Rentiert sich ein Nano BHKW a la ecoPOWER 1.0 im Privathaus?

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Re: Rentiert sich ein Nano BHKW a la ecoPOWER 1.0 im Privath

Beitragvon daniel625 » 28.09.2012, 23:51

Mühli hat geschrieben:
daniel625 hat geschrieben:
Mühli hat geschrieben:Aber mal Zahlen:

Die kWh Gas kostet 5ct, die Erzeugung eines kWhel kostet 18,6ct. Anschaffung des BHKW mit Nachheizung etc. sag ich mal
10 000€, Abschreibung auf 10 Jahre, 60MWh in dieser Zeit, sind 16ct/kWh.
400€ Wartung jährlich nochmal 6ct/kWh.

Die Wärme lassen wir aus der Gasheizung 10ct/kWh kosten, also ein fairer Preis wo der Verschleiß der herkömmlichen Heizung auch drin ist.
Dann kostet der erzeugte Strom (5,11ct Förderung bereits abgezogen) 10,5ct/kWh

Wenn man den jetzt für Baseload rauskloppen muss, zahlt man drauf, urgs.

Vermutlich rentieren sich da die großen Geräte ab 3kW schon deutlich besser.
Leisten immerhin das 3fache, kostet es aber bei weitem nicht mehr. Man muss halt die entsprechende Wärmesenke haben....dann gehts.

Wenn ich irgendwo falschliege, einfach sagen. Ich lass mich gerne korrigieren, vermutlich wird es sich trotzdem nicht in die Vollwirtschaftlichkeit katapultieren

Gruß


hat jemals deine heizung eine vergütung und strom geliefert :juggle: wenn ja welche heizung war das ?
ab 3kw geräte brigen nur was wenn du wärme wegdrücken kannst :mrgreen:

Mfg. db


Ich habs dir ja grade vorgerechnet, was es kostet und vor allem, was es kostet wenn man den Strom nicht selber braucht.
Gut, du sparst 10ct beim eigenen Strom, zahlst aber drauf wenn du ihn verkaufen musst.


Gruß


ich bezahle zur zeit 12,5 ct/betriebstunde davon sind von den 3,8 kw sind 2,5 kw wärme und 1 kw strom pro stunde
wo zahle ich da drauf ?... :juggle:
und deine berechnung zur strompreiserzeugung 10,5 ct :roll: ja wer die wp schön reden will :wink:
und nein ich spare ca. 19 ct beim eigenstromverbrauch + vergütung
wenn du einen wärmebedarf hast über 25000 kwh da lohnt sich ein 3,0 aber nicht darunter...oder el-car vorhanden..
und es ist nin mal wirtschaftlicher ein bhkw als eine gasheizung / Wp zu betreiben

Mfg. db
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Re: Rentiert sich ein Nano BHKW a la ecoPOWER 1.0 im Privath

Beitragvon daniel625 » 28.09.2012, 23:54

cybersoft hat geschrieben:
sundevil hat geschrieben:P.S. Wird Zeit, das ich einen S0 Zähler installiere damit ich überhaupt den Verlauf meines Stromverbrauches ermitteln kann.


Genau darauf zielte mein kleiner Stachel oben ja ab. Ich habe seit 2 Jahren meinen Haushalt in einer 2-Sekundenauflösung, ich weiß wie mein Haus tickt und wie wir ticken. Der "Sockelverbrauch", ich nenne es Ruhepuls des Hauses liegt noch mal deutlich unter den 200 Watt.

Mit einem BHKW gegen die "Reststunden" der PV zu fahren wird nicht reichen, da bekommt man die Wärme nicht ordentlich gespeichert/gepuffert noch die Restkurve gegengefahren, dafür ist das BHKW schon zu groß. Meine Idee war ja einen Miniwindanlage dagegen laufen zu lassen um den Rest weg bzw. weiter nach unten zu drücken (bräuchte ich Belgien nicht, da ich einen unendlichen Stromspeicher habe, meine Zähler dreht rückwärts; ich beschäftige mich beruflich auch mit dem Thema). Aber MiniWind ist nicht wirklich einfach .. einfach 2tsd €, an den Schornstein geschraubt, Kabel runter und los ..... das ist es leider nicht ,,,



ja der grundverbrauch ist 200 w, aber warum lohnt sich ein bhkw da nicht ? die wärme puffern und verteilen wo soll da das problem sein ?
Mfg. db
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Re: Rentiert sich ein Nano BHKW a la ecoPOWER 1.0 im Privath

Beitragvon GAST » 29.09.2012, 19:21

Hallo,
ja, es liefen/laufen Versuche in deutschen Steinkohlekraftwerken bei denen man neben "Fluff" (ist ein nach Wunsch zusammengestellter Restmüll aus dem "GelbenSack") auch Holzpellets mitverbrennt.
Für die Verbrennung von "Fluff" wurde je nach zusammenstellung und sonstigen Anforderungen richtig gut bezahlt (vom Recyclingunternehmen) ...
Mittlerweile machen das wohl schon zuviele, so das die Preise im Moment nicht so lukrativ sein sollen.
Was man nur nicht vergessen darf, Pellets kosten je kWh wesentlich mehr wie Steinkohle, zudem muss man mehr Masse bewegen.
Was anderes scheinen da zumindest aufgrund der Subventionen die neuen Frischholzheizkraftwerke zu sein, die schiessen ja gerade wie die Pilze aus dem Boden.
Wenn ich mir jetzt den Personalbedarf (Nur Betrieb ohne Revision) ansehe, dann kann ich statt des 3MW FrischholzBHKW auch 1-2 SteinkohleBHKW mit KWK und >100MWel betreiben wenn ich denn die Wärme verwerten kann.

Wieso "muss" so ein BHKW denn unbedingt auf 4000+ Volllaststunden kommen?? Wäre es nicht sinnvoller und vor allem Motorschonender das Teil mit einer höheren elektrischen Spitzenleistung und dafür weniger Betriebsstunden zu betreiben??
Ich denke da an den Wartungsaufwand und Verschleiss vom Motor....So ein PKW Motor hält ja auch idr. nicht 2Millionen Km ohne mehrmalige Komplettinstandsetzung.
Mir ist klar das ein sehr hoher EV erreicht werden muss damit es sich rechnet, aber wenn man einen ausreichend großen Puffer für die Abwärme hat könnte ich mir vorstellen das es sich rechnet das Teil anzuschmeissen wenn man den Herd, die Kaffeemaschine, Mikrowelle usw einschaltet und nicht lange laufen lässt um seinen Grundbedarf abzudecken.

Achso, ist kein Problem aus Holz Strom zu machen, allerdings nicht direkt, sondern erst über den Umweg Wasserdampf auf eine Kondensationsturbine ;)
Dürfte sich daher wohl nicht fürs "Häuschen" rechnen??

gruß
Jörg
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Re: AW: Rentiert sich ein Nano BHKW a la ecoPOWER 1.0 im Pri

Beitragvon JayM » 29.09.2012, 21:11

Heute in einem Pfalzgas Pamphlet gesehen: Erdgas-Brennstoffzellen BHKW mit 1,5 kWel und nur 0,6 kW thermisch.

Vetrieb ueber Sanevo, BHKW von BlueGen.

Das waere schon extrem gut!

Weiss hier jemand mehr drueber?

Gruss
Jochen

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Re: Rentiert sich ein Nano BHKW a la ecoPOWER 1.0 im Privath

Beitragvon sundevil » 29.09.2012, 22:17

BlueGen: 20.500 € netto
BlueGen Systempaket: ab 22.112 € netto
BlueGen Systempaket inkl. Montage (durch sanevo): ab 25.472 € netto

Sanewo

Technsich inetressant, für halbe Preise käme dann auch ernsthaft eine Anschaffung in betracht ...
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Re: Rentiert sich ein Nano BHKW a la ecoPOWER 1.0 im Privath

Beitragvon daniel625 » 30.09.2012, 00:23

sundevil hat geschrieben:
BlueGen: 20.500 € netto
BlueGen Systempaket: ab 22.112 € netto
BlueGen Systempaket inkl. Montage (durch sanevo): ab 25.472 € netto

Sanewo

Technsich inetressant, für halbe Preise käme dann auch ernsthaft eine Anschaffung in betracht ...


finde die leistung von 600 watt zu wenig, da muss der spitzenlastkessel zu viel zuheizen ( außer im PH ) was auch brennstoffkosten verursacht..
der preis ist hoch, aber für eine brennstoffzelle schon günstig, könnte sich aber mit der eeg vergütung rechnen

Mfg. db
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Re: Rentiert sich ein Nano BHKW a la ecoPOWER 1.0 im Privath

Beitragvon Ulenspiegel » 30.09.2012, 08:30

daniel625 hat geschrieben:
sundevil hat geschrieben:
BlueGen: 20.500 € netto
BlueGen Systempaket: ab 22.112 € netto
BlueGen Systempaket inkl. Montage (durch sanevo): ab 25.472 € netto

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Technsich inetressant, für halbe Preise käme dann auch ernsthaft eine Anschaffung in betracht ...


finde die leistung von 600 watt zu wenig, da muss der spitzenlastkessel zu viel zuheizen ( außer im PH ) was auch brennstoffkosten verursacht..
der preis ist hoch, aber für eine brennstoffzelle schon günstig, könnte sich aber mit der eeg vergütung rechnen

Mfg. db


Das Argument verstehe ich nicht:

Ich brauche im Normalfall (Nicht-PH) so oder so eine zusäztliche Gasheizung, um meine 5 kW Heizlast abzudecken, ob die Heizung etwa 1 kW größer ausfällt, ist doch egal, ist derselbe Brenner.

Die Gretchenfrage ist doch, ob ich im Normalbetrieb mit der elektrischen Leitung leben kann. Jedes % mehr elektische Leistung verglichen mit thermischem BHKW, wir reden hier, wenn Daten stimmen, von >60% (!), ist ein Gewinn. Diese Kiste könnte selbst im Sommer mit ruhigem Gewissen betrieben werden, da sie jedes GUD schlägt!

Die einzige interessante Größe ist bei ~60% elektrischer Ausbeute Verhältnis elektrische Leitung zu Preis.:-) .

1.5 kW (el) * 7000 Stunden = 10500 kWh, ich könnte also 4000 kWh Eigenverbrauch und 6500 kWh Verkauf annehmen, Warmwasser wäre Bonus im Sommer, Heizung Bonus im Winter, gefahren wird elektrisch, nicht thermisch.

Für mich wäre unter diesen Bedingungen ein Preis von 10 kEUR die rote Linie, da ich bisher keine verlässliche Daten zum Katalysator, insbesondere Kat.-Lebensdauer, gesehen habe, können dort noch einige Leichen im Schrank versteckt sein.
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Re: Rentiert sich ein Nano BHKW a la ecoPOWER 1.0 im Privath

Beitragvon daniel625 » 30.09.2012, 09:46

Ulenspiegel hat geschrieben:
daniel625 hat geschrieben:
sundevil hat geschrieben:
BlueGen: 20.500 € netto
BlueGen Systempaket: ab 22.112 € netto
BlueGen Systempaket inkl. Montage (durch sanevo): ab 25.472 € netto

Sanewo

Technsich inetressant, für halbe Preise käme dann auch ernsthaft eine Anschaffung in betracht ...


finde die leistung von 600 watt zu wenig, da muss der spitzenlastkessel zu viel zuheizen ( außer im PH ) was auch brennstoffkosten verursacht..
der preis ist hoch, aber für eine brennstoffzelle schon günstig, könnte sich aber mit der eeg vergütung rechnen

Mfg. db


Das Argument verstehe ich nicht:

Ich brauche im Normalfall (Nicht-PH) so oder so eine zusäztliche Gasheizung, um meine 5 kW Heizlast abzudecken, ob die Heizung etwa 1 kW größer ausfällt, ist doch egal, ist derselbe Brenner.

Die Gretchenfrage ist doch, ob ich im Normalbetrieb mit der elektrischen Leitung leben kann. Jedes % mehr elektische Leistung verglichen mit thermischem BHKW, wir reden hier, wenn Daten stimmen, von >60% (!), ist ein Gewinn. Diese Kiste könnte selbst im Sommer mit ruhigem Gewissen betrieben werden, da sie jedes GUD schlägt!

Die einzige interessante Größe ist bei ~60% elektrischer Ausbeute Verhältnis elektrische Leitung zu Preis.:-) .

1.5 kW (el) * 7000 Stunden = 10500 kWh, ich könnte also 4000 kWh Eigenverbrauch und 6500 kWh Verkauf annehmen, Warmwasser wäre Bonus im Sommer, Heizung Bonus im Winter, gefahren wird elektrisch, nicht thermisch.

Für mich wäre unter diesen Bedingungen ein Preis von 10 kEUR die rote Linie, da ich bisher keine verlässliche Daten zum Katalysator, insbesondere Kat.-Lebensdauer, gesehen habe, können dort noch einige Leichen im Schrank versteckt sein.


optimal wäre ein bhkw das denn wärmebedarf zu 100 % deckt, meisstens nicht möglich, da zu geringe laufzeit.
in der regel deckt das bhkw 60-80 % des wärmebedarf....wird mit dem bluegen schwer werden..
z.B.
http://www.powerblock.eu/de/lion-powerb ... -strom.php
http://www.at-nord.de/produkt_m-at5.php
kleine mit modulation...da kann auch je nach bedarf der slk weggelassen werden

Mfg. db
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Re: Rentiert sich ein Nano BHKW a la ecoPOWER 1.0 im Privath

Beitragvon Ulenspiegel » 30.09.2012, 11:55

Das Optimieren auf den Wärmebedarf war der geringen Stromausbeute geschuldet, d.h. Wärmebedarf bestimmt FLH und damit Wirtschaftlichkeit der Anlage.

Aber wenn eine Brennstoffzelle 60% oder mehr Strom macht, dann würde ich von einer anderen Auslegung ausgehen, mit 60% Strom bin ich nicht mehr (ökologisch und ökonomisch) auf die Nutzung der Wärme angewiesen, komme also ohne irgendwelche Problem auf hohe FLH, Optimierung würde in erster Linie am Strombedarf erfolgen, Wärme wäre reines Zubrot für mich. Vorteil von Strom ist, dass er im gegesatz zur Wärme sehr gleichmäßig übers Jahr verteilt gebrauch wird und gleichzeitig das wertvollere Produkt ist.

Ich gebe zu, dass wahrscheinlich kleiner Stromspeicher extrem sinnvoll wäre oder Bau als Nachbarschaftsprojekt (2. Haus hat WP), bzw. Kombination in MFH mit WPs.
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Re: Rentiert sich ein Nano BHKW a la ecoPOWER 1.0 im Privath

Beitragvon Boelckmoeller3 » 30.09.2012, 12:45

sundevil hat geschrieben:
Helpless hat geschrieben:
.....Notfalls kauft man sich wald und so eine Maschine....


Das ist meiner Meinung nach genau der richtige Ansatz oder auch Scheitholzfeuerung wie bei uns und in Zukunft genauso wichtig wie die eigene Solaranlage.
Insofern man allerdings die schwere Arbeit leisten kann und auch will.
Und auch nicht notfalls, da hätte man sich im Gegenteil schon längst kümmern können.
Bei uns hier in Hessen ist es sehr schwer an etwas Wald zu kommen, wenig Privatwald vorhanden, wenig Angebot und das Meiste gehört sowieso Kommune oder Land und die arbeiten auch sehr gerne damit. :D
Mit Mühe und Not sind wir vor einigen Jahren an etwas Wald gekommen, aber der reicht bisher etwa nur für die Hälfte an unserem Bedarf zu decken.
Habe aber gerade wiedermal richtig dickes Kronen-Buchenholz beim Förster kaufen können. 35€ den Meter + die persönliche Aufarbeitung geht ja noch. :D
Nach einem Tag im Wald bin ich allerdings so ziemlich kaputt, weis nicht ob ich das noch im hohen Alter durchhalten kann. :D

Viele Grüße:

Klaus
"Ich hatte nie zuvor ein Produkt um das ich so betteln musste um es zu bekommen um später so kämpfen zu müssen und alles zu versuchen um es nur behalten zu dürfen"
Peter Horton 2003 über sein GM EV1 in"Who killed the electric car"
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