Natürlich ist das ein Problem, daher macht -in meinen Augen- ein Wechsel zu einem Ökostromanbieter dann Sinn, wenn dieser nach weist, dass der Strom aus extra dafür neu gebauten Anlagen kommt und nicht aus bereits vorhandenen.
Dementsprechend sind solche Tarife dann auch teurer, aber dafür bewirkt man dann wirklich eine Veränderung in der Stromerzeugung, während man mit anderen Tarifen nur die geiz ist geil Fraktion subventioniert, zumindest solange die Nachfrage nach Ökostrom geringer ist als das eh schon vorhandene Angebot.
Ein gewisser Nutzen ergibt sich bei manchen Ökostromanbietern in höheren kWh Preisen zugunsten geringere Grundpreise.
Das ist dann zumindest ein Ansatz für die wenig Verbraucher.
Ich würde z.B. ca. 600-700kWh/a für meinen Haushalt brauchen, ohne Strom für die Heizungsanlage (die wird auf alle umgerechnet). Konjunktiv deswegen, weil ich noch fleischfressende Pflanzen notgedrungen unter Kunstlicht züchte und dafür mehr Strom benötige als für den ganzen Rest zusammen...
Bei solch geringen Verbräuchen wären 9€ Grundgebühr im Monat fast schon so teuer wie der Strom, da wird dann Strom sparen mehr oder weniger bestraft.
mfg






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