Rentiert sich ein Nano BHKW a la ecoPOWER 1.0 im Privathaus?

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Re: Rentiert sich ein Nano BHKW a la ecoPOWER 1.0 im Privath

Beitragvon daniel625 » 20.09.2012, 23:55

sundevil hat geschrieben:Bei der geringen Vergütung fürs Einspeisen des BHKW ist Speichern in kleinem Rahmen wohl recht naheliegend.
Dann kan man solche Spitzen wie Fön o.ä. abfangen. Da dürfte max. 1 kwh genutzeKapazität genügen und 8-10 kwh Brutto, damit das Ganze dann auch lange hält. Für Stromausfälle o.ä. kann man den Akkus danna uch mal 6-9 kwh entnehmen.

P.S: hat jemand im Raum Berlin so ein Ding schon? Würde mir das genr aml anhören. Wenn das zu laut ist, wäre das nix für mich :|


kannst du bei ansehen und hören..
mfg. db
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Re: Rentiert sich ein Nano BHKW a la ecoPOWER 1.0 im Privath

Beitragvon daniel625 » 20.09.2012, 23:59

cybersoft hat geschrieben:ich gebe mal folgendes zu bedenken, durchschnittliche grundlast von 500 watt ist sehr hoch, sollte unter 200 max 250 watt liegen für ein haus 3 personen, mit einer tiefkühltruhe und einem kühlschrank.


ist bei mir abends im bereich von 200 watt, nur ich habe 2 kühlschränke + tiefkühltruhe ohne zeitschaltuhr, da kommt es ebend zu überschneidung...

ich denke max. 2 kwh pro tag ist ok, und da brauche ich keinen speicher

Mfg. db
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Re: Rentiert sich ein Nano BHKW a la ecoPOWER 1.0 im Privath

Beitragvon Mühli » 21.09.2012, 00:01

daniel625 hat geschrieben:
Mühli hat geschrieben:Aber mal Zahlen:

Die kWh Gas kostet 5ct, die Erzeugung eines kWhel kostet 18,6ct. Anschaffung des BHKW mit Nachheizung etc. sag ich mal
10 000€, Abschreibung auf 10 Jahre, 60MWh in dieser Zeit, sind 16ct/kWh.
400€ Wartung jährlich nochmal 6ct/kWh.

Die Wärme lassen wir aus der Gasheizung 10ct/kWh kosten, also ein fairer Preis wo der Verschleiß der herkömmlichen Heizung auch drin ist.
Dann kostet der erzeugte Strom (5,11ct Förderung bereits abgezogen) 10,5ct/kWh

Wenn man den jetzt für Baseload rauskloppen muss, zahlt man drauf, urgs.

Vermutlich rentieren sich da die großen Geräte ab 3kW schon deutlich besser.
Leisten immerhin das 3fache, kostet es aber bei weitem nicht mehr. Man muss halt die entsprechende Wärmesenke haben....dann gehts.

Wenn ich irgendwo falschliege, einfach sagen. Ich lass mich gerne korrigieren, vermutlich wird es sich trotzdem nicht in die Vollwirtschaftlichkeit katapultieren

Gruß


hat jemals deine heizung eine vergütung und strom geliefert :juggle: wenn ja welche heizung war das ?
ab 3kw geräte brigen nur was wenn du wärme wegdrücken kannst :mrgreen:

Mfg. db


Ich habs dir ja grade vorgerechnet, was es kostet und vor allem, was es kostet wenn man den Strom nicht selber braucht.
Gut, du sparst 10ct beim eigenen Strom, zahlst aber drauf wenn du ihn verkaufen musst.

Ich finde, das sollte man dringendst ändern! BHKW wären ne feine Sache für die Winterspitze im Stromnetz.
Wirklich blöde, dass sich willige auch 3kW-Teile in den Keller stellen könnten und somit auch noch Strom zu erzeugen (muha, so läuft er ja schon als Abfallprodukt wie der vergütet is)

Gruß
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Re: Rentiert sich ein Nano BHKW a la ecoPOWER 1.0 im Privath

Beitragvon daniel625 » 21.09.2012, 00:09

Mühli hat geschrieben:
daniel625 hat geschrieben:
Mühli hat geschrieben:Aber mal Zahlen:

Die kWh Gas kostet 5ct, die Erzeugung eines kWhel kostet 18,6ct. Anschaffung des BHKW mit Nachheizung etc. sag ich mal
10 000€, Abschreibung auf 10 Jahre, 60MWh in dieser Zeit, sind 16ct/kWh.
400€ Wartung jährlich nochmal 6ct/kWh.

Die Wärme lassen wir aus der Gasheizung 10ct/kWh kosten, also ein fairer Preis wo der Verschleiß der herkömmlichen Heizung auch drin ist.
Dann kostet der erzeugte Strom (5,11ct Förderung bereits abgezogen) 10,5ct/kWh

Wenn man den jetzt für Baseload rauskloppen muss, zahlt man drauf, urgs.

Vermutlich rentieren sich da die großen Geräte ab 3kW schon deutlich besser.
Leisten immerhin das 3fache, kostet es aber bei weitem nicht mehr. Man muss halt die entsprechende Wärmesenke haben....dann gehts.

Wenn ich irgendwo falschliege, einfach sagen. Ich lass mich gerne korrigieren, vermutlich wird es sich trotzdem nicht in die Vollwirtschaftlichkeit katapultieren

Gruß


hat jemals deine heizung eine vergütung und strom geliefert :juggle: wenn ja welche heizung war das ?
ab 3kw geräte brigen nur was wenn du wärme wegdrücken kannst :mrgreen:

Mfg. db


Ich habs dir ja grade vorgerechnet, was es kostet und vor allem, was es kostet wenn man den Strom nicht selber braucht.
Gut, du sparst 10ct beim eigenen Strom, zahlst aber drauf wenn du ihn verkaufen musst.

Ich finde, das sollte man dringendst ändern! BHKW wären ne feine Sache für die Winterspitze im Stromnetz.
Wirklich blöde, dass sich willige auch 3kW-Teile in den Keller stellen könnten und somit auch noch Strom zu erzeugen (muha, so läuft er ja schon als Abfallprodukt wie der vergütet is)

Gruß


auch wieder falsch.....
wenn du strom verkaufen willst dann das 20kw teil eeg biogas :mrgreen:

mfg db
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Re: Rentiert sich ein Nano BHKW a la ecoPOWER 1.0 im Privath

Beitragvon sundevil » 21.09.2012, 07:36

@daniel625 Werneuchen war von meinem alten zu Hause har nicht so weit weg. naja ich könnte da mal jemanden in Tiefensee besuchen - dann lohnt die Fahrt schon....
Da Du einen Scheitholzkessel hast, stellst sich mir die Frage, was Du mit dem ganzen Strom anstellst. Wie lange hast Du das teil schon und wieviele Vollasttunden sind es?
Welche Kosten außer Wertverlust hat man bei Nichtnutzung? Wäre es also auch dnekbar einfach nur 2000 Vollastunden pro jahr zu fahren?

Was leider noch in der Rechnung fehlt, ist die GG fürs den gasanschluß. Da ich ja mit Pellets heizen werde, brauche ich den normalerweise nicht. Wer eh eine Brennwerttherme hat, kann da natürlich anders rechnen...

Wie schaut es bzgl. Abgas aus? Kann man das Ecopower an einen Schornstein hängen, wo schon ein pelletkessel dran ist oder evtl. zusammne mit nem Kamin? Habe leider nur 2 Stück.

Wieviel soll das nackte ecoPOWER 4.7 kosten? durch die Modulation können das Viele als alleinigen WE nutzen

P.S. Wird Zeit, das ich einen S0 Zähler installiere damit ich überhaupt den Verlauf meines Stromverbrauches ermitteln kann.
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Re: Rentiert sich ein Nano BHKW a la ecoPOWER 1.0 im Privath

Beitragvon cybersoft » 21.09.2012, 07:46

sundevil hat geschrieben:P.S. Wird Zeit, das ich einen S0 Zähler installiere damit ich überhaupt den Verlauf meines Stromverbrauches ermitteln kann.


Genau darauf zielte mein kleiner Stachel oben ja ab. Ich habe seit 2 Jahren meinen Haushalt in einer 2-Sekundenauflösung, ich weiß wie mein Haus tickt und wie wir ticken. Der "Sockelverbrauch", ich nenne es Ruhepuls des Hauses liegt noch mal deutlich unter den 200 Watt.

Mit einem BHKW gegen die "Reststunden" der PV zu fahren wird nicht reichen, da bekommt man die Wärme nicht ordentlich gespeichert/gepuffert noch die Restkurve gegengefahren, dafür ist das BHKW schon zu groß. Meine Idee war ja einen Miniwindanlage dagegen laufen zu lassen um den Rest weg bzw. weiter nach unten zu drücken (bräuchte ich Belgien nicht, da ich einen unendlichen Stromspeicher habe, meine Zähler dreht rückwärts; ich beschäftige mich beruflich auch mit dem Thema). Aber MiniWind ist nicht wirklich einfach .. einfach 2tsd €, an den Schornstein geschraubt, Kabel runter und los ..... das ist es leider nicht ,,,
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Re: Rentiert sich ein Nano BHKW a la ecoPOWER 1.0 im Privath

Beitragvon sundevil » 21.09.2012, 08:01

1KW Mindestlast wird kaum ein Privater haben, deswegen ja die Akkuspeicherung. Da läßt man das BHKW dann etwas vor den Kernzeiten anlaufen damit der Akku voll ist und deckt damit alles ab, was über 1KW ist. Da Gerät läuft dann solange bis entrweder der Wärmepuffer oder Strompuffer voll ist.
Auch wenne s für die Gmeeionschaft ebsser wäre, macht es wirtschaftlich kaum Sinn einzuspeisen. IM Winter kann man das vielleicht mal machen, wenndie komplette Wärme benötigt wird und nicht der ganze Strom verbraucht werden kann, aber man sollte da schon unter 20% Verkauf liegen oder einen Abnehmer in der Nachbarschafft haben.
Bei mir wirds das mit den anderen Abnehmern schon schwieriger, da ich zu 3 Seite öffentliche Wege habe und der Einzige direkte Nachbar ein leerstehendes Haus hat.

Wieviel müßte man für die Netzdurchleitung zahlen, wen man es dem nachabr quasi über Stromnetz schickt? Kostet das immer gleich doer spielt die Entfernung in den preis mit rein?
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Re: Rentiert sich ein Nano BHKW a la ecoPOWER 1.0 im Privath

Beitragvon Helpless » 21.09.2012, 09:31

Ich hab das mal spaßeshalber für mein Haus durch gerechnet. Damit sich das halbwegs tragen würde, dürfte das Flüssiggas ecoPower 1.0 mit Tank zusammen keine 3000,-€ kosten. :shock:

Da muss ich wohl noch ein paar Jahrzehnte warten... :juggle:
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Re: Rentiert sich ein Nano BHKW a la ecoPOWER 1.0 im Privath

Beitragvon Uli_bw » 21.09.2012, 10:05

Wie sehen eure Berechnungen aus, habt ihr da was wo ich auch profitieren könnte?
Muss jetzt wieder Heizöl kaufen, Gas leigt vor der Kellerwand.
Würde aber aus Lärmgründen auf einen Sterling gehen.
Verbrauch etwa 2000 l Heizöl /a
Gas kostet um die 6,5 ct/kwh
Strom ca. 1300 aus PV und ca. 4700 kaufen...21 ct/kwh

Grüße ULI
P.S. kann ich wirklich im Eigenheim was abschreiben?
Ich will ja so wenig Strom wie möglich verkaufen...
Spitzenlastkessel soll auch so selten wie mgl laufen.
aber 20000 kwh / 5 kw --> 4000 h Laufzeit
Wenn ich so meine ganz kalten Monate anschaue würde das Teil trotzdem dann den ganzen Monat durchlaufen...
Also wahrscheinlich etwa die Hälfte wenn nicht gar mehr Strom verkaufen müssen...
Auf der anderen Seite....
Heizung ist fällig.
Das Gerät muss doch nur die Mehrkosten zur normalenm Heizung reinbringen...
Ratlos
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Re: Rentiert sich ein Nano BHKW a la ecoPOWER 1.0 im Privath

Beitragvon Mühli » 21.09.2012, 12:16

Die "Mehrkosten" hab ich mit 7000€ beziffert, is ja eh gütlich, nur das Gerät und sonst nix dazu.
Ne Gastherme kriegt man halt für 2000€ und mit nur 2,5kW braucht man eben eine dazu.

An sich rentiert es sich ja, müssen eben die Randbedingungen passen.

Und Sterling, naja, ich weiß nicht...so n Honda is schon ne zuverlässige Sache.

Zum Steuerlichen dürfen andere was sagen, die von mir genannte Abschreibung bezieht sich vor allem auf den Verschleiß den man hat. Sprich irgendwann ist das Ding hinüber/muss generalüberholt werden.

Evtl. sind für normale Häuser die etwas größeren Geräte schon sinnvoller, die können ja auch modulieren und sich somit dem Lastgang besser anpassen.

Gruß
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