Südostdach hat geschrieben:Schade, meine Mutter ist vorletztes Jahr gestorben. Hätte ich das gewußt, hätte ich ihr sagen können, daß sie damals völlig unnötig die Kartoffelkäfer als Schulkinder auflesen mußten, da die von ihr gesehenen Flugzeuge, und damit die Käfer, imaginär waren. Vermutlich auch, daß die Kugeln, die ein Jagdflugzeug auf sie dabei abgeschossen hat, ebenso imaginär waren, wie die Phosphorbomben auf die beinahe erntereifen Weizenfelder.
Flugzeuge und Käfer ... das war ziemlich sicher eine Scheinkorellation siehe Piraten und Klimawandel gestützt von Propaganda
Kartoffelkäfer gab es schon vor dem Kriegsbeginn in Deutschland. Deine Mutter musste Sammeln, da es keine natürlichen
Fressfeinde gibt und keine Spritzmittel. Außerdem war Absammeln sehr erfolgreich.
Es finden sich keine Belege von (gleichzeitig) beiden Seiten über einen Einsatz - insbesondere weil es schon vorher oft "lokale" Kartoffelkäferplagen plötzlich gab - siehe auch: googlebooks - siehe insbes. die Verbreitungskarte dort (nachweise in DE bereits vor Kriegsbeginn)
Südostdach hat geschrieben:Diese, von Dir angegebene Kälte- bzw. Hitzewellentotenstatistik nützt leider gar nichts, da nicht angegeben wurde, unter welchen Bedingungen jemand da eingestuft wird.
Hitzewelle 2003 liefert wissenschaftliche Quellen, Influenza zeigt mit der RKI Quelle eine Sommerspitze 2003 - Notfallmedizin zitiert:
Der durch hohe Umgebungstemperaturen ausgelöste Hitzschlag ohne Anstrengung betrifft v. a. ältere Per-
sonen in Hitzeperioden [260]. So konnte im Rahmen der Hitzewelle in Frankreich 2003 eine deutlich erhöhte Inzidenz für
Kreislaufstillstände bei über 60-Jährigen beobachtet werden [261].
und "linkt" auf: weitere Quelle
Hitzestress, Hitzeerschöpfung und Hitzschlag haben Symptome und sind behandelbar - eine Häufung von >10.000 "mehr" Toten kann man deutlich schneller auf Hitze zurückführen (da Auswirkungen auf Körper erforscht sind).
Ich kenne niemand, der an einer Hitzewelle starb, aber vom Sehen einen Bettler, der letzten Winter erfror.
Man braucht keinen "kennen" - Hitzestress, Hitzeerschöpfung und Hitzschlag/multiples Organversagen sind wohl übliche Diagnosen (siehe Notfalldokument) mit Gegenmaßnahmen (zB Kühlung, Flüssigkeitsaufnahme) die bei bestimmten Risikofaktoren (Alter, Kreislaufbelastung, Umgebungstemperatur,-feuchtigkeit) auftreten können.
Man "stirbt" nicht, weil der Mensch wegen der Hitze "durchgart", sondern weil bestimmte Stoffwechselvorgänge im Körper nicht mehr bei 40°C stattfinden (siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Denaturie ... ochemie%29 ).






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