Sind durchschnittlich 0,65 °C viel? Erklärungsnotstand...

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Re: Sind durchschnittlich 0,65 °C viel? Erklärungsnotstand..

Beitragvon phoenixx2007 » 14.12.2010, 22:33

Betatester hat geschrieben:
phoenixx2007 hat geschrieben:
superhaase hat geschrieben:Hi Phoenixx,

wer weiß ... erstaunlicherweise haben wir gerade in letzter Zeit wieder etwas kältere und längere Winter.
Aber ob das schon auf eine 'nderung des Golfstroms zurückzuführen ist, wage ich zu bezweifeln.

Hat sich denn der Golfstrom schon verändert (geschwächt)?

ciao,
sh

Angeblich Ja.

Phoenixx


Auch bei dem Thema Golfstrom gibts widersprüchliche Informationen:

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natu ... 21,00.html

--> Golfstrom wird stärker !!!!!

Beta


................Golfstrom schon wieder stärker! :P Dann müßte das Brennholz diesen Winter doch noch reichen :lol:

Phoenixx
http://www.sonnenertrag.eu/de/unterreit ... /1210.htmw
http://www.sonnenertrag.eu/de/unterreit ... /1347.html
leider nur 2 Links einstellbar, weitere PVA's aber im Sonnenertrag unter "sunkraft1/2/3/4/5" zu finden
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Re: Sind durchschnittlich 0,65 °C viel? Erklärungsnotstand..

Beitragvon user4711 » 14.12.2010, 23:02

Was machen wir mit der Photovoltaik, wenn nun die naechste Eiszeit kommt. -- Alles unter Schnee !!!!!!!!!!!!!!!

Unsere weitsichtigen Politiker habe schon das richtige getan und die Laufzeit der AKWs verlaengert, da koennen wir den Schnee von den Daechern abschmelzen ;-)


Viele Gruesse
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Re: Sind durchschnittlich 0,65 °C viel? Erklärungsnotstand..

Beitragvon Betatester » 18.12.2010, 11:21

amoss hat geschrieben:
Betatester hat geschrieben:....ist der Nordpolarwirbel seit einiger Zeit stark "zerfleddert", wodurch keine richtige Westdrift entsteht.
Sprich unsere warme Westautobahn die gerne auch Stürme mit bringt ist zur Zeit etwas blockiert.
@amoss ....hilf mal weiter :wink:

So sehe ich das auch! Ich spreche ja immer von "gestörter Zirkulation", die wir seit etwas über einem Jahr haben und meine damit unter anderem auch das. Wir haben daher zur Zeit vermehrt Winde, die grob nord-süd verlaufen anstatt wie sonst grob west-ost oder südwest-nordost.
Die Folge: Die wieder knackigeren Winter seit 2 Jahren und leider eben auch die wieder eher kühl-trüben Regensommer.
Auch die so genannte Nordatlantische Oszillation hat damit was zu tun, wen es also interessiert, kann hier weiter recherchieren. Der zugehörige NAO-Index ist zur Zeit negativ, die eher kühleren Bedingungen bei uns passen sehr gut dazu.

Mit einem angeblich bereits veränderten Golfstrom hat das derzeitige kurzfristige Zirkulationsmuster (Monate bis wenige Jahre) jedenfalls nichts zu tun, beim langfristigen Muster (Jahrzehnte bis Jahrtausende) kann das anders sein. Die jüngst kühleren Jahreszeiten sind aber ganz sicher erst mal nur eine Folge des kurzfristigen Zirkulationsmusters.


Ich hab mir mal den NAO-Index angeschaut.

Bild
Quelle: http://www.naturgewalten.de/nao.htm

Der Index ist ja nun schon seit über einem Jahr sehr ausgeprägt "negativ", was die Westdrift einschlafen lässt und wir eher kühleres Wetter bekommen.
Schau ich mir diese Grafik an gab es in den letzten 60 Jahren nur einen Zeitraum (1969) wo der Index auch so lange und ausgeprägt im negativen Bereich war.

Als Laie würd ich jetzt mal sagen das sich in kürze die Westdrift wieder stärker durchsetzen wird womit der Restwinter eher mild und feucht wird :| :?: :!:

Aber gut...ist ja nur ein Index von vielen :roll: :D

Beta
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Re: Sind durchschnittlich 0,65 °C viel? Erklärungsnotstand..

Beitragvon amoss » 18.12.2010, 11:37

Betatester hat geschrieben:Als Laie würd ich jetzt mal sagen das sich in kürze die Westdrift wieder stärker durchsetzen wird womit der Restwinter eher mild und feucht wird :| :?: :!:

So gesehen bin ich ja auch nur ein Laie. Aber wer weiß schon, wie der Index z.B. während der kleinen Eiszeit ausgesehen hat? Ich bin mir ziemlich sicher, dass die schnelle Oszillation um den Nullwert kein Naturgesetz ist und daher keineswegs immer so verlaufen muss. Es dürfte also durchaus auch gut möglich sein, dass er auch lange Zeit unter- oder oberhalb verläuft. Oder dass er deutlich länger auf der einen Seite verläuft und nur immer ganz kurz auf die andere Seite schwenkt. Im trägen Witterungsgeschehen würde das dann auf ein Wetter hinauslaufen, das der Seite entspricht, auf der der Index sich überwiegend aufhält.

Ich finde das alles höchst spannend, den Wechsel zwischen echten Eis- und Warmzeiten können wir zu Lebzeiten nicht erfassen, aber solche "kleineren" und nichtsdestotrotz einschneidenden Veränderungen wie die zwischen einer "kleinen" Eiszeit und einer "Normal"zeit (und umgekehrt) sind sehr wohl in der Zeitspanne eines menschlichen Lebens erfassbar. Vielleicht sind wir gerade an so einem markanten Punkt.

Für PV wäre es natürlich etwas weniger gut, aber wie man derzeit sehen kann, lassen sich auch in schneereichen Monaten gute, jahreszeitlich passende Erträge erzielen (derzeit bei mir in Freising, Oberbayern knapp 18 kwh/kwp/Dezember bisher.

Betatester hat geschrieben:womit der Restwinter eher mild und feucht wird :| :?: :!:

Womöglich wäre aber ein kalter Schneewinter besser, denn gegen Schnee kann man was tun und nach Schnee gibt es öfter Sonne als bei einem feucht-milden Winterwetter.
Gruß,
amoss

10,915 kwp * 59 x Mitsubishi PV-TD 185 MF5 * 2 x SMA 5000 TL-20 * DN 30° (3/4) und 22° (1/4) * Ausrichtung ca. 200° * Verlust durch Verschattung im Jahresmittel ca. 8% * Kreis Freising
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Re: Sind durchschnittlich 0,65 °C viel? Erklärungsnotstand..

Beitragvon pictoros » 27.02.2011, 12:44

Alle zu Beginn dieses Thread vorgestellten Kurven haben sich inzwischen verändert!

Von einigen Schreibern wurde auf das Sinken der Kurven hingewiesen, was den Klimawandel, im speziellen den Temperaturanstieg, in Zweifel ziehen sollte.
Man beachte die Änderung (Trend) seit dem Threadbeginn.

Bild
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Gruß
pictoros
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