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von makuni » 21.03.2011, 13:05
Hallo, heute war ein Bericht in unserer Zeitung ( Westerwälder Rheinzeitung ), dass man über den Umweg des Wasserstoffes in Verbindong mit CO2 Metan erzeugen könnte. Wenn ich es richtig verstanden habe, mit einem Wirkungsgrad in der Versuchsanlage von JUWI von 60%. Somit wäre das Speicherproblem gelöst, die Energie bliebe CO2 neutral und das vorhandene Netz (Erdgas) könnte genutzt werden. Steuerungsmäßig kann man damit bestimmt das Netz stabilisieren. Sonnigen Gruß, makuni
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von Booke_PV » 21.03.2011, 13:17
Es gibt inzwischen mehrere Ansätze Strom zu speichern. Diesen finde ich sehr interessant. Das Problem ist momentan aber noch der schlechte Wirkungsgrad und die notwendige Größe der Anlagen. Sobald auch kleinere Anlagen möglich sind, sehe ich ein großes Potenzial für diese Technologie, besonders wenn tatsächlich Förderungen für Speichertechnologien kommen sollten und das Smart Grid mit schwankenden Strompreisen realisiert ist.
Grüße Booke
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von eggis » 21.03.2011, 13:26
Das ist doch die Möglichkeit einen unbegrenzten Zubau der Photovoltaik anzustreben. 120GWp PV-Leistung (in 2025?) sind dann kein Problem mehr, wenn man den nicht benötigten Strom zur Methanherstellung verwendet.
Mit sonnigen Grüßen -eggis- "Alte Leute sind gefährlich; sie haben keine Angst vor der Zukunft." (George Bernard Shaw)SOLON P 220/6+ (230W) / SMA SB3300 TL HC Meine Anlage!!! hier klicken
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von jodl » 21.03.2011, 13:29
die Suchfunktion hilft weiter wurde vor Kurzem schon diskutiert der von dir angegebene Wirkungsgrad kann nicht stimmen, zu hoch (vielleicht ist nur der WG der Umwandlung Strom zu Methan gemeint)
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von Sunstegen » 21.03.2011, 14:04
Dies könnte der Durchbruch für die Speicherung von Strom aus PV und WKA sein und der Einstieg in die Wasserstoffwirtschaft bedeuten. Die Wirkungsgrade sind meines Wissens wie folgt: Strom-->Wasserstoff 80-82% Wasserstoff---> Methan (e-Methan) 60-65 % e-Methan---> Strom 40-->45% wobei natürlich von den Kosten PV-Strom noch uninteressant ist Strom aus WKA aber bereits mit Biogas bzw. Erdgas mithalten kann, wenn man Gesteungskosten von 0,06€/cent pro kwh Strom aus onshore WKA annimmt. Der weitere Vorteil ist natürlich diese Anlagen könnten in der Nähe der WKA bzw.PV-Anlagen oder überall im Netz aufgebaut werden, würden dort als CO2 Senke dienen und Stromspitzen glätten. Die Abwärme kann zu Wohnungsbeheizung genutzt werden als Speicher und Verteilsystem für e-Methan kann das vorhandene Erdgasnetz dienen. Der Wasserstoff könnte dann für Brennstoffzellen im E-Mobil zur Stromerzeugung (Range-Extender) genutzt werden, damit hätte der Strom aus WKA's und PV auch einen zweiten Zugang (Direkte Ladung der Batterie+Stromerzeung mit Brennstroffzelle) zur E-Mobilität.
Gruss Martin 4,1kwp, 32xSolpowerGM572 , 1x SMA 4000 Dach Süd-5Grad Ost 42 Grad GPS: 47,59/7,58 396müMeer
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von open source energy » 21.03.2011, 14:19
Sunstegen hat geschrieben:Dies könnte der Durchbruch für die Speicherung von Strom aus PV und WKA sein und der Einstieg in die Wasserstoffwirtschaft bedeuten. Die Wirkungsgrade sind meines Wissens wie folgt: Strom-->Wasserstoff 80-82% Wasserstoff---> Methan (e-Methan) 60-65 % e-Methan---> Strom 40-->45% wobei natürlich von den Kosten PV-Strom noch uninteressant ist Strom aus WKA aber bereits mit Biogas bzw. Erdgas mithalten kann, wenn man Gesteungskosten von 0,06€/cent pro kwh Strom aus onshore WKA annimmt. Der weitere Vorteil ist natürlich diese Anlagen könnten in der Nähe der WKA bzw.PV-Anlagen oder überall im Netz aufgebaut werden, würden dort als CO2 Senke dienen und Stromspitzen glätten. Die Abwärme kann zu Wohnungsbeheizung genutzt werden als Speicher und Verteilsystem für e-Methan kann das vorhandene Erdgasnetz dienen. Der Wasserstoff könnte dann für Brennstoffzellen im E-Mobil zur Stromerzeugung (Range-Extender) genutzt werden, damit hätte der Strom aus WKA's und PV auch einen zweiten Zugang (Direkte Ladung der Batterie+Stromerzeung mit Brennstroffzelle) zur E-Mobilität.
Komisch... Bei Deiner Analyse kommen Strom zu Strom Wirkungsgrad gerade mal 20% raus. Da wäre es doch einfacher den Wasserstoff in einem Gasmotor direkt zu verbrennen, da hätte man dann ca. 35% E zu E!
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von Booke_PV » 21.03.2011, 14:23
Ich glaube das war nur etwas missverständlich ausgedrückt. Er meinte sicher Strom -> Wasserstoff -> Methan -> Strom 40%
Grüße Booke
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von jodl » 21.03.2011, 14:55
open source energy hat geschrieben:Da wäre es doch einfacher den Wasserstoff in einem Gasmotor direkt zu verbrennen, da hätte man dann ca. 35% E zu E!
der "zusätzliche" Schritt der Umwandlung von Wasserstoff zu Methan wird ja nicht zur Wirkungsgradverbesserung gemacht Wasserstoff ist nicht gut handzuhaben und auch nicht einfach zu speichern beides geht mit Methan besser
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von gernoot » 21.03.2011, 16:32
jodl hat geschrieben:open source energy hat geschrieben:Da wäre es doch einfacher den Wasserstoff in einem Gasmotor direkt zu verbrennen, da hätte man dann ca. 35% E zu E!
der "zusätzliche" Schritt der Umwandlung von Wasserstoff zu Methan wird ja nicht zur Wirkungsgradverbesserung gemacht Wasserstoff ist nicht gut handzuhaben und auch nicht einfach zu speichern beides geht mit Methan besser
Nunja bis 5% solls angeblich Problemlos sein http://www.netinform.de/GW/files/pdf/Wa ... asnetz.pdfbis 70% wäre es auch "nur" wie ein Rückschritt zum Stadtgas (bis 1991 in W-Berlin noch im Einsatz)
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von wieso » 21.03.2011, 19:31
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