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 photovoltaik referat frage Nächstes Thema anzeigen
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juhecomp
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Angemeldet: 15.12.2007
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 15.12.2007, 16:51 Nach oben

Hallo
Ich bin 14 Jahre und muss nächste woche ein Referat in Physik über Photovoltaik halten jetzt wollte ich fragen ob der inhalt dieser Seite:

http://www.solarserver.de/wissen/photovoltaik.html

inhaltlich richtig ist.
Und ob ihr noch gute info seiten kennt die nicht dass ganze nicht soo kompliziert beschreiben, da ich es ja auch erklären muss (vor der ganzen klasse)

Vielen Dank schon mal im Voraus


MFG Julian
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Verfasst am: Nach oben

lehmann28
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Info: Solarteur
Angemeldet: 22.06.2006
Beiträge: 5221
Wohnort: Westfalen

BeitragVerfasst am: 15.12.2007, 17:08 Nach oben

Hallo Julian,

zunächsteinmal ein großes HERZLICHES WILLKOMMEN hier im Photovoltaikforum.

Schau hier mal nach:
http://de.wikipedia.org/wiki/Photovoltaik

Ob diese Erklärungen allerdings verständlicher für dich sind kann ich nicht sagen.

Ansonsten kannst Du auch gerne dein Referat hier ins Forum stellen und wir schauen uns das mal an. Kurzfristig läßt sich das dann auch bestimmt korrigieren und ein bißchen zurechtpfeilen.

Ich für meinen Teil freue mich zumindest immer, wenn sich unsere Jugend bereits mit dem Thema auseinander setzt. Ich war damals auch 14 Jahre alt als ich das erste Mal von der Photovoltaik gehört habe. Seit dem hat es mich nicht mehr losgelassen.

Der Tom Cool

_________________
Es gibt 10 verschiedene Arten von Menschen, diejenigen die binär zählen können und diejenigen, die es nicht können
firestarter
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Angemeldet: 24.06.2007
Beiträge: 231

BeitragVerfasst am: 16.12.2007, 01:14 Nach oben

Hallo,

also die beste Erklärung die man so sehen kann,
ist eine Sondersendung der "Sendung mit der Maus" zum Thema photovoltaik...Titel: "Wie man aus Sonne und Sand Strom macht"

Echt...nicht nur was für Kinder, sondern auch für einen Großteil der erwachsenden Bevölkerung äußerst anschaulich erklärt.


Gibts kostenpflichtig im Archiv des wdr...aber vll. kann es Dir ja auch so einer einen legalen Mitschnitt der Sendung vermitteln
juhecomp
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Angemeldet: 15.12.2007
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 16.12.2007, 16:51 Nach oben

Hier mein Referat:

Zitat:

Photovoltaik

Die direkte Umwandlung von Lichtenergie in Elektrischenergie wird Photovoltaik genannt.

1. Wie funktioniert das?
Der photovoltaische Effekt findet in der Solarzelle statt. Eine Solarzelle besteht aus einem Halbleitermaterial.
Ein Halbleiter ist ein Material, welches unter Licht oder Wärme zufuhr elektrisch leitfähig wird. Je höher die Frequenz des Lichtes oder je wärmer sie Temperatur, desto Leitfähiger werden sie für elektrischen Strom.
Die meisten auf der Welt produzierten Solarzellen werden aus dem Halbleiter Silizium hergestellt. Der Vorteil von Silizium ist, dass er als zweithäufigstes Element in der Erdschicht vorkommt und dass es sehr umweltfreundlich Verarbeitet werden kann.
Je nach Produktion werden Silizium Zellen unterschieden:
- Monokristallines Silizium: Werden am häufigsten angewendet. Man kann sie an ihrer gleichmäßigen Oberfläche so wie an ihren runden Ecken erkennen.
- Amorphes Silizium: Wird meist in Taschenrechnern verwendet.
- Solarzellen aus Gallium-Arsenit und Cadmium-Tellurid: Haben einen hohen Wirkungsgrat sind aber auch Giftig.
Polykristallines Silizium: Unregelmäßige Oberfläche
In einer Solarzelle müssen die Elektronen, welche die Photonen des Sonnenlichts freisetzen, zu den Kontakten wandern. Damit sie dies tun, baut man in die Solarzelle ein so genannten p-n Übergang ein. Dazu „dotiert“ man Vorder- und Rückseite der Solarzelle mit einer sehr kleinen Anzahl bestimmter Atome. Dotieren heißt, dass sie mit einem anderen bestimmten Stoff „ausgestattet werden. Auf die eine Seite kommen Phosphor-, auf die andere Seite kommen Boratome. Die Konzentration ist minimal, nur ein Phosphor- bzw. Boratom auf eine Milliarde Siliziumatome. Die mit Phosphor dotierte Schicht nennt man n-Halbleiterschicht, da sich hier später die negativ geladenen Elektronen sammeln, die mit Bor dotierte Schicht wird p-Halbleiterschicht genannt, da hier die positiv geladenen Elektronen hinkommen werden.
Fällt nun Licht auf die Solarzelle, beginnt der photovoltaische Effekt. Die Photonen übertragen ihre Energie auf Elektronen und lösen sie aus ihren Atomen, so dass sie frei beweglich sind. Es entstehen freie Elektronen und Löcher. Durch den p-n Übergang sammeln sich die Elektronen in der n-Halbleiterschicht und die Löcher in der p-Halbleiterschicht. Schließt man nun den Stromkreis, zum Beispiel mit einem kleinen Motor, so fließt Gleichstrom. Um mehr Strom zu erzeugen werden mehrere Solarzellen hintereinander zu einem Solarmodul geschaltet. Viele Solarmodule ergeben eine Photovoltaikanlage.



2. Wo und wie wird es angewendet.
Der erzeugte Strom kann in das Stromnetz eingespeist werden.
Dabei muss hinter die Solaranlage ein Wechselrichter geschaltet werden. Dieser wandelt den Gleichstrom in Wechselstrom um damit man den Strom ganz normal aus der Steckdose „holen“ kann. Dann wird der Strom direkt ins öffentliche Stromnetz geleitet, vorher wird gezählt wie viel Strom produziert wurde. Den eigenen Strom bezieht man auch von dort.
Der erzeugte Strom kann auch auf einem Akku gespeichert werden, und nur dann genutzt werden wenn er benötigt wird. Dieses System nennt man Inselsystem. Ein Beispiel für ein solches ist der Parkscheinautomat oder ein Solarspielzeug.

3.Vorteile

- Durch die Nutzung von Photovoltaik werden Erneuerbare Energien gefördert.
- Beitrag zur CO2-Emissionsminderung
- Sehr seltene Ausfälle
- Hoher Wirkungsgrad auch bei geringer Sonneneinstrahlung
- Einspeisevergütung (38 Cent pro kWh).
- Unabhängig von steigenden Energiepreisen
- Kann ohne weitere Kosten genutzt werden
firestarter
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Angemeldet: 24.06.2007
Beiträge: 231

BeitragVerfasst am: 16.12.2007, 17:25 Nach oben

hui ui ui,

da hst Du noch einiges vor Dir


1. mal auf die Rechschreibung achten...ist einiges an Fehlern drin

2. auch fachlich,
also wie Du das Wirkprinzip erklärst haut nicht ganz hin (oder schlecht beschrieben)

Du sagst,
für die 7. Klasse...wie weit seid ihr denn dort fachlich?
also von wegen Halbleiterprinzip, Dotierung, Begriff Strom etc.?


muss gleich los,
aber wollt es erstmal loswerden.
juhecomp
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Angemeldet: 15.12.2007
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 16.12.2007, 17:32 Nach oben

9. Klasse
des mit rechtschreibfehlern hab ich noch net kontrolliert Smile
es wäre nett wenn ichr mir ein bisschen mit der fachlichen verbesserung helfen könntt da ihr euch ja sicher gut auskennt
Sonnenfinsternis
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Info: Betreiber
Angemeldet: 22.08.2007
Beiträge: 669
Wohnort: Frohburg

BeitragVerfasst am: 16.12.2007, 17:42 Nach oben

Das sieht doch schon mal nicht schlecht aus.
juhecomp hat Folgendes geschrieben:
3.Vorteile

- Durch die Nutzung von Photovoltaik werden Erneuerbare Energien gefördert.
- Beitrag zur CO2-Emissionsminderung
- Sehr seltene Ausfälle
- Hoher Wirkungsgrad auch bei geringer Sonneneinstrahlung
- Einspeisevergütung (38 Cent pro kWh).
- Unabhängig von steigenden Energiepreisen
- Kann ohne weitere Kosten genutzt werden

würde ich folgendermaßen abändern:

- Durch die Nutzung von Photovoltaik als erneuerbare Energie werden Umwelt & Ressourcen geschont
- Beitrag zur CO2-Emissionsminderung
- Verbreiterung des Bezugsquellenangebotes (für Strom)
- sehr geringer Wartungsbedarf
- nutzbar auch bei geringer Sonneneinstrahlung
- hohe Einspeisevergütung, da Förderung durch EEG (49,21 Cent pro kWh)
- nach der Installation fallen nur geringe laufende Kosten an
- Schaffung von Arbeitsplätzen & Knowhow

Sonnenfinsternis

_________________
am Netz seit 17.10.2007 mit 6,3 kWp
36 * Suntechpower STP175S
1 * Fronius IG 60
Dachausrichtung 225° Dachneigung 38°
http://www.sonnenertrag.eu/detail.php?pk=1761
lehmann28
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Angemeldet: 22.06.2006
Beiträge: 5221
Wohnort: Westfalen

BeitragVerfasst am: 16.12.2007, 17:47 Nach oben

Hier ist noch ein guter link zur Informationsbeschaffung:

http://www.g-o.de/dossier-126-1.html

Der Tom Cool

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Wohnort: Hude (Oldb)

BeitragVerfasst am: 16.12.2007, 19:56 Nach oben

Zitat:

- Solarzellen aus Gallium-Arsenit und Cadmium-Tellurid: Haben einen hohen Wirkungsgrat sind aber auch Giftig.

Die Schreibweise ist Galliumarsenid (GaAs); Wirkungsgrad

Zitat:

Polykristallines Silizium: Unregelmäßige Oberfläche

Polykristallin heißt nicht, dass die Oberfläche unregelmäßig ist, sondern, dass in der Solarzelle die Kristallstruktur nicht einheitlich ausgerichtet ist. Die Richtung der Kristallebenen variiert. Da das Licht vornehmlich an den Kristallebenen reflektiert wird, sieht das Material an manchen Stellen dunkel, an anderen hell aus, je nach Blickrichtung und Lichteinfall.

Zitat:

Die mit Phosphor dotierte Schicht nennt man n-Halbleiterschicht, da sich hier später die negativ geladenen Elektronen sammeln, die mit Bor dotierte Schicht wird p-Halbleiterschicht genannt, da hier die positiv geladenen Elektronen hinkommen werden.

Diesen Absatz würde ich nochmal komplett überarbeiten. Hier ist es ganz gut erklärt: http://www.sfv.de/lokal/mails/phj/solarzel.htm

Viel Erfolg!

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Sonnige Grüße aus Hude
von
Familie Schnieder

Module: 31x Ersol Aimex M 225 (6,98 kWp)
WR: 2x Kaco Powador 3500xi (15/16)
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juhecomp
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Angemeldet: 15.12.2007
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 18.12.2007, 18:26 Nach oben

Habs mal bearbeitet nicht rechtschreiblich Smile da ich es nur vortragen muss:

Zitat:
Photovoltaik

Die direkte Umwandlung von Lichtenergie in Elektrischenergie wird Photovoltaik genannt.
Entdeckt wurde der dazu führende Effekt von Alexander Bequerel.

1. Wie funktioniert das?
Der photovoltaische Effekt findet in der Solarzelle statt. Bei diesem Effekt werden freie Elektronen, bei Lichteinfall, von den Lichtteilchen gelöst, sofern genügend Energie freigesetzt werden kann. Die Energie eines Photons ist abhängig von seiner Frequenz, je höher diese ist desto höher ist auch die Energie. Blaues oder Lila Licht haben, im Gegensatz zu rotem Licht, eine sehr hohe Frequenz Eine Solarzelle besteht aus einem Halbleitermaterial.
Ein Halbleiter ist ein Material, welches unter Licht oder Wärme zufuhr elektrisch leitfähig wird. Je höher die Frequenz des Lichtes oder je wärmer sie Temperatur, desto Leitfähiger werden sie für elektrischen Strom.
Die meisten auf der Welt produzierten Solarzellen werden aus dem Halbleiter Silizium hergestellt. Der Vorteil von Silizium ist, dass er als zweithäufigstes Element in der Erdschicht vorkommt und dass es sehr umweltfreundlich Verarbeitet werden kann.
Je nach Produktion werden Silizium Zellen unterschieden:
ß Monokristallines Silizium: Werden am häufigsten angewendet. Man kann sie an ihrer gleichmäßigen Oberfläche so wie an ihren runden Ecken erkennen.
ß Amorphes Silizium: Wird meist in Taschenrechnern verwendet.
ß Solarzellen aus Galliumarsenid und Cadmium-Tellurit: Haben einen hohen Wirkungsgrat sind aber auch Giftig.

In einer Solarzelle müssen die Elektronen, welche die Photonen des Sonnenlichts freisetzen, zu den Kontakten wandern. Damit sie dies tun, baut man in die Solarzelle einen so genannten pn-Übergang ein. Dazu werden Vorder- und Rückseite der Solarzelle mit einer sehr kleinen Anzahl bestimmter Atome dotiert. Dotieren heißt, dass sie mit einem anderen bestimmten Stoff „ausgestattet“ werden. Auf die eine Seite kommen Phosphoratome, diese Seite nennt man n-Halbleiterschicht, auf die andere Seite kommen Boratome, diese wird p-Halbleiterschicht genannt. Zwischen diesen beiden Schichten bildet sich der pn-Übergang. An diesem Übergang baut sich ein inneres elektrisches Feld auf, das zu einer Ladungstrennung, d.h. eine Trennung der positiv- und negativ- geladenen Elektronen, der bei Lichteinfall freigesetzten Elektronen führt. Über Metallkontakte kann eine elektrische Spannung abgegriffen werden. Wird der äußere Kreis geschlossen, das heißt ein elektrischer Verbraucher angeschlossen, fließt ein Gleichstrom.
Um mehr Strom zu erzeugen werden mehrere Solarzellen hintereinander zu einem Solarmodul geschaltet. Viele Solarmodule ergeben eine Photovoltaikanlage.



2. Wo und wie wird das angewendet.
Der erzeugte Strom kann in das Stromnetz eingespeist werden.
Dabei muss hinter die Solaranlage ein Wechselrichter geschaltet werden. Dieser wandelt den Gleichstrom in Wechselstrom um damit man den Strom ganz normal aus der Steckdose „holen“ kann. Dann wird der Strom direkt ins öffentliche Stromnetz geleitet, vorher wird gezählt wie viel Strom produziert wurde. Den eigenen Strom bezieht man auch von dort.
Der erzeugte Strom kann auch auf einem Akku gespeichert werden, und nur dann genutzt werden wenn er benötigt wird. Dieses System nennt man Inselsystem. Ein Beispiel für ein solches ist der Parkscheinautomat oder ein Solarspielzeug.



3.Vorteile

- Durch die Nutzung von Photovoltaik als erneuerbare Energie werden Umwelt & Ressourcen geschont
- Beitrag zur CO2-Emissionsminderung
- sehr geringer Wartungsbedarf
- nutzbar auch bei geringer Sonneneinstrahlung
- hohe Einspeisevergütung, da Förderung durch EEG (49,21 Cent pro kWh)
- Nach der Installation fallen nur geringe laufende Kosten an

Xam Ralos
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Angemeldet: 10.11.2005
Beiträge: 2211

BeitragVerfasst am: 18.12.2007, 19:08 Nach oben

Weiterer Vorschlag....kanns auch abändern..bin auch ncht gut in Rechtschreibung...also noch mal darüberschauen...

Zitat:
2. Wo und wie wird es angewendet.
Der erzeugte Strom kann in das Stromnetz eingespeist werden.
Dabei muss hinter die Solaranlage ein Wechselrichter geschaltet werden. Dieser wandelt den Gleichstrom in Wechselstrom um damit man den Strom ganz normal aus der Steckdose „holen“ kann. Dann wird der Strom direkt ins öffentliche Stromnetz geleitet, vorher wird gezählt wie viel Strom produziert wurde. Den eigenen Strom bezieht man auch von dort.
Der erzeugte Strom kann auch auf einem Akku gespeichert werden, und nur dann genutzt werden wenn er benötigt wird. Dieses System nennt man Inselsystem. Ein Beispiel für ein solches ist der Parkscheinautomat oder ein Solarspielzeug.


Der erzeugte Strom kann danach in folgenden Bereichen genutzt werden:

Netzgekoppelten Anlage
Die verfügbare Energie wird dem öffentliche Versorgungsnetz zugeführt. Dazu wird zwischen Solarmodule und dem Netz ein Wechselrichter geschaltet. Dieser wandelt den Gleichstrom in Wechselstrom um und speist diesen in das Versorgungsnetz ein. Der Netzbetreiber ist verpflichtet den erzeugten Strom dem Betreiber abzukaufen. Diese Energie wird danach an der handelsüblichen Steckdose verbraucht. Das Versorgungsnetz wirkt dabei wie eine Akku, jedoch nicht im technischen Sinne. Der Besitzer wird sozusagen zum Kraftwerksbetreiber wie die E-on, RWE, Vattenfall oder ähnlich.

Netz unabhängige Anlage, Inselanlage
Die verfügbare Energie der Solarmodule wird in einem Akku zwischengespeichert. Auch hier wird wiederum ein Wechselrichter gebraucht, der dieses mal die Energie nicht ins Versorgungsnetz einspeist, sondern einen Verbraucher direkt mit Energie versorgt. Anwendungen finden sich unteranderem in Alphütten, Boote/Jachten, Parkscheinautomaten oder in Drittweltldörfer ohne Stromanschluss.

_________________
32.06kWp Kyocera KC-167 GH-2; Solarmax40
16.34kWp Kyocera KC170 GHT-2; 2xSolarmax6000C 1x6000S
109.2kWp Sharp NT R5E3E; Solarmax100C
juhecomp
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Angemeldet: 15.12.2007
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 18.12.2007, 19:34 Nach oben

Vielen Dank an euch alle
ist es so vortragsreif???? oder sind manche "fachlichen" dinge noch unorrekt???
Wiese
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Angemeldet: 28.01.2007
Beiträge: 1989
Wohnort: 76297

BeitragVerfasst am: 18.12.2007, 20:58 Nach oben

Hallo juhecomp

hier noch ein link für Dich http://www.iundm.de/lars/4_2_Photovoltaik.html

ich hab mir erlaubt, direkt in Deinem Text Ergänzungen und Änderungen einzufügen.
Viel Spass bei Deinem Vortrag.

Peter

Photovoltaik

Die direkte Umwandlung von Lichtenergie in Elektrischenergie wird Photovoltaik genannt.
Entdeckt wurde der dazu führende Effekt von Alexander Bequerel.

1. Wie funktioniert das?
Der photovoltaische Effekt findet in der Solarzelle statt. Bei diesem Effekt werden freie Elektronen, bei Lichteinfall, von den Lichtteilchen gelöst, sofern genügend Energie freigesetzt werden kann. Die Energie eines Photons ist abhängig von seiner Frequenz, je höher diese ist desto höher ist auch die Energie. Blaues oder Lila Licht haben, im Gegensatz zu rotem Licht, eine sehr hohe Frequenz Eine Solarzelle besteht aus einem Halbleitermaterial.
Ein Halbleiter ist ein Material, welches unter Licht oder Wärme zufuhr elektrisch leitfähig wird. Je höher die Frequenz des Lichtes oder je wärmer sie Temperatur, desto Leitfähiger werden sie für elektrischen Strom.
Die meisten auf der Welt produzierten Solarzellen werden aus dem Halbleiter Silizium hergestellt. Der Vorteil von Silizium ist, dass er als zweithäufigstes Element in der Erdschicht vorkommt und dass es sehr umweltfreundlich Verarbeitet werden kann.
Je nach Produktion werden Silizium Zellen unterschieden:
ß Monokristallines Silizium: Ist am teuersten und hat den höchsten Wirkungsgrad. Monokristalline Zellen können fast 20% des einfallenden Lichtes in Strom umwandeln. Monokristalline Zellen werden aus einem großen Siliziumkristall hergestellt und sind fast schwarz. Der Kristall ist rund, und bis zu einem Meter lang, und hat etwa 12 bis 15 cm Durchmesser.
Polykristallines Silizium: Ein polykristalliner Siliziumblock, manchmal auch als multikristalin bezeichnet, besteht aus vielen Einzelkristallen und kann in eckige Formen gegossen werden. Für die Herstellung von poykristallinem Silizium wird weniger Energie benötigt. Durch die eckige Form entsteht auch weniger Abfall bei der Herstellung. Der Wirkungsgrad ist nur geringfügig niedriger als bei Monokristallinem Silizium.
Die runden Mono-Kristalle und die eckigen polykristallinen Blöcke weden dann in Scheiben geschnitten. Um den Platz auf einem Modul besser ausnutzen zu können, weden die runden Kristalle so zurechtgeschnitten, dass quadratische Zellen mit abgerundetet Ecken entstehen. Die polykristallinen Zellen schimmern in verschiedenen Blautönen, weil die einzelnen Kristalle verschiedene Ausrichtungen haben und dadurch das Licht unterschiedlich brechen.
[/b]ß Amorphes Silizium: Wurde früher meist in Taschenrechnern verwendet. Heute werden aber wegen der kostengünstigen Herstellung auch Solarmodule damit hergestellt. Die Entwicklung hat erst begonnen, und niemand kann voraussagen, wie leistungsfähig diese Module einmal sein werden. Zur Zeit leisten Amorphe Solarmodule etwa die Hälfte der Kristallinen Module.

ß Solarzellen aus Galliumarsenid und Cadmium-Tellurit: Haben einen hohen Wirkungsgrat sind aber auch Giftig.

In einer Solarzelle müssen die Elektronen, welche die Photonen des Sonnenlichts freisetzen, zu den Kontakten wandern. Damit sie dies tun, baut man in die Solarzelle einen so genannten pn-Übergang ein. Dazu werden Vorder- und Rückseite der Solarzelle mit einer sehr kleinen Anzahl bestimmter Atome dotiert. Dotieren heißt, dass sie mit einem anderen bestimmten Stoff „ausgestattet“ werden. Auf die eine Seite kommen Phosphoratome, diese Seite nennt man n-Halbleiterschicht, auf die andere Seite kommen Boratome, diese wird p-Halbleiterschicht genannt. Zwischen diesen beiden Schichten bildet sich der pn-Übergang. An diesem Übergang baut sich ein inneres elektrisches Feld auf, das zu einer Ladungstrennung, d.h. eine Trennung der positiv- und negativ- geladenen Elektronen, der bei Lichteinfall freigesetzten Elektronen führt. Über Metallkontakte kann eine elektrische Spannung abgegriffen werden. Wird der äußere Kreis geschlossen, das heißt ein elektrischer Verbraucher angeschlossen, fließt ein Gleichstrom.
Um mehr Strom zu erzeugen werden mehrere Solarzellen hintereinander zu einem Solarmodul geschaltet. Viele Solarmodule ergeben eine Photovoltaikanlage.



2. Wo und wie wird das angewendet.
Der erzeugte Strom kann in das Stromnetz eingespeist werden.
Dabei muss hinter die Solaranlage ein Wechselrichter geschaltet werden. Dieser wandelt den Gleichstrom in Wechselstrom um damit man den Strom ganz normal aus der Steckdose „holen“ kann. Dann wird der Strom direkt ins öffentliche Stromnetz geleitet, vorher wird gezählt wie viel Strom produziert wurde. Den eigenen Strom bezieht man auch von dort.
Der erzeugte Strom kann auch auf einem Akku gespeichert werden, und nur dann genutzt werden wenn er benötigt wird. Dieses System nennt man Inselsystem. Ein Beispiel für ein solches ist der Parkscheinautomat oder ein Solarspielzeug.



3.Vorteile

- Durch die Nutzung von Photovoltaik als erneuerbare Energie werden Umwelt & Ressourcen geschont
- Beitrag zur CO2-Emissionsminderung
- sehr geringer Wartungsbedarf
- nutzbar auch bei geringer Sonneneinstrahlung
- hohe Einspeisevergütung, da Förderung durch EEG (49,21 Cent pro kWh)
- Nach der Installation fallen nur geringe laufende Kosten an

- eine PV-Anlage besteht hautsächlich aus Glas, Aliminium, Silizium und die Kabel sind aus Kupfer. All diese Stoffe können wiederverwendet werden. Aluminium und Glas und Kupfer sind wertvolle Rohstoffe, und das Silizium ist absolut ungiftig.

_________________
5,8 kWp laut Flashliste
32 Sharp Mono 180 Watt SolarMax 6000 C
Ausrichtung 170 Grad Süd 45 Grad Dachneigung
Anlage läuft seit 01.03.2007
http://www.solarlog-home3.de/wiesenmaier

Wo ich nicht bin, da ist das Glück.
- Christa Wolf -
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