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 100 A Hausanschluß - 60 kWp PV möglich? Nächstes Thema anzeigen
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Autor
mwanton
Fleißiges Mitglied
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Info: Betreiber
Angemeldet: 29.04.2007
Beiträge: 543
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: 27.11.2007, 13:30 Nach oben

Plane auf einer Bootshalle eine 60 kWp Anlage. Die Halle verfügt über einen 100 A Hausanschluß, über den nach U x I x 1,73 knapp 70 kVA bezogen werden können.

Da meine 60 kWp Anlage AC-seitig ca 54 kVA haben wird, sollte es zumindest technisch kein Problem darstellen, den PV Strom am bestehenden Hausanschluß einzuspeisen.

Frage:

Darf das EVU mir in dem Fall einen anderen Einspeisepunkt als den Hausanschluß zuweisen (den ich nach meinem Verständnis auf eigene Kosten zu errichten habe)? Und falls das EVU das darf - was ich befürchte - gibt es Netzbetreiber, die in einem solchen Fall den Hausanschluß akzeptieren und die ich bei meinen Gespächen mit dem örtlichen Netzbetreiber eventuell als Referenz nutzen kann?

Danke & Gruß

mwanton
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Verfasst am: Nach oben

paybacktoday
Fleißiges Mitglied
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Info: Solarteur
Angemeldet: 26.04.2007
Beiträge: 457
Wohnort: Lauda-Königshofen

BeitragVerfasst am: 05.12.2007, 13:03 Nach oben

Hallo mwanton,

einfachste Lösung: Frage beim VNB nach. Sollte normal kein Problem sein den bestehenden Hausanschluß zu nutzen.

mfg Norbert
mwanton
Fleißiges Mitglied
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Info: Betreiber
Angemeldet: 29.04.2007
Beiträge: 543
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: 05.12.2007, 18:01 Nach oben

Jepp, werd ich so machen und hoffen, daß im EVU ein vernünftiger Mensch sitzt ...

Gruß

mwanton
Atommafia
Forumsinventar
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Angemeldet: 28.08.2005
Beiträge: 628

BeitragVerfasst am: 05.12.2007, 19:42 Nach oben

Tach
paybacktoday hat Folgendes geschrieben:
Hallo mwanton,

einfachste Lösung: Frage beim VNB nach. Sollte normal kein Problem sein den bestehenden Hausanschluß zu nutzen.

mfg Norbert


schon einmal so etwas wie die Netzverträglichkeit durchgerechnet ?
Oder mehrmals ?
Und nicht nur pro forma sondern EEG-konform hinsichtlich der Umlegung des Aufwandes, besonders bei Anlagen größer 30 KW

zB
Wohnhaus mitten in der Stadt
Scheune auf dem Dorf
Aussiedlerhof
Gewerbebetrieb mit viel Platz auf der Halle
usw

MfG
mwanton
Fleißiges Mitglied
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Info: Betreiber
Angemeldet: 29.04.2007
Beiträge: 543
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: 05.12.2007, 20:19 Nach oben

Atommafia hat Folgendes geschrieben:
schon einmal so etwas wie die Netzverträglichkeit durchgerechnet ?
Oder mehrmals ?
Und nicht nur pro forma sondern EEG-konform hinsichtlich der Umlegung des Aufwandes, besonders bei Anlagen größer 30 KW

zB
Wohnhaus mitten in der Stadt
Scheune auf dem Dorf
Aussiedlerhof
Gewerbebetrieb mit viel Platz auf der Halle
usw

MfG


Stehe vielleicht auf der Leitung, aber ich weiß nicht ganz was Du sagen willst. Aus meiner Sicht muß bei Anlagen > 30 kVA natürlich die Netzverträglichkeit gesichert sein, aber das gilt sowohl für den Fall, daß der Einspeisepunkt der HA ist oder eine entfernter liegende Trafostation.

Gruß

mwanton
Solaregon
Neu hier
Neu hier


Info: Solarteur
Angemeldet: 13.10.2007
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 05.12.2007, 20:54 Nach oben

Hallo,

ist im EEG §4 Abs. 2 geregelt. Mittels Prüfung (Netzverträglichkeitsprüfung) durch den Netzbetreiber oder einen qualifizierten Dritten wird der nach technischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten geeignete Verknüpfungspunkt mit dem Netz bestimmt.
Dabei gilt:
Netzausbau=Netzbetreiber zahlt (Qualitative Verstärkung des Netzes)
Netzerweiterung=Anlagenbetreiber zahlt (Quantitative Vergrößerung des Netzes)

Gruß
Solaregon
paybacktoday
Fleißiges Mitglied
Fleißiges Mitglied


Info: Solarteur
Angemeldet: 26.04.2007
Beiträge: 457
Wohnort: Lauda-Königshofen

BeitragVerfasst am: 06.12.2007, 07:59 Nach oben

Atommafia hat Folgendes geschrieben:
Tach
paybacktoday hat Folgendes geschrieben:
Hallo mwanton,

einfachste Lösung: Frage beim VNB nach. Sollte normal kein Problem sein den bestehenden Hausanschluß zu nutzen.

mfg Norbert


schon einmal so etwas wie die Netzverträglichkeit durchgerechnet ?
Oder mehrmals ?
Und nicht nur pro forma sondern EEG-konform hinsichtlich der Umlegung des Aufwandes, besonders bei Anlagen größer 30 KW

zB
Wohnhaus mitten in der Stadt
Scheune auf dem Dorf
Aussiedlerhof
Gewerbebetrieb mit viel Platz auf der Halle
usw

MfG


Ich weiß zwar auch nicht was Du sagen willst, aber ich habe nichts anderes gesagt als daß es normal möglich ist diesen Hausanschluß zu benutzen. Wenn daß Netz dieses nicht verträgt ist das nicht als normal einzustufen.
Ich gehe auch nur von den Daten aus die vorgegeben sind und kann von hier aus keine Netzanalyse durchführen um zu versichern daß so ein Anschluß möglich ist.
Deshalb habe ich geschrieben: "Frage beim VNB nach".

mfg Norbert
Straubinger
Vielschreiber
Vielschreiber


Info: Betreiber
Angemeldet: 21.08.2007
Beiträge: 158
Wohnort: Nähe Straubing

BeitragVerfasst am: 18.12.2007, 21:34 Nach oben

Hallo !

ist in Deinem Fall der Hausanschlusskasten für NH00-100A ausgelegt und sind kleinere Sicherungen drin, eventuell sind auch die ´Zählervorsicherungen kleiner. Oder wurden bei der Bootshalle echte 100 A (entspr. rd. 55 kW) gekauft?

Nur zum Verständnis: Wenn ein "normaler" Standard-Hausanschluss mit 35 A (entspr. 20 kW) damals gekauft wurde, muss es aufgrund der Entfernungen zur Trafostation und der Verbauten Leiterquerschnitte noch lange nicht möglich sein, an diesem Hausanschluss auch 100 A zu beziehen (zB wegen zu hohem Spannungsfall).
Im Umkehrschluß bist Du aber dann auch vor unerwünschten Überspannungen geschützt, denn durch die Einspeisung von Strom ins Netz hebst Du ja die Spannung in deiner Kundenanlage an. Sollten die Leiterquerschnitte das nicht verkraften, gehts schnell richtung 250 V, das mögen die Wechselrichter und andere Elektrische Geräte in Deinem Haus dann nicht mehr so gerne.

Sollte ein Bezug von 100 A möglich sein (55 kW Bezug gekauft), dann dürfte die Einspeisung Deiner 60 kW auch klappen. Aber da Du über 30 kW bist, muss auf jeden Fall der Netzbetreiber eine Netzverträglichkeitsprüfung ausrechnen. Er ist aber aufgrund des EEG verpflichtet, den günstigsten Übergabepunkt festzulegen. Und bei den Netzbetreibern arbeiten auch nicht lauter Unmenschen, die einem nur Knüppel zwischen die Beine werfen wollen (bin nämlich selber so einer *g*), sondern zumindest in unserer Firma (groß und rot) sind die Sachbearbeiter sehr bemüht, die Kunden zufrieden zu stellen.

Dazu auch noch eine Anmerkung:
Wenn es mal etwas länger dauert, da das Netz erst ausgebaut werden muss, ist das keine Schikane seitens der Netzbetreiber! Es dauert halt ab und zu ein wenig, bis man ein passendes Konzept ausarbeitet, die erforderlichen Berechnungen anstellt, Grundstücksverhandlungen zur Kabelverlegung führt, das Kabel dann eingräbt und anschließt. Solche Sachen gehen nicht von heute auf morgen, denn das Kabel soll ja nicht nach einem halben Jahr wieder verstärkt werden müssen. Daher bitte ich die betroffenen Leute auch um ein bisschen Verständnis, wenns mal ein paar Tage bzw Wochen dauern kann.

Ich hoffe, ihr nehmt mir nicht krumm, dass ich hier mal für die Netzbetreiber Partei ergreigfe, aber was sich manche Leute noch so kurz vor Weihnachten raushehmen, geht einfach nicht mehr (heute vormittag noch schnell 50 kW angemeldet, vor Weihnachten soll der Zähler ncoh eingebaut werden - geschweige denn der Papierkram - solche Leute wissen doch schon früher, dass sie eine PV-Anlage bauen wollen!?!)

Viele Grüße


Markus

_________________
42 wunderschön schwarze Kyocera KC200GHT-2 an zwei wunderschön silbernen Sunways NT 5000
macht zusammen 8,4 kWp bei Ausrichtung 230° SW und Dachneigung 30°
http://www.sonnenertrag.eu/detail.php?pk=1611
hgf1948
Forumsinventar
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Info: Betreiber
Angemeldet: 25.04.2006
Beiträge: 774
Wohnort: Am Ammersee

BeitragVerfasst am: 19.12.2007, 01:34 Nach oben

Straubinger hat Folgendes geschrieben:
...aber was sich manche Leute noch so kurz vor Weihnachten raushehmen, geht einfach nicht mehr (heute vormittag noch schnell 50 kW angemeldet, vor Weihnachten soll der Zähler ncoh eingebaut werden - geschweige denn der Papierkram - solche Leute wissen doch schon früher, dass sie eine PV-Anlage bauen wollen!?!)

Hi Markus,
...nicht immer.

Wir haben z.B. erst Anfang Dezember erfahren, dass (doch) noch in 2007 aufgebaut werden könnte.
Mündlicher Auftrag am 02.12., Erstellung Datenerfassungsblatt Photovoltaikanlagen (mit Voranfrage) am 07.12., Montage Module am 10.12. und Inbetriebsetzung durch die große und rote Firma am 17.12.2007!

Herzlichen Dank an Ihren Penzberger Kollegen.

Gruß hgf
Straubinger
Vielschreiber
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Info: Betreiber
Angemeldet: 21.08.2007
Beiträge: 158
Wohnort: Nähe Straubing

BeitragVerfasst am: 20.12.2007, 17:31 Nach oben

Hallo hgf

Danke für Dein Lob, ich sag ja, dass alles mögliche getan wird, um die Kunden zufrieden zu stellen (nicht nur bei groß und rot, sondern bei allen Netzbetreibern).
Was ich ansprechen wollte ist, dass ein Netzausbau auch ein wenig Zeit braucht und dass ein solcher bei größeren Anlagen auch eventuell mit eingeplant werden muss. In der Regel gehen kleinere Anlagen bzw. Anlagen, bei denen keine Umbauarbieten im Ortsnetz erforderlich sind, wie bei Dir relativ schnell.


Viele Grüße und ein schönes Fest!!!!

Markus

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trzebi
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Angemeldet: 11.05.2007
Beiträge: 1220
Wohnort: Rheinland Pfalz

BeitragVerfasst am: 20.12.2007, 22:03 Nach oben

Hi Markus,
kann deine Aussagen nur unterstreichen. Habe bisher auch nur gute Erfahrungen mit EVU's gehabt -sicherlich braucht alles seine Zeit - und das mit dem innerhalb von 3 Tagen ans Netz kennt man nur zu gut - und ich denke der Spruch" So wie man in den Wald reinruft, so ..........................."
ist hier passend.

Auch ein schönes Fest

Gruß

_________________
der mit der Sonne tanzt.............................
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