Fritz Vahrenholt widerspricht Weltklimarat

Alles, was sonst nirgends reinpaßt, aber noch einen Bezug zu PV hat

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Re: Fritz Vahrenholt widerspricht Weltklimarat

Beitragvon Mühli » 06.02.2012, 13:43

Ja, der Autovorstand ist sicher nicht das beste Beispiel.

Aber sagen wir es mal so, diese Wissenschaftler sind von EE begeistert und glauben vor allem an den Klimawandel.

Ich habe auch schon viele Leute "ehrenamtlich" von den Vorteilen der PV überzeugt und sie dem Thema nähergebracht, wenn nicht gar eine Anlage aufgequatscht.
Ganz ohne Bezahlung, aus genau den gleichen Gründen, wie die IPCC-Menschen...weil ich es gut finde und daran glaube, dass PV der richtige Weg ist.

Und vielleicht kannst du dich auch noch an den "Werner" erinnern, der uns hier mal geplagt hat....auch ihn wollten alle Mitglieder hier überzeugen, dass PV nix schlechtes ist und das war sicher keine Selbstverteidigung, sondern ehrenhafte Aufklärung.

Ich kann den Klimawandel nicht beurteilen, "glaube" aber auch dran. Bin soviel Wissenschaftler, dass ich weiß, dass irgendwelche kurzzeitige Eindrücke wie "kalte Sommer" oder "sonniges Frühjahr" gar nix wert sind.
Denn auch kurz nachm Krieg gabs statistisch sehr kalte Hungerwinter.

Also rede ich da auch nicht mit, ich kann es einfach nicht beurteilen, ob und wie stark es den Klimawandel gibt.

Aber ich kann sehrwohl sagen, dass sich mein Zähler bei Sonne kräftig dreht und das Öl/Kohle/Gas einspart.
Ganz ohne Statistik...
Und dass die PV der Volkswirtschaft nicht schadet ist wohl auch klar, denn das Geld bleibt im Land und wird ausgegeben, was man von Ölmagnaten nicht grad sagen kann.
"Wie" dreckig das Öl gefördert wird, kann ich nur aus der Glotze beurteilen, war noch nie auf einer Bohrinsel und (Gott behüte) auch noch nie in einem Ölsandfeld.

Gruß
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Re: Fritz Vahrenholt widerspricht Weltklimarat

Beitragvon tcosmic » 06.02.2012, 14:23

Den Klimawandel schön zu reden oder zu negieren halte ich für absolut verantwortungslos. Einwandfrei erwiesen ist doch, dass an den Polen und in den Bergen Eis abschmilzt, dass sich in Hunderttausenden von Jahren gebildet hat. Fast alle Gletscher weltweit schmelzen ab, und dieser Vorgang beschleunigt sich stetig. Hier den 11-jährigen Zyklus der Sonnenfleckenaktivität ursächlich zu machen, wie Herr Vahrenholt es behauptet ist doch schlicht ignorant. Ich verstehe solche Leute nicht.
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Re: Fritz Vahrenholt widerspricht Weltklimarat

Beitragvon Eisbaer » 06.02.2012, 15:07

Ich glaube nicht, dass es um die Frage Klimawandel primär geht.
Ich persönlich glaube auch an den Klimawandel und ich fürchte sogar, dass der Mensch hier einen nicht unerheblichen Einfluss hat!
Aber trotzdem muss ich ehrlicherweise zugeben, dass der Beweis für den Klimawandel nach sauberen statistischen Methoden noch nicht erbracht werden kann.
Aber wie ich schon schrieb gibt es auch so zahlreiche andere Gründe für den massiven Ausbau der erneuerbaren Energien.
Servus
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Re: Fritz Vahrenholt widerspricht Weltklimarat

Beitragvon roox » 06.02.2012, 16:55

Die CO2-Lüge
Renommiertes Forscher-Team behauptet: Die Klima-Katastrophe ist Panik-Mache der Politik

http://www.bild.de/politik/inland/globale-erwaermung/die-co2-luege-klima-katastrophe-ist-panik-mache-der-politik-22467268.bild.html
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meine Anlage

Es ist nicht ausgeschlossen, dass mein Text auch eine Spur von Ironie enthält.
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Re: Fritz Vahrenholt widerspricht Weltklimarat

Beitragvon Mühli » 06.02.2012, 16:59

Gut, damit ist die Klimaerwärmung bewiesen.

Wenn sowas in der Blöd steht, bin ich mir endlich sicher, kann es nur falsch sein

Gruß
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Re: Fritz Vahrenholt widerspricht Weltklimarat

Beitragvon Janek09 » 06.02.2012, 18:04

So, da werd ich hier auch mal meinen Senf dazugeben. Ich mit meinen 27 Lenzen kann mich noch an meine Schulzeit erinnern. Da wurd uns immer Erzählt das die fossilen Brennstoffe endlich sind und nur noch so und soviel Jahre halten.
Wenige Jahre später Formierte sich auf einmal ein Begriff... "Klimawandel" mhh oft gehört... aber nur in der Schule... allerdings in Verbindung mit Eiszeiten und Wärmeperioden auf der Erde...^^
Was ich damit sagen will, ich weiß es nicht ob das CO2 der treibende Keil ist, vor kurzem hörte ich in einer Reportage wo es rein gar nicht um das Klima ging das seit Jahrzehnten der CO2 Gehalt in unserer Atmosphäre sinkt^^
Ich weiß nur das wir mit den fossilen nicht so weiter Wirtschaften können wie bisher... darum bin ich Naturstromkunde, PV Anlagen Besitzer, fahre einen sparsameren Selbstzünder mit Partikelfilter und habe meine Wohnung und einen Teil unserem Hauses auf LED umgestellt.
Es gibt heute schon viele gute Ansätze Energie zu sparen und effizienter zu Nutzen, also Last es uns tun und hören wir auf unnütze Serverleistung mit solchen belanglosen Themen zu verschwenden ob es nun eine Klimawandel gibt oder nicht!!

MFG Janek
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Re: Fritz Vahrenholt widerspricht Weltklimarat

Beitragvon hadl » 06.02.2012, 18:07

Ob die Sorge um den Klimawandel nun übertrieben wird, wie Herr Vahrenholt sagt ist nur die Verpackung mit der er der Öffentlichkeit das Übliche, von seiner Branche überreichen will.

Zitat:
Was wir im Augenblick tun, ist nicht vernünftig. Wir haben in Deutschland im Augenblick 50 Prozent der Weltkapazität an Fotovoltaik weltweit stehen, im Sonnenland Deutschland, und zahlen dafür acht Milliarden jedes Jahr. Dieser völlige Irrsinn ist nur entstanden, weil wir Angst erzeugt haben. Zitat Ende.


Wenn es ihm tatsächlich „nur“ um die übertriebene Sorge um den Klimawandel ginge hätte er noch eine Reihe weitere unnötigen Maßnahmen aufführen können, und sich nicht auf den Dorn im Auge seiner Branche beschränken müssen.
Ich habe noch die Aussage von ihm im Ohr „PV gehört in die Wüste“
Seit dem er bei Repower war, hat sein Monopol erhaltendes „Grünes Mäntelchen“ vorrangig Windmuster.. Wer genau zwischen den Zeilen liest, kann diesen Trend auch erkennen.

Gruß Hadl
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Re: Fritz Vahrenholt widerspricht Weltklimarat

Beitragvon diablo-PV » 06.02.2012, 18:20

@janek: das sehe ich ähnlich. Jeder sollte eben verantwortungsvoll mit den Ressourcen umgehen, klar man trifft immer wieder Menschen die meinen, nach mir die Sinnflut oder man kann es eh nicht ändern. Aber was sagen unsere Enkel und Urenkel mal, wenn die den (Atom)Müll wegräumen müssen oder die Tagebaue zuschütten müssen.
Was zählt für das Kapital sind max. Erträge in der Realität. Was morgen ist, ist uninteressant.

MFG Rene
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Re: Fritz Vahrenholt widerspricht Weltklimarat

Beitragvon eggis » 06.02.2012, 18:46

roox hat geschrieben:Die CO2-Lüge
Renommiertes Forscher-Team behauptet: Die Klima-Katastrophe ist Panik-Mache der Politik

http://www.bild.de/politik/inland/globale-erwaermung/die-co2-luege-klima-katastrophe-ist-panik-mache-der-politik-22467268.bild.html

War ja klar, dass dieses Thema von der Bild aufgegriffen wird. :x

Hier die Aussage von klimaretter.info zum Thema.
Fritz Vahrenholt (RWE): Kalter Kaffee zur Sonne (klima-luegendetektor.de)
Hauptsächlich wird das Renommee der Wissenschaftler im Gebiet der Klimawissenschaften angezweifelt.
Mit sonnigen Grüßen
-eggis-

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Re: Fritz Vahrenholt widerspricht Weltklimarat

Beitragvon nautica » 08.02.2012, 10:10

Hauptsächlich wird das Renommee der Wissenschaftler im Gebiet der Klimawissenschaften angezweifelt.

Sie haben kein "Renommee" :D - das Problem sind die Argumente im Buch selbst: es ist zB ein Sachbuch und kein Aufsatz -
ich vermute "Ergebnisse" des Buches halten einer wissenschaftlichen Prüfung nicht unbedingt stand und sind außerdem "kalter Kaffee" oder Altpapier.

Rahmstorf hat zum momentanen Winter und dem Buch in seinem Blog etwas geschrieben - ebenso wie auf vorhergehende Äußerungen von Vahrenholdt.
Bei http://www.skepticalscience.com kann die wissenschaftliche Erklärungstiefe erhöht werden.
Über die "Kleine Eiszeit" gibt es bereits erste Erklärungsansätze
Die Buchautoren wollten sich wohl nicht mit den "richtigen" Studien beschäftigen - das was Klimawissenschaftler täglich erledigen. :lol:
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