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 Gemeindewerke: Mehr strom als benötigt Nächstes Thema anzeigen
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Autor
Marcel123
Öfters hier
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Angemeldet: 29.08.2007
Beiträge: 23
Wohnort: Nahe Neu-Ulm

BeitragVerfasst am: 08.12.2007, 15:09 Nach oben

Hallo,
wir stecken zur zeit in einem Projekt bei dem auf eine Halle eine 28kw anlage soll.
Wir meldeten also wie jedes mal unser projekt beim zuständigen netzbetreiber in diesem fall die gemeindewerke $ort an.
2 Tage später kam post von den Gemeindewerken, das unsere anlage und auch keine weiteren Anlagen in $ort mehr möglich wären, da $ort in spitzenzeiten schon mehr strom produzieren würde als benötigt und es mit dem rückspeisen zu eon wohl nicht so einfach wäre

könnt ihr euch das wirklich vorstellen? wie sollen wir uns jetzt verhalten?
projekt auf ein anderes dach in anderer gemeinde durchziehen oder gegen gemeindewerke klagen
wie sollen wir uns verhalten?

mfg Marcel
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Verfasst am: Nach oben

luckshome
Fleißiges Mitglied
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Angemeldet: 12.05.2007
Beiträge: 385
Wohnort: Norddeutschland

BeitragVerfasst am: 08.12.2007, 18:44 Nach oben

Marcel123 hat Folgendes geschrieben:

.....
2 Tage später kam post von den Gemeindewerken, das unsere anlage und auch keine weiteren Anlagen in $ort mehr möglich wären, da $ort in spitzenzeiten schon mehr strom produzieren würde als benötigt und es mit dem rückspeisen zu eon wohl nicht so einfach wäre
.....


Zum Glück geht es ja nicht darum was die Stadtwerke gerne wollen sondern nach Gesetzen. In diesen Fall das EEG.

Demnach muss Dein Strom abgenommen und vergütet werden.

Aber die Idee der Stadtwerke ist schon witzig.

Wink
Heinz

_________________
29,90Kw/p + 22,0kw/p + 22,0 kw/p + 23,4 kw/p = 97,30 kw/p bestehend aus KC130GTH-2 sowie KC 200 GTH-2; Solarmax WR C/S
das399igste
Forumsinventar
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Info: Betreiber
Angemeldet: 05.05.2007
Beiträge: 1532
Wohnort: Region Hannover

BeitragVerfasst am: 08.12.2007, 19:11 Nach oben

Das EEG ist da recht eindeutig - der VNB muss den Strom abnehmen und vergüten - und wenn er unter Umständen das Netz auf eigene Kosten entsprechend ausbauen muss.

Die Einwände des Versorgers kann ich aber auch nachvollziehen - mein Bedauern hat er jedenfalls - aber es ist alleine sein Problem.

Meine milchige Glaskugel orakelt, das der Versorger zwar einen Vertrag über den Bezug von Strom von E.ON hat und das er von der Differenz zwischen Ein- und Verkauf auch einen oder zwei EUR pro Mengeneinheit behalten darf, das aber eine Rücklieferung nicht geregelt ist und E.ON daran sicherlich auch kein Interesse hat.

Meine Glaskugel sinniert weiter, das der VNB den eingespeisten Strom nach EEG vergüten muss, von E.ON für den weitergereichten Strom aber keinen ct bekommt oder es wird nur der Bezugspreis verrechnet. Vielleicht haben die an der Übergabestelle nur einen saldierenden Zähler eingebaut?

Aber es ist und bleibt ein PaL (Problem anderer Leute).

Sonnige Grüße
Harald

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Alles meine persönliche Meinung. Ohne Gewähr für Vollständigkeit oder Richtigkeit.

Mitglied im SFV
2 Anlagen, Info hier
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Atommafia
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Angemeldet: 28.08.2005
Beiträge: 628

BeitragVerfasst am: 08.12.2007, 20:13 Nach oben

Tach
das399igste hat Folgendes geschrieben:

Vielleicht haben die an der Übergabestelle nur einen saldierenden Zähler eingebaut?




Sehr witzig, der war gut


Nach dem EEG-Start wurden diverse UW-Messungen auf 2-Richtungen umgebaut, in Schläfrig-Holstein wegen der Windkraft jede Menge.


MfG
Boelckmoeller3
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Angemeldet: 23.03.2006
Beiträge: 3672

BeitragVerfasst am: 09.12.2007, 01:30 Nach oben

Hallo,

der Verteilnetzbetreiber ist verpflichtet den PV-Strom vorrangig abzunehmen. Also höflich anfragen woran es denn im Moment genau hängt und auch wie lange es dauert dieses Problem vorrangig zu beheben. Angemessene Frist setzen. Wenns nicht läuft Schadenersatzforderungen ankündigen
So viel mir bekannt ist, gibt es für alle Verteilnetzbetreiber einen bundesweiten Ausgleichstopf für die EEG-Vergütung und keiner muss deshalb mehr als Andere draufzahlen.

Viele Grüße:

Klaus

_________________
Verantwortlich ist man nicht nur für das, was man tut,sondern auch für das, was man nicht tut.

[Laotse, chin. Philosoph, 4-3 Jhd. v. Chr.]
Marcel123
Öfters hier
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Angemeldet: 29.08.2007
Beiträge: 23
Wohnort: Nahe Neu-Ulm

BeitragVerfasst am: 09.12.2007, 09:09 Nach oben

@Boelckmoeller3:
das behauptet, bei uns im ort würde mehr strom durch photovoltaik und 2 bhkws produziert werden als im ort aufgenommen werden kann und zurück zu eon speißen wäre angeblich nicht möglich. die sehen sich im recht weil sie ja den photovoltaik-strom vorrangig vor dem eon strom kaufen
Boelckmoeller3
Forumsinventar
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Angemeldet: 23.03.2006
Beiträge: 3672

BeitragVerfasst am: 09.12.2007, 09:34 Nach oben

Wenn sie ihn vorrangig kaufen ist doch ok Very Happy
Wenn nicht dann wie beschrieben vorgehen.
Das angebliche Problem mit EON ist nicht deines.

Viele Grüße:

Klaus

_________________
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[Laotse, chin. Philosoph, 4-3 Jhd. v. Chr.]
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