Das Tschernobyl der Öl-Industrie

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Re: Das Tschernobyl der Öl-Industrie

Beitragvon Solarstrom-freund » 15.06.2010, 22:37

@ Phönixx dass es Menschen gibt, welche sich gerne in den Vordergrund stellen gibt es zu genüge. Ich habe mal die Ehre gehabt den tatsächlichen Erfinder der dritten Bremsleuchte zu treffen :-)

Dass jetzt ein Bohrer auf Urlaub meinte, dass sie die Mittel zum Beenden der Krise hätten ist doch nicht mehr als Stammtischniveau.

Für mich muss ein Zeichen an die Konzernspitze gesendet werden. Diese Signal heißt... Meidet ALLE PRODUKTE VON BP!!!! ALLE
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Re: Das Tschernobyl der Öl-Industrie

Beitragvon Regenhasser » 16.06.2010, 06:56

Hätte man den ölaustritt nicht schon längst stoppen können? :D
Ein unterwasser atombombentest zb. kann soetwas sicher verschliessen. :idea:
Natürlich lässt sich das schlecht in der öffentlichkeit verkaufen. :cry:
Aber überlegungen dazu gab es bestimmt! :oops:

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Re: Das Tschernobyl der Öl-Industrie

Beitragvon pv-jr » 16.06.2010, 07:21

Regenhasser hat geschrieben:Hätte man den ölaustritt nicht schon längst stoppen können? :D
Ein unterwasser atombombentest zb. kann soetwas sicher verschliessen. :idea:
Natürlich lässt sich das schlecht in der öffentlichkeit verkaufen. :cry:
Aber überlegungen dazu gab es bestimmt! :oops:

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Re: Das Tschernobyl der Öl-Industrie

Beitragvon pv-jr » 16.06.2010, 10:35

Den Vorsitzenden der Gremien zufolge hat BP aus Kosten- und Zeitdruck fünf hochriskante Entscheidungen getroffen, die am 20. April die Explosion auf der Bohrinsel «Deepwater Horizon» auslösten. Seitdem sprudeln täglich Tausende Tonnen Rohöl ins Meer.

Insgesamt habe der Konzern durch diese Entscheidungen 7 bis 10 Millionen Dollar (5,7 bis 8,1 Millionen Euro) und einige Arbeitstage gespart, bemängeln die Demokraten Henry Waxman und Bart Stupak. Zum Beispiel habe BP das Steigrohr in der Ölquelle nur mit 6 Stützen zentriert statt mit 21, wie es empfohlen sei. Dadurch sei der Zement zum Abdichten des Bohrlochs aufgerissen. Auch habe der Konzern sich für eine billige Schutzhülle für die Quelle entschieden. Die Probleme seien lange vor dem Unfall bekannt gewesen. Eine Woche vor der Explosion auf der Bohrinsel habe ein Mitarbeiter in einer E-Mail von einer «Ölquelle des Alptraums» gesprochen.


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Re: Das Tschernobyl der Öl-Industrie

Beitragvon pv-jr » 29.06.2010, 10:40

Ölpest: Katastrophe im Golf von Mexiko droht immer größere, unvorstellbare Ausmaße anzunehmen

Angst vor Seeboden-Kollaps

http://www.morgenweb.de/nachrichten/aus ... 08564.html
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Re: Das Tschernobyl der Öl-Industrie

Beitragvon za-ass » 29.06.2010, 17:07

pv-jr hat geschrieben:Ölpest: Katastrophe im Golf von Mexiko droht immer größere, unvorstellbare Ausmaße anzunehmen

Angst vor Seeboden-Kollaps

http://www.morgenweb.de/nachrichten/aus ... 08564.html

In der Tat wäre das dann ein Zustand mit open-end-Charakter zwischen Super-GAU und Apokalypse...

Was ich an dem Threadtitel überhaupt nicht nachvollziehen kann, warum die Ölpest im Golf von Mexiko das Tschernobyl der Ölindustrie sein soll?!
Es ist das v.a. das Tschernobyl von Joe, Mike, Sue, Kathrin und wie sie da alle heißen in Louisiana, Florida und wo auch sonst noch.
Wie war's denn damals mit und in Tschernobyl: die kleinen Leute/Soldaten wurden hingeschickt um den Sarkophag zu betonieren - die Apparatschiks hielten sich da vornehm zurück und was ist heute: Atomkraft wird hierzulande als die Brückentechnologie gefeiert und man tut derzeit alles, um hierzulande an der Tschernobyl-Technologie weiter festzuhalten.
Die Atom-Bosse haben unter Tschernobyl nicht oder allenfalls kaum gelitten, egal wo, und ich lehne mich sicher nicht allzu weit aus dem Fenster wenn ich sage, dass das mit der Ölindustrie und ihren Magnaten ähnlich sein wird: die Zeche zahlt der kleine Mann.
Der einzige Unterschied dabei ist, dass er einmal Pjotr oder Igor heißt und das andere Mal Pete oder Henry heißt. Das ist alles.
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