1 m³ Methan (Gas im Allgemeinen) hat in entsprechender Tief eine deutlich höhere Dichte, damit ist deine Berechnung fehlerhaft, sollte das Volumen an der Austrittsstelle gemessen worden sein.
Bei einer angenommenen Tiefe von 100m um den Faktor 10
Gar kein Widerspruch in Sicht!
Vorliegend ist das aber nicht ganz klar, weil nicht näher bezeichnet.
Bei IDW gibt es dazu keine Angaben.
In der Zeitung steht
„ Momentan entweichen circa 1000 Liter Gas pro Sekunde aus dem Bohrloch“
und
„Etwa ein Drittel der Gasmenge gelangt bis zur Oberfläche. Zwei Drittel lösen sich im Meerwasser beziehungsweise werden von Bakterien oxidiert.“
Wir haben also eine
Volumenangabe und eine nicht näher definierte
Mengenangabe.
Volumen kann zunehmen und abnehmen - das stimmt. Es kann sich jedoch nicht auflösen oder von Bakterien gefressen werden.
Je nach dem sieht das Ergebnis etwas anders aus.
Die gleichen Maßstäbe müssen dann aber bitte auch für die Vierkommanochwas Millionen Tonnen Methan gelten und diese Mengen nicht etwa als gesetzt angenommen werden.
Die Quellen, wie die ermittelt wurden, liegen nämlich im dichtesten Nebel des Internets
oder bei den Mathematikern von Greenpeace
oder beim Bajuwarischen Rundfunk
oder seinen Hörern
Kann auch sein, dass sich der Dr. nur versprochen oder der Redakteur sich vertan hat und nur der D.C. hier die Krümel kackt.
Letzlich ist dies eine Zahlenspielerei, die bestenfalls eine qualitative Einschätzung zulässt, die Staunen hervorrufen kann, aber jeglichem Aktionismus (Quellen verstopfen

) die Grundlage raubt.
Niemand weiß wirklich, ob der Gasaustritt schwankt, zwischenzeitlich für längere Zeit zum Erliegen kam oder es besonders heftige anhaltende Eruptionen gab.
Das tatsächliche Verhalten wird eben gerade erst erforscht.
Über den Spritverbrauch unserer Autos sind wir bestens aussagefähig.
Dieser wird nämlich versteuert und deshalb genauestens gemessen.
Und das kann das Finanzamt sogar taggenau und auf den Zehntel Cent.
Gruß
D.C.