Billiger PV-Strom und gefälschte Klima IPCC-Bericht(e)?

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Re: Billiger PV-Strom und gefälschte Klima IPCC-Bericht(e)?

Beitragvon solarlux » 24.12.2010, 07:47

Booke_PV hat geschrieben:Und Energie wandelt sich dummerweise meist in Wärme um. Wo also ist sie hin? Ist der Umstieg auf erneuerbare Energieen plötzlich doch nicht mehr möglich? Oder wie darf ich das verstehen?
Booke


Nun, erst mal macht es schon ein Unterschied, ob man :

A: Die Natur schützen UND fördern möchte, dann darf man auch keine Freiflächenanlagen ala PV in die Natur stellen, keine Wirdkraftanlagen oder Biogasanlagen errichten,
müsste und den deutschen Energiebedarf massiv drosseln, sodass wir mit z.B. der Energie aus Wasser und PV-vom Dach auskommen. Nahezu nicht umsetzbar in unserem Industrieland, richtig? Und möglichst typischen mitteleuropäischen Urwald wieder anpflanzen, Bären und Wölfe und Füchse würden sich wieder heimisch fühlen.

B: wir versuchen unseren Jahresenergiebedarf für den Verkehr, Haushalt und Industrie nahezu komplett aus Wind/Wasser/PV und Biomasse zu erreichen,
müssten dann aber in gigantischen Maß die Natur eingreifen. Nahezu jeder nachwachsende Baum wäre für die Verbrennung zum Heizen und oder zur Stromerzeugung
bestimmt. GGF. würden wieder die Dampflocks holzbefeuert eingesetzt, solange bis wir keine großen Backups für E-Loks haben sowie saisonale Energieschwankungen #
ala PV/Wasserenergie nicht verfügbar sind.

C: wir das Weltklima verändern wollen, MEHR gemäßigtes Klima wünschen (weniger Starkregen, weniger Tornados, weniger starke Sturmtage, nicht zu heiße Sommer,
möglichst kalte Nord-und Südpole...) wenn wir nicht einmal das Wetter für morgen wirklich ändern können....

D: wir überlassen das Weltklima der Erde, auf die Gefahr hin, das es hin und wieder mal eine Eiszeit im Wechsel mit Warmzeiten geben wird, die natürlich entstehen und auch wieder vergehen, und sich die Natur ink. des Menschen ans Wetter und das Klima anpassen.


http://www.youtube.com/watch?v=Qby9oRvo_qA&NR=1
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Re: Billiger PV-Strom und gefälschte Klima IPCC-Bericht(e)?

Beitragvon irgendwer » 02.01.2011, 12:54

E:

- Wir investieren in Effizienz in allen Bereichen.

- Wir ersetzen Öl- und Gasheizungen durch flexible Blockheizkraftwerke und flexible Wärmepumpen um den fossilen Bedarf zu reduzieren.

- Wir bauen Offshore Windfarmen, welche nicht nur einen hohen Ausnutzungsgrad ausweisen und immer mehr Strom im Winter generieren, sondern auch Fische von der Überfischung zu schützen können. (Europäischer Offshore Wind kann übrigens 7mal mehr Strom produzieren als was Europa überhaupt an Strom benötigt: http://www.slideshare.net/Calion/offsho ... -2009-ewea)

- Wir versehen möglichst viele Dächer mit PV-Anlagen (mit lediglich 14% der verbauten Fläche Deutschlands kann bereits über doppelt so viel PV-Strom wie mit den jetzigen Deutschen Kohlekraftwerken an Strom produziert wird: http://www.umweltbundesamt-daten-zur-um ... Ident=2898 )

- Wir nutzen die bereist existierende flexible Leistung von den Speicherkraftwerken in Europa: (Die an Deutschland angrenzenden Länder inkl. Skandinavien verfügen über doppelt so viel Wasserkraftsleistung wie Deutschland an maximaler Kohlekraftwerksleistung ausweist: http://www.usf.uni-kassel.de/usf/archiv ... er_low.pdf , wobei diese Wasserkraftsleistung ausgebaut werden kann ohne neue Täler fluten zu müssen - ein Speichersee kümmert sich nicht um die Anzahl Turbinen die an ihm dranhängen.)

- Wir schützen den Wasserverbrauch in den Speicherseen (wenig Regen im Winter) durch Windstrom (viel Wind im Winter) wie das Spanien bereits heute tut: http://www.reuters.com/article/idUSL1579694720080415

- Wir verstromen Altholz, biologischer Abfall und Kehricht soweit wie möglich mit maximalem elektrischem Wirkungsgrad bzw. speisen wo möglich das Erdgasnetz.

- Wir nutzen den Fakt, dass Haushalte vorallem Wärmeenergie (Warmwasser, Kühlung, Heizung etc.) benötigen und diese Energie günstig und einfach gespeichert werden kann:
Bild

- Wir erhöhen die Speicherfähigkeit der Biomassenkraftwerke bzw. Speisen die Erdgasnetze mit Biogas, so dass Strom flexibler generiert werden kann.

- Wir verstärken, wo nötig, das Europäische Netz mit HVDC-Leitungen womit Strom über 1000 km transportiert werden kann mit lediglich 3% Verlust. (Was Brasilien kann, kann auch Europa: http://www.abb.com/industries/ap/db0003 ... 608ca.aspx )
Bild

- Die Kohleabbauflächen und die Uranminen im Ausland werden wo möglich aufgeforstet und meinetwegen mit Wölfen, Bären etc. versehen

Edit Helios: Beleidigungen gelöscht
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Re: Billiger PV-Strom und gefälschte Klima IPCC-Bericht(e)?

Beitragvon solarlux » 02.01.2011, 14:55

irgendwer hat geschrieben:Wir versehen möglichst viele Dächer mit PV-Anlagen (mit lediglich 14% der verbauten Fläche Deutschlands kann bereits über doppelt so viel PV-Strom wie mit den jetzigen Deutschen Kohlekraftwerken an Strom produziert wird: http://www.umweltbundesamt-daten-zur-um ... Ident=2898 )


Edit Helios: xxxxxxxxxx das müssten zumindest die PV-Leute wissen, die Probleme mit falsch ausgerichteten Dächern haben, Probleme haben mit Verschattungen, Probleme haben mit zu wenig Platz für auf Dächern oder nicht genügend tragfähigen
http://www.photovoltaikforum.com/pv-news-f25/hallendaecher-stuerzen-unter-schneelast-ein-t57411.html
Dächern, und Probleme haben genügend VIELE gute, noch PV-freie Dächer zu finden.

Da es eben ZU WENIG GUTE oder sehr GUTE Dächer gibt, wurden ja massenweise neue Dächer/Gebäude errichtet, neue Fläche verbaut, um weiterhin noch Großanlagen gut ausgerichtet zu erhalten.

Das Thema, "% Prozent der verbauten Fläche" reicht für den Stromersatz aus ALLEN Deutschen Kohlekraftwerken (auch Nachts im Winter über Backups) ist reiner Blödsinn.

Gerne lasse ich mich eines besseren überzeugen, gern mit Praxisbeispielen und nicht mit gedankenloser Theorie, nur zu.

Gute und sehr gute Dächer in Deutschland werden täglich weniger, außer es werden neue u.a. in die Landschaft (zu)gebaut.
Natürlich brennen Gebäude hierzulande auch hier und da auch ab, ein Wiederaufbau sollte dann natürlich für PV richtig ausgelegt werden.
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Re: Billiger PV-Strom und gefälschte Klima IPCC-Bericht(e)?

Beitragvon irgendwer » 02.01.2011, 15:37

Edit Helios: xxxxxxxx Beleidigungen gelöscht

2007 belegte die Siedlungs- und Verkehrsfläche 46 789 km²: http://www.umweltbundesamt-daten-zur-um ... Ident=2898
14% davon sind 6550 km² oder lächerliche 1.8% der Fläche Deutschlands. Bei 14% PV-Wirkungsgrad und 900 kWh/kW entspricht das 825 TWh.
Das ist sogar 3mal so viel Strom wie die jetzigen Kohlekraftwerke produzieren bzw. mehr Strom als was Deutschland überhaupt an Strom benötigt:
http://de.wikipedia.org/wiki/Stromerzeugung

Selbstverständlich benötigt absolut Niemand so viel PV-Strom. Schliesslich muss man die Offshore Windstromflut (um die Fische von der Überfischung zu schützen) auch noch verbrauchen: Europäischer Offshore Wind kann 7mal mehr Strom produzieren, als was Europa überhaupt an Strom benötigt: http://www.slideshare.net/Calion/offsho ... -2009-ewea
Ganz zu schweigen davon, dass der Windstrom, welcher an Land produziert wird genauso verbraucht werden muss, wie der Biomassen- und der Wasserkrafts- und der Geothermie- und Blockheizkraftwerksstrom. Und dieser Verbrauch wird um so schwieriger wenn die Effizienz gesteigert wird.
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Re: Billiger PV-Strom und gefälschte Klima IPCC-Bericht(e)?

Beitragvon solarlux » 02.01.2011, 20:57

irgendwer hat geschrieben:..
2007 belegte die Siedlungs- und Verkehrsfläche 46 789 km²: http://www.umweltbundesamt-daten-zur-um ... Ident=2898
14% davon sind 6550 km² oder lächerliche 1.8% der Fläche Deutschlands. Bei 14% PV-Wirkungsgrad und 900 kWh/kW entspricht das 825 TWh.


Ja möglich, nur leider ist das nur Theorie und ein Rechenbeispiel, das für deswegen nichts taugt:

"1,8 % der "Siedlungs/-Verkehrsfläche"... berücksichtigt....

1. NICHT die Flächen, auf denen PV-Anlagen SCHON ERRICHTET WORDEN SIND.

2. dort, wo die besten und vor allem große, profitable Dachflächen sind, ist zum guten großen Teil schon PV errichtet.

3. dort, wo viel verschattet ist, läßt sich nicht viel PV-Leistung erzielen. Ebenso bei schlecht ausgerichteten Gebäuden oder Gebäuden
mit schlechter Dachausrichtung.

4. die deutschen Straßen offenbar nicht komplett mit PV überdacht werden, oder gibt es dazu schon Pilotprojekte?

5. es derzeit genug Anlagen gibt, die nicht mal die von dir vorgerechneten 900 kWh/kW(p) erreichen.

Ein Überblick über die derzeitige PV-Stromerzeugung 2010 kann man gerade auf der "http://www.repower.de" Seite lesen:

"Für die Windkraft, die zurzeit den größten Anteil an grünem Strom beisteuert, rechnen die Experten mit einem leichten Rückgang auf 6,2%. Grund hierfür ist das vergleichsweise schwache Windjahr 2010. Die Biomasse kommt der Prognose nach auf 4,7% (2009: 4,4%), die Wasserkraft auf 3,2% (2009: 3,3%). Weitere Erneuerbare Energien, darunter auch die Photovoltaik, erreichen gemeinsam 2,8%.



"Weitere Informationen unter http://www.bdew.de "
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