RasGer hat geschrieben:pv-jr hat geschrieben:RasGer hat geschrieben:>>Jetzt lassen sie die Masken fallen. Es ging ihnen nie um eine stabile Währung. Oder um ein wirtschaftlich starkes Europa . Es ging ihnen immer nur darum, dass Deutschland für alles – aber auch wirklich alles – bezahlen soll.
...<<
Zinsputsch in Brüssel: Die neuen Wahn-Ideen der Euro-Retter - weiter lesen auf FOCUS Online:
http://www.focus.de/finanzen/doenchkolu ... 86534.html
Was nützt es, wenn du Recht hast, aber alle um dich herum Pleite sind.
PS:
Was nix aussagt über den Zustand von Deutschland.
Es sagt etwas über den Zustand der Politik aus. Es wäre genug Zeit gewesen, die notwendigen Dinge zu tun, bevor die Lage so dermaßen eskaliert. Stattdessen hat man immer nur wieder Zeit gekauft und die Lage immer weiter verschlimmern lassen. Obwohl, tlw. man hat aktiv darauf hin gearbeitet z.B. durch das Heraufsetzen der Eigenkapitalquoten von Banken. Die müssen nun ihr Kreditgeschäft massivst zurückfahren. Und das in einem Geldsystem, dass nur bei Neuverschuldung funktioniert... Sonst kommt der Bankrott...
Aber egal, denn wie die Times angeblich schreibt, hat Deutschland Europa mittlerweile den Krieg erklärt:
http://www.welt.de/politik/ausland/arti ... laert.html
Stephan,
was ich nicht verstehe, ist deine Argumentation in Bezug auf die Banken. Natürlich wäre es ein Teil der Lösung gewesen, die EK-Quoten der Banken vor 2, 3 Jahren hoch zu setzen, genauso wie es unbedingt notwendig ist, eine Finanztransaktionssteuer einzuführen. Und die Auswirkungen auf das Kreditgeschäft hättest du damals problemlos verkraften können, die Summe in D war ca. 4-5 Mrd. Was doch jetzt läuft, ist das übliche Lobbyistenspiel der Banken mit der Erpressung, das Kreditgeschäft zurückzuführen. Nur warum sollen denn die Banken dies machen bei vernünftigen Finanzierungen?
Die großen Schweizer (UBS; Credit Suisse) beklagen sich auch nicht, und bei denen verlangt der Staat 12% und nicht nur 9.
Und warum wird jeder Mist besteuert, aber Finanztransaktionen nicht?
Und wenn du das alles nicht willst, ja wer soll denn am Ende für das Versagen der Banken eintreten? Das Problem resultiert doch aus dem Ungleichgewicht zwischen Finanzmarkt und der Realwirtschaft, der Faktor liegt zwischen 50 und 100. Wie soll das denn gut gehen, irgendwann ist das Ende der Fahnenstange erreicht. Wie auch der Sättigungsgrad in der realen Wirtschaft.
Und zu dem Artikel der Times.
GB will mitspielen, die Vorteile nutzen, kassiert einen Rabatt für ihre EU-Zahlungen iHv. 66% (6 Mrd.), aber will mit dem Euro nix zu tun haben. Wie soll man denn so was überhaupt noch Ernst nehmen? Wenn du dir die Wirtschaftszahlen von GB anschaust, kommt dir das kalte Grausen. Was wäre denn GB ohne die Finanzwirtschaft, und was sagt uns das in Relation zur realen Wirtschaft in GB? Das ist doch genau die Problematik. Und dieses Land will irgendjemand Ratschläge erteilen, dann kann ich auch die von Griechenland beherzigen.
Nun konkret zu den Lösungen dieses Artikels:
Finanzierung der Staaten durch die EZB und durch Euro-Bonds, was ja schon passiert, direkt bzw. indirekt. Aber schön, wenn Herr Barroso von Stabilitätsanleihen spricht.
Wie passt denn das zu deiner Aussage vom 22.11.20, 15:48 und zu deiner bisherigen Argumentation?






3.67 (3 Bewertungen)
| 
