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von open source energy » 17.01.2012, 09:58
kpr hat geschrieben:bei mir würde er sogar noch weniger brauchen. Ich hab nämlich nen Trick: Ich fahr morgens nur noch im Leerlauf berg runter - und abends lass ich mich nach Hause abschleppen.
Spass bei Seite: Genau wie bei Deinem Passivhaus verhindert der individuelle Fahrstil einen objektiven Vergleich; genau wie unterschiedliche Lebensgewohnheiten natürlich jeden Vergleich tatsächlicher Verbräuche bei einem Haus verhindern. (Du kannst ja nunmal nicht zu gleicher Zeit in identischer Weise in zwei verschiedenen Häusern leben. Auch Du nicht.)
JA klar... aber nicht im Faktor 4 und bei nahezu gleicher Raumtemperatur von rund 23°!
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von kpr » 17.01.2012, 10:58
Weiss ich nicht. Kann ich nicht einschätzen. Wir haben einen Kunden, da mussten wir uns massiv verteidigen; der hat in seinem Altenheim im PH-Standard einen Energieverbrauch gehabt, wie man ihn bei EnEV erwartet hätte. Der Laie hat sich gewundert - die Fachwelt gestaunt.
Zwei ortstermine und die Sache war klar: Die Toilettenfenster stehen im Prinzip permanent offen. Auch ansonsten nehmen die alten Leute als auch das Pflegepersonal die Lüftung nicht an. Die Lüftungsverluste waren eher vergleichbar zu einem Haus ohne Fenster als zu einem PH (so die süffisante Auslegung des Gutachtens durch das Gerichts - als "Einleitung" zum Hinweis an die Klägerseite, dass die Klage keinen Aussicht auf Erfolg hat.). Für mich der Beweis, dass der Bewohner einer Immobilie aktiv hinter dem PH-Konzept stehen muss; ansonsten kriegt man mit dem Nutzerverhalten vieles kaputt gemacht.
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von open source energy » 17.01.2012, 13:14
kpr hat geschrieben:Weiss ich nicht. Kann ich nicht einschätzen. Wir haben einen Kunden, da mussten wir uns massiv verteidigen; der hat in seinem Altenheim im PH-Standard einen Energieverbrauch gehabt, wie man ihn bei EnEV erwartet hätte. Der Laie hat sich gewundert - die Fachwelt gestaunt.
Zwei ortstermine und die Sache war klar: Die Toilettenfenster stehen im Prinzip permanent offen. Auch ansonsten nehmen die alten Leute als auch das Pflegepersonal die Lüftung nicht an. Die Lüftungsverluste waren eher vergleichbar zu einem Haus ohne Fenster als zu einem PH (so die süffisante Auslegung des Gutachtens durch das Gerichts - als "Einleitung" zum Hinweis an die Klägerseite, dass die Klage keinen Aussicht auf Erfolg hat.). Für mich der Beweis, dass der Bewohner einer Immobilie aktiv hinter dem PH-Konzept stehen muss; ansonsten kriegt man mit dem Nutzerverhalten vieles kaputt gemacht.
Meine Güte... wenn einer ein Fenster offen hat ist das doch klar, aber bei meinem Bekannten handelt es sich ebenfalls um ein Ingenieur der das Haus und das Verhalten gut kennt! Ich verstehe das irgendwie nicht ganz... Es liegt doch auf der Hand, dass ein PH um ein Mehrfaches weniger Enerige braucht als ein EEH egal welcher Klasse.... Und wer hier versucht mit Rechenwerten die Realität zu ändern hat bestimmt andere Hintergründe!
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von Montio » 18.01.2012, 15:14
open source energy hat geschrieben:... Es liegt doch auf der Hand, dass ein PH um ein Mehrfaches weniger Enerige braucht als ein EEH egal welcher Klasse....
Und wer hier versucht mit Rechenwerten die Realität zu ändern hat bestimmt andere Hintergründe!
Mit individuellen Verbrauchswerten die Wahrheit zurechtschustern geht jedenfalls gar nicht, von den ganzen logischen Fehlern ganz zu schweigen. Ich gebe es jedenfalls auf Dir damit noch zu kommen. Nicht böse sein OSE: Deine immer wiederkehrende Behauptung, dass das PH mehr-/(ja sogar 7, wenn ich mich erinnere) -fach besser sei, ist einfach nur falsch und Blödsinn und entbehrt jeder sachlichen Grundlage. Gruß Montio
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von open source energy » 18.01.2012, 15:24
Montio hat geschrieben: Mit individuellen Verbrauchswerten die Wahrheit zurechtschustern geht jedenfalls gar nicht, von den ganzen logischen Fehlern ganz zu schweigen. Ich gebe es jedenfalls auf Dir damit noch zu kommen. Nicht böse sein OSE:
Gruß Montio
Bin nicht böse... ganz im Gegenteil.. denn ich glaube kaum, dass Du nicht weißt wie der Hase läuft  Und die EEH Häuser können nunmal passgerecht mit dem Brennstoff gemacht werden, das geht beim PH nicht! Solange Du das nicht erkennst, ist es mir auch egal! Die Hülle, die solaren Gewinne und die Lüftungsverluste sind signifikant entscheidend wieviel Energie zum Heizen benötigt wird. Und da sehe ich zwischen den meisten Gebäuden und dem PH noch sehr große Unterschiede! Wie gesagt... Nehme mal ein Haus mit Pelletsheizung (EEH 55) und dann poste bitte hier das Ergebnis mit einer Gastherme... ! UND ein EnEV mit PHPP zu vergleichen geht leider auch nicht rechnerisch hin, rechnerisch her...
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von pfalz-solar » 09.02.2012, 09:18
Passivhausbesitzer - wie ist das zur Zeit mit der lange anhaltenden Kälteperiode und den Wohlfültemperaturen?
Ausreichend weil auch ordentlich die Sonne scheint und diese Wärmegewinne locker ausreichen oder muss an den sehr kalten Tagen irgendwie zugeheizt werden??
Bei uns im EFH70 steigt nun natürlich der Stromverbrauch aber noch im Rahmen (dank vorgewärmter Ansaugluft durch Erdwärmekollektor) und durch das sonnige Wetter wird eh einiges mehr produziert als verbraucht wird.
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von open source energy » 09.02.2012, 11:24
Gerade jetzt geht das richtig gut mit dem PH, "Probleme" hatten wir eher in der Zeit um die 0 und Regen durch MEGA DICKE Wolken... Bei uns fahren die Raffstoren zur Mittagszeit runter um den Raum nicht zu überhitzen. Wegen der extrem trocken Luft haben wir die Luftwechselrate reduziert. Ansonsten haben wir am Abend rund 23° und am Morgen mit Normalbetrieb der Lüftungsanlage OHNE Zuheitzen 21° Bei diesen Bedingungen brauchen wir so gut wie keinen extra Strom zum Zuheizen... Nur die nördlichen Räume und das Bad werden leicht mit Wärme versorgt (Meine Frau braucht es im Bad sehr warm  )
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von pfalz-solar » 09.02.2012, 12:37
Ja die Luftwechselrate der Lüftungsanlage habe ich auch reduziert damit es nicht zuuu trocken wird... Der Wohn/Ess/Küchenbereich als Hauptraum liegt nach Süden und wärmt sich über Tag auch wieder schön auf, von 23 Grad abends bleiben und bei ca. minus 11 draussen am nächsten morgen noch 19,5 - ansonsten versuchen wir das Haus auf einer gwissen Grundwärme zu halten und spielen mit den Zusatzheizelemten bissel rum um den besten Kompromiss zu finden 
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von JayM » 09.02.2012, 12:49
Hat hier jemand Erfahrung mit Lüftungsgeräten mit Feuchteregeneration? Wir werden dieses Jahr in unseren Neubau ziehen und haben dort ein Paul Novus 300 Lüftungsgerät. Dafür gibt es einen Membranwärmetauscher, der durch die Membran auch einen Teil de Luftfeuchtigkeit vom Abluft- in den Zuluftstrom transportiert. Soll neben dem Befeuchtungseffekt auch noch mehr Wärme zurückgewinnen.
Eure Erfahrungen würden mich sehr interessieren.
Gruß Jochen
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von lengwi » 09.02.2012, 13:44
open source energy hat geschrieben:Gerade jetzt geht das richtig gut mit dem PH, "Probleme" hatten wir eher in der Zeit um die 0 und Regen durch MEGA DICKE Wolken... Bei uns fahren die Raffstoren zur Mittagszeit runter um den Raum nicht zu überhitzen. Wegen der extrem trocken Luft haben wir die Luftwechselrate reduziert. Ansonsten haben wir am Abend rund 23° und am Morgen mit Normalbetrieb der Lüftungsanlage OHNE Zuheitzen 21° Bei diesen Bedingungen brauchen wir so gut wie keinen extra Strom zum Zuheizen... Nur die nördlichen Räume und das Bad werden leicht mit Wärme versorgt (Meine Frau braucht es im Bad sehr warm  )
Hallo ose, nur mal so Zwischenfrage: Im Gegensatz zu pfalz-solar hast du ja eine Fußbodenheizung und WP in deinem Haus oder habe ich was falsch verstanden? Da bei mir dieses Planungen für mein Eigenheim beginnen (es soll natürlich so nah wie möglich an ein Passivhaus rankommen) schaue ich mir bereits verschiedene Dinge an. Ich habe bei der Recherge eine sogenannt "thermisch aktivierte Bodenplatte" gefunden. Beid dieser Bodenplatte ist die Dämmung und Fußbodenheizung bereits enthalten. Wie hast du das gemacht wenn ich mal fragen darf?? Gruß lengwi
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