Tho hat geschrieben:[Und wie immer gilt: Das Geld ist nicht weg, es hat nur jemand anders.

Stimmt, die Griechen, aber was ist mit dem Rest der Südländer? Die paar hundert Milliarden bis jetzt sind doch noch nicht einmal ein Tropfen im Meer.
„Die Währungsunion ist ein großer Irrtum, ein abenteuerliches, waghalsiges und verfehltes Ziel, das Europa nicht eint, sondern spaltet".
Ralf Dahrendorf, 2009 verstorben. Der ehemalige Vorstandschef der Friedrich Naumann Stiftung im Dezember des Jahres 2005
„Es war Wahnsinn, dieses System zu schaffen. Jahrhundertelang wird darüber als eine Art historisches Monument kollektiven Wahnsinns geschrieben werden."
der amtierende Außenminister von Großbritannien, William Hague
„Es ist einfach anderen Verbesserung zu verordnen; es ist einfach, etwas zu organisieren, dies und jenes zu institutionalisieren, Gesetze zu verabschieden, bürokratische Agenturen zu vervielfachen, Interessengruppen zu bilden, Revolutionen zu starten, Regierungsformen zu verändern, an politischen Theorien zu basteln.
Die Tatsache, dass diese Hilfsmittel über 6000 Jahre in allen möglichen Kombinationen erfolglos ausprobiert worden sind, hat nicht merklich die Bereitschaft, sie wieder und wieder zu probieren, beeinträchtigt."
- Albert Jay Nock
Präsidenten bekleiden ihre Position für vier kurze Jahre.... Acht, wenn sie besonders geschickt darin sind, Zahlen zu manipulieren und die Nation in einen stolzen Taumel zu wiegen.
Im großen Plan der Dinge, scheint das nicht viel Zeit zu sein um die Dinge völlig durcheinander zu bringen. Dennoch tun die Politiker ihr Bestes.
Im Jahre 2009, dem Jahr der Amtseinführung des aktuellen Präsidenten, war die amerikanische Staatsverschuldung bei etwa 10 Billion Dollar, vielleicht ein paar Hundert Milliarden mehr oder weniger, wobei rund die Hälfte des Betrages von amerikanischen Privatanlegern gehalten wurde.
Bis 2013, wenn die nächste Amtsperiode beginnt, wird diese Zahl auf über 17 Billion Dollar gewachsen sein... Vielleicht auch mehr.
Joel Baumann
Ich versuche das mal zu übersetzen, wenn jemand 17 Billionen in 100 $-Scheinen hätte, und es ihm gelingen würde, diese übereinander zu stapeln, und wir davon ausgehen, daß durch die Preßwirkung dann ein Schein eine Dicke von 0,1 mm hätte, dann wäre dieser Stapel 17 Millionen km hoch. Selbst der Durchmesser der Sonne beträgt nicht einmal 1,4 Mio. km.
"Mit scharfen Blick nach Kennerweise
Seh ich zunächst mal nach dem Preise"
- Wilhelm Busch (1832-1908)
„Politiker können Sachverhalte entscheiden, die weitreichende Konsequenzen für jedermann haben, ohne die Kosten tragen zu müssen."
- David Friedmann
Für diejenigen, die immer noch den Kopf in den Sand stecken oder einfach die Größe des Problems in Abetracht der vielen Nullen noch nicht begriffen haben, empfehle ich „Der größte Raubzug der Geschichte“ von Matthias Weik und Marc Friedrich, sie betreiben in Göppingen die Friedrich + Weik Vermögenssicherung UG. In den diversen Rezensionen wird das Buch als rein „faktenbasiertes Lexikon zur Finanzkrise" gelobt. Die Autoren erklären klipp und klar, warum der Euro und die EU in ihrer jetzigen Form bereits gescheitert sind.
Hierzu paßt das Zitat eines genialen Mannes:
„Durch Kunstgriffe der Bank- und Währungspolitik kann man nur vorübergehende Scheinbesserung erzielen, die dann zu umso schwerer Katastrophe führen muss.
Denn der Schaden, der durch Anwendung solcher Mittel dem Volkswohlstand zugefügt wird, ist umso größer, je länger es gelungen ist, die Scheinblüte durch Schaffung zusätzlicher Kredite vorzutäuschen."
Ludwig von Mises