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 Neuer Test mit Nano Beschichtung Nächstes Thema anzeigen
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Autor
Walter
Forumsinventar
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Info: Berater
Angemeldet: 20.01.2005
Beiträge: 2136
Wohnort: Regen

BeitragVerfasst am: 28.01.2008, 23:22 Nach oben

Nach vielen Anfragen habe ich es wieder getan. Habe wieder mal 2 Module mit Nano Technologie beschichtet.

Die ersten bilder seht Ihr hier:

http://www.sonnenertrag.de/nano.html

Mich würde interessieren ob jemand andere Ergebnisse anzubieten hat. Meine sind zum 2. Mal in die Hose gegangen.

_________________
Gruss Walter ( Lothar Beer )
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Verfasst am: Nach oben

Zehsar
Stammmitglied
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Info: Interessent
Angemeldet: 22.08.2007
Beiträge: 109

BeitragVerfasst am: 28.01.2008, 23:48 Nach oben

hi Walter,
iinteressante Exüerimente. Ich denke, so wird das nix.
Die Nanobeschichtung bewirkt, das KEINE Benetzung des Glases erfolgt.
Das Wasser bzw. der Schnee hat also keine Kontakt mit der Glasfläche, die Oberflächenspannung ist zu groß.
Halte mal einen Ventilator ran und Du wirst sehen, wie schön die Wassertropfen weglaufen.
Fazit: Nicht geeignet für stationäre (ruhende) Anwendungen. Für Autoscheiben (Fahrtwind) dagegen eher.

Vorschlag: Hole Dir aus der Küche ein Spülmittel und mache das Glas des Moduls fettfrei. Das Wasser dürfte dann alles flächenmäßig benetzen und flächig abfließen.

Google mal unter: Oberflächenspannung+Wasser+Glas
ReinholdK
Fleißiges Mitglied
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Info: Betreiber
Angemeldet: 03.04.2006
Beiträge: 367
Wohnort: 93345 Niederbayern

BeitragVerfasst am: 29.01.2008, 21:36 Nach oben

Hallo Walter,

hatte auch mal zwei Module beschichtet. Nach drei Monaten war der Effekt weg.

Auch war negativ zu beobachten das das Eis bei Frost an den beschichteten viel länger gefroren blieb als auf den nicht beschichteten. Vielleicht kannst du ja auch sowas beobachten.

Grüße

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fadeka
Moderator



Angemeldet: 11.09.2005
Beiträge: 196
Wohnort: 94110 Wegscheid

BeitragVerfasst am: 29.01.2008, 23:47 Nach oben

Hallo
Wundert mich schon, da hätte ich eher das Gegenteil erwartet.

Gruss
Franz

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phenning
Forumsinventar
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Info: Betreiber
Angemeldet: 11.09.2007
Beiträge: 727
Wohnort: Weingarten/Baden

BeitragVerfasst am: 30.01.2008, 05:35 Nach oben

@fadeka: Nein, sagt der Physiker. Die Beschichtung mit Nanopartikeln erhöht den Wärmewiderstand des Übergangs Glas-Eis drastisch.
Fischkopp
Forumsinventar
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Info: Betreiber
Angemeldet: 25.07.2007
Beiträge: 627
Wohnort: Reinbek

BeitragVerfasst am: 30.01.2008, 21:13 Nach oben

Hallo,

Nanopartikel hört sich immer so toll an. Die Effekte kann man auch sehen, aber mal so kurz dazwischengefragt:
1. Aus was bestehen denn diese Nanopartikel... sind die durchsichtig oder reflektieren sie wunderbar...? (oder anders gefragt wirkt sich dies irgendwie auf die Transmission des Glases aus)?
2. Wenn Nanopartikel nachträglich aufgebracht werden, sind das dann nur "Nanopartikel" oder ist das ein Kunstharz o.ä. mit vielen Nanopartikeln?
3. Wenn Nanopartikel so wunderbar hydrophob sind, bleibt dann dafür hydrophober Schmutz besser haften?

4. Sind in so einer Emulsion denn tatsächlich Nanopartikel drin oder ist das vielleicht doch nur ein Polymer o.ä.??

Question Question Question

Gruß
Fischkopp

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Zehsar
Stammmitglied
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Info: Interessent
Angemeldet: 22.08.2007
Beiträge: 109

BeitragVerfasst am: 31.01.2008, 21:22 Nach oben

Hi fischkopp,
ich vermute Letzteres (also 4.)
Glasbeschichtung mit Nanotechnologie bedeutet nicht unbedingt Veredlung des Glases - es bleibt ein Belag, Film, Überzug - eben eine Beschichtung.
Vergleich hinkt: Eine Feuerverzinkung ist nicht gleichwertig mit Verzinkung durch Spray oder Galvanisierung. Zinkpartikel sind aber in allen Fällen drauf.
Walter
Forumsinventar
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Info: Berater
Angemeldet: 20.01.2005
Beiträge: 2136
Wohnort: Regen

BeitragVerfasst am: 01.02.2008, 14:58 Nach oben

http://de.wikipedia.org/wiki/Nanotechnologie

Ist zwar etwas wissenschaftlich aber ich denke man kann es net besser erklären.

_________________
Gruss Walter ( Lothar Beer )
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Fischkopp
Forumsinventar
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Angemeldet: 25.07.2007
Beiträge: 627
Wohnort: Reinbek

BeitragVerfasst am: 01.02.2008, 23:10 Nach oben

Hallo Walter,

Es gibt dort auch einen Artikel zu Nanobeschichtung

Er schließt ja mit folgendem Satz:
Zitat:

Mit den Begriffen „Nano“ und „Nanobeschichtung“ wird derzeit massiv Werbung gemacht. Einige Anbieter versuchen damit, herkömmliche Beschichtungssysteme im Hochpreis-Segment zu verkaufen, andere behaupten, nur ihr Patent sei wirklich Nanotechnologie.


... weil keiner prüfen kann, ob wo Nano draufsteht auch Nano drin ist, kann auch viel "alter Wein in neuen Schläuchen sein".

... wenn ich meine Jacke mit High-Tech Imprägnierspray behandle und das Wasser dann schön abperlt
... ist das dann automatisch der Lotusblüteneffekt???
Bei einem Hersteller wurde übrigens eine Haltbarkeit von mehreren Jahren angegeben.

Gruß
fischkopp

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phenning
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Angemeldet: 11.09.2007
Beiträge: 727
Wohnort: Weingarten/Baden

BeitragVerfasst am: 02.02.2008, 08:48 Nach oben

Du meinst zwar Lotos und nicht Lotus, und es sind die Blätter, nicht die Blüte. Aber dennoch: Nein, das ist nicht automatisch dieser Effekt.
firestarter
Vielschreiber
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Angemeldet: 24.06.2007
Beiträge: 231

BeitragVerfasst am: 02.02.2008, 10:15 Nach oben

@phenning,
hab Dir letztens ne PN geschickt...magst da nochmal reinschaun Wink

Würd mich wirklich interessieren.
phenning
Forumsinventar
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Info: Betreiber
Angemeldet: 11.09.2007
Beiträge: 727
Wohnort: Weingarten/Baden

BeitragVerfasst am: 02.02.2008, 10:26 Nach oben

@firestarter: War die woche über von morgens um 6:00 bis abends um 22:00 im Einsatz (LEARNTEC). Also Antwort - öffentlich.

Beschichtung mit "Nanopartikeln" führt nicht zu homogenen Schichten, sondern zu einer Art Buckelpiste. Damit wird die Kontaktfläche zu aufliegendem Material deutlich verringert. Bei Eis (und Wasser ! - siehe Lotoseffekt) kommt die große Polarität der Wassermoleküle hinzu, der Effekt ist damit noch größer und verhindert eine Benetzung der Bereiche zwischen den "Nanopartikeln".
Fischkopp
Forumsinventar
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Info: Betreiber
Angemeldet: 25.07.2007
Beiträge: 627
Wohnort: Reinbek

BeitragVerfasst am: 02.02.2008, 12:13 Nach oben

@phenning

Hallo mal wieder. Kleiner Dissenz:

phenning hat Folgendes geschrieben:
Du meinst zwar Lotos und nicht Lotus, und es sind die Blätter, nicht die Blüte.


Gut, korrekt heißt es Lotos. Aber auch und gerade die Blüten weisen diesen Effekt natürlich auf. Aber wie gerade dieses Beispiel lehrt, ist nicht nur die Noppenstruktur an sich wichtig, sondern diese bestehen teilweise aus hydrophoben Wachsen.
Zumindest bei Lotos kommt der Effekt also nicht nur durch die Struktur, sondern auch das Material dieser Nanonoppen zustande.

Hat Walter nun seine Module ultrafein eingewachst?

Gruß
fischkopp

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mit 30x Solara 870TI (170W) & Sunnyboy 5000TL auf Photonenfang
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