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sethos4711
Neu hier

Angemeldet: 22.10.2007
Beiträge: 1
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Verfasst am:
22.10.2007, 17:22 |
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Ich habe Angebote von zwei Lieferanten.
Einer schaltet die Module parallel und sagt, so befinden Sie sich nicht im Starkstrombereich und es entsteht kein Elektro-Smog, der andere schaltet in Reihe und behauptet, bei Gleichstrom entsteht überhaupt kein Elektro-Smog. Da sich die Kinderzimmer unter dem betreffenden Dachabschnitt befinden, bin ich verunsichert. Kann mir da jemand weiter helfen ?
Schon mal Danke |
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Google-Werbung
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Verfasst am:
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Elektro und Umwelt
Forumsinventar


Info: Solarteur
Angemeldet: 04.06.2006
Beiträge: 937
Wohnort: Oberbayern
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Verfasst am:
22.10.2007, 17:27 |
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Elektro-Smog bei Gleichspannung?
Dann lass dir doch mal vom Außendienst (ich schätze mal Würth) erklären wo der herkommt!
Gruß E&U |
_________________ 8,32kWp Shell PowerMax Eclipse 80-C (CIS)
Ostdach: 76Stk. PME 80-C, 2Stk. Solarmax 3000C
Westdach: 28Stk. PME 80-C, 1Stk. Solarmax 2000C
Datenlogger: www.solarlog-home2.de/elektroundumwelt |
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Dachelektriker
Stammmitglied

Angemeldet: 16.08.2007
Beiträge: 52
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Verfasst am:
22.10.2007, 19:15 |
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... ein statisches Feld auch schon Elektrosmog?
*grübel* |
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stromar
Stammmitglied

Info: Betreiber
Angemeldet: 22.10.2007
Beiträge: 71
Wohnort: Allgäu
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Verfasst am:
22.10.2007, 19:35 |
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zum Glück scheint Nachts die Sonne nicht so....... |
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ohnedach
Fleißiges Mitglied


Info: Betreiber
Angemeldet: 21.07.2006
Beiträge: 422
Wohnort: Pfalz
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Verfasst am:
22.10.2007, 20:01 |
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| Dachelektriker hat Folgendes geschrieben: |
... ein statisches Feld auch schon Elektrosmog?
*grübel* |
Nach folgendem Link schon: http://www.umwelt.sachsen.de/de/wu/umwelt/luft_laerm_klima/mobilfunk/inhalt_re_998_970.html
Allerdings schreiben die Autoren, das Gleichstrom- und niederfrequente Wechselstromfelder mit der Entfernung rasch abnehmen. Wenn man die Kinder also nicht (tagsüber, wie stromar mit Recht bemerkt) unter den Wechselrichter bettet, sollte eigentlich nichts passieren.
Viele Grüße
ohnedach |
_________________ 21 x Sanyo HIP-215, 1 x SMA 4200TL HC ESS, Solarlog100
45 ° Neigung, reine Südlage, seit 28.09.06 am Netz |
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Helmut
Öfters hier

Info: Interessent
Angemeldet: 13.05.2007
Beiträge: 12
Wohnort: Wiesmoor/Ostfriesland
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Verfasst am:
22.10.2007, 20:02 |
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Und was ist mit dem Radiowecker auf dem Nachttisch, den Elektrokabeln in der Wand, dem Handy der Kinder und dem sich draussen zusammenbrauenden Gewitter????
Spass beiseite, aber Gleichspannung und das daraus resultierende elektrische Feld kann man in diesem Fall nicht gefährlich nennen.
Meiner Ansicht nach sind da andere Sachen (Mobiltelefone, Hochspannungsleitungen oder ähnliches) gefährlicher.
Wenn man bedenkt, das das Handy tagsüber tagein tagaus in der Brusttasche des Blaumannes steckt und immer munter vor sich herstrahlt....
Na denn man Prost. |
_________________ 36 Solarmodule Canadian Solar CSI6P-Serie 220Wp polykristallin mit 7,96 kWp an
2x WR SMA SB 3800 |
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hgf
Fleißiges Mitglied

Info: Betreiber
Angemeldet: 12.05.2007
Beiträge: 308
Wohnort: Bad Lippspringe
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Verfasst am:
22.10.2007, 21:10 |
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Von Elektrosmog spricht man eigentlich bei hoch frequenten Wechselfeldern, und die liegen hier in keinem Fall vor.
Aber das elektromagnetische Feld eines Leiters hängt vom fließenden Strom ab, das kann stark sein! Ich habe allen Ernstes schon von Leuten gehört, welche aus diesem Grunde die Niedervolt-Lampen aus ihrem Wohnzimmer verbannt haben.
Es gibt aber keinen wissenschaftlichen Nachweis, dass diese Felder den Lebewesen tatsächlich schaden. Trotzdem: Wenn mit Belastung durch Elektro-Magnetismus argumentiert wird, ist diese bei Parallel-Verschaltung sicher höher.
Gruß, hgf |
_________________ Dach 30°, 120° Süd-Ost
36 x Sanyo HIP 210 entspricht 7,56 kWp
1 x Fronius IG60
1 x Fronius IG20
Seit dem 07.08.07, 15:30 Uhr am Netz |
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jogi77
Fleißiges Mitglied


Info: Betreiber
Angemeldet: 07.08.2006
Beiträge: 381
Wohnort: Freiburg im Breisgau
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Verfasst am:
23.10.2007, 07:35 |
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corky
Stammmitglied


Info: Solarteur
Angemeldet: 07.09.2006
Beiträge: 55
Wohnort: 94345 Aholfing
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Verfasst am:
25.10.2007, 09:54 |
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Hallo Sethos 4711,
ich habe einen Auszug angehängt, der von einem Dr. Brinkmeier stammte, der sich mit Elektrosmog bei PV-Anlagen beschäftigte. Mann kann durch
geschickte Kabelverlegung oder Verdrillung der Gleichspannungskabel, die Elektrischen Felder nochmals abmildern. Auch die Parallelschaltung hat hier Ihre Vorteile, da hier nur im Kleinspannungsbereich 37-50V gearbeitet wird.
Der Auszug:
Was sollte man sich merken?
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Solarmodule und die Verbindungskabel zum Wechselrichter erzeugen überwiegend Gleichfelder, die schon in wenigen cm Abstand schwächer als die natürlichen Felder sind.
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Wechselrichter und die Einrichtungen, die mit dem 50 Hz Wechselstromnetz in Verbindung stehen, erzeugen in ihrer Umgebung schwache Wechselfelder.
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Die Kabel zwischen Wechselrichter und Netz verhalten sich wie die Kabel zu Grossgeräten wie Elektroherd oder Waschmaschine.
Trotz vieler Fachbegriffe und schwer einzuordnender Zahlen muss sich niemand beunruhigen. Auch tagsüber, bei vollem Betrieb, ändert eine Photovoltaikanlage sehr wenig an der schon vorhandenen elektromagnetischen Belastung. Wer in dieser unserer Gesellschaft lebt, wer in einer Umgebung arbeitet, auf die er keinen Einfluss nehmen kann, wer sich in ihr bewegt, mit Auto oder Eisenbahn, kann sich den vielfältigen Einwirkungen nicht entziehen. Zu Hause besteht vielleicht eine bescheidene Möglichkeit, durch kluge Installation und den Verzicht auf überflüssige Geräte und Einrichtungen das Umfeld sauberer zu halten.
Auf eine Photovoltalkanlage sollte deshalb niemand verzichten.
Einen schönen Tag
Corky |
_________________ Erneuerbare Energieen geben unseren Kindern eine Zukunft!
Profil auf Sonnenertrag.de: http://www.sonnenertrag.eu/detail.php?pk=834
Homepage: www.bs-photosolar.meinonline.de |
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Zirkon
Vielschreiber


Info: Betreiber
Angemeldet: 24.05.2007
Beiträge: 251
Wohnort: 76356 Weingarten(Baden)
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Verfasst am:
25.10.2007, 10:03 |
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| corky hat Folgendes geschrieben: |
ich habe einen Auszug angehängt, der von einem Dr. Brinkmeier stammte, der sich mit Elektrosmog bei PV-Anlagen beschäftigte. Mann kann durch
geschickte Kabelverlegung oder Verdrillung der Gleichspannungskabel, die Elektrischen Felder nochmals abmildern. Auch die Parallelschaltung hat hier Ihre Vorteile, da hier nur im Kleinspannungsbereich 37-50V gearbeitet wird.
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Gleichstromkabel verdrillen? Wie bitte? Wo ist denn da die physikalische Grundlage? |
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P-Z-M
Fleißiges Mitglied


Info: Großhändler
Angemeldet: 16.01.2007
Beiträge: 465
Wohnort: Kirchzell
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Verfasst am:
25.10.2007, 11:00 |
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Ja und die 300KV Hochspannungsleitung über den Häusern interessiert niemand.
Ist schon recht.
Grüße Timo |
_________________ 62,2 Kwp, 388 Module Nau 160 Wp mit 13 feinen Fronius Wechselrichtern. |
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Zirkon
Vielschreiber


Info: Betreiber
Angemeldet: 24.05.2007
Beiträge: 251
Wohnort: 76356 Weingarten(Baden)
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Verfasst am:
25.10.2007, 11:06 |
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| P-Z-M hat Folgendes geschrieben: |
Ja und die 300KV Hochspannungsleitung über den Häusern interessiert niemand.
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Doch, die macht ja Verschattung  |
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phenning
Forumsinventar

Info: Betreiber
Angemeldet: 11.09.2007
Beiträge: 727
Wohnort: Weingarten/Baden
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Verfasst am:
27.10.2007, 18:18 |
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Oh Leute, es gibt einfach zu wenig Physikunterricht in der Schule.
Statische elektrische Felder treten in PV-Anlagen zwar auf - sind aber wegen der nebeneinander liegenden Kabel in der Regel Dipolfelder (und zwar auch ohne Verdrillung, vielleicht sollte der zitierte Dr. Brinkmeier mal ein Physikbuch lesen). Das heißt, dass sie mit 1/r**3 abfallen - und gegenüber dem natürlichen elektrostatischen Feld im Freien von ca. 200 V/m nicht ins Gewicht fallen. Und in der Regel in Gebäuden sowieso kaum nachweisbar sind. Darüber hinaus ist eine negative biologische Wirkung von statischen elektrischen Feldern nicht belegt - im Gegenteil findet sich in der Grauzone der Pseudowissenschaft sogar das Playdoyer _für_ solche Felder, um Staub etc. aus der Luft zu holen.
Statische Magnetfelder treten bei Gleichströmen auch auf. Und zwar bei den Strömen in PV-Anlagen sogar recht kräftig - fallen aber auch schnell ab, wenn die stromführenden Drähte eng beieinander liegen. Wenn die Leitung auf dem Dach ungünstig verlegt ist, gibt es aber eine schöne Induktionsschleife, das Magnetfeld sollte im darunter liegenden Kinderzimmer gut messbar sein (muss ich noch genauer ausrechnen...). Statische Magnetfelder haben eine biologische Wirkung, weil sie polarisierend auf verschiedene Atome im menschlichen Körper einwirken (d.h. diese "ausrichten").
(Langsam) zeitvariable Felder gibt es in PV-Anlagen natürlich auch: Wenn der Strom durch die Anlage abfällt, weil eine Wolke durchzieht, ändert sich natürlich auch das Magnetfeld (weniger das elektrische Feld, weil der Wechselrichter zumacht). Dieses veränderliche Magnetfeld kann in Leitern (oder Körpern...) durchaus elektrische Spannungen induzieren. Aber höchstens ein paar mV, schätze ich mal (ohne saubere Berechnung, wohlgemerkt). Solche magnetischen felder sind schwer abschirmbar - es empfiehlt sich also, bei der Leitungsverlegung auf dem Dach klug vorzugehen
Hochfrequente (elektromagnetische) Wechselfelder gibt es natürlich auch - teilweise sogar vom Wechselrichter erzeugt. Wer verhindern möchte, dass diese auf das Dach gelangen, sollte einfach einen oder rmehrere Ferritringe (kosten nur ein paar Cent im PC-Zubehörhandel) am Eingang des WR über die Gleichstromleitungen schieben.
Also zusammengefasst: Biologische Wirkungen sind möglich. Aber aus meiner Sicht unbedenklich. Zum Vergleich: Die Strahlung von Mobiltelefonen, mehr noch von schnurlosen Telefonen im Hause ist wesentlich bedenklicher. |
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