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von schwani » 24.03.2011, 23:29
Hallo! Seit ein paar Tagen haben wir deutliche Stromschwankungen in den Abend- und Morgenstunden. Wenn sich stärkere Verbraucher einschalten, ist dies deutlich durch kurzes flackern der Beleuchtung zu bemerken. Ich wurde sogar schon von meiner Frau und meinem Sohn darauf angesprochen und das soll was heißen. Habt Ihr auch vergleichbares zur Zeit? Kann dies an den abgeschalteten AKW liegen? Tagsüber scheint alles in Ordnung zu sein, im Moment speise ich aber auch wegen der guten Wetterlage fleißig ein, bin also unabhängig vom Netz... Gruß Ingo
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von Wolfsolar » 24.03.2011, 23:37
Hallo... schwani hat geschrieben, Habt Ihr auch vergleichbares zur Zeit? Kann dies an den abgeschalteten AKW liegen?
Lass das nur nicht die großen 4 hören, sonnst schalten die noch die übrigen AKWs ab, damit wir dann im Dunkeln sitzen müssen. Mit sonnigen Grüßen Wolfsolar
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von pfesolar » 25.03.2011, 00:03
also bei mir in der Nachbarschaft hat ein Landwirt schätze mal so 30 kWp letzten Sommer/Herbst installieren lassen .... wenn ich mir die Spannungen jetzt so am WR übern Tag so anschaue wird mir bissle bange....  wo es vor ein paar Tagen so schön war, waren es 249.5 V das war bis die 30 kWp nicht dranhingen so max. 245 V... weiß nicht wo das noch hinführen soll.... mal sehen welche WR`s dann aussteigen....  hab gerade mal in der Doku gelesen.... das beruhigt ein wenig .... 264 V dann ist wohl Schluß und er schaltet ab... .... im Moment speise ich aber auch wegen der guten Wetterlage fleißig ein, bin also unabhängig vom Netz...
aber wenn der Saft (Netz) weg ist, schaltet dein WR auch weg....  ...also nichts mit einspeisen.... MfG
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von schwani » 25.03.2011, 08:49
Ja - klar, nix Netz - nix Strom, so oder so...
Nein, es geht ja um die Stunden, in denen keine Sonne scheint. Irgend etwas ist seit ein paar Tagen anders. Entweder wird hier irgendwo vor Ort was gebaut, oder es liegt an unserer Verteilung, oder...
Ich weiß es nicht, aber hier stimmt was nicht!
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von eggis » 25.03.2011, 08:57
Moin Schwani,
ist doch schön, dass es sich mal zeigt, dass eine PVA netzstabilisierend wirkt. Hast du mal die Netzspannungen am Tag und in der Nacht miteinander verglichen?
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von schwani » 25.03.2011, 11:59
Hallo Eggis,
ich hatte mir fest vorgenommen heute morgen auf den WR zu schauen - bezüglich der Spannung. Hab's leider vergessen, im Moment steppt hier der Bär, ich weiß nicht, wo ich anfangen soll. Ich hoffe, dass ich kurz vor Sonnenuntergang dran denke...
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von Atommafia » 25.03.2011, 12:29
Tach schwani hat geschrieben:Habt Ihr auch vergleichbares zur Zeit? Kann dies an den abgeschalteten AKW liegen? Tagsüber scheint alles in Ordnung zu sein, im Moment speise ich aber auch wegen der guten Wetterlage fleißig ein, bin also unabhängig vom Netz...
Das sind die Auswirkungen von Murksel, die verstellt neuerdings ständig die Leitregler im Netz. Vergleichbar mit einem Schiff: schwerer Seegang und die olle Kuh auf der Brücke hält sich am Maschinentelegrafen fest. In der Folge wird ständig zwischen Volle Kaft vorraus ,Halt, Volle Kraft zurück usw hin- und hergeschaltet. In der Mannschaft rumort es, man rechnet damit , das das Schiff im Sichweite des Heimathafens auf eine Sandbank landet Ist halt doch etwas dran an der Semannsweisheit Frauen auf einen Schiff bringen Unglück MfG
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von solder » 28.03.2011, 10:44
Also ich würde das Problem lokal vermuten. Möglicherweise nur in deinem Haus. Ich hatte anfangs auch die Befürchtung, dass beim Einschalten unserer Wärmepumpe jedesmal das Licht flackert. Hat sich aber nicht bestätigt. Ich vermute irgendwo einen erhöhten Widerstand an einer Klemme oder z.B. der Kabelmuffe in der Straße. Vielleicht dauert es dann auch nicht mehr lange, bis dieses Teil dann abraucht. Gerade die Abzweigmuffen sind dafür bekannt, da dort viele Dorne in das (isolierte) Hauptkabel pieken und den Strom für den Hausanschluss abzapfen. Wenn das nicht richtig ausgeführt ist... So ein Flackern macht sich umso stärker bemerkbar, je höher der Widerstand an solch einem Übergang ist und je stärker die Stromänderung bei Schalten.
Habt' Ihr eine neue Installation? Neues Haus? Neues Wohngebiet? Wie sieht's bei den Nachbarn aus? Flackert da auch was? Wenn es in der Straße wäre (und nicht im Haus), dann würde es auch flackern, wenn der Nachbar etwas größeres einschaltet. Das Problem ist vielleicht erst durch deine PV entstanden, denn du speist fast 20kW ein, wirst die vermutlich aber nie selbst brauchen, d.h. diese mangelhafte Kontaktstelle wird durch die PV stärker belastet (erwärmt) als bisher und "löst" sich nun langsam auf. Tagsüber merkst du das nicht, da die PV das für euer Haus ausgleicht. Falls es an einer Kabelmuffe oder dem Straßenverteiler liegt, kannst du jetzt nicht viel machen. In Deinem Haus würde ich zur Überprüfung des Zählerschrankes und des Hausanschlusskastens raten. Evtl. wird da schon was warm, wenn die PV richtig einspeist!
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von schwani » 28.03.2011, 19:38
Hi Solder!
Das Haus selbst ist aus den 60ern. Installation aber in den 90ern komplett erneuert, einschließlich Zuleitung vom Mast (Freileitung) zum Zähler im Keller. Ich vermute ja auch, dass es an unserer Installation liegt, schließlich flackert das Licht wenn bei uns starke Verbraucher zuschalten - das war vorher nicht so (stark). Evtl. liegt es wirklich am Zählerkasten, den hat der Elektriker ja mehr oder weniger für die PV auseinander genommen. So wurde z.B. der Ferraris Zähler gegen einen elektronischen ausgetauscht, wozu es einer Adapterplatte bedarf. Vielleicht ist diese nicht richtig verschraubt. Außerdem habe ich ja jetzt noch einen S0-Zähler in Reihe - ich muss das überprüfen lassen, nicht das noch was passiert...
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von eggis » 28.03.2011, 19:48
Das passt ja. Bei mir ist auch grade der Strom ausgefallen. Nach einer Sekunde war er wieder da. Mit PV am Tage ist das noch nicht passiert! 
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