Betatester hat geschrieben:Tja, lieber Zehsar...du schreibst aber nur die halbe Warheit.
Wenn schon die ganze Warheit !!!!
Puh, das wird nix @Betatester – dahinter kommen wir nicht.
Das Problem bei der "ganzen Wahrheit" ist wie bei den Eisbergen.
Allein an der Oberfläche lassen sie sich nicht erfassen, weil nicht viel von ihnen zu sehen ist.
Da muss man sehr lange im Verborgenen herumstochern, bis man einen ungefähren Überblick vom ganzen Ausmaß bekommt.
Den Professor hatte ich absichtlich weggelassen, weil mir seine Rolle in dem Drama nicht ganz klar ist.
Außerdem verdient er einen eigenen Beitrag.
Max und Moritz oder Moritz und Max.
Ist eigentlich egal, bei der Anzahl der neu geplanten Kohlekraftwerke in Deutschland.
Aber ich glaube kaum, dass dem Prof. da ein entscheidender Part zukommt.
Dafür hat die Kanzlerin gleich zwei Leute, denen sie im Fall der Fälle den schwarzen Peter über helfen kann.
Immerhin hatte Prof. Dr. Hans-Joachim Schellnhuber vorsorglich schon mal die Grenzen der Klima- und Klimafolgenforschung klargemacht.
Nur verursacht mir sein Selbstverständnis als Wissenschaftler, dass exakte Vorhersagen gar nicht nötig sind und die Modelle lediglich ungefähr die Richtung angeben sollen, in die die Entwicklung laufen wird, mächtiges Bauchgrimmen, wenn ich an die Auswirkungen auf die Politik der Kanzelrin und der Regierung nachdenke.
Mir wird übel, wenn Herr Schellnhuber als Direktor des PIK und gleichzeitig Professor für Theoretische Physik an der Universität Potsdam auf der Hompage des Institutes erläutert,
was man weder von der Klima- noch von der Klimafolgenforschung erwarten darf: Exakte und garantiert eintretende Ergebnisse. Nachzulesen hier:
http://www.uni-potsdam.de/u/putz/feb96/s17.htm Ich erlaube mir höflichst nachzufragen, was man denn dann erwarten darf?
Wozu finanzieren dann Bund und Länder diesen wissenschaftlich fragwürdigen Ansatz, wenn nichts dabei heraus kommt!
Immerhin unterstellt die Kanzlerin:
"Beide sind nicht nur exzellente Fachleute, sondern treten seit langem für wirksamen und ökonomisch klugen Klimaschutz ein. Sie stehen beide dafür, dass Klimaschutz ein Gebot der ökologischen Verantwortung, zugleich aber auch der wirtschaftlichen Vernunft ist…
Das Hervorgehobene könnte ich eigentlich unbesehen unterschreiben.
Alles weitere weiß ich nicht und muss es glauben. Ob und wie sich ökonomisch kluger Klimaschutz mit Kohlekraftwerken verträgt, muss mir mal jemand erläutern.
Wir werden sehen, zu welchen Be- und Entschlüssen diese honorigen Herren die Kanzlerin bewegen werden.
An ihren Taten werden sie sich messen lassen müssen.
Da bin ich mal gespannt, ob nicht noch weitere Rekorde gebrochen werden und nicht nur beim Strompreis.
Und wenn wir schon mal dabei sind, um nach der vollständigen Wahrheit suchen, sollte dies auch die Macher der Hompage der Kanzlerin tun.
Besonders, wenn es um die Senken der fließenden Steuergelder geht.
Institut für Klimaforschung oder
Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung e. V. oder beide oder wie denn nun?
Aber vielleicht gibt es jetzt auch noch mehr Institute, bei denen sich die Professoren Schellnhuber, Rahmstorf, Grassl, Latif,
und all ihre Mit- und Nachläufer vereinigt haben.
Man könnte ja mal beim Bundesrechnungshof nachfragen.
Bis dahin mögen sich die Träume der Kanzlerin erfüllen:
„Ich wünsche mir, dass beide in ihrem Einsatz für den Klimaschutz in Deutschland und weltweit die Aufmerksamkeit bekommen, die der Bedeutung des Themas entspricht."
Diese Aufmerksamkeit werden die Beiden bekommen.
Da bin ich mir sicher!
