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filou
Stammmitglied

Info: Betreiber
Angemeldet: 14.07.2007
Beiträge: 73
Wohnort: Münsterland
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Verfasst am:
19.08.2007, 11:51 |
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Warum haben die Russen dort ihre Flagge aufgestellt? Warum halten sie dort ein großes Manöver ab? Warum gibt es eine "Veränderte Sicherheitslage"und die Bomber werden ständig in der Luft gehalten? Warum war Frau Merkel wirklich dort oben ???
Geht es wieder mal um ÖL ?
Gruß
filou |
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Verfasst am:
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cephalotus
Moderator

Angemeldet: 06.04.2006
Beiträge: 1136
Wohnort: Niederbayern (PV-Anlage)
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Verfasst am:
19.08.2007, 18:03 |
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In ihrer Not (Rohstoffmangel) wird die Menschheit versuchen, jegliche Art von Resourcen auszubeuten, ohne Rücksicht auf Verluste oder Schäden.
Siehe Fischbestände der Weltmeere
Siehe weltweiter Verlust an Wald- und Ackerland
Siehe Abbau von Ölsanden in Alberta
Künftig wird man natürlich auch an den Rohstoffen im bzw unter dem Nordmeer interessiert sein. Die Entscheidung trifft die Politik und diese wiederrum tun idR alles das, was ihre Gunst beim Wähler steigert.
Wenn sich der Wähler entscheiden muss zwischen Autofahren und zerstörtes Nordmeer oder halbwegs intaktes Nordmeer und Autofahren nicht mehr leistbar, was wird dann wohl dabei heraus kommen...?
Ich bin mit jedem Monat mehr davon überzeugt, dass die Welt schnurstracks auf eine globale Rohstoff-, Energie- und Nahrungskrise zusteuert, die Indizien dafür häufen sich immer mehr.
Angesichts dessen werden alle weiteren Probleme dann als sekundär erscheinen, so dass verzweifelte Bemühungen, diese Resourcen-Krise in allerletzter Minute abzumildern dann zu weiteren Zerstörungen und Katastrophen führen wird.
Die ersten (leichten) Anzeichen von Verknappung an allen Ecken und Enden haben wir ja schon längst.
Was ist aus den Milch- und Butterbergen geworden, wieso schrumpfen die Getreidereserven der Welt immer weiter, warum ist der Preis für Öl und viele andere Rohstoffe die letzten Jahre geradezu explodiert...?
Nur mal als Beispiel zwei Meldungen von gestern und heute, die eiegntlich garnicht "Spiegel-typisch" sind:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,500720,00.html
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,500656,00.html
mfg |
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HResa
Vielschreiber


Angemeldet: 22.05.2007
Beiträge: 201
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Verfasst am:
24.08.2007, 19:58 |
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Unsere fast Nachbarn im Osten wollen ihre Hoheitszone auf 20 km ausdehnen.
Dabei kommen sie auch den Kanadiern und Grönland ins Gehege.
Und da Putin zur Zeit wieder Großmachtsträume hat (Bush lässt grüßen) und in Russland demnächst Wahlen anstehen, die er, oder eine Freunde gewinnen wollen, tut die Russische Regierung, also er (obwohl er nicht in der Regierung ist), alles um die russische Seele zu "streicheln".
Übrigens:
Spitzbergen gehört zu Norwegen.
Die Rechte zum ausbeuten der Bodenschätze auf Spitzbergen haben aber die Russen.
Und auf Spitzbergen wird massig Kohle abgebaut. |
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filou
Stammmitglied

Info: Betreiber
Angemeldet: 14.07.2007
Beiträge: 73
Wohnort: Münsterland
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Verfasst am:
05.10.2007, 20:58 |
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Russland erhebt Anspruch auf ein 1,2 Milionen Quadratkilometer Arktisgebiet rund um den Nordpol.
Da wegen des Klimawandels in wenigen Jahren ein Abbau der vermuteten 10 Milliarden Tonnen Öl und Gasvorräte relativ einfach möglich ist, wurde in 4.260 m Tiefe eine russische Fahne in einem Titanbehälter deponiert. Russland ist als Nachfolger der UdSSR Atommacht und Sicherheitsrat Mitglied. Die Aktivitäten bestehen deshalb und werden warscheinlich zu einem neuen "kalten Krieg" führen, da die Ölfelder Russlands langsam versiegen |
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Zehsar
Stammmitglied

Info: Interessent
Angemeldet: 22.08.2007
Beiträge: 105
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Verfasst am:
05.10.2007, 22:25 |
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| HResa hat Folgendes geschrieben: |
...
Die Rechte zum ausbeuten der Bodenschätze auf Spitzbergen haben aber die Russen.
Und auf Spitzbergen wird massig Kohle abgebaut. |
Bitte sorgfältiger recherchieren.
Es ist bekannt, dass die russischen Kohlegruben in Pyramiden (Spitzbergen) 1998 stillgelegt wurden und dort keine Kohle mehr abgebaut wird. Die Siedlung selbst wurde im Jahr 2000 aufgegeben. Ebenfalls aufgegeben wurde die ehemalige sowjetische Siedlung Grumant.
Die Rechte zum Kohleabbau wurden bereits um 1920 durch den sowjetischen Arktikugol-Trust erworben. Auf der Grundlage des Svalbard-Vertrages erwarb die Sowjetunion damals das Recht, auf dem zu Norwegen gehörenden Archipel auf 80 Jahre Rohstoffe abzubauen.
Welche neueren Regelungen, Optionen und Verträge zwischen Russland und Norwegen sind Dir diesbezüglich bekannt?
| filou hat Folgendes geschrieben: |
| ... Die Aktivitäten bestehen deshalb und werden warscheinlich zu einem neuen "kalten Krieg" führen, da die Ölfelder Russlands langsam versiegen... |
a) Bitte Quelle der Prognose von ...werden warscheinlich zu einem neuen "kalten Krieg" führen...
(Aber bitte nicht Berliner Morgenpost oder Heise oder Bild zitieren!)
b) Bitte Quelle der Analyse von ..., da die Ölfelder Russlands langsam versiegen...
(dito - nicht das zufällig jemand Russland mit Saudiarabien verwechselt hat)
Das Ganze hat mit den Nordpolaktivitäten Russlands und der anderen Anrainern nichts zu tun, sondern mit einem liederlich und grob gestrickten UN-Seerechtsabkommen, der den Anliegerstaaten so ziemlich alle Optionen offen lässt. Die USA sind damals dem Abkommen erst garnicht beigetreten und deshalb heute stinksauer. Die Russen haben nur die Schlafmützigkeit der anderen ausgenutzt. Weiter nichts.
Wenn ihnen nun noch der Nachweis des Verlaufs des sibirischen Lomonossowgebirges (Festlandrücken) gelingt, liegt die Grenze des russischen Festlandsockels 200 km vor Grönland - und zwar in Gänze völkerrechtlich abgesichert.
Wem gehören dann wohl die dort vermuteten Rohstoffe?
Alles klar?
Und der Nordpol liegt bekanntlich nicht im Irak. |
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HResa
Vielschreiber


Angemeldet: 22.05.2007
Beiträge: 201
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Verfasst am:
17.10.2007, 19:37 |
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