Windräder aufstellt?
Schadet es, Recourcen zu schonen und Energie zu sparen?

Die Antwort ist ganz einfach: Nein, es schadet auf keinen Fall!

Ich habe mich entschlossen meine Möglichkeiten zu nutzen, weil es weder mir, noch meiner Umwelt schadet, wenn ich Energie spare, vernünftige Elektrogeräte kaufe, ein vernünftiges Auto fahre, und auf Strom verzichte, der aus Kernspaltung und Kohleverstromung erzeugt wird.

Schaden tu ich damit niemandem, auch wenn es nichts nützt. Und auf ein bischen Spaß muss ich nicht verzichten, denn ich alleine kann die Welt nicht retten.

Übrigens, ich würde jedem den Film "Unsere Erde" empfehlen. Unseren unendlich schönen blauen Planeten sollten wir gut behandeln, auch wenn wir nicht wissen, ob wir die Lebewesen die auf ihm leben damit retten können.

Peter

_________________
5,8 kWp laut Flashliste
32 Sharp Mono 180 Watt SolarMax 6000 C
Ausrichtung 170 Grad Süd 45 Grad Dachneigung
Anlage läuft seit 01.03.2007
http://www.solarlog-home3.de/wiesenmaier
aland11
Stammmitglied
Stammmitglied


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Angemeldet: 04.02.2008
Beiträge: 70
Wohnort: 76351

BeitragVerfasst am: 03.03.2008, 21:25 Nach oben

Genau! Wie sagte Luther schon:
"Wenn ich wüsste, das morgen die Welt untergehen würde, würde ich heute noch einen Apfelbaum pflanzen".
Heute würde er event. eine Photovoltaikanlage instalieren...
Gruss
aland11
cephalotus
Moderator



Angemeldet: 06.04.2006
Beiträge: 1119
Wohnort: Niederbayern (PV-Anlage)

BeitragVerfasst am: 03.03.2008, 22:57 Nach oben

Wiese hat Folgendes geschrieben:

Ich habe gerade das Buch "Wege aus der Klimafalle" gelesen, und nach dieser Lektüre frage ich mich, ob es überhaupt Sinn macht was zu tun. 2,3 Milliarden Chinesen und Inder streben nach Luxus, und gleichzeitig soll der CO2 Ausstoß bis 2050 um 80% gesenkt werden. Wie soll das jemals funktionieren. Ich kann mir das beim besten Willen nicht vorstellen...


2050 wird die Ölförderung vielleicht noch bei 2/3 des heutigen Wertes liegen...
- wenn wir sehr viel Glück haben und jeden Dreck "auspressen"...

Die Gasförderung wird mit etwas Glück den heutigen Stand haben, allerdings zu diesem Zeitpunkt bereits auf dem fallenden Zweig.

Das hat alles nicht mit Wollen oder Politik zu tun, sondern schlichtweg damit, dass nicht mehr gegessen werden kann als im Topf ist.

Es wird sich dann von ganz alleine die Frage stellen, woher eigentlich all die Enegie kommen wird.

Fusion? Bis 2050 sehr unwahrscheinlich
Fission? Denkbar nur mit Plutonium Brütern
Biomasse? Wir stehen ja jetzt schon kurz vor einer globalen Hungerkatastrophe mit Lagerbeständen die so knapp sind wie seit dem 2. Weltkrieg nicht mehr.

Ich sehe daher die Option, dass die Welt beginnt, in no0ch weit größerem Maße nach Kohle zu graben und womöglich auch an den Methanhydraten vom Meeresgrund zu kratzen und dann bei >600ppm CO2 langsam im eigenen Saft zu kochen oder aber tatsächlich eine Umstellung hin zu erneuerbaren und tatsächlich nachhaltigen Energiequellen durchzuführen, alleine schon deshalb, weils wahrscheinlich billiger ist.

So bitter das für die Armen auch ist, aber je höher der Ölpreis, desto größer die Chance (imho), dass wir die Welt nicht doch völlig gegen die Wand fahren...

Zur Klimadiskussion kenne ich sogar noch die Berichte, wo daran gezweifelt wurde, dass der CO2 Gehalt überhaupt ansteigt. Ansonsten erinnere ich mich noch dumpf an die Ozonloch-Debatte. Da gabs auch viele, viele Leugner, die den Zusamenhang zu den FCKWs nicht sehen wollten...

Politisch, denke ich, stimmt dich Richtung zumindest halbwegs (man muss ja auch bedenken, dass EE in D langfristig die Wettberwebsfähigkeit stärken und nicht senken) und die Zweifel am anthropogenen Treibhauseffekt werden wahrscheinlich auch in 10-15 Jahren deutlich verstummen.
In den vergangegen Jahren hat man sehr viel hinzu gelernt und ich denke, dass sich dieser Erkentnissgewinn auch weiter fortsetzen wird...

Kurzfristig können wir den thread ja in 1-2 Jahren nochmal ausgraben.

_________________
24x Sanyo 205 HIP = 4,92kWp
Don Carlos
Fleißiges Mitglied
Fleißiges Mitglied



Angemeldet: 27.02.2006
Beiträge: 450

BeitragVerfasst am: 04.03.2008, 02:53 Nach oben

Ursprünglich beabsichtigte ich nur diese für die Klimadiskussion u. U. nicht unbedeutenden Ergebnisse zu verbreiten,
ohne mich in diesem Forum erneut auf Diskussionen einzulassen.

Nun sehe ich mich gezwungen ein Statement zum Vorwurf des Users @superhaase
wegen Meinungsmanipulation auf der Grundlage verfälschter Daten oder verkürzter Darstellungen zu verfassen.
Ich gedenke nicht, stillschweigend über Unterstellungen hinwegzusehen, die möglichweise auch auf meine Aktivität in andere Foren Auswirkungen haben können, in denen ich unterwegs bin.
Im Anschluss bitte ich @Elektron oder einen der Moderatoren den Thread zu schließen.

Abgesehen von der unpassenden, aber noch eben entschuldbaren Verunglimpfung in einem früheren Posting (03.03.2008 16:16) stellt @superhaase um 20:06 fest:
superhaase hat Folgendes geschrieben:
… Insgesamt sieht man hier die langfristige Tendenz, die in der von DC verlinkten Graphik geschickt ausgeblendet wurde.

Soviel zu der Tragfähigkeit solcher geschickt ausgewählten Graphiken (ich nenne sowas Manipulation von Daten, bzw. Statistiken) und den daraus resultierenden Schlussfolgerungen: …

Die Hervorhebung stammt von @superhaase selbst und unterstreicht seinen Vorwurf ohne ihn weiter zu personifizieren.
Als Urheber des Beitrages, welcher von ihm kommentiert wurde, fühle ich mich angesprochen und nehme dazu Stellung, wie folgt:

Image

Diese Quelle beschreibt die Temperaturänderungen der letzten rund 1000 Jahre.

Vergleichbare Darstellungen sind im Internet massenweise zu finden. Zum Beispiel hier (man beachte die Wirkung dieses Bildes!) oder hier

Die obere Abzisse stellt den Zeitrahmen instrumenteller Temperaturdaten dar. Das heißt sie wurden gemessen – nicht berechnet!
Ohne Zweifel handele es sich bei HadCRUT2v (schwarze Kurve) um Daten der Hadley Center for Climate Prediction.
Ich bitte zu beachten, dass der Graph im oberen Teil den gleichen Datenursprung hat, aus dem auch der von mir verwendete stammt.
Die Quelle habe ich angegeben.

Die von mir verwendete/verlinkte Grafik spreizt lediglich den Zeitraum der von HadCRUT ermittelten Daten im Bereich links der rechten Ordinate für einen Zeitraum von 4 Jahren. Also zurück bis etwa 2005 bis 2004. Sie ist ausreichend anschaulich, um die aktuell eingetretene Abkühlung darzustellen. Sie schließt unmittelbar am historischen Graphen an und gestattet zunächst KEINE weiteren Schlussfolgerungen. @Zehsar wies bereits auf die Anmerkung von Anthony Watts hin.

Nichts anderes gelingt auch aus der Darstellung von @superhaase, mit dem Unterschied eines Darstellungszeitraumes von 20 Jahren. Er setzt diesen Zeitraum unzulässigerweise als Bewertungsmaßstab und blendet die geglätteten Durchschnitte der noch weiter zurückliegenden 80 bis 150 Jahre einfach aus und behauptet nun
superhaase hat Folgendes geschrieben:
… Da hat eine Periode in 1998 "die 100 Jahre Klimaerwärmung in wenigen Monaten verdoppelt". Eine gleichermaßen sinnvolle Aussage…
Das mag 1998 so gestimmt haben. Diese Werte hatten aber keinen signifikanten Einfluss, weil sie innerhalb des bestehenden Trends lagen.

Der Betrachtungszeitraum wurde bei gleichzeitigem Verzicht auf eine vergleichbare Darstellung so weit verkürzt, dass eben die von ihm gewünschten Ergebnisse zum Tragen kamen und auch seine Aussage als WAHR erscheint.
In der Folge könnte er sich nun selbst seinem eigenen Vorwurf der Manipulation von Daten, bzw. Statistiken stellen.
Zitat:
…Ich sag nur: selektive Wahrnehmung. Oder auch: selektive Darstellung…


Dass nach Fortschreibung der Temperaturhistorie mit den neuesten Ergebnissen tatsächlich aktuell der gleiche jährliche Temperaturdurchschnitt ermittelt wurde, wie er vor rund hundert Jahren war, sollte für jedermann erkennbar sein.
Dies ist eine unverrückbare Tatsache und nicht Ergebnis einer beliebigen Manipulation von Darstellungen oder Statistiken.

Ebenso dürften diese Ergebnisse wahr sein.
Das ergibt sich aus deren Nähe in Verlauf und Trend der nicht näher bezeichneten europäischen Stationen im Diagramm, als auch aus den Veröffentlichungen der von mir im Eingangsposting aufgelisteten Institute.

Völlig offen bleibt jedoch, ob es sich bei der Abkühlung um eine Episode handelt oder eine Trendwende. Dies habe ich jedoch nicht kommentieren können – wie denn auch.
Die aufgelistetet Wetterkapriolen bieten lediglich eine Denkrichtung.

Weitere Tatsache ist aber, dass sich diese gravierende Abkühlung einigen Postulaten entgegenstellt (s. u.).
Dafür genügt schon dieses einmalige Ereignis.

Ich gestatte mir hier die Ermahnung zu sorgfältiger Recherche und verbinde dies mit der Bitte zu außerordentlicher Zügelung des jeweiligen Temperaments, insbesondere was den Vorwurf oder die Vermutung der Manipulation von Daten oder Darstellungen betrifft. Derartige Vorwürfe können unüberschaubare Wirkungen entfachen und u. U. gar mächtig ans und ins Geld gehen, wenn nicht noch mehr…


Zum Abschluss noch ein Beispiel, wenn aus: gut gedacht, schlecht gemacht, wird:

Dies ist die Bildunterschrift zu der oben eingefügten Grafik
Zitat:

Abb. 1.6: Rekonstruierte Temperaturänderungen der letzten 1300 Jahre nach Proxydaten (Baumringe, Eisbohrkerne, Sedimente, Korallen u.a.) sowie instrumentelle Temperaturkurven seit dem 18. Jahrhundert: Die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts ist sehr wahrscheinlich die wärmsten Klimaperiode seit 1300 Jahren und das letzte Jahrzehnt das wärmste in dieser Zeit. Der IPCC-Bericht von 2001 hatte eine Temperaturkurve veröffentlicht, die als sogenannte "Hockeyschlägerkurve" zu intensiven Diskussionen geführt hat, da sie offensichtlich statistische Fehler enthielt (in dieser Abb. MBH1999). Die seitdem veröffentlichten Rekonstruktionen haben jedoch die Grundaussage der "Hockeyschlägerkurve" bestätigt (die letzten Jahrzehnte als wärmste Klimaperiode). Allerdings sind die natürlichenSchwankungen des Klimas offensichtlich größer als sie die "Hockeyschlägerkurve" zeigt. Als Ursache der natürlichen Schwankungen werden hauptsächlich Sonnenaktivität und Vulkanausbrüche angenommen. Für den Anstieg der Temperatur im 20. Jahrhundert sind hauptsächlich die vom Menschen verursachten Treibhausgasemissionen verantwortlich. In der vorindustriellen Zeit wurde die klimatische Variabilität nahezu ausschließlich durch den Vulkanismus und die Schwankungen in der Sonneneinstrahlung bestimmt. Die Variabilität der Solarstrahlung hatte einen Klimaeffekt von ca. 0,2-0,4 oC. Im 20. Jahrhundert hatte die solare Einstrahlung einen relativ großen Einfluss von ca. 0,15-0,2 oC auf die Erwärmung in der ersten Jahrhunderthälfte, während die Erwärmung gegen Ende des Jahrhunderts größtenteils durch anthropogene Treibhausgas-Emissionen verursacht wurde.

(Hervorhebungen D.C.)

Im Umkehrschluss muss also die aktuelle anthropogene Treibhausgasemmission auf das Niveau Ende des vergangenen Jahrhunderts gefallen sein, denn das CO2 muss ebenso größtenteils für die aktuell gemessene – nicht etwa simulierte - Abkühlung verantwortlich zeichnen, wenn es vorher für die Erwärmung ursächlich war.

Dies hat Folgen.

Wegen größtenteils muss darüber hinaus mindestens ein weiterer Faktor (kleinstenteils) für diese Abkühlung zu ständig sein.
Da aber die CO2-Emmissionen im gleichen Zeitraum eher exponentiell denn linear aber auf jeden Fall zugenommen haben und die Durchschnittstemperatur dennoch gefallen ist, bleibt festzustellen,

1. ... dass es in diesem Rahmen keine Korrelation CO2 vs. Temperatur gibt.
2. ... dass der Faktor
kleinstenteils der dominierende sein muss.
3. ... dass der anthropogenen Anteil nicht die vermutete Rolle spielt.


Damit führt sich die im Bildtext aufgestellte These vom menschengemachten Klimawandel von selber ad absurdum und zur Vermutung, dass der Ansatz nicht stimmt und unmöglich stimmen kann.

Ach ja - das ist zwingende Logik und nicht etwa manipulative Beweisführung.
Für den Fall, das auf der Basis der neuesten Ergebnisse zukünftig diese Bildunterschrift nicht verändert würde, wäre hier die Prüfung eines Manipulationsvorwurfs angezeigt.
Schließlich handelt es sich um einen „BILDUNGSSERVER“.

D.C.

Nachsatz zur Klarstellung:
Meine Beweisführung beinhaltet keineswegs das Recht so weiter zu machen, wie bisher.
Wir haben bloß eine Erde.
Aber das hatte ich schon unzählige Male geschrieben.
superhaase
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Wohnort: München

BeitragVerfasst am: 04.03.2008, 09:04 Nach oben

@ Don Carlos:
Zunächst möchte ich mich entschuldigen, falls mein sarkastischer Ausruf meines ersten Postings in den falschen Hals gelangt sein sollte. Ich wollte nur die häufig vorkommenden Vorwürfe der "Klimahysterie im Interesse irgendwelcher angeblicher Krisengewinnler" gleich vorweg brandmarken. Ich wollte das nicht Dir unterstellen und Dich damit nicht persönlich angreifen.

Ebenso wenig habe ich Dir persönlich Datenmanipulation vorgeworfen, sondern dem Ersteller des Graphikausschnitts, den Du hier verlinkt bzw. reinkopiert hast. Ist vielleicht nicht ganz eindeutig gewesen.

Dir "unterstelle" Wink ich allerdings die falschen Schlussfolgerungen daraus. Du gehst solchen Datenmanipulationen scheinbar auf den Leim.

Zitat:
Im Anschluss bitte ich @Elektron oder einen der Moderatoren den Thread zu schließen.

Wieso das denn?
Wenn man in so einem Forum einen solchen Beitrag reinstellt, dann darf man auch eine kontroverse Diskussion darüber erwarten.
Ansonsten sollte man es lieber gleich bleiben lassen und seine eigene (nicht kommentierbare) Homepage zu dem Thema in Netz stellen.

Zitat:
Nichts anderes gelingt auch aus der Darstellung von @superhaase, mit dem Unterschied eines Darstellungszeitraumes von 20 Jahren. Er setzt diesen Zeitraum unzulässigerweise als Bewertungsmaßstab und blendet die geglätteten Durchschnitte der noch weiter zurückliegenden 80 bis 150 Jahre einfach aus und behauptet nun
superhaase hat Folgendes geschrieben:
… Da hat eine Periode in 1998 "die 100 Jahre Klimaerwärmung in wenigen Monaten verdoppelt". Eine gleichermaßen sinnvolle Aussage…
Das mag 1998 so gestimmt haben. Diese Werte hatten aber keinen signifikanten Einfluss, weil sie innerhalb des bestehenden Trends lagen.
Der Betrachtungszeitraum wurde bei gleichzeitigem Verzicht auf eine vergleichbare Darstellung so weit verkürzt, dass eben die von ihm gewünschten Ergebnisse zum Tragen kamen und auch seine Aussage als WAHR erscheint.
In der Folge könnte er sich nun selbst seinem eigenen Vorwurf der Manipulation von Daten, bzw. Statistiken stellen.

Ich habe die Graphik mit Quellenangabe reingestellt, um zu zeigen, dass schon ein etwas größerer Zeitabschnitt ein ganz anderes Bild abgibt als bei der Verkürzung auf nur 4 Jahre.
Ich habe nichts manipuliert.
Es ist sogar eine Graphik aus genau dem von Dir bzw. Zhesar zugrundegelegten Artikel zu diesem Thema der starken Abkühlung in diesem Jahr.
Bei noch längerem Betrachtungszeitraum ergibt sich kein grundlegend anderes Bild.
Wo bleibt hier die von Dir angemahnte gründlliche Recherche und Sachlichkeit?
Meine Äußerung bzgl. der Verdopplung 1998 und "eine gleichermaßen sinnvolle Aussage" war ironisch gemeint. Solche Aussagen sind eben nicht sinnvoll, genauso wenig wie die Aussage "die Klimaerwärmung der letzten 100 Jahre ist nun ausgelöscht worden".

Zitat:
Völlig offen bleibt jedoch, ob es sich bei der Abkühlung um eine Episode handelt oder eine Trendwende. Dies habe ich jedoch nicht kommentieren können – wie denn auch.

Hast Du aber mit dem oben von mir schon zitierten Aussagen "Es ist das Klima selbst", was suggeriert, die anthropogene Klimaerwärmung gibt es nicht. Und das gestützt nur auf die Abkühlung der letzten 12 Monate. Das ist auch nicht gründlich recherchiert bzw. entbehrt jeglicher wissenschaftlicher Seriösität.

Zitat:
Weitere Tatsache ist aber, dass sich diese gravierende Abkühlung einigen Postulaten entgegenstellt (s. u.).
Dafür genügt schon dieses einmalige Ereignis.

Das ist statistisch bzw. wissenschaftlich eben völlig unhaltbar. Indiskutabel!

Zitat:
Allerdings sind die natürlichenSchwankungen des Klimas offensichtlich größer als sie die "Hockeyschlägerkurve" zeigt. [/color]Als Ursache der natürlichen Schwankungen werden hauptsächlich Sonnenaktivität und Vulkanausbrüche angenommen.

Das ist bekannt und wird auch von keinem Klimatologen bestritten.
Allerdings ist der durch den Menschen verursachte Anstieg zusätzlich der "natürlichen" Entwicklung aufgesattelt und extrem schnell.
Und unter dieser schnellen Änderung werden viele Menschen zu leiden haben. Und wenn sie vermeidbar ist, dann sollte man sie vermeiden.
Unserem blauen Planeten ist das relativ wurscht: Die Malaria sucht sich schon neue Verbreitungsgebiete (Europa), ebenso wie die meisten anderen Tier- und Pflanzenarten. Einige werden vielleicht aussterben, aber das ist erdgeschichtlich gesehen auch kein Beinbruch.

"Natürliche" Klimaänderungen sind nicht vermeidbar. Gegen diese wendet sich aber auch kein Forscher und auch kein Politiker.
Also ist das alles kein Widerspruch oder Gegenbeweis zur anthropogenen Klimaerwärmung.
Es ist einfach menschenverachtend, zu sagen: Es gibt natürliche Klimaschwankungen, also ist es wurscht, ob wir Menschen da noch was draufsatteln oder nicht .....

Zitat:
Im Umkehrschluss muss also die aktuelle anthropogene Treibhausgasemmission auf das Niveau Ende des vergangenen Jahrhunderts gefallen sein, denn das CO2 muss ebenso größtenteils für die aktuell gemessene – nicht etwa simulierte - Abkühlung verantwortlich zeichnen, wenn es vorher für die Erwärmung ursächlich war.

Hier ist sie wieder, Deine statistisch bzw. wissenschaftlich absolut unzulässige Schlussfolgerung.

Zitat:
Wegen größtenteils muss darüber hinaus mindestens ein weiterer Faktor (kleinstenteils) für diese Abkühlung zu ständig sein.
Da aber die CO2-Emmissionen im gleichen Zeitraum eher exponentiell denn linear aber auf jeden Fall zugenommen haben und die Durchschnittstemperatur dennoch gefallen ist, bleibt festzustellen,

1. ... dass es in diesem Rahmen keine Korrelation CO2 vs. Temperatur gibt.
2. ... dass der Faktor
kleinstenteils der dominierende sein muss.
3. ... dass der anthropogenen Anteil nicht die vermutete Rolle spielt.


Damit führt sich die im Bildtext aufgestellte These vom menschengemachten Klimawandel von selber ad absurdum und zur Vermutung, dass der Ansatz nicht stimmt und unmöglich stimmen kann.

Ach ja - das ist zwingende Logik und nicht etwa manipulative Beweisführung.

Genau diese Schlussfolgerungen 1 bis 3 sind nicht zulässig, ja haarsträubend!
Beziehungsweise: Kein Klimatologe hat je behauptet, dass CO2 der alleinige oder der dominierende Faktor ist. Es ist ein zusätzlicher Faktor, der derzeit vom Menschen gemacht wird und das Klima beeinflusst. Das behaupten die Klimaforscher, und nichts anderes. Alles darüberhinausgehende sind Unterstellungen zu dem Zweck, die Forschungsergebnisse zu diskreditieren. Das ist eine beliebte Methode der unseriösen Debatte.

Und zu Deinem letzten Satz: Das ist keine zwingende Logik, allenfalls oberflächliche.

Ich bitte die Moderatoren, diesen Thread nicht zu schließen!
Wenn hier die anthropogene Klimaänderung geleugnet wird, und das tust Du hier Don Carlos, dann sollte das nicht unwidersprochen bleiben.

ciao,
sh

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firestarter
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BeitragVerfasst am: 04.03.2008, 12:06 Nach oben

Hallo miteinander,

ich versuch mich mal kurz zu halten

@Don Carlos
Respekt für den wirklich umfassend aufgearbeitet Beitrag

meine Meinung
kurzzeitige Ausschläge in die ein oder andere Richtung können keine Aussage über einen langfristigen Trend zulassen.

Zitat:
Zum Beispiel:
China: Kältester Winter seit einhundert Jahren
Irak: In Bagdad gibt es den ersten Schnee seit tausend Jahren
USA/Kananda: Schneefälle vergleichbarer Stärke zuletzt 1959/1960
Und die Schneemenge in der Antarktis wird immer mehr und nicht immer weniger.
Kälterekorde in Australien, Iran, Griechenland, Südafrika Argentinien, Chile, Texas, Florida, Mexiko, Grönland,

Das erste Mal dass ich mit meinen 32 Lenzen nicht einmal Schneeschippen musste. Als Einzelereignis...maybe, allerdings weiss ich noch wie ich als Kind fast jeden Winter mehrfach rodeln war...Die 7-jährige Tochter meines Cousins kennt nen Schlitten nur vom Winterurlaub.

allgemein zur Klimadiskussion
Leider hat diese schon sehr religiöse Strukturen. Es gibt welche die dran "Glauben" und welche, die anderen Glauben haben.

Ich persönlich glaube daran,
dass wenn man einen Klimafaktor erhöht (hier Co2, auch CH4) dass dies auswirkungen haben muss. Wie stark dieser Effekt im Vergleich zu anderen zu bewerten ist, fällt selbst den Klimaexperten schwer.
superhaase
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Angemeldet: 14.11.2006
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BeitragVerfasst am: 04.03.2008, 12:36 Nach oben

firestarter hat Folgendes geschrieben:
@Don Carlos
Respekt für den wirklich umfassend aufgearbeitet Beitrag

Komisch, auf mich wirkt das weder umfassend, noch präzise, wie Häuslebauer sagte. Confused

Ich finde das selektiv oberflächlich und tendenziös, mit einer gehörigen Portion Rundumschlag-Polemik gegen Wissenschaft, Medien und die Bundespolitik (les mal das erste Posting ganz durch). Daher auch meine erste harsche Reaktion. Sad

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