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mwanton
Fleißiges Mitglied

Angemeldet: 29.04.2007
Beiträge: 394
Wohnort: Hamburg
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Verfasst am:
05.04.2008, 20:48 |
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Habe vom VNB (E.ON Hanse) eine Einspeisezusage für eine ca 60 kWp Anlage am bestehenden Hausanschluß bekommen.
Allerdings gibt es bei aller Freude darüber einen kleinen Haken: In der Zusage gibt es einen Passus, wonach der VNB meine Anlage abschalten darf wenn die weiterführenden Mittelspannungsnetze überfordert sind. Die Anlage soll auf Fehmarn errichtet werden (viel Windenergie).
Hat jemand von Euch Erfahrung mit solchen vorrübergehenden "Zwangsstilllegungen" ohne Ertragsausfall? Ist das Vorgehen der E.ON an dieser Stelle gesetzeskonform? Hat es soche Zwangsmaßnahmen in der Vergangenheit gegeben und wenn ja wie lange hat das gedauert? |
_________________ Gruß
mwanton |
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Verfasst am:
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Paul Panzer
Vielschreiber


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Angemeldet: 08.07.2007
Beiträge: 287
Wohnort: Brandenburg
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Verfasst am:
05.04.2008, 21:18 |
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| mwanton hat Folgendes geschrieben: |
| ...Hat jemand von Euch Erfahrung mit solchen vorrübergehenden "Zwangsstilllegungen" ohne Ertragsausfall? Ist das Vorgehen der E.ON an dieser Stelle gesetzeskonform? Hat es soche Zwangsmaßnahmen in der Vergangenheit gegeben und wenn ja wie lange hat das gedauert? |
Hallo mwanton,
ja lt. EEG ist das rechtens. Du musst sogar noch die Installationskosten hierfür übernehmen.
Allerdings wird deine PV-Anlage natürlich für diesen Zeitraum nicht einspeisen, somit also Ertragsausfall.
Gruß
Paul |
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Ostfriesenstrom
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Verfasst am:
05.04.2008, 21:26 |
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Moin mwanton,
na klar mit Ertragsausfall , frag mal die Windenergieerzeuger auf Fehmarn, hatten sicherlich, genau wie in Schleswig-Hollstein und auch anderen Bundesländern in diesem Jahr schon einige Ertragsausfälle durch das vom Netzt nehmen durch die EVUs.
Da diese Ihre Netze jahrzentenlang nicht in Schuß hielten oder ausbauten, sondern nur unser Geld dafür kassierten gibts nun Enpässe. Wenn man die EVUs fragt sind diese aber natürlich unschuldig und nur die Bewohner in den Regionen schuld weil sie keine Lust auf neue Freileitungen über ihren Häusern haben, denn die Erdkabel sind den EVUs zu teuer.
Bis 30 KWp muss das EVU den Strom abnehmen und dich anschließen, da du das doppelte anschließen willst, müssen sie nicht und können dir Bedingungen stellen unter denen sie es doch tun.
Da wirst du nur verhandeln können, eine kleiner Anlage bauen oder das Risiko des Abschaltens eingehen.
Gruß von der Küste
Roman |
_________________ 18 Aleo S16-175 Wp = 3,15 KWp, Kaco Powador 2500xi, Schletter Montagesystem, SolarLog 100e, Dachneigung 42 Grad, Azimut 182Grad.
www.ostfriesenstrom.de |
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laun3006
Fleißiges Mitglied


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Verfasst am:
05.04.2008, 21:44 |
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Wie wird denn das Abschalten realisiert?
Kommt einer und dreht die Sicherung der Anlage raus oder gibt es einen "größeren" Versorgungsausfall?
launige Grüße |
_________________ launige 26 IBC 180M mit 2 launigen Solarmax und einem launigen Solarlog == 4,68kWp
http://www.solarlog-home3.de/wilke/ |
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Ostfriesenstrom
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Verfasst am:
05.04.2008, 22:11 |
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laun3006
Fleißiges Mitglied


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Verfasst am:
05.04.2008, 22:33 |
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Tach Ostfriesenstrom,
die Frage war eigentlich, wie das ganze technisch gemacht wird.
Wird da am Anschlußpunkt ein Schütz installiert, das von der EON ferngesteuert wird oder wie geht das ganze
launige Grüße |
_________________ launige 26 IBC 180M mit 2 launigen Solarmax und einem launigen Solarlog == 4,68kWp
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mwanton
Fleißiges Mitglied

Angemeldet: 29.04.2007
Beiträge: 394
Wohnort: Hamburg
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Verfasst am:
05.04.2008, 22:44 |
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| laun3006 hat Folgendes geschrieben: |
Tach Ostfriesenstrom,
die Frage war eigentlich, wie das ganze technisch gemacht wird.
Wird da am Anschlußpunkt ein Schütz installiert, das von der EON ferngesteuert wird oder wie geht das ganze
launige Grüße |
Diese Frage, wie das technisch realisiert wird, interessiert mich auch, zusätzlich die Frage, wie lange dauern solche Zwangsabschaltungen. Bei ner Stunde im Monat hätte ich weniger Bauchschmerzen als bei einem Tag ...
Gibt es da Erfahrungswerte? Werde jedenfalls bei einem Ortstermin nächste Woche mal die verschiedenen Anbieter fragen wie das die letzten Jahre so aussah. |
_________________ Gruß
mwanton |
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kato
Moderator

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Verfasst am:
05.04.2008, 22:49 |
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| laun3006 hat Folgendes geschrieben: |
Wird da am Anschlußpunkt ein Schütz installiert, das von der EON ferngesteuert wird oder wie geht das ganze
launige Grüße |
Kann ich dir aus erster Hand berichten, da ich so ein Teil habe. Die Kosten musste ich selbst tragen, ca. 170€. Da wird ein Rundsteuerempfänger eingebaut der die Anlage ganz simpel AC-seitig über Schütz vom Netz trennt. Bisher ist das bei mir einmal vorgekommen. Zur Zeit ist es wohl ausgesetzt für Anlagen unter 30kwp zumindest bei envia.
Gruß Kato |
_________________ 15,54 Kwp
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Ostfriesenstrom
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Verfasst am:
05.04.2008, 22:58 |
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Moin laun3006,
in Schleswig-Hollstein sind fast alle Windenergieanlagen mit einem ENC 400 ( http://www.goerlitz.ag/produkte/datenblatt/ENC400P_PDB_DE.pdf ) ausgestattet.
Damit werden primär die Ertragsdaten der Anlagen vom EVU erfasst, für die Steueraufgaben sind dort dann Relaiausgänge vorhanden.
So ein Teil kostet um die 900€.
Es gibt aber auch schon intelligentere Systeme wie das EP-Grid ( http://www.ep-grid.com/ ). Hiermit sind diffenziertere Regelungen möglich.
Gruß von der Küste
Roman |
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