Netzstörungen durch PV-Anlage?

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Beitragvon Bert1 » 01.02.2006, 20:06

Hi!

Ich bin auch überrascht über die kostenlose Zusendung der Kondensatoren, allerdings besteht ein Problem im allgemeinem sonst hätte Solarmax keine Einbauanleitung zu Hand.

Ich muß trotzdem SOLARMAX ein großes Lob aussprechen! Super Service und sofortige Hilfestellung bei allen Fragen!
Falls ein Gerät mal einen defekt hat, wird sofort Ersatz geschickt.

Bei anderen Herstellern ist das keine selbstverständlichkeit!

Die Unterschiede in der Software sind wie folgt:

- Die min. Einschaltgrenze von 12W musste auf 20W erhöht werden. Da im Anfahrmodus je nach Eingangsspannung die Leistung nicht reicht alle Relais zu schliessen. Kunden bemängeln öft "Netzelaisfehler" im Fehlerspeicher. (10.4)

- Der Fehlerspeicher kann im Display aufgerufen werden. (12.0)

- Die Steuerplatine funktioniert auch im neuen Solarmax 4200C (12.0)

- Die Steuerplatine funktioniert auch in der E- Serie. (12.0)


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Beitragvon Bert1 » 01.03.2006, 16:38

Hi!

Ich wollte jetzt mal meine Ergebnisse bekannt geben.
Ich habe jetzt die 15µF Kondensatoren in die Solarmax 2000C eingebaut, und das Problem war behoben.
Bei dem Solarmax 6000C war nur eine leichte Verbesserung merkbar.
Die Kondensatorleistung hab ich auf 30µF erhöht.
Mein Radiowecker geht jetzt wieder Richtig.

Feedback von Solarmax:
Das Problem mit der grossen benötigten Kapazität hat mit der Leistung (Cos-Phi-Regler) des Gerätes zu tun. Anscheinend reicht die Kapazität nicht aus.

Empfehlung von Solarmax!
Einfacher wäre es die Funkuhr mit einem kleinen Kondensator zu bestücken. Da die Leistungsaufnahme der Uhr sehr klein ist, sollte bereits eine kleine Kapazität reichen.
(Ist die Kapazität zu gross, steht die Uhr still) Abhängig ist dies nur durch die Empfindlichkeit der Nulldurchgangserkennung der Uhr, und diese kann unterschiedlich ausfallen.

Ich werde mal die Empfelung testen, dann sehen wir schon was isch lasse.

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Beitragvon Xam Ralos » 03.03.2006, 16:06

Hört sich logisch an....

Da die Leistung des 6000er 3mal grösser ist, muss auch der Regler eine grösseren CosPhi aufweisen. Dann kommt der Nulldurchgang früher, die Drossel hat somit eine grössere Restinduktivität was der Kondensator nicht mehr "Schlucken" kann....

Wenigstens eine brauchbare Aussage eines Herstellers... bei einem anderen hätte es geheissen: keine Ahnung......

Hast du eigentlich zuviel Zeit oder sonst nix zu tun?

Ein neuer Wecker für 20€ wäre doch viel einfacher......
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Beitragvon Bert1 » 03.03.2006, 17:56

Hi!

Tja, Zeit ist relativ!
Wenn ich mir einen neuen Wecker kaufe ist das Problem ja nicht behoben sondern nur umgangen.

Das Solarmax sehr hilfreich in allen Fragen ist, daß kann ich nur bestätigen!

Ich bin der Meinung wenn man auch nach dem kauf des Produktes eine Serviceleistung bietet, dann ist das die beste Werbung die man machen kann.

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Beitragvon Xam Ralos » 13.03.2006, 18:55

ä..das Problem ist dein Wecker und nicht der Wechselrichter mit dem CE- Zeichen!
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Beitragvon michaeljk » 29.03.2006, 17:46

Wenn der Einfluß des Wechselrichters auf das interne Stromnetz so gravierend ist, wie wirkt sich das auf die Hifi-Anlage aus? Ich palne eine PV-Anlage, mir ist aber der gute Klang meiner Anlage sehr wichtig.

Hat jemand Informationen über mögliche Auswirkungen auf die Hifi-Anlage?

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Beitragvon Atommafia » 29.03.2006, 21:56

Tach
blabla hat geschrieben:Eure Probleme sind ganz einfach zu erklären: Oberwellen.
abhilfe:
Probiert mal einen Kondensator (100 -300 µF , 250V, nicht gepolt) zwischen der betroffenen Phase und N zu hängen. Mit etwas Glück sollte er die Oberwellen kurzschließen. Da im Haus nur ein Wirkleistungszähler sitzt, wird diese Energie nicht verrechnet.



300 µF =10,6 Ohm Blindwiderstand, Ladestrom 21,5 Ampere und
der verursacht in der Zuleitung eine Wirkleistung P =I²x R
wenn zB die Zuleitung 0,1 Ohm Widerstand hat = 46,2 Watt,
das reicht für Zähler als Anlaufleistung dicke aus
46,2 Watt x 24 Stundenx 365 Tage = 405 kWh

MfG
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Beitragvon Bert1 » 30.03.2006, 15:25

Hi!

46,2 Watt x 24 Stundenx 365 Tage = 405 kWh

Vorwärts oder Rückwärts ?

Verlust oder Gewinn ?
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Beitragvon Xam Ralos » 30.03.2006, 15:43

Das hat nix mit Oberwellen zutun sondern mit der Restinduktivität der Ausgangsdrossel beim umpolen.........
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Re: Netzstörungen durch PV-Anlage?

Beitragvon solarlux » 21.06.2010, 17:32

Hallo,

eine Frage nochmal in die Runde hier,

wie sieht es nun in mit Oberwellen oder andern möglichen Netzstörungen von Wechselrichtern aus. Gibt es hier keine oder
keine nennenswerten Störungen mehr, oder kann es schon noch sein das unnötig viele Oberwellen etc. auf Grund von Fehlern
oder defekten die Netze belasten?

Oder ist das Thema nun schon so alt, und die Wechselrichter haben alle die gleiche (genormte) Netzqualiät wie ein konventionelles Kohlekraftwerk auch?


Einziger Netzqualitätsunterschied bleibt also nur noch die vorhandene oder nicht vorhandene optimale galvanische Trennung am WR, oder?

Wenn die galvanische Trennung doch noch aus Qualitätsgründen "gelobt" werden würde, ist das "bisschen" Wirkungsgradveränderung auf die Güte der Gesamtanlage bezogen wirklich so ausschlaggebend?
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