Öl/Gasleck auch in der Nordsee - seit 20 Jahren

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Re: Öl/Gasleck auch in der Nordsee - seit 20 Jahren

Beitragvon Boelckmoeller3 » 30.05.2010, 10:55

Hier mal was von Greenpeace zu den sogenannten CO2 Equivalenten. Sagt aus wievielmal schädlicher ein Treibhausgas ist als CO2.
Die Klimawirksamkeit (Klimaschädlichkeit) der Treibhausgase wird in CO2-Äquivalenten (CO2eq) gemessen.

Treibhausgas / Klimawirksamkeit

Kohlendioxid (CO2) / 1

Methan (CH4) / 21

Lachgas(N2O) / 310

Fluor-Kohlenwasserstoffe (FKW) / 140-11700



Viele Grüße:

Klaus
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Peter Horton 2003 über sein GM EV1 in"Who killed the electric car"
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Re: Öl/Gasleck auch in der Nordsee - seit 20 Jahren

Beitragvon Don Carlos » 30.05.2010, 11:13

Betatester hat geschrieben:hier wird von 1/3 des PKW Verbrauchs (jährlich) gesprochen !

Hallo Beta,
ja der das gesagt hat, war genauso ein "Experte", wie ich es bin. Ich hätte mir also die ganze Mühe sparen können.
Komisch, laut statistisches Bundesamt wurden bei zunehmenden Kraftfahrzeugverkehr und rückläufigen Verbräuchen der Fahrzeuge im Durchschnitt (1999 bis 2005)
190.420.000 Liter also rund 200 Mio, Liter (2007 = 171 Mio.) täglich verbraucht.
Quelle: http://www.destatis.de/jetspeed/portal/ ... _p002.psml

1/3 des jährlichen Verbrauchs wären also etwa 20.000 bis 25.000 Mio Liter.
Wieviel CO2-Äquivalent das ist oder wie eine vergleichbare Menge Methan dem gegenüber steht, bin ich zu faul herauszusuchen und das ganze in Tonnen umzurechnen schenke ich mir ebenso.

Aber @Boelckmoeller hat schon recht
... da sollte man vorsichtig sein, die erste Formulierung die Beta zitierte lautete ja "umgerechnet auf CO2" und da Methan ja , soviel ich weiß, einen noch deutlich höheren Klimaschaden als CO2 anrichtet steckt da wahrscheinlich noch ein Multiplikator in der Rechnung.


Wer hat auf welche Weise diesen "Klimaschädlichkeitsfaktor" ermittelt?#
Der Nachweis der Klimaschädlichkeit von CO2 ist ja wohl noch offen. Oder?
Greenpaece hat den wohl publiziert. Dann wäre es lediglich Propaganda und keine physikalische Komponente. Weiß jemand genaueres?
Mit irgendeinem Multiplikator kriegt man auch jeglichen Blödsinn plausibel.
Mit einer geeigneten Auswahl von Zahlen geht das natürlich ebenso.
Nun ja, Reedukation wirkt bekanntlich in unterschiedliche Richtungen.

Sonnenmelker hat geschrieben:Kommt drauf an wo man misst, am Bohrloch oder an der Wasseroberfläche.
10m Wassersäule sind 1bar
Stimmt!
Allerdings dachte ich bis heute, dass abnehmendes Volumen in Folge zunehmenden Druckes zwar die Dichte beeinflusst, aber nur ganz selten Masseprobleme beinhaltet - zumindest auf Erden.
1 Kilogramm ist gleich ein Kilogramm - egal ab zu Wasser zu Lande oder in der Luft.
Ob dies von Dr. Pfannkuche berücksichtigt wurde, weiß ich nicht. Ich denke schon.
Muss mal einer bei ihm anrufen. Telefonnummer steht weiter oben.

Gruß und schönen Sonntag
D.C.
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Re: Öl/Gasleck auch in der Nordsee - seit 20 Jahren

Beitragvon Sonnenmelker » 30.05.2010, 16:01

Hallo Don Carlos,
da du dich an dein Geschriebenes nicht erinnern kannst, helfe ich gerne weiter.

1 Kilogramm ist gleich ein Kilogramm - egal ab zu Wasser zu Lande oder in der Luft.
Ob dies von Dr. Pfannkuche berücksichtigt wurde, weiß ich nicht. Ich denke schon.


Das ist wohl richtig

Allerdings bezog sich meine Bemerkung auf deine Berechnung.

Ich komme auf etwa ein Drittel.

1.000 Liter sind bekanntlich 1 m³.
Methan hat lt. Wikipedia als Gas eine Dichte von 0,72 kg/m³. Pro Tag kämen nach der o. g. Schätzung ca. 86.000 m³ * 0,72 kg = 61.920 kg aus den Quellen oder rund 62 t.


1 m³ Methan (Gas im Allgemeinen) hat in entsprechender Tief eine deutlich höhere Dichte, damit ist deine Berechnung fehlerhaft, sollte das Volumen an der Austrittsstelle gemessen worden sein.
Bei einer angenommenen Tiefe von 100m um den Faktor 10

Gruß
Manfred
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Re: Öl/Gasleck auch in der Nordsee - seit 20 Jahren

Beitragvon Don Carlos » 30.05.2010, 18:09

1 m³ Methan (Gas im Allgemeinen) hat in entsprechender Tief eine deutlich höhere Dichte, damit ist deine Berechnung fehlerhaft, sollte das Volumen an der Austrittsstelle gemessen worden sein.
Bei einer angenommenen Tiefe von 100m um den Faktor 10

Gar kein Widerspruch in Sicht!

Vorliegend ist das aber nicht ganz klar, weil nicht näher bezeichnet.
Bei IDW gibt es dazu keine Angaben.

In der Zeitung steht
Momentan entweichen circa 1000 Liter Gas pro Sekunde aus dem Bohrloch
und
„Etwa ein Drittel der Gasmenge gelangt bis zur Oberfläche. Zwei Drittel lösen sich im Meerwasser beziehungsweise werden von Bakterien oxidiert.“

Wir haben also eine Volumenangabe und eine nicht näher definierte Mengenangabe.
Volumen kann zunehmen und abnehmen - das stimmt. Es kann sich jedoch nicht auflösen oder von Bakterien gefressen werden.
Je nach dem sieht das Ergebnis etwas anders aus.

Die gleichen Maßstäbe müssen dann aber bitte auch für die Vierkommanochwas Millionen Tonnen Methan gelten und diese Mengen nicht etwa als gesetzt angenommen werden.
Die Quellen, wie die ermittelt wurden, liegen nämlich im dichtesten Nebel des Internets
oder bei den Mathematikern von Greenpeace
oder beim Bajuwarischen Rundfunk
oder seinen Hörern
:mrgreen:

Kann auch sein, dass sich der Dr. nur versprochen oder der Redakteur sich vertan hat und nur der D.C. hier die Krümel kackt.
Letzlich ist dies eine Zahlenspielerei, die bestenfalls eine qualitative Einschätzung zulässt, die Staunen hervorrufen kann, aber jeglichem Aktionismus (Quellen verstopfen :roll: ) die Grundlage raubt.
Niemand weiß wirklich, ob der Gasaustritt schwankt, zwischenzeitlich für längere Zeit zum Erliegen kam oder es besonders heftige anhaltende Eruptionen gab.
Das tatsächliche Verhalten wird eben gerade erst erforscht.

Über den Spritverbrauch unserer Autos sind wir bestens aussagefähig.
Dieser wird nämlich versteuert und deshalb genauestens gemessen.
Und das kann das Finanzamt sogar taggenau und auf den Zehntel Cent.

Gruß
D.C.
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Re: Öl/Gasleck auch in der Nordsee - seit 20 Jahren

Beitragvon uelekken » 02.06.2010, 11:59

CO2 2 besitzt also den Wert 1, wenn daraus resultiert, dass Methan 21x klimakillerisch wirkt, sagt
"Boelckmoeller3 » 30.05.2010, 12:55";

Nachfolgend eine Seite, die CO2 einmal ganz anders bewertet:
http://www.terra-kurier.de/CO2-Maerchen.htm

Interessant in diesem Zusammenhang sind auch die LINKS; hier messe ich dem von der TU Berlin besondere Gewichtung bei:

http://lv-twk.oekosys.tu-berlin.de/proj ... 0jahre.htm

Und noch ein "kluges Wort" vorab und jeder mag sich das Resultierende bedenken:
CO2 löst sich aus dem Meerwasser, weil dieses wärmer wird.
CO2 ist schwerer als Luft

Jeder für sich sollte das bewerten, allerdings auch unter dem Apskekt, dass 'Immissionshandel' ein MILLIARDEN-Geschäft ist.

Schönen Tach

UP.
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