Zukunft des Euro

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Re: Zukunft des Euro

Beitragvon Südostdach » 04.08.2012, 07:38

Solche Geisterstädte in China gibt es wirklich, wenn auch mehr als 13 Personen dort wohnen, ich China spielen ein paar Nullen an einer Zahl keine Rolle. Diese zu besetzen wäre aber in China an sich kein Problem, es gibt diverse Gebiete, die dank von Menschen gemachter Verwüstung (im wahrsten Sinn des Wortes. aber solche Gebiete gibt es nicht nur in China, selbst Europa kann da einiges vorweisen) unbedingt umgesiedelt werden müssen, nur dann gilt das was OSE zu Peking sagte. In Peking dürfte das weniger zutreffen, es ist schon beeindruckend, wie viele $-Millionäre und Milliardäre es gerade in Peking (aber nicht nur dort) gibt, und noch viel mehr, wie viele jedes Jahr hinzukommen. Und im Vergleich zu den USA (wo es tatsächlich jede Menge zerfallende neugebaute Städte gibt, in denen nicht einmal 13 Personen wohnen, aber das gibt es in diversen europäischen Städten, wenn auch kleiner, ebenso), dürfte das auch so bleiben, auch ist die Erstellung von Wohnraum im Vergleich zu den USA in China spottbillig, selbst die vom Endkunden verlangten Preise sind, trotz irrsinniger Gewinnspanne, vergleichsweise günstig. Es gibt eigentlich keine Garantie auf eine solche Gewinnspanne, wenn da ein paar Bauträger pleite gehen, dann sinkt das Preisniveau gewaltig (siehe unsere Erfahrungen hier in Ostdeutschland), und dann ist auch dem unteren neuen Mittelstand in China geholfen.
Mir ist eigentlich schleierhaft, warum über solche Exzesse gerade aus China (wo wohl derzeit ein Neubaubedarf allein für abgehende Bestandswohnungen in Höhe von jährlich ca. 5 Mio. Wohnungen besteht, hinzu kommt noch eine einmalige Unterversorgungsinvestition für ca. 100 Mio. Wohnungen um die Bevölkerung flächendeckend mit ausreichend Wohnraum zu versorgen) berichtet wird. Immerhin kann dort die Partei, wann immer sie lustig ist, einige Millionen Menschen in Marsch setzen, um solche Städte zu besiedeln, und sie kann auch die nötigen Arbeitsplätze innerhalb ein paar Monaten schaffen, bzw. selbst von europäischen Firmen schaffen lassen (evtl. gegen eine Steuerbefreiung für 10 Jahre, wie das die BOI in Thailand gelegentlich anbietet, dazu kostenloses Bauland und die Zusage, Genehmigung der Pläne innerhalb von 2 Wochen). Die leerstehenden Wohnungen können dann zum Erstellungspreis locker verkauft werden, sei es an die neuen Bewohner mit 2 % Zins und Hypothek, sei es an eine Firma, die die Dinger dann an die Bewohner vermietet (bei einer Mietgarantie gäbe es da jede Menge westlicher Firmen, die sich nach so etwas alle 10 Finger abschlecken würden). Bei den Wohnungen in Portugal, Spanien… Ostdeutschland, sieht das hingegen wohl eher trübe aus, hier kann nur ein Abriß die Situation bereinigen.
Wo immer neuer Wohnraum in Massen gebaut wird, gibt es eine anfängliche Fehlallokation, auch ist das bei einer Stadt für eine Million Einwohner, die aus dem Boden gestampft wird, geradezu logistisch notwendig, wie teuer es kommt, wenn sich der Bauverkehr durch eine bewohnte Stadt schlängeln muß, sah man in Berlin, obwohl es sich da vergleichsweise um Peanuts handelte, und Berlin im chinesischen Maßstab wohl eher eine Kleinstadt ist. Natürlich ist für Städte vom Reißbrett die Voraussetzung, Bevölkerungswachstum, Unterversorgung mit Wohnraum und Neuansiedlung von Industrie. Das hat in Chin in den letzten 10 Jahren unglaublich gut funktioniert (und nicht nur in neuen Kleinstädten mit 1-2 Mio. Einwohner, sondern auch in großem Maßstab), wieso glauben denn ausgerechnet Journalisten (die anscheinend überall nur über Dinge schreiben, von denen sie keine Ahnung haben), das sei nun anders? Möglich ist alles, aber schau´n wir mal. Ist, im Gegensatz zu dem Geld, das wir seit Jahren in Griechenland versenken, doch nicht unser Geld. Für die über 700 Mrd. die Griechenland allein der deutschen Bundesbank schuldet, hätte man bei uns die Baukonjunktur auch etwas ankurbeln können.
Mal sehen, wer da besser spekuliert hat, die Chinesen (die, falsch es schief geht, immerhin Wohnungen für lau haben, außerdem beinahe alle Kosten = Leistungen im Land anfielen und Arbeitsplätze und Steuern bedeuteten), oder die Deutschen.

Grüße
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Re: Zukunft des Euro

Beitragvon Wade » 04.08.2012, 09:19

ich habe btw nicht gemeint dass dort nur 13 Personen leben, da leben schon ein paar hunderttausend... Aber in Slums in vollgepackten Hütten (mit dutzenden in einer Hütte) unter ärmsten Verhältnissen und nebenan stehen die neugebauten Hochhäuser leer und gammeln vor sich hin...
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Re: Zukunft des Euro

Beitragvon RasGer » 09.08.2012, 09:12

Wahlplakat der CDU von 1999
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Re: Zukunft des Euro

Beitragvon phoenixx2007 » 09.08.2012, 12:27

RasGer hat geschrieben:Wahlplakat der CDU von 1999
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.................ja, und mir tön't es immer noch in den Ohren das immer gesagt wurde: "Ein Staat kann nicht Pleite gehen"!

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Re: Zukunft des Euro

Beitragvon Ralf Hofmann » 09.08.2012, 13:22

Berliner News:

Der EURO wird abgeschafft!

Aus gut unterrichteten Kreisen auf einer Großbaustelle im Berliner Regierungsviertel soll die neue Währung "Oettinger" heissen.
Die ersten Währungseinheiten - 20 Oettinger - seien schon im Umlauf und werden hauptsächlich zur Barzahlung von Handwerkern benutzt.

Originaltext Sascha M., Maurer:
Für 20 Oettinger arbeite ich schon eine ganze Weile.
Das ist wenigstens mal ein sicheres Zahlungsmittel und morgen auch noch etwas wert.
Schade nur, das ein 20er Oettinger nicht in meine Geldbörse passt . . .


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Re: Zukunft des Euro

Beitragvon Wade » 09.08.2012, 18:13

Öttinger - Die Drachme unter den Bier-Währungen :p
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Re: Zukunft des Euro

Beitragvon bettina » 09.08.2012, 18:19

Hallo :wink:

Viele Stimmen fordern / wollen schon den Austritt Deutschlands aus dem Euro , zusammen mit den Niederlanden und den skandinav.
Ländern . :juggle:
Waten wir mal die Entscheidung der höchsten deutschen Richter ab .
Eigentlich wäre ja alles klar geregelt im Vertrag .

MfG
bettina
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Re: Zukunft des Euro

Beitragvon RasGer » 09.08.2012, 23:22

Wade hat geschrieben:Öttinger - Die Drachme unter den Bier-Währungen :p


:mrgreen:

Das hier wäre dann quasi das Edelmetall...

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Re: Zukunft des Euro

Beitragvon Futuretec » 10.08.2012, 21:44

bettina hat geschrieben:Hallo :wink:

Viele Stimmen fordern / wollen schon den Austritt Deutschlands aus dem Euro , zusammen mit den Niederlanden und den skandinav.


MfG
bettina



Hoffentlich! Bitte, bitte, bitte!!!!
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Re: Zukunft des Euro

Beitragvon win_solar » 11.08.2012, 09:13

Futuretec hat geschrieben:
bettina hat geschrieben:Hallo :wink:
Viele Stimmen fordern / wollen schon den Austritt Deutschlands aus dem Euro , zusammen mit den Niederlanden und den skandinav.
MfG
bettina

Hoffentlich! Bitte, bitte, bitte!!!!


Hoffentlich nicht!
Im Gegensatz zu den vermutlich meisten anderen hier bin ich der Meinung, dass man alles tun muss um in der Eurozone zu bleiben :!:
Ein Austritt kann nur plötzlich und ohne Ankündigung erfolgen und schlagartig wäre mein Geld sehr viel weniger wert, davon bin ich felsenfest überzeugt. Ich müsste mir vorab Gedanken machen (wozu ich keine Lust habe) was ich mit den paar Kröten auf meinem Bankkonto mache :?
Interessant finde ich ja immer, wenn die Leute sagen, mit unserem Geld unterstützen wir halb Europa, dazu habe ich keine Lust. Ich persönlich habe davon bisher 0,0 gemerkt, keine Europasteuer, keine EUROumlage etc.
Was aber passiert mit bspw. den Arbeitsplätzen,den Lebensversicherungen etc., wenn wir aus dem EURO aussteigen? Darüber mag ich gar nicht nachdenken!
Gruss Win
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