Wirtschaftsethik

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Wirtschaftsethik

Beitragvon phoenixx2007 » 28.09.2011, 09:39

Hallo liebe User!

Zeigen uns die Krisen der Inmobilienwelt, der Banken und Finanzkrise und nun der €uro-Schuldenkrise nicht, das dies alles nur Fehlentwicklungen durch mangeldes Verständniß im Thema "Wirtschaftsethik sind!?
Sicher, so wie es in der Gegenwart von unseren Leittieren der Welt gehalten wird Regelt sich das Marktgeschehen auf der Welt irgendwie auch immer wieder von selber ein!
Aber haben unsere Führungsriegen in Politik und Wirtschaft denn nich nur das "Naturgesetz von Fresen und Gefressen werden" in unseren Menschlichen Alltag eingeführt und uns das als das neuste und beste Aufgeschwatzt!?
Was hilft uns das, wenn nach einer Fehlentwicklung etwa viele Banken wieder "Aufgefressen" werden?
Genau das wollten und wollen uns unsere Eliten in Politik und vor allem der Wirtschaft weißmachen?!

Von unseren Menschlichen "Eliten" würde ich doch anderes erwarten das uns als Menschen aus den Naturgesetzen hervortreten läßt und uns mit der Einsicht, das sich früher oder später, wenn man nicht bei Zeiten "Agiert" Naturgesetze alles Regeln und Menschen nur mehr "Reagieren" können!

Wir Menschen müßen Mechanismen schaffen die die, die keine Grenzen mehr in Spekulation und Renditedenken kennen, einbremst.

Ich Denke wir Leben in der Gegenwart in einer Zeit die uns genau dies Sagen will!
Das Westliche Wirtschaftssystem muß sich mit sehr viel Agierender Innovation mässigen, sonst warten "Naturgesetzmäßigkeiten" auf uns die uns "Fressen" werden, und das nicht in ferner Zukunft!

Der Phoenixx

........alles was aus dem natürlichen Gleichgewicht kommt, werden Naturgesetzmäßigkeiten wieder ins Gleichgewicht rücken.
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Re: Wirtschaftsethik

Beitragvon Sonnenmelker » 28.09.2011, 10:00

Moin Phoenixx
Wirtschaftsethik

Da wird viel darüber geredet, leider immer weniger gelebt.
Alles was nicht ausdrücklich, bzw. nachweislich verboten ist, ist automatisch erlaubt, dass ist unsere Ethik.

Für Verhaltensweisen die früher zur Ausgrenzung geführt hätten, gibt es heute einen A5 in schwarz metallic

Gruß
Manfred
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Re: Wirtschaftsethik

Beitragvon Spekulatius » 28.09.2011, 10:04

Sonnenmelker hat geschrieben:Für Verhaltensweisen die früher zur Ausgrenzung geführt hätten, gibt es heute einen A5 in schwarz metallic


Ich habe da spontan an die PV-Vergütung gedacht. Alleinerziehende Mutter finanziert A5 schwarz metallic.

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Re: Wirtschaftsethik

Beitragvon Spekulatius » 28.09.2011, 10:18

phoenixx2007 hat geschrieben:........alles was aus dem natürlichen Gleichgewicht kommt, werden Naturgesetzmäßigkeiten wieder ins Gleichgewicht rücken.


Leider hast Du mehr Recht als Du glaubst.

Die Welt hat eine Wirtschaftsordnung, die auf Wachstum und Vermehrung des Kapitals ausgelegt ist. Leider ist diese Ordnung nicht nachhaltig, da unsere Ressourcen begrenzt sind. Die Ordnung wird früher oder später an Ihre Grenzen stossen, was eine Neuordnung zur Folge haben wird (Ende des Kapitalismus). Das ganze ist phenomenal in folgendem Artikel zusammen gefasst: http://www.theoildrum.com/node/7853

Interessanter Schluss: zur Schadensbegrenzung können Länder nichts besseres machen als die EE massivst auszubauen !!

Das ganze ist wahrscheinlich viel weiter gedacht als Du es vorhattest, Pech gehabt!

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Re: Wirtschaftsethik

Beitragvon phoenixx2007 » 28.09.2011, 12:23

Sonnenmelker hat geschrieben:Moin Phoenixx
Wirtschaftsethik

Da wird viel darüber geredet, leider immer weniger gelebt.
Alles was nicht ausdrücklich, bzw. nachweislich verboten ist, ist automatisch erlaubt, dass ist unsere Ethik.

Für Verhaltensweisen die früher zur Ausgrenzung geführt hätten, gibt es heute einen A5 in schwarz metallic

Gruß
Manfred

Spekulatius hat geschrieben:
phoenixx2007 hat geschrieben:........alles was aus dem natürlichen Gleichgewicht kommt, werden Naturgesetzmäßigkeiten wieder ins Gleichgewicht rücken.


Leider hast Du mehr Recht als Du glaubst.

Die Welt hat eine Wirtschaftsordnung, die auf Wachstum und Vermehrung des Kapitals ausgelegt ist. Leider ist diese Ordnung nicht nachhaltig, da unsere Ressourcen begrenzt sind. Die Ordnung wird früher oder später an Ihre Grenzen stossen, was eine Neuordnung zur Folge haben wird (Ende des Kapitalismus). Das ganze ist phenomenal in folgendem Artikel zusammen gefasst: http://www.theoildrum.com/node/7853

Interessanter Schluss: zur Schadensbegrenzung können Länder nichts besseres machen als die EE massivst auszubauen !!

Das ganze ist wahrscheinlich viel weiter gedacht als Du es vorhattest, Pech gehabt!

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Spekulatius hat geschrieben:
phoenixx2007 hat geschrieben:........alles was aus dem natürlichen Gleichgewicht kommt, werden Naturgesetzmäßigkeiten wieder ins Gleichgewicht rücken.


Leider hast Du mehr Recht als Du glaubst.

Die Welt hat eine Wirtschaftsordnung, die auf Wachstum und Vermehrung des Kapitals ausgelegt ist. Leider ist diese Ordnung nicht nachhaltig, da unsere Ressourcen begrenzt sind. Die Ordnung wird früher oder später an Ihre Grenzen stossen, was eine Neuordnung zur Folge haben wird (Ende des Kapitalismus). Das ganze ist phenomenal in folgendem Artikel zusammen gefasst: http://www.theoildrum.com/node/7853

Interessanter Schluss: zur Schadensbegrenzung können Länder nichts besseres machen als die EE massivst auszubauen !!

Das ganze ist wahrscheinlich viel weiter gedacht als Du es vorhattest, Pech gehabt!

Der Spekulatius :mrgreen:


Hallo sonnenmelker und spekulatius.

An dem was Ihr hier sagt erkennt man das viele wissen was nicht stimmt.
Ich Denke nur über dem Ende des jetzigen Kapitalismus hinaus!
Das mit Sozialismus - Planwirtschaft und Komunismus keine Zukunft in der Gegenwart zu machen ist, ist jedem klar geworden!
Nur Kapitalismus und das gegenwärtige verständniß von Weltwirtschaft und Gewinn/Rentiemaximierung geht auch nicht gut!
Wo es fehl zeigen uns die Vergangenen und gegenwärtigen Problem.
Haben einige viel zu viel, muß es irgendwo neue Armut geben.
Gewinne Privatisieren, Verlußte vergemeinschaften und Sozialisieren!
Amerika Kitisiert Europa? Europa wartet das es die Märkte schon richten werden, aber das tuhen eigendlich ja alle?!
Das ist das Agieren der Staatschefs?

Ohne durchgreifende Wirtschaftsethik wird es Zukünftig nicht mehr gehen!

Der Phoenixx
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Re: Wirtschaftsethik

Beitragvon phoenixx2007 » 28.09.2011, 23:13

Hallo zusammen!

132Zugriffe auf diesen Thread, kein weiteres Posting!?!
Nicht wenige werden sich Denken das da was dran sein mag an dem bis jetzt geposteten.
Nur......
.........Rendite ist mir eben wichtig und die soll auch bei PVA möglichst hoch sein!
Darum werden auch Banken weiter versuchen an hohe Renditen und Provisionen zu kommen.

Klar! Auch meine Generation wurde eingebleut zu Verlangen was der Markt hergibt, warum soll man sich mäßigen!
Irgendwie hab ich so eine Ahnung das dieser Thread vielen ein unangenehmes Gefühl hervorruft beim Lesen das man das gelesene gleich wieder verdrägt.
Tja, darum ist's wie es ist weil wir sind wie wir sind.

Phoenixx

........ja, wir reden nicht gerne über das zu viel Verdienen, die zu hohe Rendite, das zu viel verlangen.............
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Re: Wirtschaftsethik

Beitragvon Kran01 » 29.09.2011, 06:18

Hier wird zusammnegewurfelt, was nicht zusammen gehört.

Wenn von Politik und Krise in der EU die Rede ist, geht es nicht um Wirtschaftsethik.

Ausserdem sollte man nicht mit einem Begriff um sich schmeissen, ohne zu definieren, was er beinhalten soll.

Die Wirtschaft soll eine Ethik haben? Oder die Menschen, die in der Wirtschaft tätig sind? Oder die Politiker, die über die Wirtschaft Gesetze beschliessen?

Und es sind nicht die Banken, die Unternehmen, die nach ethischen Regeln handeln. Es sind die Menschen, die Geschäftsführer, die den Willen der Aktionäre umsetzen sollen. Und es sind die Menschen, die als Aktionäre die Dividende wollen.

Und es sidn die Menschen, die in den Unternehmen arbeiten, gut oder faul, korrupt, gierig, mobbend usw.

Es ist schön, immer von Institutionen zu sprechen, die Banken usw. Das ist schön anonym und verführt dazu, diese zu verteufeln.

Gab es in der DDR, da war es der böse Kapitalismus. Und als die Menschen 1989 sich den Bösen selber ansehen durften, war es vorbei mit der DDR, denn da löste sich die Ideologie in Luft auf .
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Re: Wirtschaftsethik

Beitragvon Spekulatius » 29.09.2011, 06:57

Früher oder später werden wir ohne Reichtum und ohne Perspektiven auf Reichtum leben müssen. Wir werden arbeiten um so eben über die Runden zu kommen, d.h. ohne Anhäufung von Vermögen. Dach unterm Kopf, Essen, Gesundheit, Kleidung, mehr nicht. Schreckliche Vorstellung, aber der einzig nachhaltige Weg.

Wo kommt der Anreiz zum Arbeiten her, wenn man keine Perspektiven auf Reichtum hat? Was sagen die Experten?

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Re: Wirtschaftsethik

Beitragvon Sonnenmelker » 29.09.2011, 19:10

Hallo,
Wo kommt der Anreiz zum Arbeiten her, wenn man keine Perspektiven auf Reichtum hat?

Dazu müsste man Reichtum erst mal definieren.
Für den einen ist es nicht verhungern zu müssen, bei einem anderen fängt die Armut dort an wo man sich keinen privaten 2 strahligen Jet leisten kann.

Hat aber nichts mit Ethik zu tun.

Wenn der 2 strahler ( Jet ) Ackerland der Ärmsten käuft, die Getreidepreise nach oben treibt, ohne Rücksicht darauf zu nehmen, dass die Armen dann nichts mehr zu essen haben.
Dann ist das zwar Rechtens, verstößt jedoch eindeutig gegen ethische Grundsätze.

Während der Wirtschaftskrise ( Banken ) wurde den Mitarbeitern teilweise das Weihnachsgeld gestrichen, während sich die Chefetage ( eigendlich Managerebene, Chefs gibt es keine mehr) eine Gehaltserhöhung genehmigte.
Auch das war ethisch verwerflich.

Mein Onkel der noch nie etwas von Ethik gehört hat und Innhaber einer kleinen Fenster und Türenfabrik ist, sagte angesicht dieser Weihnachstgeld Geschichte, dass er an Heilig Abend lieber Wasser und Brot essen würde bevor er seinen Leuten kein Weihnachstgeld zahlt.
Das ist ethisches Handeln, es geht auch ohne Training.
Leider werden solche Sichtweisen immer seltener, immer weniger Menschen sind bereit neben der Verantwortung für Geschäfte auch die Verantwortung für andere Menschen zu übernehmen.

Das wird mittelfristig zu einer der größten Krisen der Menschheit führen.
1ster und 2ter Weltkrieg wird sich wie ein Kindergeburtstag gegen das ausnehmen was uns bevorsteht, sollte nicht bald umgedacht werden.


Gruß
Manfred
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Re: Wirtschaftsethik

Beitragvon phoenixx2007 » 30.09.2011, 05:58

Kran01 hat geschrieben:Hier wird zusammnegewurfelt, was nicht zusammen gehört.

Wenn von Politik und Krise in der EU die Rede ist, geht es nicht um Wirtschaftsethik.

Ausserdem sollte man nicht mit einem Begriff um sich schmeissen, ohne zu definieren, was er beinhalten soll.

Die Wirtschaft soll eine Ethik haben? Oder die Menschen, die in der Wirtschaft tätig sind? Oder die Politiker, die über die Wirtschaft Gesetze beschliessen?

Und es sind nicht die Banken, die Unternehmen, die nach ethischen Regeln handeln. Es sind die Menschen, die Geschäftsführer, die den Willen der Aktionäre umsetzen sollen. Und es sind die Menschen, die als Aktionäre die Dividende wollen.

Und es sidn die Menschen, die in den Unternehmen arbeiten, gut oder faul, korrupt, gierig, mobbend usw.

Es ist schön, immer von Institutionen zu sprechen, die Banken usw. Das ist schön anonym und verführt dazu, diese zu verteufeln.

Gab es in der DDR, da war es der böse Kapitalismus. Und als die Menschen 1989 sich den Bösen selber ansehen durften, war es vorbei mit der DDR, denn da löste sich die Ideologie in Luft auf .


Hallo kran01

Ich Denke man muß nicht betonen das Organisationen und Institutionen an und für sich keine Ethik haben können :wink:
(Manche Menschen scheinen dies aber tatsächlich zu Glauben?! So sagt man oft: Dieses Krankenhaus ist gut. Diese Firma ist gut. Dieses Auto fährt schnell!?) Ethik sollte immer zu Politik und Wirtschaft gehören den alles wird von Menschen gemacht.
Wer versucht die Ethik abseits von Politik und Wirtschaft zu sehen, vergißt die Ethik zu leicht wobei sie doch alles durchdringen soll. Immer wenn Menschen im Leben miteinander unterwegs sind soll allgegenwärtig Ihr Handeln von Ethik durchdrungen sein.
Und!
Ethik ist schon gar keine Ideologie sondern etwas wasnur Menschen in ihren Gesellschaften zulassen können oder nicht!

Der, der z.B.auf zusammenbrüche von etwas Spekuliert Handelt Unethisch! Wer also etwa mit Lebensmittel Spekuliert handelt unetisch weil dadurch womöglich die Lebensmittelpreise in der Welt steigen können, Hungersnöte gefördert werden. So könnte man auch überzogene Zinsen von Bank als unethisch bezeichnen.

User sonnenmelker hat's ja schon einiges erwähnt!!


Der Phoenixx :D
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