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 Einspeisevertrag RWE-Westfalen-Weser-Ems Nächstes Thema anzeigen
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Autor
amerigo
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Angemeldet: 13.09.2007
Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: 14.01.2008, 17:36 Nach oben

Hallo Solaner,

ein frohes Neues erstmal!

Die Fakten:

Meine Anlage ist seit 19.11.2007 am Netz.
Mit dem Datum vom 14. Dezember erhielt die das Angebot über einen Einspeisevertrag. Dem Angebot habe ich nicht entsprochen und dem RWE dieses mitsamt der ersten Rechnung mitgeteilt.
Heute erhielt ich einen Anruf vom RWE: Eine Rechnung sei nicht erforderlich. Es würden im laufenden Jahr zwölf Abschläge gezahlt (prognostizierter Ertrag bei ca 850 KWh/KWp. Von einem Vertragsabschluß war keine Rede mehr!!!!

Aber die Anlage 3 des Vertrages möchte ich doch bitte ausgefüllt ans RWE zurücksenden.
Inhalt von Anlage 3 (u. a.):
-- Frage nach Abtretung zwischen Einspeiser und finanzierender Bank
-- wenn ja - dann Vertragsnummer, Laufzeit etc ....
-- Frage nach meiner Steuernummer, unter der die Umsatzsteuer
abgeführt wird

Wie sind diese Fragen zu bewerten? Geht das die RWE etwas an???

Wie ist Eure Einschätzung?

Mit solarischen Grüssen

Amerigo
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Verfasst am: Nach oben

lehmann28
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Info: Solarteur
Angemeldet: 22.06.2006
Beiträge: 4989
Wohnort: Westfalen

BeitragVerfasst am: 14.01.2008, 18:47 Nach oben

amerigo hat Folgendes geschrieben:
Aber die Anlage 3 des Vertrages möchte ich doch bitte ausgefüllt ans RWE zurücksenden.
Inhalt von Anlage 3 (u. a.):
-- Frage nach Abtretung zwischen Einspeiser und finanzierender Bank
-- wenn ja - dann Vertragsnummer, Laufzeit etc ....
-- Frage nach meiner Steuernummer, unter der die Umsatzsteuer
abgeführt wird

Wie sind diese Fragen zu bewerten? Geht das die RWE etwas an???


Das ist das ganz normale Datenblatt (2 Seiten) in dem Du nochmal deine Anschrift, PV-Komponenten, Steuernummer, Bankverbindung,..etc. angibst. Keine Angst, das ist vollkommen ok. Irgendwie muß die RWE ja mit bekommen wo sie die vielen €uros hinüberweisen sollen. Und die Nennung Steuernummer ist nunmal gesetzlich festgelegt. Wink

Der Tom Cool

_________________
Es gibt 10 verschiedene Arten von Menschen, diejenigen die binär zählen können und diejenigen, die es nicht können
hgf1948
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Info: Betreiber
Angemeldet: 25.04.2006
Beiträge: 774
Wohnort: Am Ammersee

BeitragVerfasst am: 14.01.2008, 23:33 Nach oben

lehmann28 hat Folgendes geschrieben:
amerigo hat Folgendes geschrieben:
Inhalt von Anlage 3 (u. a.):
-- Frage nach Abtretung zwischen Einspeiser und finanzierender Bank
-- wenn ja - dann Vertragsnummer, Laufzeit etc ....
-- Frage nach meiner Steuernummer, unter der die Umsatzsteuer
abgeführt wird

Das ist das ganz normale Datenblatt (2 Seiten) in dem Du nochmal deine Anschrift, PV-Komponenten, Steuernummer, Bankverbindung,..etc. angibst. Keine Angst, das ist vollkommen ok. Irgendwie muß die RWE ja mit bekommen wo sie die vielen €uros hinüberweisen sollen. Und die Nennung Steuernummer ist nunmal gesetzlich festgelegt.
Der Tom

Hallo,

wenn eine UStIdNr vorhanden ist, reicht es diese anzugeben (es gibt dann keine gesetzliche Verpflichtung die Steuernummer Dritten mitzuteilen).

Weshalb sollte aber die erste Frage beantwortet werden (zumal es ja auch Fälle geben soll, wo es gar keine finanzierende Bank gibt!)?

Gruß hgf

_________________
6,45 kWp, 30 Sanyo HIP-215NHE, 3 SMA SB 2100TL, SL800e, Inbetriebnahme 17.12.2007
Azimuth 180°, Neigung 40°, Verschattungen (Gaube, 2 Kamine, 3 Bäume)
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james.blond65
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Angemeldet: 19.04.2007
Beiträge: 620
Wohnort: wo es schön ist, nur zu selten die Sonne scheint

BeitragVerfasst am: 15.01.2008, 00:15 Nach oben

Hallo Amerigo, ich bin immer wieder verwundert, wie hier die Kontakte mit den EVU`s dargestellt werden. Es entsteht immer der Eindruck, das seien die Bösen, gegen die wir (die Betreiber) uns wehren müßten.

Vergessen wird scheinbar häufig, dass eine freundliche Anfrage über das weitere Vorgehen nach Anschluß der Anlage ans Netz, den konkreten Ablauf der Zahlungen und die für eine Bearbeitung notwendigen Daten, die das EVU braucht, um dir dein Geld zu überweisen, ganz leicht die Tür für eine konstruktive Zusammenarbeit öffnet.

Erstens hat man dann einen konkreten Ansprechpartner für weitere Fragen, die sich immer mal im Lauf der Zeit ergeben können und zweitens kommt es erst gar nicht zu unnötigen Mißverständnissen.

Ich finde, dass man als Unternehmer (...und das bist du nun mal als Betreiber einer Photovoltaikanlage) auch eine gewisse Professionalität gegnüber seinem Geschäftspartner (dem EVU) haben sollte, Emotionen helfen da oft nicht weiter.

......Nur so ein Gedanke, mir ist halt aufgefallen, dass es doch einiger Threads dieser Art gibt........

...die mit ein bischen "Goodwill" und Verständnis für die Gegenseite, wahrscheinlich gar nicht geschrieben werden müßten

james.blond65

_________________
Auch das ist Kunst, ist Gottes Gabe, aus ein paar sonnenhellen Tagen sich so viel Licht ins Herz zu tragen, dass, wenn der Sommer längst verweht, das Leuchten immer noch besteht (Johann Wolfgang von Goethe)
das399igste
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Angemeldet: 05.05.2007
Beiträge: 1530
Wohnort: Region Hannover

BeitragVerfasst am: 15.01.2008, 01:23 Nach oben

james.blond65 hat Folgendes geschrieben:

Vergessen wird scheinbar häufig, dass eine freundliche Anfrage über das weitere Vorgehen nach Anschluß der Anlage ans Netz, den konkreten Ablauf der Zahlungen und die für eine Bearbeitung notwendigen Daten, die das EVU braucht, um dir dein Geld zu überweisen, ganz leicht die Tür für eine konstruktive Zusammenarbeit öffnet.


leider wird sehr oft vergessen, das Antworten vom VNB nicht immer neutral und vorteilhaft für den Betreiber sind. Oftmals werden sogar Falschaussagen getätigt oder wesentliche Umstände wissentlich verschwiegen. Wenn die Anlage ans Netz geht stimmt oftmals die Chemie schon nicht mehr.

Zitat:

Erstens hat man dann einen konkreten Ansprechpartner für weitere Fragen, die sich immer mal im Lauf der Zeit ergeben können und zweitens kommt es erst gar nicht zu unnötigen Mißverständnissen.


wer sich nicht auch an anderen Stellen über seine rechte und Pflichten informiert kann schon mal "übers Ohr gehauen werden".

Zitat:

Ich finde, dass man als Unternehmer (...und das bist du nun mal als Betreiber einer Photovoltaikanlage) auch eine gewisse Professionalität gegnüber seinem Geschäftspartner (dem EVU) haben sollte, Emotionen helfen da oft nicht weiter.


ich unterstelle einfach mal, das amerigo in seiner Rechnung alle für den VNB relevanten Daten genannt hat - wurde hier ja oft genug beschrieben wie eine Rechnung aussieht. Der VNB braucht also nur diese Daten zu übernehmen und die Rechnung zu bezahlen. Sollte nicht zu viel verlangt sein. Die bereits vorliegenden Daten nochmals abzufragen, nur weil sie sie auf irgendeinen besonderen Formular haben möchten grenzt an Schikane, auch die Arbeitszeit eines PV-Anlagenbetreibers ist wertvoll.


Zitat:

...die mit ein bischen "Goodwill" und Verständnis für die Gegenseite, wahrscheinlich gar nicht geschrieben werden müßten

das kann man nun 1:1 an die Adresse der VNB schicken.

Mich hat noch kein Lieferant gefragt ob und wie ich eine Rechnung haben möchte, ich bekomme diese einfach. Und sollte ich danach noch Fragebögen verschicken würde ich nicht wirklich mit einer Antwort rechnen. Die Zahlungserinnerung kommt aber bestimmt nach Fristablauf.

Ich möchte nicht in Abrede stellen, das es auch VNB geben soll die mit ihren Lieferanten vorbildlich uns partnerschaftlich umgehen, nur habe ich diese Erfahrung leider nicht machen dürfen.

Sonnige Grüße
Harald

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lehmann28
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Angemeldet: 22.06.2006
Beiträge: 4989
Wohnort: Westfalen

BeitragVerfasst am: 15.01.2008, 08:20 Nach oben

das399igste hat Folgendes geschrieben:
Ich möchte nicht in Abrede stellen, das es auch VNB geben soll die mit ihren Lieferanten vorbildlich uns partnerschaftlich umgehen, nur habe ich diese Erfahrung leider nicht machen dürfen.


Also ich für meinen Teil muß sagen, daß die Zusammenarbeit mit der RWE Westfalen-Weser Ems am einfachsten und unproblematischten ist. Hier und da gibt es immer mal wieder kleinere Ungereimtheiten, aber nichts was auf dem kleinen Dienstweg nicht aus der Welt zu schaffen ist. Da ist die E.ON ein alter schwerfälliger Dinosaurier gegen.

Und die zwei Datenblätter sind wirklich nichts schlimmes oder irgendeine Gängelei der RWE. Sie dienen nur nochmal zum Datenabgleich und zur Bestätigung der errichteten Anlage. Und vom Zeitaufwand würde ich sagen, dauert die ganze Geschichte vielleicht 5min. Umgerechnet auf die 20 Jahre Anlagenlaufzeit und auf die installierte kWp sind das .... Wink


Der Tom Cool

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james.blond65
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Beiträge: 620
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BeitragVerfasst am: 15.01.2008, 12:19 Nach oben

Hallo zusammen,

@das399igste: ...und darum gefällt mir das Forum so gut, weil man hier eben von seinen Erfahrungen berichten oder von den Erfahrungen anderer hören kann.
Ich habe mit zwei verschiedenen EVU's zu tun gehabt (EON AVACON und Heider (lokales EVU in Abhängigkeit der bayr. EON), habe mit beiden EVU's ganz unproblematisch im Vorfeld bzw. kurz vor Anschluß der Anlage Telefonate geführt, habe bei keinem EVU einen Vertrag und bekomme ganz unproblematisch regelmäßig monatlich mein Geld (bei Heider ist die Anlage am 20.12. ans Netz gegangen, mein erster Abschlag war am 09.01.08 auf dem Konto,die Jahresendabrechnung für 2007 wird in ca. einer Woche folgen.

Man sieht, so unterschiedlich kann's laufen.r

james.blond65

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amerigo
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Angemeldet: 13.09.2007
Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: 15.01.2008, 16:59 Nach oben

james.blond65 hat geschrieben:
Zitat:
Hallo Amerigo, ich bin immer wieder verwundert, wie hier die Kontakte mit den EVU`s dargestellt werden. Es entsteht immer der Eindruck, das seien die Bösen, gegen die wir (die Betreiber) uns wehren müßten.

Vergessen wird scheinbar häufig, dass eine freundliche Anfrage über das weitere Vorgehen nach Anschluß der Anlage ans Netz, den konkreten Ablauf der Zahlungen und die für eine Bearbeitung notwendigen Daten, die das EVU braucht, um dir dein Geld zu überweisen, ganz leicht die Tür für eine konstruktive Zusammenarbeit öffnet.


Hola James,

ich denke, daß ich ein durchaus umgänglicher Mensch bin. Die RWE kommt aber ziemlich merkwürdig rüber. Nachdem die Anlage durch den Solateur installiert und angemeldet hatte, erhielt ich von der RWE den Vertrag zur Unterschrift zugesandt (Der Vertrag welcher von der Zeitschrift Photon als kritisch bewertet wurde und vor dessen Unterschrift gewarnt wurde).
Damit waren doch schon mal Fakten geschaffen, und ich war nicht der Meinung der RWE eine frendliche Anfrage über die weitere Vorgehnsweise übermitteln zu müssen.
Ein netter frendlicher Brief, in dem ich darauf hinwies, das die Annahme eines Vertrages nicht notwendig ist hat ein weiteres Faktum geschaffen.
Eine beiliegende Rechnung über den ersten Vergütungsbetrag (ich muß ja auch mal was einnehmen) in einem Outfit welches sich an einer RWE-Rechnung orientiert kann auch nicht gegen eine Nettikette verstossen haben.

Und wie ich schon andeutete, spielte in einem fogenden Telefonat der Vertrag keine Rolle mehr. Ich stelle mir schon die Frage, warum will man mich mit so einem Vertragswesen beeindrucken. Mit dem Vertrag klappte es nicht Man wolle doch zumindest die besagte Anlage ausgefüllt zurück, weil man wissen möchte ob ich eine Bankabtretung vereinbart habe (mit Banknahme, Vertragsnummer, Laufzeit), so der RWE-Mitarbeiter.

Als Unternehmerneulin bin ich der Meinung, dass sich Geschäftspartner auf gleicher Augenhöhe begegnen sollten. Bein RWE habe ich aber von Anfan an den Eindruck, dass man zeigen wollte, wer der Chef im Ring ist. An das Anschlussanbebot für die Anlage fühlte man sich gebunden zum zu einem bestimmten Datum, falls man dieses nicht unterzeichen. Das nenn ich Druck ausüben und zeugt davon, dass die RWE mit alternativen Energieerzeugenern proffessionell umgehen kann.

Schlussendlich: ich bin beim Netzbetreiber RWE angeschlossen, ich werde mein Wohneigentum nicht aufgeben, die erzeugte Energie werde ich nicht ins Erdreich leiten. Also wird die RWE ihren Verpfichtungen nachkommen. Und das ist gut so!!!

Und mir steht als Energieabnehmer zu, mich nach einem alternativen Stromanbieter umzusehen. So ist das Leben!

Adios

amerigo
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