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 Aufständerung oder nicht? Nächstes Thema anzeigen
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Autor
Schorre82
Neu hier
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Angemeldet: 23.03.2008
Beiträge: 9

BeitragVerfasst am: 23.03.2008, 14:19 Nach oben

Hallo,
Ich bin neu hier und will mich Informieren da ich eine Photovoltaikanlage bauen will.
Mir steht ein Flachdach mit 450m² zur verfügung.
Es ist mit Trapezblech gedeckt und hat circa einen Winkel von 10 Grad.
Und bevor ich vergesse es hat Ausrichtung Süden und ist in Bayer/Schwaben.
Die Halle ist freistehend so das mit starken Wind usw. zu rechnen ist.

Was mich nun interesiert ob die Module aufgeständert werden sollen oder ob direkt montiert besser wäre?Und wie das ganze mit den Kosten aussieht?
Wieviel Kwp kommt drauf an wie meine Bank mitspielt.


Mfg Schorre
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Verfasst am: Nach oben

fulish
Stammmitglied
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Angemeldet: 13.12.2007
Beiträge: 117
Wohnort: Unterfranken

BeitragVerfasst am: 07.04.2008, 12:12 Nach oben

nicht aufständern und Dünnschicht drauf hauen
rkramer
Stammmitglied
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Angemeldet: 28.12.2006
Beiträge: 88

BeitragVerfasst am: 07.04.2008, 17:42 Nach oben

Ich habe zwei Anlagen laufen. 1x 28kW bei 15Grad auf einem Scheunendach und 30kW bei 5° Grad auf einem (fast) Flachdach in Südhessen.
Die Prognose bei 15° Dachneigung liegt bei 960kWh und bei 5° bei 910kWh (PVGIS), was sich gut mit meinen bisherigen Messungen deckt. Eine Aufständerung bringt höchstens den Installationsmehrertrag, reduziert die maximal installierbare Leistung um mindestens einen Faktor 2 und erhöht die Windlast erheblich. Außerdem kann es scheußlich aussehen. Ich würde kristalline Module dachparallel verlegen.
Dünnschicht würde ich erst bei orientierungsbedingten Mindererträgen von mehr als 10% einsetzen -> Norddach, Ost und Westdach. Oder im Norden Deutschlands, wenn die Erträge absolut niedrig sind.
Es ist außerdem zu berücksichtigen, das bei kristallinen Modulen trafolose Wechselrichter eingesetzt werden können, die 2-3% Mehrertrag liefern.

_________________
www.solarstatistik.de/1494
fulish
Stammmitglied
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Angemeldet: 13.12.2007
Beiträge: 117
Wohnort: Unterfranken

BeitragVerfasst am: 07.04.2008, 17:49 Nach oben

Auf einem Norddach? Na seid ihr den wahnsinnig!

Also, die beste Wahl wäre Dachparallel Dünnschicht. Besonders bei First Solar Modulen oder CSG hast du einen wesentlichen Mehrertrag gegenüber Silizium Modulen.

Kristalline Dachparallel bei 5° wirst bei der Bank nur schwierig bis gar nicht Wirtschaftlich darstellen können.
rkramer
Stammmitglied
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Angemeldet: 28.12.2006
Beiträge: 88

BeitragVerfasst am: 07.04.2008, 21:13 Nach oben

Na ja, ich nehm mal für mich in Anspruch, nicht wahnsinnig zu sein, jedenfalls hat das noch keiner in meiner Firma behauptet. Wink

Zur Sache: Ich habe einen Ertrag von ca. 910kWh/kWp mit kristallinen Zellen auf dem 5° Süddach und habe für die Anlage letztes Jahr 4000€/KWp bezahlt. In diesem Jahr werden 4200€ bei angenommenen 1000kWh/KWp und 5% reduzierter Vergütung bezahlt. Das passt doch?

Meine 5° Nord wird vielleicht 3300€/KWp kosten bei 840kWh/kWp Ertrag.


Zum Vergleich berechne ich, was eine erzeugte Kilwattstunde im Jahr kostet:

1. Dünnschicht Norddach
840kWh Ertrag und 3300€ Investition pro kWh -> 3,92€/kWh

2. Aktuelle kristalline Anlagen
1000kWh bei 4200€ Investition -> 4,2€/kWh

3. Meine kristalline Anlage vom letzten Jahr auf 5° Süddach
910kWh bei 4000€ Investition -> 4,17€/kWh
(Wert um die höhere Einspeisevergütung bereinigt)

Da schneidet doch glatt die Dünnschichtanlage am besten ab! Ich freue mich doch, dass ich rechnen gelernt habe und nicht nur meinem Bauch traue.

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www.solarstatistik.de/1494
CTI Capital
Stammmitglied
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Info: Berater
Angemeldet: 06.01.2008
Beiträge: 143
Wohnort: Karlsruhe

BeitragVerfasst am: 11.04.2008, 19:55 Nach oben

@rkramer,
Hallo,
ich stehe vor einem ähnlichen Problem.
Haben Ihre DS Module auf Ihrem 5° Dach einen Rahmen? Wie verhält es sich mit dem Schmutz? Bislang dachte ich, unter 10° DN wäre es problematisch?
Habe ein Welltrapezblech-Pultdach. ca. 35° nach Westen. Wegen Kreuzmontage wird die Aufständerung mit Sharp Polys sehr, sehr teuer. Habe aber wegen den 5° DN nicht an dachparalleler Montage gedacht!
Die Statik des Massivbaus stellt gar kein Hindernis dar.

Gruß
cti

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[29.10.08] demnächst geht unser nächstes Internetprojekt online. [über mich: Clean Tech & Internet Incubator, Portfoliounternehmen: kostenloses Jobportal www.dooti.de]
rkramer
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Angemeldet: 28.12.2006
Beiträge: 88

BeitragVerfasst am: 11.04.2008, 21:23 Nach oben

Hallo CTI Capital,
ich habe auf meinem 5°-Dach gerahmte polykristalline Module von Suntech. Die Verschmutzung war bisher noch kein Problem. Ich habe einmal eine Hälfte der Anlage mit dem Wasserschlauch gereinigt. Aber innerhalb der Meßgenauigkeit (ca. 0,5%) hat sich kein Unterschied gezeigt. An der Unterseite des Rahmens gibt es keinen Schmutzaufbau. Das einzige was man sieht ist eine gleichmäßige Belegung des Glases mit einem hauchdünnen Schmutzfilm. Der hat eine ölig-klebrige Konsistenz und geht nur mit Schrubben ab. Ich bin der Meinung das dieser Film auch bei steiler stehenden Modulen entsteht. Insgesamt bin ich mit meiner Anlage sehr zufrieden.

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www.solarstatistik.de/1494
CTI Capital
Stammmitglied
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Info: Berater
Angemeldet: 06.01.2008
Beiträge: 143
Wohnort: Karlsruhe

BeitragVerfasst am: 12.04.2008, 00:12 Nach oben

Danke,
Welches DS Modul haben Sie bitte im Einsatz?
Wie war die anfängliche Degradation?
Gruß
cti

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rkramer
Stammmitglied
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Angemeldet: 28.12.2006
Beiträge: 88

BeitragVerfasst am: 12.04.2008, 17:55 Nach oben

Hallo CTI-Capital,

ich habe keine Dünnschichtmodule verbaut. Beim mir sind gerahmte polykristalline Module der Firma Suntech im Einsatz, Typ STP 180, Leistung 180W/Modul und dem Format 1580mm x 808mm.

Da ich keine Dünnschichtmodule verwende, habe ich auch keine Degradation beobachtet.

Ich plane unter Umständen den Einsatz von Kaneka für das Norddach

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