PV-Berlin hat geschrieben:[
Ich sehe die Anwendungen in mittleren Anlagen kommen, die auf echten Verbrauchern stehen. Nicht in D. als erstes, sondern in Ländern mit maroder Stromversorgung, denn dort sind die Sicherungskosten Heute irrsinnig hoch.
Soll heißen, der Durchbruch wird bei stationären Anlagen kommen. Was sind schon 5 bis 8 Jahre? Selbst bei 10 Jahren kommt das rechtzeitig. PV bei 5 bzw. 10 Cent je kWh selbst bei nur 70% WG und Investments von 100,- € je kWh wird sich das durchsetzen. Hatte nie Sorge, dass das stationäre Speichern, wenn es wirklich gebraucht wird, keiner Lösung zugeführt wird. Es wird eine Unzahl rentabler Lösungen geben bis PV wirklich soweit ist ( 5/10 Cent).
Bei mobilen Anwendungen sehe ich den Vorteil in der Nutzung der vorhandenen Infrastruktur und der Unabhängigkeit von Importen. PV als mobile speicherbare Energiequelle? Das wäre der schlimmste aller Albträume für Frontel & Co.
Hallo, Kinder, wie die Zeit verght!
Kaum ein Jahr nach diesem Thread sehe ich:
http://www.photovoltaikanlage.biz/Anzeigenmarkt/942Module für 65 ct/Wp, Wechselrichter für 13 ct,
Ein paar ct für Gestell und Montage (motivierte Selberbauer

, und die Anlage für 1000 € pro kWp ist in Reichweite.
5 % Amortisation von den Anschaffungskosten, 4 % Zins von A/2, gibt über den Daumen 7 % Jahreskosten,
Bei optimistischen 1000 Sonnenstunden sind das
7 ct pro kW - real existierend im Jahre 2012!Vielleicht gibt es ja noch andere Motivationen zur Speichertechnik?
Flachenhals Netzanschluss? hab 29,9 kWp am Hausanschluss seit 2009.
Bin grad am planen einer 90 kW-Erweiterung, Perspektive bis 180 kWp.
700 m Leitungstrasse - irgendwo ab 50.000 Euro zu haben.
Gedankliche Alternative:
180 kWp * 1000 Sonnenstunden p.a. = 180.000 kw p.a.
180.000 kW P.A. / (8760 Stunden p.a.) = 20.5 kW
könnte ich also speichern und kontinuierlich einspeisen,
könnte ich den Strom der 180 kWp locker über den 30-kW-Hausanschluss einspeisen.Wenn die Elektrolyseure direkt von DC gespeist werden (warum nicht?) spare ich mir sogar die Wechselrichter für 180 kW.
Es reicht ein kleiner für die 20,5 kW aus den Brennstoffzellen.
180 kWp-Module -> Elektrolyseur -> H2 -> Carbazol -Speicher
Carbazol-Speicher -> Brennstoffzelle -> Wechselrichter -> Netz
Ist es so abwegig, zu glauben, daß wir das eines Tages für 50.000 eingesparte Leitungskosten
+ 25.000 eingesparte Wechselrichter kaufen können?
Wohl genauso abwegig, wie wir im Jahre 2000 die Grid-Parity für PV-Anlagen gehalten haben...
Wenn das aufgeladene Carbazol wirklich so einfach per Tankwagen transportabel ist, könnte man sogar Erzeugung und Aufladung rämlich trennen.
Jeder Standort in der Prärie kann dann PV-Module tragen und damit Carbazol in einen Tankwagen laden.
Den fährt man alle paar Tage an eine Einspeisestation irgendwo am Strom-Backbone.
Steht nicht irgendwo eine Investitionsruine rum, die wegen Leitungsproblemen nicht ans Netz gehen kann?
Wäre ein guter Standort für einen Pilotversuch....
Ich sehe schon das Denkmal auf der nächsten Solar World für Phillip Rösler, der uns den Kick gegeben hat, aus der Subventionsmentalität in die Realität der Märkte zu treten.
Jetzt erst recht!
Die Photovoltaik ist nicht mehr aufzuhalten

<daydream off>