Zukunft des Euro

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Zukunft des Euro

Beitragvon bettina » 23.02.2009, 09:29

guten Morgen :)

wie seht Ihr das mit der Wirtschaftskrise :?:
die Schulden die gemacht werden und die sich immer mehr eintrübende
Wirtschaft (siehe jetzt auch Opel) ,legen mir den Schluss nahe ,daß es
den Euro bald nicht mehr geben kann.
diese Schulden ,Bürgschaften ,Konjunturprogramme, HRE Fass ohne Boden wo ja jetzt gemunkelt wird das es bis zu 1 Billion Miese sind,
wer sollte das je zurückzahlen können.
gestern habe ich gehört das im Fernsehen was gekommen ist,wo gesagt wurde die Ersatzwährung liege schon in der Schublade.
was denkt Ihr was nach ner Währungsreform mit den alten Gesetzen ,
Schulden, Guthaben passiert :?:
auch Einspeisegesetz, :?:

eine nachdenkende
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Beitragvon V_Strom111 » 23.02.2009, 10:37

Hallo bettina,

die Welt in ne Wirtschaftskrise führen, alles total überschulden und wenn einem dann das Wasser bis zum Hals steht, schaffen wir die alte Währung ab und führen ne neue ein und alles ist wieder juut. Ich fürchte so einfach wird das nicht gehen. Wäre aber schön.
Und bald haben wir Planwirtschaft.


Gruß
Alex
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Beitragvon realmm » 23.02.2009, 12:26

Gegen eine hübsche Inflation mit entsprechendem Ausgleich über Lohnerhöhungen habe ich nichts. Entschuldet mein Eigenheim schneller. 8)

In solchen Zeiten ist gut dran, wer Sachwerte besitzt und Schulden drauf hat. Schulden werden genau wie Guthaben in Zeiten hoher Inflation weniger Wert.

Blöd nur, wenn wir eine Deflation bekommen und auch Sachwerte im Wert abnehmen. :roll:

Ne Ölquelle bräuchte man. Nicht unbedingt ökologisch aber finanziell die nächsten Jahre sicher lukrativ und mindestens wertstabil...

MM
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Beitragvon spocksbrain » 23.02.2009, 14:42

@Bettina

ich würde mich zwar freuen wenn es anders käme, aber die Chancen, dass uns das System um die Ohren fliegt, steigen täglich.
Obama hat angeblich schon ordre-de-mufti gegeben, dass sich das Militär schon mal auf grosse innere Unruhen vorbereiten soll. Würde mich wundern, wenn unser Innen-Schäuble nicht parallel denken würde.
Wenn Deine Bank pleite geht, gehen Deine Schulden auf andere Banken über. Wird aber eine Währungsreform durchgezogen kannst Du lachen. Deine Verbindlichkeiten reduzieren sich erheblich. Die Cleveren zahlen dann den kleinen Rest mit Gold, dass sie vorher bunkerten.

http://www.welt.de/wirtschaft/article32 ... oraus.html

Gruss, spocksbrain
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Beitragvon thegermanguy » 23.02.2009, 23:19

Die Deflation haben mir jetzt gerade und die Wirtschaftsweisen munkeln schon, daß mit einer Inflation von 10-15% zu rechnen ist.
Eine hervorragende Idee, sich jetzt noch eine PV-Anlage hinzustellen, was man hat, das hat man und selbst wenn das EEG kippt deckst du deinen Eigenverbrauch und hast dieses Geld schon mal gewonnen.

Sprüche, daß der Euro kippt sind völliger Schwachsinn weil eine viel zu große Wirtschaftskraft dahinter steht. Im Vergleich dazu müsste der US-Dollar jetzt nur noch Spielgeld sein, ist es aber nicht. Und die Polen haben auch schwer unter der Wirtschaftskrise zu leiden, die würden sich liebend gerne in den Euro flüchten weil sie wissen, daß nur dort, wenn überhaupt, Stabilität sein kann. Diese Krise ist tatsächlich ein Fall wo sich die Europäische Wirtschaftsunion bewährt und gemeinsam vernünftige Entscheidungen getroffen werden. Eine Gemeinschaft ist immer stärker als ein Einzelner es sein kann.
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Beitragvon Betatester » 23.02.2009, 23:29

thegermanguy hat geschrieben:Diese Krise ist tatsächlich ein Fall wo sich die Europäische Wirtschaftsunion bewährt und gemeinsam vernünftige Entscheidungen getroffen werden. Eine Gemeinschaft ist immer stärker als ein Einzelner es sein kann.


Jepp, ohne Euro wären die kleinen europäischen Währungen zum Spielball der Welt geworden.
Und was die Inflation angeht - mal schauen wie wacker sich die EZB gegenüber den europäischen Politikern halten kann. Die fordern vermutlich bald eine zügellosere Geldpolitik - sprich Inflation um die Schulden zu beherrschen.
Ich frag mich nur was uns lieber sein sollte. Hohe Inflation oder eine stärkere Sparsamkeit des Staates mit allen Konsequenzen ?
Hoffen tue ich zweiteres, vermute aber zu 1/3 höhere Inflation und 2/3 Sparsamkeit.

Mal schauen.

Die nächsten Sparrunden im Bundeshaushalt werde ich interessiert beobachten.

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Beitragvon Sonnenmelker » 24.02.2009, 00:18

Hallo,
wie auch immer, es fehlen ca. 7-8 Billionen, pro Erdenbürger vom Säugling bis zum Greis sind das 1000$.
Fast jeder wusste, dass dem so ist, dummerweise wurde es bestätigt, wobei es sich doch vortrefflich mit dem virtuellen Geld arbeiten ließ.
Jetzt muss diese Summe erst mal erwirtschaftet werden, durch Wertschöpfung, einfach durch Inflation abbauen wird nicht funktionieren, es fehlt trotzdem.

Die Frage ist, wie soll durch Wertschöpfung so eine gigantische Summe zusammenkommen, vorallem was soll hergestellt werden.

Es hat jeder fast alles.

Evtl. helfen hier wirklich die regenerativen Energien weiter, die Erde steht mit dem Arsch an der Wand, hier tut sich ein enormes Marktpotential auf.

Umweltschutz ist ein Produkt welches jeder brauch aber kaum einer hat.
Mit einem Eimer voll Sand lassen sich Solarzellen im Wert von 1000€ schaffen, das ist Wertschöpfung.
Ist mir schon klar, wir brauchen 8 Mrd. Eimer Sand :shock:

Wir haben zwei Probleme, ein kippendes Klima und die Wirtschaftskrise.
Meiner Meinung nach lassen sich beide Probleme miteinander lösen.

Eine andere Möglichkeit gibt es nicht.

Entweder wir gehen unter weil wir kein Geld haben oder wir verhungern, bzw. bringen uns gegenseitig um weil das Klima kippt.
Gebraucht wird einer der Mächtigen dieser Welt der einen Schlusstrich unter das alte Weltverständniss zieht und eine neu Ära einleutet.

Opel, Schaeffler, HRE, Citygroup, GM usw. wird bei dieser Aufgabe wenig helfen, hier ist jeder verfügbare Cent der dort investiert wird verloren.
Das ist alles Schnee von gestern, ob diese Unternehmen wieder funktionieren oder ob in China ein Sack Reis umfällt, es hilft weder der Wirtschaft noch der Menschheit.

Gruß
Manfred
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Beitragvon Kollektor » 24.02.2009, 01:00

Strom von der Sonne, Lebensmittel und Sprit vom eigenen Acker, dann kann schon nicht mehr allzu viel passieren. Unser Wirtschaftskreislauf wird sich ändern, eine neue Ordnung entsteht. Die Geschichte wird weiter geschrieben genau wie in den letzten 5000 Jahren auch. Der momente Zustand war und ist immer singulär. Aber wir haben zahlreiche Entdeckungen und Entwicklungen gemacht und deshalb wird die neue Welt besser als die alte war. Klima ist wichtiger als Konsum, eine intakte Umwelt wichtiger als künstlich gepushte temporäre Arbeitsplätze für die Wegwerf- und Müllproduktion. Konjunkturprogramme helfen nur kurzfristig, danach ist das Überangebot von Waren die keiner wirklich braucht noch größer. Die echten Bedürfnisse rücken wieder in den Vordergrund. Jeder hat wieder Zeit für sich und den Nächsten. Eine neue, bessere Werteordnung entsteht.

Das jetzige System wird aber noch 2 Jahrzehnte künstlich am Atmen gehalten und damit bleibt Zeit zur Umorientierung. Fangen wir aber heute schon damit an.
Sonnige Grüße
Kollektor
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Beitragvon V_Strom111 » 24.02.2009, 01:39

@Kollektor,

bin mal gespannt wann der erste mit einer Glocke durch die Straße rennt und schreit: Bringt Eure Toten raus!
Wir stehen alle am Höllenschlund, wir wissen es nur noch nicht.

Gruß und Sonnenschein
Alex
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Beitragvon PV-Harry » 24.02.2009, 07:58

Die Sonne wird den Euro und uns überleben!

Im Weltgeschehen sind wir alle nur Sandkörnchen im Eimer oder wo auchimmer...wir haben wenigstens alle versucht die Welt zu verändern...

SERVUS :wink:
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