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hcg
Neu hier

Angemeldet: 26.01.2006
Beiträge: 1
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Verfasst am:
20.02.2006, 10:42 |
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Morgen,
Ich habe einige Fagen über das Thema Photovoltaik:
Warum Photovoltaikanlagen wenn ein einzelnes Windrad genauso viel Energie erzeugen kann? Sind Windräder nicht viel billiger?
Warum ist der Wirkungsgrad so gering? ( Liegt nehm ich mal an an den Zellen die noch nicht ganz ausgereift sind )
Welche sind marktübliche und welche marktunübliche Solarzellen ?
Wo liegt der Unterschied ?
Wieviele Kollektoren gibt es weltweit?
Haben Geräte/Sachen die von Solarenergie betrieben werden eine "Notstromversorgung" ? ( Falls der Strom mal ausfällt oder dergleichen ).
Aus welchen Materialien besteht eine Solarzelle? ( Ausser Silizium ).
Welche Halbleiter werden noch in der Photovoltaik verwendet?
Kann man Fotovoltaik auch im Winter anwenden?
Wie hoch sind die Kosten für Solarzellen?
Wie läuft die Entwicklung von Solarzellen, bzw. was gibt es für Fortschritte auf diesem Gebiet? |
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Verfasst am:
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bereil
Moderator

Info: Betreiber
Angemeldet: 06.11.2005
Beiträge: 1431
Wohnort: Ostfriesland
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Verfasst am:
22.02.2006, 23:32 |
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Hallo hcg,
warum zwei Kohlekraftwerke, die nur 45% Wirkungsgrad haben einsetzen, wenn man für die gleiche Leistung nur ein Kernkraftwerk braucht?
Haben Geräte/Sachen die von Solarenergie betrieben werden eine "Notstromversorgung" ? ( Falls der Strom mal ausfällt oder dergleichen ).
Die meisten PV Anlagen speisen direkt ins Stromnetz ein. Eine Notstromversorgung ist deshalb nicht vorgesehen. Man kann auch wenn der Strom im Ort ausfällt auch nicht mit seiner PV Anlage seinen eigenen Strom erzeugen, da Wechselrichter netzgeführt sind.
Die anderen Fragen können Sie am besten beim googeln rausfinden.
Viel Spaß dabei, gute Nacht.
bereil |
_________________ Man muß nach NORDEN gehen um Photovoltaik zu sehen. Eindeutig zweideutig.
7,28kwp 56 Mitsubishi PV-MF130EA2 mit Kaco WR 2x PVI3500xi und Solarlog 400e
www.solarlogshop.de |
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Burkhard
Stammmitglied

Info: Betreiber
Angemeldet: 23.11.2005
Beiträge: 130
Wohnort: Ostfriesland
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Verfasst am:
23.02.2006, 22:34 |
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| hcg hat Folgendes geschrieben: |
Warum Photovoltaikanlagen wenn ein einzelnes Windrad genauso viel Energie erzeugen kann? Sind Windräder nicht viel billiger?
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Hallo,
ja, sind sie, aber ich kenne niemanden der auf seinem Einfamilienhaus in Dorf oder Stadt ein Windrad genehmigt bekommen hätte ...
Grüße,
Burkhard |
_________________ "Es ist besser ein kleines Licht zu entzünden, als über große Dunkelheit zu klagen" ( Konfuzius ) |
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strawberry
Vielschreiber

Angemeldet: 21.08.2005
Beiträge: 161
Wohnort: Luxemburg
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Verfasst am:
24.02.2006, 15:30 |
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Hallo,
| Zitat: |
| Warum Photovoltaikanlagen wenn ein einzelnes Windrad genauso viel Energie erzeugen kann? Sind Windräder nicht viel billiger? |
Eine Windenergieanlage ist noch standortabhängiger als ein PV-Generator. Als Betreiber einer solchen Anlage weiss ich da mitzureden. Die erforderlichen Genehmigungen sowie die Zusagen der Nachbarn will ich nicht mal ansprechen.
PV-Anlagen sind demgegenüber standortunabhängiger. Verschattungen sind das einzige Problem in diesem Sinne. Genehmigungen sind einfach. Der "normale" Bürger nimmt PV-Anlagen leichter an, ein nicht zu unterschätzender Punkt bei der massenhaften Einführung von erneuerbaren Energien.
Der andere wesentliche Unterschied ist die Überwachung und Wartung.
PV-Anlagen sind "pflegeleicht".
WEA sind da schon anspruchsvoller. Nicht jeder Privatmann will ein solches komplexes System in seinem "Privatbesitz".
Auch sollte nicht Sonne gegen Wind antreten. Oder umgekehrt. Jede Energieform die an einem bestimmten Ort nutzbar ist sollte auch genutzt werden. Nur durch eine unendlich hohe Zahl verschiedenster Systeme kann das ganze Netz zuverlässiger werden.
Bedenke, es gäbe nur PV, im Sommer mittags höchste Leistung, Nachts aber nichts !!!
Denke auch an den Rückbau. Nach Ablauf der Lebensdauer der Anlage sind PV-Anlagen leicht und kostengünstig zu entfernen. Sie können komplet "recycled" werden.
WEA sind auch in diesem Sinne schwieriger und kostenträchtiger. Ein Punkt der bei Atomenergieanlagen meistens gar nicht erwähnt wird. Ansonsten der "billige" Atomstrom sehr schnell sehr teuer würde.
Es ist sicher so dass die Zukunft zeigen wird was der richtige Weg gewesen wäre......
mfG
Strawberry |
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Burkhard
Stammmitglied

Info: Betreiber
Angemeldet: 23.11.2005
Beiträge: 130
Wohnort: Ostfriesland
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Verfasst am:
26.02.2006, 01:02 |
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| strawberry hat Folgendes geschrieben: |
Auch sollte nicht Sonne gegen Wind antreten. Oder umgekehrt. [...] Nur durch eine unendlich hohe Zahl verschiedenster Systeme kann das ganze Netz zuverlässiger werden.
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ganz genau
| strawberry hat Folgendes geschrieben: |
Denke auch an den Rückbau. Nach Ablauf der Lebensdauer der Anlage sind PV-Anlagen leicht und kostengünstig zu entfernen. Sie können komplet "recycled" werden.
WEA sind auch in diesem Sinne schwieriger und kostenträchtiger.
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Da kann ich Dir nicht zustimmen. Auch WEA können nahezu komplett recycled werden. Einziger Punkt sind (je nach bauart) die Rotorblätter und evtl. die Verkleidung des Maschinenhauses.
| strawberry hat Folgendes geschrieben: |
Ein Punkt der bei Atomenergieanlagen meistens gar nicht erwähnt wird. Ansonsten der "billige" Atomstrom sehr schnell sehr teuer würde.
[...] |
aber die Erkenntnis hat sich leider (noch) nicht weit genug herumgesprochen
Grüße,
Burkhard |
_________________ "Es ist besser ein kleines Licht zu entzünden, als über große Dunkelheit zu klagen" ( Konfuzius ) |
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Novak Dimon
Vielschreiber


Info: Betreiber
Angemeldet: 18.02.2006
Beiträge: 234
Wohnort: Jever
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Verfasst am:
26.02.2006, 02:21 |
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| Burkhard hat Folgendes geschrieben: |
| strawberry hat Folgendes geschrieben: |
Auch sollte nicht Sonne gegen Wind antreten. Oder umgekehrt. [...] Nur durch eine unendlich hohe Zahl verschiedenster Systeme kann das ganze Netz zuverlässiger werden.
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ganz genau
| strawberry hat Folgendes geschrieben: |
Denke auch an den Rückbau. Nach Ablauf der Lebensdauer der Anlage sind PV-Anlagen leicht und kostengünstig zu entfernen. Sie können komplet "recycled" werden.
WEA sind auch in diesem Sinne schwieriger und kostenträchtiger.
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Da kann ich Dir nicht zustimmen. Auch WEA können nahezu komplett recycled werden. Einziger Punkt sind (je nach bauart) die Rotorblätter und evtl. die Verkleidung des Maschinenhauses.
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Hi!
Für Anlagen mit Stahlturm will ich Dir recht geben. Aber das gilt wohl kaum für Betontürme.
Gruß
Christian (hätte aber auch gern eine WEA ) |
_________________ 5,49kWp, 30x Sharp NU183E1 mit Fronius IG60HV und Datalogger-easy-Box, Neigung 15°, Ausrichtung 146°
Du fragst wer ich bin? Ich bin Novak, der Wanderer... |
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Burkhard
Stammmitglied

Info: Betreiber
Angemeldet: 23.11.2005
Beiträge: 130
Wohnort: Ostfriesland
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Verfasst am:
26.02.2006, 15:43 |
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| Novak Dimon hat Folgendes geschrieben: |
Hi!
Für Anlagen mit Stahlturm will ich Dir recht geben. Aber das gilt wohl kaum für Betontürme.
Gruß
Christian (hätte aber auch gern eine WEA ) |
Hi,
auch Betontürme kann man recyclen, ist zwar etwas aufwändiger, aber nach Trennung von Bewehrungsstahl und Beton kann man den Beton z.B. zum Wegebau, oder als Untergrund im Straßenbau verwenden ...
Grüße,
Burkhard.
P.S.: Ich glaube wir sind so langsam extrem "OFF-Toppic"  |
_________________ "Es ist besser ein kleines Licht zu entzünden, als über große Dunkelheit zu klagen" ( Konfuzius ) |
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Hubsi
Vielschreiber


Angemeldet: 08.01.2006
Beiträge: 217
Wohnort: Baden-Württ.-Oberschwaben-Federsee
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Verfasst am:
26.02.2006, 21:29 |
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Hallo Recycler
Ich denke nicht mehr ans recyceln - ich hoffe meine Anlage macht mir recht lange Freude.
Es ist nur so - die Module kann man ganz leicht selber abbauen und den Wertstoff trennen (Glas - Alu). Glas kann ich bei uns im Wertstoffhof kostenlos abliefern und für Alu bekomme ich vom Altmetallhändler ganz schön Geld. Einen Betonturm abzubrechen und zu recyceln ist dagegen ganz schön teuer, man muß das mit schwerem Gerät tun. Ein Energieberater eines Stromkonzerns wollte mir erzählen den Rückbau der PV-Anlagen würde niemand mit einrechnen, dann würde die Rechnung ganz anders aussehen. Ich habe das dann nicht weiter kommentiert, hat mich ein müdes Lächeln gekostet..... aber der müßte das doch besser wissen - oder?
Gruß
Hubsi  |
_________________ PVI - 15 kWp - 120 Kyocera Module - 3 Fronius WR - ans Netz Sept. 2004
PVII - 7 kWp - 44 IBC (Sharp) Module - 2 SB 3300TL WR - ans Netz Januar 2006 |
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strawberry
Vielschreiber

Angemeldet: 21.08.2005
Beiträge: 161
Wohnort: Luxemburg
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Verfasst am:
27.02.2006, 11:43 |
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Hallo,
Solarzellen sind sehr wertvoller "Müll". Sie können und müssen weiterverwendet werden. Es ist heute natürlich noch nicht rentabel weil eben nicht genug Schrott anfällt.
Die Module fallen unter die Elektronikschrottverordnung. Wenn in 20-30 Jahren das Schrottaufkommen wächst rentiert es sich bestimmt.
Ich habe eine Sendung zum Thema gesehen, es ist beeindruckend was geht ....
http://www.3sat.de/3sat.php?http://www.3sat.de/nano/cstuecke/62708/index.html
mfG
Strawberry |
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