Zukunft des Euro

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Zukunft des Euro

Beitragvon open source energy » 22.06.2012, 11:22

Dass die Wettbewerbsfähigkeit einzelner Länder zueinander unterschiedlich ist sehen wir doch alleine schon in Deutschland. Dennoch war Baden Württemberg und Bayern nicht auf die Idee einer eigenen Währung gekommen.
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Re: Zukunft des Euro

Beitragvon V_Strom111 » 22.06.2012, 23:11

Durch den ganzen Unterstützungswahn werden arme Länder nicht reicher, aber die reichen ärmer! Nur wer hilft uns dann? Die Chinesen? Wir werden alle in der Gosse landen! Warum soll ich sparen und aufs Geld schauen, wenn mich schlußendlich meine Regierung ruiniert?
Ob Menschen wohl zur Treue taugen? So lang`voll Reiz das Neue ist. Betrachte Deines Hundes Augen, sie sagen Dir was Treue ist!
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Re: Zukunft des Euro

Beitragvon Wade » 23.06.2012, 00:58

open source energy hat geschrieben:Dass die Wettbewerbsfähigkeit einzelner Länder zueinander unterschiedlich ist sehen wir doch alleine schon in Deutschland. Dennoch war Baden Württemberg und Bayern nicht auf die Idee einer eigenen Währung gekommen.


deutlicher sieht man den Unterschied im Vergleich Ost/West... und das bei nahezu identischen Vorraussetzungen im Vergleich zu den südeuropäischen Ländern. Wie viele Milliarden sind schon in den Osten geflossen und es gibt immernoch Ggwaltige Unterschiede nach mehr als 20 Jahren. Die schwächeren Euro-Länder wird man nicht mal so eben auf unser wirtschaftliches Niveau anpassen können.
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Re: Zukunft des Euro

Beitragvon darwin » 24.06.2012, 09:30

Wade hat geschrieben:deutlicher sieht man den Unterschied im Vergleich Ost/West... und das bei nahezu identischen Vorraussetzungen im Vergleich zu den südeuropäischen Ländern. Wie viele Milliarden sind schon in den Osten geflossen und es gibt immernoch Ggwaltige Unterschiede nach mehr als 20 Jahren. Die schwächeren Euro-Länder wird man nicht mal so eben auf unser wirtschaftliches Niveau anpassen können.


Die Anpassung wird sich bei einem Durchschnittsniveau einstellen. Alle gleich Arm/Reich. Es sei den man hat politische Einflussmöglichkeiten, den Willen und die Konsequenz. Die Südeuropäischen Länder haben noch halbwegs nationale Regierungen, theoretisch also die Möglichkeit. Der Osten nicht. Ersteres ändert gerade die EU.

Übrigens sind die Mrd schnell wieder aus dem Osten abgeflossen. Aldi sitzt im Westen und die Bauunternehmen auch. Eine Strasse ist ja gut, aber wenn der Gewinn des Bauunternehmers gleich wieder abfliesst nützt es nicht viel. Besonders wenn die laufenden Kosten am Ende höher sind, weil sich etwas mehr gegönnt hat um die Föerdergelder auszunutzen.
Was man auch an den Spassbädern sieht deren Kosten den Komunen davon laufen.
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Re: Zukunft des Euro

Beitragvon Wade » 24.06.2012, 10:04

darwin hat geschrieben:Die Anpassung wird sich bei einem Durchschnittsniveau einstellen. Alle gleich Arm/Reich. Es sei den man hat politische Einflussmöglichkeiten, den Willen und die Konsequenz. Die Südeuropäischen Länder haben noch halbwegs nationale Regierungen, theoretisch also die Möglichkeit. Der Osten nicht. Ersteres ändert gerade die EU.


Das bedeutet im Klartext dass WIR die nächsten Jahrzehnte die ärmeren Ländern durchfüttern... Solidarität schön und gut, aber irgendwo ist auch zu viel des guten...

Wenn ich mir allein anschaue was es in Griechenland mit den Begünstigungen der Redereien abgeht, hab ich keine Lust mehr dauerhaft für die Korruption dort zu bezahlen. Denen die in Griechenland keine Steuern zahlen, geht es wohl besser als den meisten Deutschen. Und für die sollen wir auch noch mitzahlen??
Bevor man ein Durchschnittsniveau in Europa einstellt, sollte man erstmal in den ärmeren Ländern ein Durchschnittsniveau herstellen und für eine Gerechte Verteilung sorgen!
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Re: Zukunft des Euro

Beitragvon Boelckmoeller3 » 24.06.2012, 10:34

Hallo,

bevor sich die Schuldner jetzt über eine hohe Inflation freuen, schonmal etwas von Zwangshypotheken zur Finanzierung der Staatsausgaben gehört ? Hatten wie schonmal. Außerdem frisst Inflation alles auf, vor allem alle Einnahmen aus PV-Einspeisung bei denen wir keinen Inflationsausgleich haben. Und so schnell kannst garnicht mehr verdienen wie dann die Preise steigen.

Viele Grüße:

Klaus
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Re: Zukunft des Euro

Beitragvon irgendwer » 24.06.2012, 10:40

Man sollte bei dieser Diskussion berücksichtigen, dass die USA höher verschuldet ist, als die EU.
Obwohl die USA höher verschuldet ist, sind die Zinsen in den USA jedoch sehr niedrig.

Angenommen Florida hätte die Immobilienkrise selbst stemmen müssen, wäre die Staatsverschuldung in Florida gewaltig geworden (höher als in irgendeinem Südeuropäischen Land) und ausländische Spekulanten hätten Florida zu hohen Zinsen Gelder geliehen, so dass die Steuerzahler in Florida insbesondere Steuer zahlten um die Zinsen zu zahlen.

Wenn man Steuern zahlt um ausländischen Spekulanten Zinsen zu zahlen, dann fliessen die Steuergelder nicht mehr in die hauseigene Volkswirtschaft und...
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Re: Zukunft des Euro

Beitragvon irgendwer » 24.06.2012, 10:45

boelckmüller hat geschrieben:Außerdem frisst Inflation alles auf, vor allem alle Einnahmen aus PV-Einspeisung bei denen wir keinen Inflationsausgleich haben.

Abgesehen davon, dass es momentan keine Inflation gibt.
Durch eine Inflation würden auch die Kreditkosten einer PV-Anlage sinken.
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Re: Zukunft des Euro

Beitragvon Boelckmoeller3 » 24.06.2012, 10:51

irgendwer hat geschrieben:
boelckmüller hat geschrieben:Außerdem frisst Inflation alles auf, vor allem alle Einnahmen aus PV-Einspeisung bei denen wir keinen Inflationsausgleich haben.

Abgesehen davon, dass es momentan keine Inflation gibt.
Durch eine Inflation würden auch die Kreditkosten einer PV-Anlage sinken.


Zu deiner Meinung dass es momentan keine Inflation gibt brauchst dir eigentlich nur mal die Entwicklung der Strombezugskosten für Haushaltsstrom in den letzten 10 Jahren anzuschauen die mit vielen anderen Bereichen parallel läuft.
Der Staat ist natürlich sehr interessiert daran seinen Bürgern zu erzählen es gäbe keine wesentliche Inflation. Das werden die bis unmittelbar vor der Währungsreform noch erzählen. :D .
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Re: Zukunft des Euro

Beitragvon Südostdach » 24.06.2012, 10:54

Tatra603 hat geschrieben:... bin übrigens a aus der wein!
abgesehen davon: verschwörungskäse. der euro ist deutlich stärker als die mark, da war weniger dahinter als der volksmund denkt.

Das solltest Du mal unseren Politikern erklären. Die sind doch der Meinung, hätten wir noch die D-Mark, wäre diese heute so stark, wir könnten wie die Schweizer nichts mehr verkaufen. Einer meinte, wir hätten dann eine Aufwertung von 100 %.
Deshalb müssen wir den Griechen ständig Geld geben, damit uns das nicht passiert.

Wenn dem so wäre, würde heute Benzin nich 1,6 € kosten, sondern 1,6 DM. Das war ja der Vorteil der D-Mark, sie wertete ständig auf, wodurch die steigenden Importpreise für uns Deutsche teilweise sogar als fallende Preise an der Ladentheke ankamen.
Dennoch ging mit der DM Deutschland nicht pleite, denn für die Produktion benötigt D Rohstoffe und Vorprodukte, und die konnten billig vom Ausland eingekauft werden und senkten so die Verkaufspreise deutscher Produkte. Genauso, wie es derzeit in der Schweiz läuft. Die haben so gut wie keine Staatsschulden, die Arbeitslosenquote ist niedriger als in D, die Rent höher. Und wenn sie im Ausland (also z.B. in D, I, oder sonst wo) einkaufen oder Urlaub machen, müssen sie über die Preise lachen.
Für mich als Unternehmer ist der Euro von Vorteil.
Für mich als Privatmann hat er das Leben extrem teuer gemacht. Auch die Zeiten, als ich in der Schweiz viele Produkte günstiger eingekauft habe, als hier, und deshalb jeden Monat mindestens einmal in der Schweiz zum Einkaufen war, gingen mit Einführung des Euro ziemlich schnell zu Ende.

Grüße
Südostdach
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