So gesehen bin ich ja auch nur ein Laie. Aber wer weiß schon, wie der Index z.B. während der kleinen Eiszeit ausgesehen hat? Ich bin mir ziemlich sicher, dass die schnelle Oszillation um den Nullwert kein Naturgesetz ist und daher keineswegs immer so verlaufen muss. Es dürfte also durchaus auch gut möglich sein, dass er auch lange Zeit unter- oder oberhalb verläuft. Oder dass er deutlich länger auf der einen Seite verläuft und nur immer ganz kurz auf die andere Seite schwenkt. Im trägen Witterungsgeschehen würde das dann auf ein Wetter hinauslaufen, das der Seite entspricht, auf der der Index sich überwiegend aufhält.
Ich finde das alles höchst spannend, den Wechsel zwischen echten Eis- und Warmzeiten können wir zu Lebzeiten nicht erfassen, aber solche "kleineren" und nichtsdestotrotz einschneidenden Veränderungen wie die zwischen einer "kleinen" Eiszeit und einer "Normal"zeit (und umgekehrt) sind sehr wohl in der Zeitspanne eines menschlichen Lebens erfassbar. Vielleicht sind wir gerade an so einem markanten Punkt.
Für PV wäre es natürlich etwas weniger gut, aber wie man derzeit sehen kann, lassen sich auch in schneereichen Monaten gute, jahreszeitlich passende Erträge erzielen (derzeit bei mir in Freising, Oberbayern knapp 18 kwh/kwp/Dezember bisher.
Womöglich wäre aber ein kalter Schneewinter besser, denn gegen Schnee kann man was tun und nach Schnee gibt es öfter Sonne als bei einem feucht-milden Winterwetter.