Alles, was sonst nirgends reinpaßt Aber bitte: wir sind hier im Solarstrom Forum
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von a.ritter » 17.07.2008, 18:49
So ist es. Wir sind wieder am Anfang des Threads und kein bisschen schlauer.
Ich habe die Lüfter wieder ins Auge gefasst, nachdem mir die Sache mit dem Wasser immer unrealisitscher vorkam.
Es ist eben schon die Frage, in wie weit Stauwärme auch bei schräg angebrachten Modulen auswirkungen hat.
Die Zellen sind ja in einem Alurahmen. Möglicherweise wird innerhalb des Rahmens kaum Luft mit nach oben weggerissen.
Würde man die Luft aber verwirbeln (auch mit wenigen Lüftern) so könnte es schon einen netten Effekt geben. Alles aber nur reine Spekulation.
4,84KWp BP7185N + BP7190N - SB4000TL-20 11,25KWp IBC-225TT - 2xSB5000TL-20 7,92KWp IBC 180M HS - 1xSB5000TL-20 + 1xSB3000TL-20 21,6Kwp Yingli 180 - 2xSMC10000 5,76KWp Aleo 160 + 3,9KWp IBC Monosol 195MS - 1xSB5000TL-20 = 55,27 KWp
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von Langen63 » 17.07.2008, 19:05
Na ja, .... bei dem Wetter ist das vielleicht jetzt auch nicht grad so schlimm,.... hoffentlich wirds bald was mit dem Sommer 2008 !
... Das mit den Lüftern hätte eventuell auch noch den Vorteil ungewollte Gäste unter den Modulen zu vertreiben.... aber 2 Stück unter jedes Modul ? ... nachher hebt das Gestell mitsamt den Modulen ab wie ein fliegender Teppich 
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von 18kwp » 17.07.2008, 21:11
Das Wasser was an den Modulen an der Unterseite oder auch an Rahmen haften bleibt, ist ein idealer Nährboden für Microorganismen und Algen. Und die Reinigung ist dann auch nicht so einfach.
-> ich habe mit der rückseitenkühlung nicht vor, die module dauerhaft feuct zu halten. mit einer temperatur-regelung werden die sprüchschläuche bei einer grenztemperatur eingeschaltet und kühlen die module um xx grad ab. danach wird die pumpe wieder abgestellt, die module erwärmen sich wieder, die rückseite trocknet ab, usw. usw.
ich habe dabei nicht so die bedenken, dass sich dabei gleich ein waldboden auf der modulrückseite entwickelt...
müsste dies dann nicht bei älteren anlagen (auch ohne rückseitenkühlung) aufgrund von regen- und kondeswasseranfall zu beobachten sein?
gruß
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von neuharlingerstrom » 27.07.2008, 13:14
@Alle:
Es gibt jetzt eine (bzw. bald mehrere) Industrielösung des Kühlungsproblems , wohl sehr nahe an der von mir propagierten "Kombilösung" von Kühlung der Zellen und gleichzeitigem Abgreifen der Wärme für die Hausversorgung ...
http://www.sunline-ag.com/corporatenews.html
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von p.hase » 30.08.2009, 23:35
hat nun schon jemand mittels tauchpumpe regenwasser (maximal 17°C warm im hochsommer!) aus seiner zisterne über sein (flach-)dach laufen lassen um verdunstungskälte zu erzeugen und so die luft unter den modulen zu kühlen???
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von tom2001 » 01.09.2009, 21:10
Hallo,
zur Kühlung der Module mit Luft hier ein Link zu einen Zeitungsartikel
http://www.oberpfalznetz.de/zeitung/193 ... 0.html#top
Hier soll die erwärmte Luft auch genutzt werden. Reine SolarLuft Kollektoren habe ich mir schon angeschaut.
Specky1: 48xAleo S16 an 2x SMA 4000TL20, 8,4kWp, 177 Grad, 43 Grad Dachneigung, Sun-Watch Logger
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von p.hase » 01.09.2009, 21:16
eigentlich irre... der luftkollektor wird seit jahren im haustechnikdialog diskutiert und selbst gebastelt und nun hat jemand des goldsack über einem pv-hersteller ausgeschüttet. man muss nur zur rechten zeit am rechten ort sein...
aber auch hier gilt: was tun mit der heissen luft im sommer? die nachbarn duschen lassen? wärme an die eskimos liefern? wärme einfrieren? ok, da sind wir bald soweit.
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von Helmut1 » 09.06.2011, 16:40
Hallo Leute Ich finde die Idee von Mindjogger absolut genial: Indirekte Kühlung durch Berieselung der Dachpfannen.
Wenn ich eine PV hätte, würde ich das sofort realisieren.
Ich habe gerade einen Versuch gemacht indem ich ein bisschen Wasser auf die Dachpfanne geschüttet habe. Bei mir sind recht alte poröse Dachpfannen. Und oh Wunder das Wasser wird fast wie von einem Schwamm aufgesaugt und es verteilt sich im gesamten niedrigen Bereich des Ablaufs. Dadurch braucht man nur sehr wenig Wasser zu pumpen. Man könnte davon ausgehen wenn man es halbwegs optimiert, dass man vielleicht bei jedem Durchlauf 50-80% des Wassers verdunstet. Durch die hohe Verdunstungsenthalpie des Wassers ist dann die benötigte Pumpenleistung und damit Stromverbrauch verschwindend gering.
Ich würde es allerdings nicht mit Brunnenwasser sondern Regenwasser machen. Das einzige Problem was ich sehe ist, dass der Regenwasserbehälter ganz schön groß sein muss um eine längere regenfreie Periode zu überbrücken.
Hat so etwas noch niemand gebaut?
Gruß Helmut
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von apfelsol » 09.06.2011, 17:29
Helmut1 hat geschrieben:Hallo Leute Ich finde die Idee von Mindjogger absolut genial: Indirekte Kühlung durch Berieselung der Dachpfannen. Ich habe gerade einen Versuch gemacht indem ich ein bisschen Wasser auf die Dachpfanne geschüttet habe. Bei mir sind recht alte poröse Dachpfannen. Und oh Wunder das Wasser wird fast wie von einem Schwamm aufgesaugt und es verteilt sich im gesamten niedrigen Bereich des Ablaufs. Dadurch braucht man nur sehr wenig Wasser zu pumpen. Man könnte davon ausgehen wenn man es halbwegs optimiert, dass man vielleicht bei jedem Durchlauf 50-80% des Wassers verdunstet. Durch die hohe Verdunstungsenthalpie des Wassers ist dann die benötigte Pumpenleistung und damit Stromverbrauch verschwindend gering.
Hat so etwas noch niemand gebaut?
Gebaut nicht, aber mal einen Versuch gemacht. Und dabei festgestellt, dass die Aktion eher kontraproduktiv war. An einem heißen Sommertag habe ich von oben auf das Dach unter den Modulen Wasser aus dem Wasserschlauch laufen lassen. Meine Idee war die gleiche: Das Wasser sollte das Dach und die Luft unter den Modulen kühlen und damit auch die Module. Kühlere Module sollten dann etwas mehr Spannung und damit mehr Ertrag liefern. Stattdessen trat das Gegenteil ein: Die Spannung sank noch mehr. Wie das? Ich kann mir das nur so erklären, dass die Luftströmung zwischen Dach und Modulen durch meine Aktion gestört wurde. Diese Luftströmung hatte meine Module effektiver gekühlt als mein Versuch mit dem Wasser. Dazu kommt: Das verdunstete Wasser steigt auf und trifft auf die Module. Das ist dann quasi so, als hielte man eine Hand über einem Kochtopf mit verdampfendem Wasser, sofern das Dach selbst eine höhere Temperatur hat als das darüberliegende Modul, was durchaus sein kann, da mein Dach anthrazitfarben, also dunkel ist. Das heißt, man müsste das kalte Wasser direkt mit den Modulen in Kontakt bringen, jedoch ist das nicht empfehlenswert, da thermische Verspannungen auftreten können. Gruß apfelsol
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von Helmut1 » 09.06.2011, 18:18
Hallo Apelsol Das ist ja sehr rätselhaft! Deine Erklärung zu dem Phänomen glaube ich aber nicht. Auch wenn deine Dachpfannen dunkel sind, liegen sie ja im Schatten der PV-Anlage. Die können also nicht wärmer sein als die PV selbst. Feuchte Luft ist sogar leichter als trockene. Also dadurch behindert man den Kamineffekt der natürlichen Kühlung nicht. Allerdings wird natürlich durch das geringere Temperaturniveau durch die Verdunstung der Kamineffekt geringer. Wenn dadurch weniger Luft durchströmt könnte natürlich der Wärmeübergang zwischen Modul und Luft behindert werden. Also es ist kühler unterm Modul (Luft, Dachpfanne) aber das Modul selbst wird doch wärmer, weil die Luft nicht mehr so stark strömt und deshalb die Konvektion Modul zu Luft abnimmt. Das wäre jetzt meine Erklärung dazu. Die Überlegung wirft auch gleich noch eine Frage auf: Was ist der optimale Abstand Modul zum Dach? Ist der sehr klein wird die Strömung behindert (Zu hoher Strömungswiderstand). Ist der zu groß ist die Konvektion Modul zu Luft zu gering (geringere Strömungsgeschwindigkeit wegen größerer Durchströmungsquerschnittsfläche). Da müsste es eigendlich nach meinen Überlegungen ein Optimum geben höchstwahrscheinlich auch noch abhängig von Dachneigung und Länge der durchströmten Fläche. Dazu müsste es doch bestimmt auch schon einige Diplomarbeiten geben? Gruß Helmut
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